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Liebe, Suchende und Titanen

von Merlot
GeschichteAbenteuer, Liebesgeschichte / P18 / Het
Lok Lambert OC (Own Character)
21.08.2014
14.12.2020
8
22.657
4
Alle Kapitel
11 Reviews
Dieses Kapitel
3 Reviews
 
05.04.2017 3.422
 
Nach einer Pause, kommt hier Teil 3 von >>Im Tempel der Aphrodite<< Viel Spaß beim lesen.





Lok und Mari waren derzeit im Tempel der Aphrodite unterwegs. Der dunkle Gang, erleuchtete durch die Lichter in der Wand. Mari ging dabei dicht bei Lok, obwohl der Gang eigentlich sehr groß und weiträumig war. Der Grund, man wusste nie was noch geschehen wird. Dabei blickte sich Lok schön um, doch nicht besonderes war zu sehen. Mari jedoch, beobachtete lieber Lok. War er derzeit das interessanteste Objekt, was es hier weit und breit gab. Aber beschäftigte sie etwas anderes, weshalb sie ab und zu von Lok weg, zu Wand blickte, die schimmerte. Doch im nächsten Moment konnte sie nicht anders, als wieder auf ihren Lok zu schauen. Sie wusste nicht warum, doch wurde ihr verlangen nach ihm immer stärker und stärker. Das rote schimmern der Wand interessierte sie dabei immer weniger.

Einige Momente vergingen. Dann wurde es für die Rothaarige Schönheit zu fiel. Sie schlang damit schnell ihre Arme um den von Lok, wobei ihre Brüste sich nun gegen eben diesen Arm drückten. Für Lok, kam dass alles etwas zu plötzlich. „Mari?!“ dabei war Lok nun ebenfalls rot angelaufen, „Was ist denn mit dir los?!“ das verstand Lok nicht mehr ganz. Es wurde nun wirklich zu viel. Doch Mari schien ihn nicht gehört zu haben. Daher versuchte er es noch einmal, „Mari?! Mari?!!“ doch auch dieses Mal schien sie ihn nicht gehört zu haben. „Was ist hier bloß los?“ fragte er sich wenige Augenblicke später, wobei er sich nun umblickte. Dabei waren sie die ganze Zeit über nicht stehen geblieben, wenn auch sie nun langsamer gingen.

Im nächsten Augenblick, versuchte Lok sich aus ihren Griff zu befreien und es klappte… nicht! Daher versuchte er es nun noch einmal, wobei sie dieses Mal wirklich stehen geblieben waren. Aber auch dieser Versuch scheiterte. Lok verstand wirklich nicht mehr was hier los war. Mari zeigte ihm ihre Zuneigung zwar so schon sehr offen, doch das hier war nicht normal. Selbst für den Sonnenschein nicht. Dann gab es einen Kuss auf die Wange. Lok seufzte dann. Das wird schwieriger als er dachte. In diesem Moment, wünschte er sich, Mea wäre hier und würde ihm mit Mari helfen.

Dann allerdings, blickte er wieder auf Mari, die einen ihrer Arme nun an ihren Kopf hielt, so als hätte sie Kopfschmerzen. Ihre Augen hatte sie dabei geschlossen. Dabei blickte sie aus einen Auge, welche sie leicht öffnete zur Wand. (Ich will das alles ja, aber… nicht SO direkt!) dachte sie sich, „Lok… die Wände… sie… sie sind…“ der Blonde hatte nun verstanden was los war, „Also liegt dein seltsames verhalten an den Wänden?“ Mari würde nicken, wenn sie die könnte. „Benutz den Titanen, den Mama dir gegeben hat.“ Erklärte sie nun. Lok holt auf diese Worte das Amulett hervor, welches er von Calina erhalten hat. Doch wusste er gar nicht, was genau er für einen Titanen hat und was der kann. „Auch, wenn das vielleicht der falsche Zeitpunkt ist, aber…“ damit sah er die Rothaarige an, die nun wieder damit begann ihn gierig anzusehen. „Was ist das für ein Titan?“ im nächsten Moment, presste sie aber auch schon ihre Lippen auf seine. Für Lok kam dies zu plötzlich. Doch bemerkte er, dass Mari noch einigermaßen bei klarem Verstand war. Denn gab sie ihm ihr Rotes Holotom. Dabei riss die Rothaarige ihn nun zu Boden. Lok jedoch, musste erst wissen was er da für einen Titanen hatte, ehe er weitermachen kann. Und während Mari seine Lippen verschloss, öffnete er das Holotom und hielt sein Amulett darüber. Das Holotom gab damit auch schon die nötigen Informationen Preis.

Nordling

Angriff:               4
Verteidigung:          4
Typ:               Litho-Titan Scharfschütze
Größe:               Mittel
Spezielle-Fähigkeit:     Fliegen, Eis-Atem

Nachdem er sich dies angehört hatte, was Lok überrascht. Mit einem Angriff von 4, hatte der Titan eine beachtliche stärke. Doch verstand Lok nun auch, was Mari meinte. Aber in diesem Moment, löste sich Mari von ihm und begann damit sein Hemd zu öffnen. Kaum war der letzte Knopf geöffnet, wollte sie ihm sein Hemd über die Schultern schieben. Dies gelang ihr auch, ehe sie ihm das Hemd nun gänzlich auszog. Dieses landete nun, samt dem Holotom, neben ihnen. Im nächsten Moment, vereinte sie ihre Lippen wieder mit seinen. Mit ihren Händen wiederum, machte sie sich derzeit an seinem Hosenbund zu schaffen. Das öffnen stellte für das Mädchen dabei kein Problem dar. Auch der Reisverschluss hielt sie nicht auf. Das erschreckte Lok daher nun etwas. Das ging ihm dann doch zu weit. Etwas?! Für Lok ging dies schon viel zu weit!

Daher drückte er Mari nun von sich weg, so wie er dies hinbekam. „Schwebekapsel!“ sprach er als erstes den Zauber aus. Damit bildete sich eine Kugel um sie herum, mit denen sie nun anfingen zu Schweben. Mari jedoch, fuhr mit ihren Händen nun seinen Oberkörper entlang und wollte am nächsten Kleidungsstück zu schaffen machen. Das jedoch, wollte Lok verhindern. Daher hielt er nun mit seiner rechten Hand, das Amulett in die Höhe, welches er von Maris Mutter Calina bekommen hatte. Allerdings sollte dies nicht so einfach werden, wie Lok es sich vorgestellt hatte. Denn die Hand, in der er das Amulett hielt, wurde in diesem Moment auch schon von Maris Hand umfasst, die diese nun nach unten drückte. Dabei kam sie ihm wieder näher. Lok bemerkte in diesem Moment auch schon etwas Weiches in seiner linken Hand. Leicht drückte er, nur um anschließend rot anzulaufen. Lok hatte realisiert was es war. Doch kamen sich ihre Gesichter nun wieder näher. Anschließend verschloss sie ihre Lippen wieder miteinander.

Während die Rothaarige ihre Lippen auf seine presste, fühlte Lok, wie irgendetwas in ihn eindrang. Lok wusste nicht wieso, doch gefiel ihm, was Mari tat. So schloss er langsam seine Augen. Auch sein Wiederstand und versuch seinen rechten Arm zu heben, um den Titanen zu rufen, ließ nach. einige Augenblicke später, erwiderte er dann den Kuss, wenn auch Lok nicht wusste, wieso er dies tat. Den Tempel hatte er in diesem Moment komplett vergessen. Doch auch Mari hatte die Umgebung ausgeblendet. War Lok doch interessanter und gab Mari auch offen zu. Daher öffnete sie mitten im Kuss nun ihren Mund und bezog ihre Zunge in den Kuss mit ein. Mit dieser leckte sie über seine Lippen, welche Lok danach unbewusst öffnete. Maris ungeduldige Zunge erkundete natürlich sofort Loks Mundhöhle, in der sie seine Zunge fand und mit dieser ein Spiel begann.

Selbst Lok ließ sich in dieses Fallen, womit das Spiel ihrer Zungen immer intensiver wurde. Doch selbst dabei, blieb Mari die Dominante. Aber auch hierbei, fuhren ihre Gedanken und ihre Gefühle Achterbahn. Ihr Herz schlug wie verrückt. Doch auch dem Iren ging es nicht besser. Die Kleinigkeit, dass sich Loks Hand nach wie vor auf ihrer Brust befand, störte sie nicht. Im Gegenteil. Es gefiel der Rothaarigen sogar sehr. Nur fand sie es schade, dass seine Hand nur auf ihrer Brust lag.

Lok wusste nicht wie lange sie so dalagen, oder schwebten. Dann aber kehrte sein Verstand zurück und er bemerkte was da eigentlich los war. Nachdem er seine Augen wieder geöffnet hatte, erkannte er sofort was los war. Auch wusste er wieder, was er eigentlich machen wollte. Daher unterbrach der den Kuss nun und schaffte es auch seinen rechten Arm zu heben. Sie leistete dabei kaum Wiederstand, da Mari in diesem Moment andere Gedanken hatte. Mit seiner linken Hand drückte er Mari nun wieder etwas von sich weg. Damit wollte er nun den Titanen rufen, „Hilf uns, Nord…“ doch schaffte er es nicht weiter zu sprechen. Mari hatte den Abstand zwischen ihnen erneut überwunden und küsste ihn wieder direkt auf den Mund.

Der Blonde wusste, irgendetwas geht hier nicht mit rechten Dingen zu. Mari ist in diesem Moment richtig gierig auf ihn. Zwar zeigte sie ihm auch wenn sie daheim waren, offen ihre Zuneigung, doch so extrem wie hier, war es nie. Und er konnte ganz klar sagen, dass ihr seltsames verhalten etwas mit dem schimmernden leuchten der Wände auf sich hatte. Aber selbst jetzt, stieg in Lok ein verlangen nach der Rothaarigen auf ihm. Lok hatte hierbei das Bedürfnis Mari von ihrem Kleid zu befreien. Sie hatte ihm das Hemd ausgezogen, von daher wäre es nur fair, wenn er ihr auch etwas beim Ausziehen hilft.

Einige Sekunden vergingen, in denen sich Lok selbst wieder in den Kuss fallen lassen wollte, als ihm bewusst wurde, an was er da gerade gedacht hatte. Daher färbten sich seine Wangen nun rot.

Bewusst, dass er etwas machen muss, drückte er Mari nun erneut von sich weg, wobei er ihre Brust auch drückte, was seinen Rotschimmer noch verstärkte. Doch hoch er dann die Hand mit dem Amulett, „Bitte hilf uns, Nordling!“ sprach er die Worte aus. Und tatsächlich. Das Amulett reagierte… nicht!


In Venedig, war Mea mittlerweile angetrunken vom Sake. Die beiden Damen hatten mittlerweile das Wasser verlassen, wobei Calina sich derzeit ihre Haare abtrockentete. Mea war mit ihren langen Haaren schon fertig und trocknete sich derzeit komplett ab. Dabei fiel ihr etwas ein. „Miss Calina.“ Dieser Worte wegen, drehte sich die Rothaarige nun zu dem Mädchen. Diese war gerade mit ihrem Rücken beschäftigt. Einige Sekunden war es still, ehe Mea wieder sprach, „Soweit ich weiß, waren sie doch schon einmal im Tempel der Aphrodite.“ Dazu nickte die Frau, wobei die Rothaarige wie immer ein Lächeln auf ihren Lippen trug. „Ja, Mea. Das stimmt.“ Damit blickte sie verträumt nach oben, als ob sie in den Himmel blicken wollte. „Geisterschein.“ Durch diesen Zauber, konnte man nun wirklich durch die Decke und kommenden Stockwerke in den Himmel blicken, „Ich war dort, als ich so alt war wie Lok und Mari.“ Begann sie dann, „Damals war Lino mit mir dort. Doch…“ dies machte das Mädchen, welches ihre Gefühle gut im Griff hatte, Neugierig, „Was ist geschehen?“ das war eine einfache Frage. Doch vereinte diese Frage all das, was Mea nun wissen wollte.

Aus diesem Grunde, ließ Calina ihren Zauber nun und sah die 16-jährige wieder an, „Im inneren des Tempels, waren extrem mächtige Suchende am Werk.“ Erklärte die Frau, der man ihr Alter nun wirklich nicht ansah und die man auch niemals nach ihrem Alter fragte. „Lino und Ich fielen kurz nachdem wir das erste Rätsel im inneren des Tempels gelöst hatten, dem Zauber zum Opfer, der dort wirkt. Ich kann dir nicht wirklich sagen, was das für ein Zauber ist, doch wird er stärker, je länger man sich ihm aussetzt und je weiter man ins Innere des Tempels vordringt.“ Mea hörte dabei genau zu, „Also wissen sie auch nicht, was Lok und Mari im inneren des Tempels wiederfährt?“ Calina schüttelte dazu den Kopf und lächelte die 16-jährige nun warm an, „Nicht wirklich. Aber ich vermute aber einmal ganz stark, dass sich Mari an Lok heranmachen und über hemmungslos über ihn herfallen wird.“ Dieser Satz verwunderte Mea, „Warum das denn?“ „Ganz einfach. Ich bin damals über Lino hergefallen, als wir den Tempel besucht haben. Und nach über 30 Stunden, die wir dort verbrachten, mussten wir erst einmal unsere Kleider wieder zusammensammeln. Und das war sehr viel schwieriger, als du es dir vorstellen kannst, Mea.“ Damit wurde selbst Mea leicht rot, da ihr gewisse Gedanken kamen, „Eure Kleider?“ Calina nickte, „Ja. Die haben wir uns gegenseitig ausgezogen. Sex mit Kleidern gestaltet sich nämlich als etwas schwierig und außerdem ist es sonst nicht die wahre Leidenschaft der Liebe.“ Bei all diesen Worten, wurde Mea immer röter und röter, da sie sich dies nun wirklich bildlich vorstellen musste. Calina, die das Mädchen, der jetzt ihr Handtuch heruntergefallen war, ansah, lächelte einfach weiter. Dass diese sich das nun bildlich vorstellen musste, kannte sie ja schon von Mea. Doch kam ihr dann eine Idee. „Mea.“ Diese, immer noch etwas in Gedanken, bemerkte erst nach mehrmaligen ansprechen, dass Calina etwas von ihr wollte. Daher sah sie diese nun auch an. „Trockene dich ab.“ forderte diese dann von ihr. „Und dann legst du dich so wie du bist ins Bett.“ Mea legte dazu nun ihren Kopf schief. Was genau hatte die Frau mit ihr vor. Dass wusste sie nicht, doch würde sie das noch erfahren.


Im Tempel der Aphrodite hatte die Tatsache, dass Lok es nicht geschafft hatte den Titanen zu erwecken zur Folge, dass er das Mädchen nun nicht länger von sich wegdrückte, sondern sie einfach gewähren ließ. Die küsste ihn nun einfach wieder. Und Lok bemerkte dabei, dass ihre Lust auf ihn immer größer wurde. Auch die Leidenschaft, mit der sie ihn küsste, nahm weiter zu. Und auch er, bekam wieder Lust auf sie. Wollte sie aus ihrem Kleid schälen. Ihre Lippen und ihre Brüste mit seinen Küssen liebkosen. Daher erwiderte er nun den Kuss. Wie vorhin, wurde auch dieser zum Zungenkuss. Der größte unterschied war wohl der, dass Lok und Mari dieses Mal mit noch mehr Leidenschaft dabei waren als zuvor. Wo sie sich in diesem Moment befanden, war ihnen derzeit sowas von egal. Und während Maris rechte Hand nun über seine nackte Brust und seinen Bauch tiefer fuhr, wurde Loks griff um das Amulett nun immer lockerer. Wenige Augenblicke später, entfernte Mari dieses aus seiner Hand und legte ihre Hand hinein, wobei sich ihre Finger ineinander verschränkten. Lok hatte in diesem Moment auch schon angefangen mit seiner linken Hand etwas an ihrer Brust zu drücken und diese sanft zu massieren. Maris Hand, war nun bei seinen Boxershorts angekommen, da sie seine Hose je bereits geöffnete hatte und wollte nun mit ihrer Hand unter diese gleiten.

Lok währenddessen, ließ nun von ihrer Brust ab, nur um den Träger des Kleides von ihrer rechten Schulter zu entfernen. Im nächsten Moment, wollte er das Kleid nun unter ihre Brust ziehen und sich dieser ohne den störenden Stoff zu widmen. Doch im selben Moment, konnte er Maris Stimme in seinem Kopf hören. Es waren Worte, die sie schon einmal zu ihm gesagt hat. >>Der Suchende bezieht seine Energie aus der Willenskraft in seinem Herzen und seinen Gedanken.<< damit öffnete er sofort seine Augen. Damit ließ er ihre Hand los und befreite sich aus dieser, nur um nun das Amulett wider zu nehmen. Dann drückte er Mari wieder von sich weg, ehe er das Amulett in die Höhe hielt, „Nordling!“ rief er erneut den Titanen herbei, oder versuchte es zumindest. Dieses Mal sollte es allerdings anders verlaufen als zuvor.

Zwar wurden seine Lippen nun wieder von einer gierigen und stark betörten und aphrodisierten Mari in Beschlag genommen, während sie das Amulett in seiner rechten Hand wieder entfernte, um ihre Hand erneut in diese zu legen und ihre Finger miteinander zu verschränken. Doch das Amulett leuchtete nun und ein Titan erschien aus diesem. Es war ein eisblauer Eisdrache, der seine Flügel ausbreitete und einmal brüllte. Dieser ließ auch, kaum war er erschienen, sofort seine Fähigkeit walten und verwandelte den Gang samt dem felsigen Gewölbe und dem Boden, sowie der extrem hohen Decke, in eine Eislandschaft, von der man denken könnte, sie stamme aus einem Bilderbuch. Dank der dicken, magischen Eisschicht, die das verzauberte Gewölbe nun bedeckte, kam auch Mari, einige Momente später, wieder zur Besinnung.

Langsam löste sie ihre Lippen von Loks und entfernte sich etwas. Dabei sah sie nach wie vor glücklich aus und lächelte. Dann richtete sie sich nun auf, erheben tat sie sich allerdings nicht. Dafür gefiel ihr der Platz viel zu gut. Dies bemerkte auch Lok. Dieser sagte allerdings auch nichts dazu. Dabei bemerkte sie, wo sich ihre rechte Hand befand. Daher wurde sie nun auch hochrot. Die Hand entfernte sie schnell, wobei sie aber auch ihre linke Hand aus Loks Hand riss.

Einige Momente vergingen, in denen sich Lok und Mari nun ansahen. Aber richtete auch er sich auf so wie er dies schaffte. Dabei blickte er erst Mari an, die einfach lächelte. Doch waren beide extrem rot. Der Grund war bei beiden der gleiche. Das was vorhin geschah.

Danach sah er zu seinem Titanen, „Danke, Nordling.“ Bedankte er sich bei seinem Titanen. Dieser nickte einfach, blieb aber dennoch still. Mari sah sich diesen Titanen nun auch an, „Wenn wir wieder Zuhause sind, sollten wir uns bei Mama bedanken.“ Mari war wirklich froh, dass Lok etwas unternommen hat. Ansonsten wäre sie Lok noch an die Wäsche gegangen. Doch fiel ihr ein, dass sie ihm ja in gewisser schon an die Wäsche ging. Sie war froh, dass Lok es geschafft hat Nordling zu rufen, bevor sie zu weit gehen konnte. Und Mari wusste, in dem Zustand wäre es ihr egal gewesen, dass sie sich mitten in einem alten Tempel befinden oder was Lok davon hält. Andererseits, war dies der Tempel der Aphrodite. Sie war die Göttin der Liebe, der Schönheit und der Sinneslust bzw. sexuellen Ekstase. Von daher passte dies doch. So schweiften ihre Gedanken wieder ab. Aber hatte sie auch bemerkt, dass Lok ebenfalls dem Zauber des Tempels verfallen war.

„Jetzt verstehe ich, was Mama damals gemeint hat.“ Sprach die Rothaarige einige Momente später. Lok verstand nun aber nicht mehr von was sie sprach. „Was genau meinst du?“ „Nun…“ antwortete sie, „Mama hat mir einmal erzählt, dass sie zusammen mit meinem Vater hier war, als sie selbst noch junge Suchende gewesen sind. Im Alter von so 16 bis 17 Jahren.“ „Also auch in unserem Alter etwa.“ Fuhr Lok fort, wozu Mari nickte, „Ja. Aber meinte Mama dann zu mir, dass sie nicht allzu weit kamen, obwohl sie über 30 Stunden hier im Tempel verbracht haben.“ Beendete sie ihren Vortrag. „Verstehe.“ Kam es von Lok. „Deshalb hattest du dich also so sehr auf diesen Tempel hier gefreut. Du wolltest wissen, warum deine Eltern nicht so weit kamen.“ Mari nickte wieder dazu, „Ja. Aber jetzt verstehe ich es.“ Damit blickte sie an die eingefrorene Wand, „Es ist der Zauber dieses Tempels.“ Lok sah die Wand damit ebenfalls an. „Aber was genau, macht dieser Zauber eigentlich?“ das war eine gute Frage. Eine Antwort, hatte Lok aber nicht parat. „Das kann ich dir auch nicht sagen.“ Damit sah sie Lok wieder an, „Aber bin ich mir sicher, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis der Zauber wieder seine Wirkung entfaltet und wir über uns herfallen werden.“ Lok nickte dazu, „Ja, das hätten wir ja fast schon, wäre es mir nicht gelungen…“ „Nordling zu Erwecken.“ Beendete Mari seinen Satz. Damit sahen sie sich tief in die Augen und Lok verlor sich dabei in ihren roten. Mari bemerkte dies, was sie als Pluspunkt verbuchte. Das würde sie gerne. Aber wusste sie nicht, ob dies nun von Lok kam, oder aber ob dies nicht doch ein Überbleibsel des Zaubers war. Zwar kann sie sich mit dem Gedanken, dass Lok ihr an die Wäsche geht wirklich anfreunden, doch wusste sie nicht ob dies so richtig war. Sie wollte das Lok ihr aus eigenem Willen an die Wäsche geht und aus ihren Kleidern schält, bevor er sich IN IHR verliert. Nicht weil er durch einen Zauber dazu gebracht wurde, wobei Mari zugab, dass auch dies seinen Reiz hatte. Durch den Zauber, musste sie sich keine Sorgen machen, dass Lok einen Rückzieher machen könnte.

„Wir sollten uns beeilen.“ Sprach die Rothaarige ein wenig später. Lok stimmte dem zu, „Ja, aber…“ damit sahen sie sich tief in die Augen, „Würdest du bitte von mir runtergehen.“ Damit blickte Mari auf sie beide, da sie nach wie vor auf Lok saß, „Ich würde mich gerne wieder anziehen.“ Mari lächelte nun, nickte aber.

Sie hatten im Tempel noch etwas vor sich, dessen war sich Mari bewusst. Doch auch Lok wusste, dass sie sich nicht zu viel Zeit lassen dürfen. Wer weiß was sonst noch alles im inneren des Tempels geschieht. Lok wusste es nicht. Doch wusste er, dieser Tempel war eine Nummer für sich. Mari war derselben Meinung. Sie war schon in anderen Tempeln gewesen, doch so etwas hatte sie bisher noch nie erlebt. Dabei fragte sich die Rothaarige nun, ob es in diesem Tempel wohl auch Schutz-Titanen gibt, die das Geheimnis des Tempels bewachen sollen.

Wie sehr sie mit ihrer Vermutung recht hatte, wusste Mari zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Ebenso wenig, wie sie wusste, was am Ende des Tempels auf sie warten würde.





Das war es dann auch schon. Hoffe das ich es nicht übertrieben habe. Eigentlich wollte ich die Sache im Tempel bereits in diesem Kapitel beenden, hat sich dann aber anders ergeben. Über eure Meinungen dazu würde ich mich freuen. Bis zum nächsten Kapitel.

PS: evtl. kommt bald noch ne Huntik FF.
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