Elfenlied 2.0

von xAlec
GeschichteAbenteuer, Angst / P12
21.08.2014
06.03.2015
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Eine seltsame, kalte Nacht suchte sich den Weg zum anderen Ende des Himmels, unerreichbar Fern.
Regen floss in die Gullys der Straßen und Ratten kreuzten meinen weg mit dem rattentypischen `Geschreie` .

Menschen sind genau wie Ratten, Einzelgänger und Egoistische Tiere die Ihren Lebensinn darin sehen anderen Menschen das Leben zu zerstören.
... sie lieben den Hohn und das Gefühl der starke zu sein.
Menschen sind abartig und Selbstgefällig, am liebsten würde ich sie alle tot sehen.
Das Blöde?
Ich bin einer von Ihnen, wieso musste ich ein so kleines und Erbärmliches Wesen sein?
Nie wollte ich so sein wie sie, trotzdem habe ich die Ähnlichkeit angeboren bekommen.

Müde ging ich die von Laternen erleuchtete Straße lang, sah eine tote Ratte auf dem Boden versauern ging aber ohne eine Reaktion  weiter als sei nichts gewesen.
Langsam schlenderte ich den Weg entlang währenddessen der kalte regen meinen Körper überzog.

† ich will nicht nachhause †, sagte ich mir und beschloss zum Strand der eigentlich ruhigen Stadt zu gehen.
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/  † = im Gedanke /
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Ich ging mit Schritten die zu groß für meinen gewöhnlichen Laufstil waren langsam aber geduldig zum Strand.
Es vergingen etwa Zehn Minuten, bis ich am Strand ankam und mich zum Wasser hinhockte.
Die Nacht lies das Meer so gefährlich erscheinen wie in einem Kindertraum.
Trotzdem sah ich wie schmutzig das Wasser war und verzog kurz die Miene, dass  Wasser brachte mich auf meine Kindheit.

Mein Leben war hart, keine Mutter, kein Vater, keine Freunde und auch keine Verwandten.
Bis zum Vierzehnten Lebensjahr lebte ich in einem Kinderheim, in dem Zucht und Ordnung  herrschte.
In diesen Jahren wurde ich abhängig von Zigaretten, was auch sonst, wie sonst könnte man den Schmerz ertragen?
Es  vergingen weitere drei Jahre als ich dann Adoptiert wurde, die Familie war nett aber in ihrer Art ein wenig Aufdringlich.

Wir schreiben den 20.06.2014, mein Name ist Cielo, ich bin Siebzehn Jahre alt, habe blonde Haare und blaue Augen.
Durch meine Adoptionsfamilie , lebe ich jetzt in einer Stadt namens Grand Haylo und morgen wird mein erster Schultag auf der neuen Schule beginnen.

† Ich sollte langsam doch nach Hause gehen†
schlenderte ich los, überquerte eine Kreuzung und lief eine Abkürzung nach Hause.
Nur fand  ich die Tatsache, dass sich ein Friedhof hinter der hohen Mauer verbarg schrecklich sodas mir ein kalter schauer über den Rücken lief.
Diese regnerische Nacht, war eigentlich genau mein Wetter trotzdem fühlte ich mich nicht wohl.
Aber irgendwie wollte ich aus einem mir unbekannten Grund den Friedhof besuchen, was ich auch tat.
Ich ging zögerlich in den Innenhof und sah mir traurig die Aufschriften der Grabstätten an.
† In Liebe deine Familie und Freunde .... Ruhe in Frieden David .... jetzt lebst du im Himmel Simon ... †
Ganz ehrlich?
tot sind mir die Leute lieber.
Ich kam an einer großen Weide an, sie war stattlich gebaut und hatte viele kleine Blätter die Strohhaarartig hinunter hingen.
" Wow, ein so Stolzer Baum auf einem Friedhof? ich glaube die Leichen sind gutes Dünger.
Wenigstens  sind die toten Leichen zu etwas nützlich", sagte ich laut als wäre ich nicht alleine unterwegs.
(kleiner witz von mir "tote Leichen")

"du hast Recht ... Menschen sind zu nichts nutze", sagte eine Stimme die hinter dem Baum hervor trat.
Ich erschrak mich heftig und fiel auf den harten, gepflasterten Weg.
"Scheise! erschreck mich doch nicht so!", schrie ich die Fremde Person an.
Die Person kam aus dem Schatten und stellte sich schließlich als Frau heraus.

"hast du Angst?", fragte mich die Frau.
"warum ? sollte ich etwa? das gerade eben war nur so Unerwartet", sagte ich nach Oben blickend.
"Was hältst du von den Menschen, Fremder?"
Ich sah ein wenig zu Boden und antwortete zögerlich: " Menschen sind ... selbstgefällig, niederträchtig, gierig, schwach und vor allem lieben sie es andere Menschen leiden zu sehen ... wie ich sie hasse.
Ist es abnormal seine eigene Rasse zu verachten?"
Die Frau beugte sich hinunter zu mir und sagte:" keinesfalls ... Cielo"
† woher kennt sie meinen Namen?!†
Ich schreckte auf: "Wa-", wurde ich unterbrochen.

Was ist das?
Was ist das in meinem Kopf?
Was ist es das da so sticht?

Mit aufgerissenen  Augen sah ich die rothaarige Frau an:" dann hilf mir diese Welt zu verändern", sagte die Frau und stand langsam wieder auf.
Sie setzte sich in Bewegung und verschwandt wieder im Dunklen.
"wa-warte ... was soll das ...", verlor ich mein Bewusstsein.
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