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{MMFF} Shadow Falls Camp - the next generation

MitmachgeschichteFantasy / P16 / Gen
15.08.2014
10.05.2020
19
42.323
3
Alle Kapitel
59 Reviews
Dieses Kapitel
4 Reviews
 
15.08.2014 1.713
 
Hiiiii :)


Ich wünsche euch allen ein wunderschönes
weihnachtsfest ♥

ein riesengroßes dankeschön geht an Yoruna,
TaliaOBrien, Nothingx, Luna Blue99 und anlyba
für die ganz, ganz, ganz lieben reviews :*

ich wünsche euch viel spaß mit dem kapi und würde
mich sehr über weitere rückmeldungen freuen ^-^

LG,
-sunshinex- :**



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"Drew, komm schon. Das war lustig, stell dich nicht so an." Grinsend beobachtete ich den beleidigten Vampir vor mir und musste mir echt ein Lachen verkneifen.
"Für dich vielleicht", murrte er und wandte sich ab.
"Lümmel", meinte ich belustigt, doch bei ihm zeigte sich keine Reaktion.
Manchmal versteh ich ihn wirklich nicht. Ich würde schon sagen, dass die Szene mit Hope vorhin für viele eine willkommene Abwechslung war.
"Warst du nicht die, die Angst vor Wasser hat? Also mach dich nicht so über Andrew lustig", erinnerte mich Klara's Stimme von der Seite und prompt nagten leichte Schuldgefühle an mir.
Auch wenn Klara ziemlich direkt ist, wird einem so wenigstens klar, was man falsch gemacht hat. Wobei das gar nicht sooo direkt war. Geht schlimmer.
"Ich hab keine Angst vor Wasser, ich kann nur nicht gut schwimmen", widerpsrach ich ohne groß nachzudenken.
"Das ist das gleiche."
"Ja gar nicht", schmollte ich zur Antwort und schürzte meine Lippen.
"Ach nein? Und deine Höhenangst?", argumentierte Klara provokant weiter, während sie gekonnt eine Augenbraue hob.
Diese blöde Hexe kennt mich einfach zu gut.
Normalerweise würde ich ihr jetzt irgendeinen Konter geben, was ich allerdings sein ließ, da wir beide stur bis zum Geht nicht mehr sind, und ein kurzer Blick in die Zukunft verriet mir, dass meine Chancen zu siegen relativ gering waren.
Also murmelte ich lediglich irgendwas Unverständliches und begann, die Gehirnmuster der anderen zu scannen.
Viele waren mir schon vom letzten Jahr bekannt, wie Geneviève, die Andrew geholfen hat. Vampire halt. Sind immer füreinander da.
Oder die Gestaltwandler Willow und Nathanel. Nathanel ist ein kleiner schüchterner, und ich hatte nie viel mit ihm zu tun, aber anscheinend soll er ganz lieb sein. Vielleicht etwas verschlossen, das lässt sich jedoch bestimmt ändern. Mira macht das wohl, wenn sie dann mal erfährt, dass sie auch ein Gestaltwandler ist.
In der Mitte des Busses machten meine Augen schließlich noch einen Gestaltwandler aus, der mir aber gänzlich unbekannt war. Was mir allerdings sofort auffiel, waren die Blicke, die er Mira ständig zuwarf, bis der Werwolf, der neben ihm saß, ihn in die Seite boxte und grinste, ehe sie anfingen zu diskutieren.
Wenn man auf die Ähnlichkeit der beiden achtet, können sie nur Geschwister, vielleicht sogar Zwillinge, sein. Zwar hatte der eine schwarze, der andere braune Haare, aber das Gesicht war trotzdem irgendwie teilweise identisch.
Oah, ich verkuppel Mira und den Gestaltwandler! Die gehören zusammen, Punkt.
"Musst du wieder Übernatürliche stalken?" Wren hatte sich grinsend zu mir rübergebeugt.
"Musst du dich nicht an irgendein Mädchen ranmachen?", gab ich genervt zurück.
"Schon erledigt", meinte er und sein Grinsen wurde noch breiter.
"Du Perversling!" Mit diesen Worten landete meine Hand auf seiner Wange, wo sie einen roten Abdruck hinterließ.
Dieser ... argh! Warum kann ich hier nicht zaubern?! Ich hex dem so viel böses Zeug, das kann der sich gar nicht ausmalen!
Im selben Moment überkam mich eine Vision, in der Wren alleine mit Mira im Wald stand, eng umschlungen, er kurz davor sie zu küssen.
Ich schnappte entrüstet nach Luft, bevor ich quer durch den Bus schrie: "Wag es ja nicht, Freundchen! Mira gehört zu diesem Typen da vorne!"
Da sich nun alle Anwesenden (inklusive Mira und ebengenanntem Typen, auf den ich zu allem Übel auch noch mit dem Finger gezeigt hatte), umdrehten, wurde mir klar, was ich da gerade von mir gegeben hatte.
Mira und der Gestaltwandler starrten erst mich, dann sich vollkommen geschockt an, bis sie sich blitzschnell voneinander abwandten.
Ich hätte schwören können, dass ihm ein kleines bisschen Farbe aus dem Gesicht gewichen war. Bestätigt wurde dieser Gedanke von der Fee mit den komischen Haaren, Noelie glaub ich. Sie nickte mir grinsend zu.
Danach verfiel sie in ein hektisches Gespräch mit Mira.
"Saubere Leistung", lachte Wren und verschwand nach vorne zu einer Kleingruppe Mädchen.
Dieser Werwolf! Irgendwann bring ich ihn um, darauf kann er sich verlassen!

"So, alle aussteigen, bitte! Die Koffer könnt ihr hierlassen, sie werden euch nachher auf eure Zimmer gebracht. Ich wünsche euch für die nächsten zwei Monate viel Spaß. Entdeckt euch neu", verabschiedete sich die Busfahrerin wie jedes Jahr von uns, nachdem der Bus auf dem Parkplatz des Shadow Falls Camps hielt, zeitgleich mit einem zweiten Bus, welcher bei einem anderen Sammelplatz Übernatürliche abgeholt hatte.
Schwer erhoben wir uns von unseren Sitzplätzen und ich schenkte Mira ein aufmunterndes Lächeln, das sie sofort strahlend erwiderte, so als wäre die Situation mit dem Gestaltwandler nie passiert.
Beim näheren Hinschauen erkannte ich allerdings, wie Noelie eine Hand auf Mira's Rücken platziert hatte und so tat, als würde sie die Gestaltwandlerin vor sich herschieben. Insgeheim manipulierte die Fee wahrscheinlich gerade Mira's Gefühle.
Sehr sympathisch.
Etwas abgerenzt von der Menge schlenderten Klara und ich zum Eingangstor des Camps. Theatralisch blieb ich kurz vorher stehen, holte tief Luft, damit es den Anschein bekam, dass mein Leben sich mit dem Betreten des Camps komplett verändern würde.
"Hast du's dann?", fragte Klara mich grinsend, da die restlichen Übernatürlichen mittlerweile sogar schon die Cafeteria betraten.
"Ich freu mich einfach nur, das ist alles."
Doch ehe wir weiterlaufen konnten, rannte plötzlich ein kleines, schwarzhaariges Etwas lachend auf uns zu, gefolgt von einer Frau mit unverwechselbaren grünen Augen.
Ihre langen, roten Haare wehten im Wind und sie schrie verzweifelt: "Hannah! Bleib jetzt stehen!"
Hannah? Oh mein Gott, das ist Holiday's und Burnett's Tochter!
Das Kleinkind versteckte sich hinter den Beinen meiner besten Freundin, bis Holiday uns völliog aus der Puste schnaufend erreichte.
Den Job der Fängerin hätte sie ruhig Burnett überlassen können ...
"Hallo, ihr zwei. Schön, euch wiederzusehen. Tut mir leid für die Umstände, Hannah möchte einfach nicht hören", begrüßte die Campleiterin uns, wobei der letzte Satz eindeutig an den Wirbelwind hinter Klara's Beinen gerichtet war. Diese jedoch wirkte eher genervt von der Kleinen, wohingegen ich hin und weg war. Zuckerschock!
"Sie hat deine Augen", stellte ich fest, nachdem Holiday Klara aus ihrer misslichen Lage befreit hatte und Hannah liebevoll auf ihren Arm nahm.
"Ansonsten kommt sie aber ganz nach Burnett. Leider. Ich muss unsere Tochter einfangen und er darf die Camper willkommenheißen." Holiday machte eine Pause, schüttelte ihre schlechte Laune ab und grinste. "Andrea, Burnett und ich haben uns dieses Jahr überlegt, die Gestaltwandleraufgabe durch eine Hexenaufgabe zu ersetzen.Was hältst du davon, den Neuen zu beweisen, dass die Existenz Übernatürlicher real ist?"
Warte... ich?
Und warum wechselt sie einfach das Thema? Kriselt es da etwa bei unserem Traumpaar?
Muss ich mir Sorgen machen?
"Natürlich, gerne, danke!", versuchte ich meine unausgesprochenen Fragen in den Hintergrund zu drängen.
In Anwesenheit einer Fee allerdings vollkommen unmöglich. "Es ist zur Zeit etwas schwierig, aber das wird wieder, vertrau mir. Klara, wenn du möchtest, kannst du Andy helfen."
Und gemeinsam setzten wir uns in Bewegung zur Cafeteria, aus der bereits der Großteil der Übernatürlichen rauskam und sich erbärmlich um das schwarze Brett drängelte, hoffend, mit den Besten in einer Hütte zu leben.
Na, viel Spaß dabei.
"Nope, ich geh schon mal Koffer auspacken", meinte Klara auf einmal ohne Zusammenahng und war gleich darauf verschwunden.
Schön, wie sie einfach selbstverständlich davon ausgeht, dass wir zusammen die selbe Hütte wie im letzten Sommer hatten.
Im Mittelpunkt zu stehen war noch nie so ihre Lieblingsbeschäftigung.
Das genaue Gegenteil von Mira.
Die beiden werden bestimmt nie gute Freunde.
Apropos, wenn wir schon von der blonden Gestaltwandlerin sprechen: Sie starrte mich im selben Augenblick, in dem wir den Essenssaal betraten, zum zweiten Mal heute geschockt, wenn auch neugierig (was sonst?) an.
Außer ihr erkannte ich auch noch die Halb-Fee/-Hexe Yara. Der Rest jedoch war mir gänzlich unbekannt.
Bis auf Burnett, welcher uns grinsend zu sich winkte.
Vorfreude?
"Das sind meine Frau Holiday, unsere Tochter Hannah und Andrea, um die es jetzt gehen soll. Andrea ist nämlich eine Hexe, aber keine Sorge, sie tut euch nichts. Jedenfalls möchte sie euch gerne ihre Kräfte demonstrieren, sodass eure letzten Zweifel weggeräumt werden", erklärte er durchgehend grinsend.
So gern wie ich ihn habe ... etwas fies ist das schon, sich indirekt über die Neuen lustig zu machen ...
Er hätte das wirklich lieber Holiday überlassen sollen.
"Vertraut ihr mir?" Ich wandte mich an die Campleiter, wobei ich ebenfalls zu Hannah schielte.
Schluckend nickte Holiday, und wider Erwarten tat Burnett desselbe.
"Keine Angst, ich bin Profi", versicherte nun ich grinsend.
Es war Dad's Idee gewesen, Shadow Falls zu besuchen. Er hatte mich im Prinzip "rausgeschmissen", weil es ihm auf die Nerven ging, dass unser Kater die ganze Zeit durch's Haus geflogen ist.
Er war wohl einfach überfordert. Der Arme.
Gönn ich ihm mal die zwei Monate Auszeit, Mum ist ja noch da. Sie ist übrigens die Hexe und er ein Mensch.
Sowas muss echt deprimierend sein.
"Hannah, tu mir bitte einen Gefallen und stell dich genau vor mich."
Die Kleine hüpfte fröhlich auf mich zu, ihre Augen funkelten verschmitzt.
"Ihr könnt glauben, was ihr wollt, aber ich würde euch raten, der Wahrheit ins Gesicht zu blicken. Übernatürliche existieren", sagte ich und spreizte meinen kleinen Finger ab, mit dem ich die Kleine anvisierte.
Einige werden jetzt bestimmt denken, ich wäre wahnsinnig. Besonders, als ich meinen Finger gen Decke bewegte und Hannah's Füße sich Stück für Stück vom Boden lösten und sie langsam abhob.
Ein Kinderlachen erfüllte den riesigen Saal, weil ich unter höchster Konzentration Hannah in jede Ecke der Cafeteria fliegen ließ.
Mal schnell, mal langsam. Aufpassend, dass sie nicht fällt.
Obwohl die Angst unberechtigt war, dafür hab ich das schon zu oft an unserem Kater geübt. Nur zur Sicherheit, wegen Holiday und Burnett.
Nach zwei Minuten ließ ich die strahlende Schwarzhaarige landen und drehte sofort nervös eine Haarsträhne.
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