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- Die versponnenen Welten und ein Haufen ulkiger Momente -

Kurzbeschreibung
GeschichteHumor, Liebesgeschichte / P18 / Gen
16.08.2014
23.04.2017
3
7.344
1
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1 Review
Dieses Kapitel
1 Review
 
 
16.08.2014 1.988
 
Hallöchen ihr Lieben, :3
viel Spaß bei meiner ganz neuen Geschichte. xD
Ich muss ganz ehrlich sein, auf so eine Idee bin ich gekommen, als ich die ganze Zeit dieses Game gezogt hatte. *-*

Liebe Grüße,
Shio aka Aih ;3

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Kapitel 1. - Der Beginn einer wirklich kuriosen Geschichte


Eine junge Frau mit dunkelroten Haaren betrat eine Bar in der meist nur Piraten vorzufinden waren. Diese Frau war ich Shio.
Es war schon eine ganze Zeit her, als ich das letzte Mal hier war, denn mein Vater erlaubte nicht oft, dass ich wegging. Er war einfach der schlechteste Vater aller Zeiten. Natürlich war dies eine große Anschuldigung, doch wenn man die Geschichte dahinter wusste, dann wäre man wohl meiner Meinung. Dazu aber später mehr.
Ich saß an der Theke und nahm gerade mein Glas mit Whiskey in die Hand, da kamen ein paar Piraten herein. Man wusste sofort um welche es sich handelte, denn sie waren nun einmal berühmt. Es waren nicht sehr viele nur vier Stück. Trotzdem könnten sie wohl die ganze Insel auf den Kopf stellen im Alleingang. es handelten sich um die Whitebeardpiraten. Die ersten vier Kommandanten waren wirklich stark und sie machten sich grade auf den Weg sich an einen Tisch zu setzen. Ich bewunderte sie schon sehr lange und hatte mir oft gewünscht so frei, wie sie zu sein, doch würde dies wohl nie wahr werden, denn bald würde ich einen Mann heiraten. Obwohl ich ihn nicht liebte, musste ich es tun, denn er und ich wurden schon als Kinder aneinander versprochen. Er hatte damit noch nie ein Problem, weil er genauso ein Tyrann war, wie mein Vater und er würde mich wohl genauso misshandeln. Ich seufzte und schaute unbewusst zu den Piraten. Ich kannte sie wirklich gut, zumindest so und nicht persönlich. Marco, war der Kommandant der ersten Division, dann kam Ace. Er war der Kommandant der Zweiten und Thatch der der Vierten. Nur wusste ich nicht ganz genau, wer der vierte der Männer war. Er hatte eine Kapuze auf dem Kopf und schon etwas eigenartige Kleidung an. Ich schaute zu meinem Glas und nippte einmal an diesem. Die Blicke der Piraten spürte ich regelrecht auf mir liegen und doch war es mir nicht unangenehm. Es war nicht ungewöhnlich für mich so angeschaut zu werden, denn ich war immer schon die einzige Frau hier gewesen, denn von den anderen Leuten nicht nur Frauen, wurde diese Bar gemieden.

Als ich mich wieder zur Theke drehte und einige Minuten vergingen, kam plötzlich einer der vier Whitebeardpiraten zu mir rüber und saß sich neben mich. Beim Barkeeper bestellte er etwas zu trinken und sprach mich danach direkt an. "Hey, was macht so eine schöne Frau in so einer Bar, wenn ich fragen darf?" Mein Blick schweifte zum Schwarzhaarigen und ich antwortete ihm ehrlich. "Hey, das ist der einzige Ort, wo ich mich frei fühle." Natürlich war Ace nun neugieriger geworden, wäre komisch wenn nicht und hackte deshalb nach. "Okay, naja in einer Bar nur mit Piraten. Ob man sich da frei fühlt?... Mein Name ist übrigens Portgas D. Ace." Ich nickte und erwiderte auf seine Aussage. "Es gibt eine ganz plausible Erklärung dafür und zwar wäre ich auch gerne so frei, wie sie." Eine kleine Pause entstand, aber ich beschloss mich auch einfach mal vorzustellen, denn an sich war es ja sonst sehr unhöflich. "Mein Name ist Shio Mizuiro." Auf einmal sah ich wie sich die Augen des Schwarzhaarigen weiteten und dieser nur fassungslos sagte. "Mizuiro? Du bist nicht zufällig die Tochter des Leiters von Enies Lobby oder?" Ich nickte nur auf seine Frage hin, denn ich wollte nicht darüber reden. Ich wurde schon oft dafür kritisiert, was mein Erzeuger getan hatte, denn er war und blieb ein Bastard. Nicht einmal mein eigener Hass gegen ihn, stimmte andere um. Es war ein Teufelskreis. Ganz ohne Vorwarnung verschwand Ace wieder und ich war mal wieder alleine. Ich seufzte nur und spürte, wie die Wut mich langsam übernahm. Nicht viele sprachen mich einfach so an, denn entweder wussten sie wer ich war oder baggerten mich an, was Ace zwar auch ein bisschen probiert hatte, aber davon dann wieder abgewichen war. Ich trank meinen Whiskey in einmal Zug leer und stellte das leere Glas auf den Tresen. Dann spürte ich eine Hand auf meiner Schulter und zuckte leicht zusammen. "Na.. Süße, wie geht’s?," sprach eine besoffene Stimme zu mir. Ich drehte mich um und blickte diesem ekelhaften Kerl boshaft an. Es war wirklich wieder einmal ein total besoffener Pirat, der überhaupt keinen Plan hatte und Frauen einfach anbaggerte. "Na, komm schon... lass uns... Spaß haben...," meinte er dann und ich sagte wütend daraufhin ein "Nein, kein Bedarf." Doch wurde er dadurch handgreiflich und zog mich am Handgelenk etwas. In meinem Augenwinkel konnte ich schon sehen, wie zwei der Kommandanten aufstehen wollten. Ich brauchte ihre Hilfe aber nicht, denn ich war stark genug, um mich selbst zu verteidigen, außerdem waren sie nicht besser als die anderen hier.

Der Mistkerl drückte immer stärker mein Handgelenk zu und es schmerzte. Ich war an Schmerzen gewöhnt, weshalb ich diese einfach ausblenden konnte. "Komm... Süße," sagte er und näherte sich meinem Gesicht. Ich roch den Alkohol und versuchte mich aus seinem Griff zu befreien, doch mir gelang es nicht.
Als der Kerl mir dann noch näher kommen wollte und anscheinend einen Kuss geben wollte, trat ich mit meinem Knie ihm voll in den Bauch und brüllte. "Du blöder Mistkerl halte dich gefälligst von mir fern." Nun wurde der Getroffene wütend und fluchte. "Du kleine Göre hast mich getreten..." Der Griff wurde nun wirklich richtig fest und er zog immer mehr an meinem Arm und nun hatte ich wirklich schmerzen, denn er wurde richtig grob. Ich versuchte mich zu befreien, aber der Typ lachte nur und meinte dann. "Du kommst mir nicht davon. Du hast mich wirklich wütend gemacht."

Er erhob seine Hand und ballte sie zu Faust, doch bevor er dazu kam mir eine reinzuhauen, hielt jemand anderes seine Hand fest. Es handelte sich dabei um diesen Kapuzenträger, der bei den anderen Whitebeardpiraten dabei war. Als sich der Besoffene umdrehte und bemerkte wer da stand, ließ er mein Handgelenk los und flüchtete Lautstark aus der Bar. Anscheinend wusste er mehr als ich. Ich umfasste mein schmerzendes Gelenk und sah es an. Es war etwas rot und wund, aber es ging schon.

Nun stand ich aber da, wie eine hilflose Frau, die sich nicht selbst helfen konnte und dies machte mich wahnsinnig im wahrsten Sinne des Wortes. "Alles in Ordnung?", fragte nun eine ruhige und wirklich attraktive Männerstimme. Es war der Kapuzenträger, der im Anschluss diese abnahm und man nun sein komplettes Gesicht sehen konnte. Er hatte schwarze Haare und eisblaue Augen. Es war schon sehr faszinierend. Des Weiteren sah man seinen gut gepflegten Bart und eine Narbe rechts an der Lippe. Ich musste schon zugeben, das er sehr gut aussah, doch durfte ich mich von so etwas im Moment nicht blenden lassen. Ich nickte und bedankte mich. "Ja, mir geht es gut, danke für die Hilfe." "Kein Problem," erwiderte er und nahm dann eine meiner Hände. Nachdem er mir einen Handkuss gegeben hatte, stellte er sich vor. "Ich heiße Ezio Auditore und mit wem habe ich das Vergnügen?" Auf meinen Wangen bildete sich unfreiwillig ein leichter Rotschimmer, trotzdem erwiderte ich seine Frage. "Shio Mizuiro, das Vergnügen ist ganz meiner seits." "Aha, sie sind die Tochter dieses Mistkerls aus Enies Lobby nehme ich an." Wieder einmal nickte ich und sprach. "Ja, bin ich und ich würde so gern sehen, wie er verreckt." Ein leichtes, sadistisches Lächeln zierte meine Lippen und ich würde wirklich zu gern sehen, wie er qualvoll stirbt. Nur war er besonderes stark, weshalb dies wohl noch einige Zeit dauern würde. "Ich hasse die Weltregierung abgrundtief," gab er dann zu, worauf ich nur eines antworten konnte. "Ich bin zwar biologisch gesehen seine Tochter, aber er wird niemals mein Vater sein, denn dazu ist er einfach ein zu großer Bastard." Dies verwundert ihn anscheinend schon etwas, denn er hatte einen fragenden Blick aufgesetzt und dabei eine Augenbraue nach oben gezogen. Doch danach lächelte Ezio und sagte. "Okay, so etwas hört man auch nicht oft... Willst du dich nicht mit an unseren Tisch setzen? Muss ganz schön doof sein so alleine zu sitzen und nur von Besoffenen angesprochen zu werden." Sein Lächeln war etwas total Neues für mich, denn hatte ich nie so viel Verständnis dafür bekommen, sondern wurde nur total komisch und abwehrten angesehen. "Gern," antwortete ich und lächelte ebenfalls.

Wir gingen zu den anderen und nahmen Platz, dann sprach gleich Thatch zu Ezio. "Ezio? Wieso musstest du das machen? Wäre bestimmt noch richtig cool geworden." Der Schwarzhaarige winkte ab und meinte. "Thatch, ich bezweifele es." Nun fragte ich mich schon was sie meinten und hackte nach. "Was meint ihr?" Sofort kratzte sich die Tolle verlegen am Hinterkopf und gab mir zu meiner Frage eine Antwort. "Naja, das Schauspiel zwischen dir und dem besoffenen Piraten." "Achso," gab ich nur von mir und ließ mich etwas tiefer in den Stuhl sinken. Es war mir wirklich peinlich, doch ich hatte nicht einmal Zeit darüber nachzudenken, da sprach auf einmal Marco etwas. "Wir wissen ja nun wer du bist. Ace hatte es uns erzählt. Ich bin Marco und das ist Thatch." Er zeigte dann auf den Braunhaarigen, der seine Haare zu einer Tolle frisiert hatte. Zwar wusste ich wie alle hießen, außer der einen Ausnahme, doch war es ja egal. "Was macht eine Frau in einer Piratenbar und das auch noch als einzige?," wollte nun der Blonde von mir wissen. Mit einer neutralen Mimik erwiderte ich. "Auch wenn ich fast jeden Abend angebaggert werde, fühle ich mich hier freier, als auf der restlichen Insel. Ganz besonders, weil ich in zwei Tagen heiraten werde und dann wird das alles Geschichte sein." Nun schauten alle wirklich fragend und Ace war derjenige der etwas nach bohrte. "Was meinst du damit?" "Ganz einfach, mein Verlobter ist ein genauso großes Arschloch, wie mein Vater und wird mich gefangen halten. Meine Freiheit wird sterben," erklärte ich ihnen. Es war egal, denn sie würden eh in ein paar Tagen verschwunden sein und nie wieder zurückkehren, weshalb ich es ruhig erzählen konnte. "Wieso rennst du dann nicht weg?" Darauf gab es auch eine plausible Antwort. "Mein Vater und auch mein Verlobter würden mich um jeden Preis zurückholen. Sie würden alle möglichen Leute anheuern, um mich wieder zu einer Gefangenen zu machen." Ezio überlegte und sagte. "Du siehst nicht schwach aus, aber ich verstehe, was du meinst. Er würde immer stärkere losschicken und alleine würdest du es nicht packen." Ich nickte und fügte zu seiner Theorie noch etwas hinzu. "Ja, dazu kommt noch, das ich niemanden mit hineinziehen will, weshalb ich auch alleine bin." Nun gab alles einen Zusammenhang für die vier, dies sah man ihnen an. Ich sagte nichts mehr dazu und die anderen auch nicht mehr, denn anscheinend hatten sie bemerkt, das mir dieses Thema unangenehm war.

Wir tranken viel in dieser Nacht und es wurde zu einer richtigen kleinen Party in der Bar. Es war noch immer recht dunkel und alle waren wirklich voll, außer Marco und Ezio. Ich war zwar auch schon an viel Alkohol gewöhnt, aber heute hatte ich meinen Rahmen gesprengt. Ich spürte nur, wie mich jemand trug und dabei viel mir der wohltuende Geruch auf. Natürlich war ich zu betrunken, um genau zu realisieren wer es war und schlief auch Zeitnah einfach ein. Ohne zu wissen, was mich am nächsten Tag erwartete.
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