Süße Träume

von Slendine
GeschichteHumor, Romanze / P12
Charlie Bucket Mr. Bucket Mrs. Bucket OC (Own Character) Oompa-Loompa Willy Wonka
20.08.2014
28.12.2016
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Der Schnee fiel in großen Flocken vom Himmel es war eisig kalt und wieder rutschte ich fast aus. Verfluchtes Eis, wie ich den Winter hasste. Es war kalt eklig einfach nein! Ich hasste es wirklich. Ich stapfte vorsichtig durch den tiefen Schnee zu einem kleinen Haus was am Rande der Stadt lag. Es war klein verwittert, eigentlich nichts besonderes aber es stand gegenüber der RISIGEN Fabrik von Willy Wonka und wenn man ganz aufmerksam war und eine gute Nase hatte konnte man selbst von hier aus dein Geruch von Schokolade vernehmen. Herrlich. Langsam stapfte ich weiter durch den Schnee, bis ich an der ein bisschen schräg stehenden Tür anhielt. Tief einatmen. Ich seufzte leise und klopfte an. Zuerst geschah gar nichts aber  dann nach einer Weile begann hektischen treiben dort drin. Es war nicht mein erster besuch also, jaaa es war normal dass, das passierte diese Menschen hatten leider nicht oft besuch.


Ein paar Minuten später öffnete Mr. Bucket die Tür.
"Oh Lina schon da wir hatten eigentlich vor dich vom Bahnhof abzuholen." . Er klang etwas erschrocken aber auch fröhlich.
Ich lächelte kurz auf. " Die Bahn war früher da als geplant aber es freut mich das ich mich abholen wolltet.“. Auch er lächelte kurz und machte eine Handbewegung die wohl bedeuten sollte dass ich eintreten sollte.
Also tat ich das. Meinen Koffer stellte ich auf den kleinen Tisch der neben der Tür stand. Dann begrüßte ich alle als letzten Charlie. Es war sehr herzlich. ich mochte diese Menschen sehr. Sie waren alles was man in der normalen Welt heute vermisste. Liebevoll, ehrlich und so hilfsbereit.
"Wow du bist echt groß geworden.“. Charlie wurde rot.
"Ich kann mich gar nicht an dich erinnern.“. Ich lachte kurz auf.
"Du warst damals auch echt klein. Ich glaube du warst erst ein halbes Jahr alt.“. Ich strudelte ihm durchs Haar. Daraufhin umarmte er mich.
"Toll das du jetzt da bist." . Meine Mutter stand jetzt neben mir und lege ihre Hand auf meine Schulter.
"Lina du schläfst oben bei Charlie. Ist das Okay für dich?“. Ich drehte mich zu ihr. "Das ist okay. Soll ich dir bei etwas helfen? Irgendwie muss ich mich ja revangieren. Sag einfach was ich tun soll." . Carla schmunzelte und legte ihre Arme um mich ich drückte mich an sie. "Es ist schön wieder bei dir zu sein." sagte ich freudig und drückte sie dabei noch fester. Es war wirklich schön. Carla wusste das mir viel an diesem ort lag. Ich war nie jemand gewesen der große Reden schwang. Wirklich nie. Wahrscheinlich konnte ich es deshalb so gut in Worte fassen.


Ich wandte ich mich wieder Charlie zu." Ich hab noch was für dich."
Schnell kramte kurz in meiner Tasche und überreichte Charlie dann eine Willy Wonka Schokoladentafel. Er machte Große Augen und starrte mich fassungslos an. "Die ist für mich?" sagte er fast nicht hörbar heiser.
"Na klar ich weiß doch wie sehr du Schokolade liebst." sagte ich einfach. Er umarmte mich nun mit viel, viel mehr kraft. "Danke Lina du bist die beste."
Charlie schien sich echt zu freuen. Ich warf meiner Mutter einen fragenden Blick zu. Sie schien auch erfreut. Hatte ich bereits erwähnt das diese Familie etwas besonderes ist?


"Lina Hilfst du mir beim Suppe kochen?" fragte sie nach einigen Minuten.
"Ja, klar helfe ich dir. Charlie nachher können wir weiter machen." sagte ich und eilte zu Carla. Sie zeigte auf den Kohl der neben einem Messer lag.
"Schneide denn Kohl aber nicht zu große Stücke. Deine Großeltern können zu große Stücke nicht essen. Verstanden ?" . Ich schaute zuerst auf den Kohl dann auf das Messer und dann auf meine Großeltern. "Ja verstanden, Mum.“
Meine Mutter schien Überzeugt. Ich nahm das Messer und begann Mum schnitt kleine Schinkenwürfel.
"Wieso haben sich alle so über die Schokolade gefreut?" fragte ich nach einigen Minuten des Schweigens leise.
"Naja Charlie bekommt jedes Jahr nur eine Tafel Schokolade und das zu seinem Geburtstag.“. Nun machte ich große Augen. Eine Tafel Schokolade im Jahr. Ich würde sterben wenn ich so wenig Schokolade bekomme.
"Und wieso haben sich alle gefreut?" fragte ich noch ein bisschen unter Schock.
"Alle haben sich gefreut weil, er sie immer unter uns aufteilt. So ein guter Junge." ihre Stimme war voller Stolz und ich wäre auch Stolz so einen Sohn zu haben.
"Wow das ist echt super durch so eine Einstellung wird er es weit bringen.“. Oder vielleicht auch nicht, wer weiß wie sich die Welt noch entwickeln möge.
Meine Mutter sah mich erwartungsvoll an.
"Gibt es da den eigentlich jemanden in deinen  Leben?". Ihre Stimme war leise, damit nur ich es hören konnte.
Ich spürte wie mir mein Blut in die Wangen schoss.
"Na eigentlich hatte ich noch nie jemanden den ich als Freund bezeichnenden würde. Also ich hatte noch nie eine Beziehung.“.
Nun sah ich wie sich der Mund meiner Mum aufklappte und sie mich fassungslos anstarrte. Das liegt wohl in der Familie das man einen so anstarrte. Ich seufzte und starrte auf den klein geschnittenen Kohl vor mir.
"Das glaub ich nicht. Hat dir dein Vater gesagt das wäre Zeitverschwendung?" fragte Carla nun mit einem Merkwürdigen Unterton. Ich nickte nur abwesend.
"Er .... er ... Wie konnte er nur?" sie wirkte nun ziemlich Wütend. Ich zuckte mit den Schultern und warf den Kohl in den Kochtopf. Ich war früher in einem Kochkurs  und ich habe als Köchin gearbeitet. Das erwähnte ich aber am besten nicht.
"Naja, geh mal zu Charlie er scheint dich schon zu vermissen." sie deutete auf Charlie der gerade dabei war sein Model von der Schokoladenfabrik aus Zahnpasta Deckeln zu kleben. Ich lächelte sie an. "Okay, ich gehe ihn mal Helfen.“.


Langsam setze ich mich neben ihn und er schien meine Anwesenheit zu bemerken und zuckte zusammen.
"Wow das sieht schon richtig gut aus was fehlt den noch?". Er lächelte mich an und deutete auf einen kleinen gebastelten Menschen.
"Es fehlt nur noch der Kopf von Willy Wonka.“. Ich war beeindruckt von diesem Model da es wirklich detailgetreu gebaut war. Über diesen Gedanken musste ich selbst Schmunzeln. Dann erzählte er mir von der Schokolade von Willy Wonka und das es an sie Hundert Sorten gibt. Ich war sehr beeindruckt von dem Wissen von Charlie. Er schien sich bestens über Süßigkeiten auszukennen.
Nach einer halben Stunde brachte meine Mum die Suppe und ich erzählte Charlie von meinen Schokolade Ideen. Über die meisten Lachte Charlie sich fast tot. Was ich ihm überhaupt nicht verübeln konnte. Ich hatte eine merkwürdige Fantasie. Als es nun langsam später wurde half ich meiner Mum beim abwaschen. Als alles fertig war und jeder zu Bett ging, half mir Charlie hoch zu ihm ins Zimmer meinen Koffer stellte ich neben mein Bett was genau neben Charlies war. Das wünschten wir allen eine gute Nacht und schliefen schnell ein.
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