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Mermaid Sisters

GeschichteFamilie, Fantasy / P12 / Het
20.08.2014
13.09.2014
21
14.539
2
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30 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
20.08.2014 439
 
Jettes Sicht

Wo blieb Lorry bloß so lange? Ich machte gerade eine Pause und saß an der Bar. " Jette, hörst du mir überhaupt zu?", fragte Lewis, der neben mir saß. " Sorry, Lewis, es ist nur so, dass Lorry seit vier Stunden verschwunden ist und ich mach mir Sorgen. Hast du sie vielleicht gesehen?", fragte ich ihn. " Naja, vor kurzem, als ich die Kisten mit der Limonade in den Keller getragen hab, sah ich,  dass sie rüber zu den Grews gelaufen ist!" Grews. Dieser Name traf mich wie eine unsichtbare Faust. Plötzlich sah ich mich vor siebzehn Jahren auf Moms Armen. " Wir müssen von hier weg, ein böser Mann kommt!" Mom klang gehetzt. Meine Sicht war verschwommen, aber trotzdem konnte ich wissen, wo wir uns befanden. Wir liefen in einem Labyrinth herum und suchten verzweifelt den Ausgang. Auf einmal kamen uns ein Mann mit Oberlippenbart entgegen. " Stellen Sie sich endlich!", rief er. " Niemals!" Mom klang entschlossen. Plötzlich packte er Mom und zerrte sie weg. " Mommy!!! Hilfe!!!" " Jette!" Ich schreckte hoch und musste feststellen, dass ich laut geschrien hatte. Besorgt sah Lewis mich an. Auch Cleo, Vio und Dimitri kamen angelaufen. Erschrocken erzählte ich Cleo und Vio von meiner Vision, währrend Lewis und Dimitri losgingen, um mir einen Tee zu machen. " Und was machen wir heute wegen Dimitri? Bald ist Vollmond und Dimitri weiß nichts!" Nachdenklich runzelte Cleo die Stirn. " Wir könnten..." Weiter kam Vio nicht, weil sie und Cleo von Lewis gerufen wurden. Als sie weg waren, kam Dimitri. " Stimmt das alles? Sind du, Vio und Lorry Meerjungfrauen?", fragte er. Dimitri, ich..." " Nein, ich muss es wissen!" Mit seinen Augen fixierte er mich. Ich seufzte und begann, ihm alles zu erzählen. " Wow.", sagte er nur, als ich fertig war. " Na dann müssen wir jetzt Lorry aus der Patsche helfen!", Dimitri stand auf. " Ich komm mit!" " Nein, du musst dich noch erholen, du siehst müde aus!", bestimmte Dimitri. Ich nickte. Das sah ich ein. " Aber schau, dass du rechtzeitig im Meer bist, wenn der Mond aufgegangen ist!", rief ich ihm hinterher. " Wieso den das?", fragte Lewis, der neben mir mit einer Tasse Tee aufgetaucht war. Ich wollte ihm gerade irgendwas vorlügen als ich innehielt. Was würde die ewige Lügnerei bringen? Wie sollten wir Lewis nachher erklären, dass er seinen Neffen vielleicht nie mehr sieht? Ich klopfte auf einen Barhocker neben mir. " Ich hab dir noch viel zu erklären. Setz dich."
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