Letzte Worte und ein Abschiedsbrief

GeschichteSchmerz/Trost / P12
Jim Clancy Melinda Gordon
15.08.2014
15.08.2014
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Ein kleiner OS zur Serie Ghost Whisperer. Melindas letzten Worte an Jim und wie er damit fertig wird, seine große Liebe verloren zu haben.
Lesen, drüber Nachdenken, Review hinterlassen     (ist nicht so schwer ;D )
Viel Spaß beim lesen
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Erschöpft von den letzten Tagen,kam Jim nach Hause.Der heutige Tag, hatte ihm die letzte Kraft geraubt. Heute war ihre Beerdigung gewesen.
Er konnte es immer noch nicht glauben, Sie war Tod. Seine große liebe lebte nicht mehr.
Immer wieder fragte er sich: Warum ausgerechnet sie. Es war wohl Ironie des Schicksals. Diejenige, welche Geister sehen konnte,
war jetzt selber einer. Womit hatte sie das verdient.
Melinda hatte nie etwas falsch gemacht,ganz im gegenteil. Sie war diejenige, die Menschen geholfen hatte ihren
frieden zu finden und ins Licht zu gehen....
Als Jim sich auf das Sofa setzen wollte, bemerkte er einen Zettel, welcher vor ihm auf den Tisch lag.
Er wunderte sich: "Lag der dort vorhin auch schon?"
Verwirrt, setzte er sich hin und nahm den Brief in seine Hände. Auf dem Umschlag stand etwas Geschrieben..." Für Jim,die Liebe meines Lebens"
Eine einzelne Träne rollte ihm über die Wange. Seine Hände fingen an zu zittern als er den Brief öffnete.
Er musste jetzt stark sein, egal was in dem Brief stehen würde....es würden ihre letzten Worte an ihn sein.
Jim holte noch einmal tief Luft und begann dann zu lesen...

"Hey Jim,
ich weiß es wird dir schwer Fallen diesen Brief zu lesen, aber er soll dir Helfen diese Sache zu überstehen.
Denke immer an die schönen Zeiten zurück, die wir hatten.
Weist du noch wie wir uns kennengelernt haben..."

Als er das las, musste er leicht schmunzel. Natürlich wusste er dies noch.

"Du hast mich aus dem brennenden Haus gerettet.Danach hat es tierisch angefangen zu regnen und mein Schirm ist kaputt gegangen.
Wer war natürlich sofort zur stelle..? Da standen wir also, zusammen, im strömenden Regen. Du hast versucht,
meinen Schirm zu reparieren, aber dir ist es nicht gelungen. Wir unterhielten uns und ich fand dich sofort sympatisch. Aber so schnell,
solltest du mich nicht erobern. Deshalb drehte ich mich um und ging weg. Du jedoch, wolltest nicht so schnell aufgeben und den Rest von der Geschichte kennst du ja..."

Diese Stelle war leicht verwischt.Sich musste geweint haben, beim schreiben...Was würde er jetzt alles geben, um sie noch einmal zu sehen.
Noch einmal ihr lachen und ihre Stimme zu hören.

"Wenn du dich einsam fühlst, denk an unsere Hochzeit. Denk daran wie du mir den Heiratsantrag gemacht hast und ich ihn voller Freude angenommen habe.
Denk an unseren ersten Kuss und an all die anderen besonderen Augenblicke.
Du musst jetzt stark sein. Nicht nur für mich, auch für Aiden. Er braucht dich, mehr als du denkst. Ich bin sicher, zusammen schafft ihr das."

Sie hatte Recht. Mit allem was in diesem Brief stand hatte sie Recht. Er musste jetzt stark sein. Vor allem für seinen Sohn.

"Es fällt mir schwer dies zu schreiben, aber ich weiß wie du dich fühlst. Damals, als du gestorben bist, ist für mich eine Welt zusammen gebrochen.
Du wolltest es jedoch, noch nicht Enden lassen. Du wolltest weiter leben. Deine Seele ist in Sam's Körper gefahren. Ich war so froh dich nicht für immer verloren zu haben.
Es gab nur ein Problem, du konntest dich nicht erinnern.Das waren die schwersten Wochen für mich. Du  warst trotzdem für mich da, hast trotzdem zu mir gehalten,
auch wenn du mich nicht kanntest. Dafür bin ich dir sehr dankbar."

Er konnte sich damals nicht vorstellen, wie es für sie gewesen sein mag. Doch jetzt, ist ihm so einiges klar geworden.

"Ich bin dir, noch für so viel anderes unendlich dankbar, dass ich nicht alles aufzählen kann. Doch das wichtigste ist, du hast an mich geglaubt.
Hilst mich nicht für verrückt, wegen meiner Gabe. Du konntest nicht nur damit Leben, sondern hast sie auch akzeptiert. Du hast mich akzeptiert.
Ich konnte dir vertrauen, dir alles erzählen und du hast mir zu gehört. Dafür Liebe ich dich."

Die Ganze Zeit hatte Jim versucht stark zu bleiben. Doch bei diesen Worten, fing er an stumm zu weinen.

"Du bist die liebe meines Lebens und das wusstest du. Ich kann nicht von dir verlangen, dass du irgendwann wieder jemanden findest.
Jemanden den du genauso lieben und vertauen kannst. Jemanden der dich genauso liebt wie ich. Jemanden der auf euch aufpasst und für Aiden sorgt.
Und natürlich jemanden, den du Heiraten kannst. Ich möchte einfach nur, dass du Glücklich wirst und das du wieder lachen kannst.
Kein gequältes oder aufgesetztes lachen. Sondern ein lachen, welches tief aus deinem Herzen kommt. Versprech mir das."

"Ich verspreche es dir, mein Schatz. Ich werde dich trotzdem für immer lieben." Als er dies sagte spürte er einen kalten Luft-hauch
an seiner Wange. Und obwohl er sie nicht sehen konnte, wusste er, dass es Melinda war. Sie war hier. Ein letztes mal. Bis er den Brief zu ende gelesen hatte.

"Eli, Delia und auch alle anderen werden dich unterstützen. Sie werden für dich da sein, wenn du Hilfe brauchst. Lass dir Helfen,wenn du
nicht mehr weiter weißt. Man sagt die Zeit heilt alle Wunden, doch das stimmt nicht. Die Zeit heilt nicht alle wunden, sie macht den Schmerz nur erträglicher.
Ich werde mich jetzt von dir verabschieden. Ich gehe ins Licht und dort werde ich auf dich warten. Egal wie lange es dauert.
Bis in frühstens 50 Jahren, wenn wir uns wieder sehen.
Ich liebe dich. Für immer und ewig.
Deine Melinda"

Nachdem er den Brief schloss, spürte er, dass Melinda, nun nicht mehr da war. Sie war fort, ins Licht gegangen. Die Tatsache,dass sie ihre Ruhe und ihren Frieden
gefunden hatte, beruhigte ihn etwas. Außerdem hatte sie geschrieben, dass sie auf ihn warten würde. Egal wie lange es dauert.
Dennoch wusste er,dass die nächsten Wochen, wenn nicht Jahre, ganz und gar nicht einfach werden würden. Es würde Zeit brauchen.Viel Zeit.
Aber sie würden es schaffen, gemeinsam.

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Einige Zeit später

Jim besucht wie Jeden Tag Melinda's Grab. Und wie jeden Tag, brachte er ihr eine Rose mit.
" Hey mein Schatzt." sagte er während ihm Tränen über die Wange liefen
" Heute ist etwas ganz besonderes passiert. Du wirst es mir Wahrscheinlich nicht glauben, aber ich erzähl es dir trotzdem.
 Eli hat seinen ersten Geist gesehen. Er  war so stolz darauf, dass er heute Abend eine riesen Party schmeißt. Er veranlasst sie,
 zu deinen ehren. Es ist schade, dass du nicht dabei sein kannst. Du kannst dir gar nicht vorstellen, wie sehr wir dich vermissen."

Er hielt kurz inne und sprach dann mit Tränen erstickter Stimme weiter.

" Ich vermisse dich! Dein lachen, deine Stimme, einfach alles an dir.Wie gerne würde ich dich jetzt noch einmal küssen,noch einmal Umarmen.
Eli ist auch schon total überfordert. Die ganzen Geister,alleine ins licht zu führen ist nicht einfach.
Warum musste es ausgerechnet dich erwischen. Nach allem was passiert ist, hätten
wir es verdient Glücklich zu sein. Ich liebe dich und werde niemals damit aufhören..."
Er drehte sich um und verließ den Friedhof wieder.

Jeden Tag besuchte er sie. Manchmal mit Aiden oder Eli,Dalia.... oder auch alleine. Wie gerne würde er ihr sagen, dass er glücklich ist.
Das er sein versprechen gehalten hat. Aber er war es nicht. Seit dem Tag, an dem sie gestorben ist, ist auch ein Teil von ihm gestorben.
Er war ein gebrochener Mensch, mit einem gebrochenem Herzen. Natürlich bekamen seine Freunde dies mit, doch wenn sie ihn fragten ob alles in Ordung sei, brachte
er nur ein Trauriges Lächeln zu Stande.
Der einzige Trost der ihm noch blieb, war das sie sich wieder sehen würden. Irgendwann.....

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Ich entschuldige mich, wegen den Rechtschreibfehlern. Da ich jetzt Notdürftig ein einfaches Textdokument zum schreiben nehmen muss,
treten mehr Fehler auf.
Ich hoffe die FF hat euch trotzdem gefallen.

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