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Liquid Love

Kurzbeschreibung
GeschichteDrama, Humor / P18 / FemSlash
Böse Königin / Regina Mills Emma Swan Henry Mills jr. James "Charming" / David Nolan Rumpelstilzchen / Mr. Gold Snow White / Mary Margaret Blanchard
14.08.2014
02.06.2022
18
49.466
14
Alle Kapitel
55 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
 
14.08.2014 1.353
 
Hallo liebe Leser und Leserinnen,
Ich freue mich sehr, das ihr meine FF lesen wollt und einmal vorab: Dies ist meine erste richtige FanFiction
also seid gnädig und lasst mir bitte ein paar Reviews da :)

ACHTUNG:
Die FanFiction spielt nach Neverland, es gibt keinen zweiten Fluch.
Vielleicht Staffel 3 SPOILER, nur damit ihr gewarnt seid.

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1.
- Bitter water -

Regina blieb direkt vor der Wohnungstür stehen, sie atmete tief durch und klopfte schließlich zwei mal. Die Tür wurde schwungvoll geöffnet und Emma blickte Regina überrascht an.

„Regina? ..Ich wollte dich gerade anrufen.“

„Miss Swan -“ Regina hob eine Augenbraue und musterte Emma skeptisch da der Sheriff nur in Top und ihrer Unterwäsche dastand.
„Ich hoffe Sie haben auch manchmal eine Hose an wenn Sie mich anrufen.“

Emma schaute kurz an sich runter und kratze sich etwas nervös am Kopf.
„Ich...ehm..-“

„wollen Sie mich nicht herein bitten oder hat Ihnen ihre Mutter keine Manieren beigebracht, meine Liebe?“ unterbrach sie die andere Frau und trat an ihr vorbei in die Wohnung.

Und schon wieder hat Regina sie total durcheinander gebracht, das war etwas was die Bürgermeisterin eindeutig gut, Emmas Meinung nach vielleicht sogar zu gut, beherrschte. Schon allein wieder ihr Auftreten in diesem Paar schwarzer High Heels, einem eng anliegenden blauen Kleid was knapp über ihren Knien endete und einem großzügigen Ausschnitt schien für Emmas Verstand etwas zu viel zu sein. Der Sheriff ließ seinen Blick einmal an ihrem Körper herunterlaufen und versuchte sich wieder auf das hier und jetzt zu konzentrieren.

„Oh! Genau, stimmt ja, Sie sind ja ohne ihre Eltern aufgewachsen.“ kam es gespielt traurig über Reginas Lippen.

Emma funkelte Regina böse an und lies die Wohnungstür hinter ihr zufallen.
„Was willst du von mir, Regina?“ wechselte die Blonde das Thema und schnappte sich ihre Hose, die über einem der Küchenstuhle hing, um sie schnell anzuziehen.
Die Bürgermeisterin schaute Emma amüsiert dabei zu.„Ich will gar nichts von Ihnen, meine Liebe.“ Sie grinste.
„Sie wollten doch mich anrufen.“
Dies war eine „Antwort“ wie man sie nur von Regina erwarten konnte. Da Emma aber wusste das sie eine Diskussion darüber wer nun anfangen sollte nicht gewinnen konnte lies sie sich darauf ein.
Emma seufzte leicht genervt und stemmte ihre Hände auf die Hüfte.
„Ich finde wir müssen über Henry reden-“
Schon hatte die Brünette das Wort an sich genommen.
„Da sind wir mal einer Meinung.“

„Dann..“ fuhr Emma fort „wolltest du bestimmt darüber reden das Henry schon seit dem wir aus Neverland da sind hier wohnt, oder?“
Regina nickte nur stumm und lies ihren Blick durch die Wohnung schweifen.
Emma schaute etwas verwirrt drein.
„Regina, du weißt doch das ich ihm niemals verbieten würde dich zu sehen.“ Versuchte sie auf die Brünette einzureden
und kam ein paar Schritte auf sie zu.
„Nur Henry hat sich seit Neverland verändert. Ich will nur Zeit mit Neal verbringen..“

„Sie erlauben ihm ernsthaft den Umgang mit diesem Dieb?!“ spottete Regina und verschränkte ihre Arme.

„Natürlich er ist sein Vater.“ stellte Emma fest.

„Und ein Dieb!“

„Regina, beruhige dich. Darum geht es doch jetzt gar nicht.“
Sie schnaufte und schüttelte den Kopf.
„Aber genau er ist der Grund warum Sie mir Henry vorenthalten!“
Nach einer kurzen Minute des Sammelns sprach Regina weiter.
„Sie sagen immer er sei unser Sohn aber wissen sie Miss Swan, vielleicht war es einfach ein Fehler Ihren Worten auch nur eine Sekunde Glauben zu schenken!“
Regina wusste selber nicht warum sie das so aufbrachte obwohl sie doch wegen etwas ganz anderem hier war. Aber diese Emma Swan machte sie einfach verrückt in ihrer Art und Weise. Und ihr größter Fehler war es wohl ihren Gefühlen zu folgen und ihr Vertrauen zu schenken.

„Regina bitte..“ Emma strich mit ihrer Hand über Reginas Arm.
„Neal hat damit nichts zutun. Henry hat selber entschieden das er hierbleibt und dich nicht sehen will.“
Sie wusste genau das diese Tatsache Regina nur um ein weiteres mal verletzt und wieder ein kleiner Teil ihres Herzens schwärzer werden lies. Sie wollte Regina einfach ein den Arm nehmen um ihr zu zeigen, dass es Menschen gibt die für sie da sind, doch als die Blonde auf sie zu kam wich Regina ihr aus.

„Ich will nur-“

„Sie wollen nur mein Leben zerstören!“ Regina rang mit dem Tränen. Sie hätte sich selber Ohrfeigen können. Sie wollte das alles gar nicht, besonders nicht vor der Retterin weinen. Die Bürgermeisterin drehte sich von Emma weg und legte ihre Hände auf die Arbeitsfläche um sich abzustützen.

„Das ist nicht wahr Regina und das weißt du! Hast du durch das alles in Neverland nicht gelernt das ich nicht die Böse bin? Ich ...wir sind für dich da, niemand will dich wegstoßen. Aber Henry will momentan Abstand zu dir...und Zeit mit Neal verbringen.“

Stille... Emma wartete gespannt auf Reginas Antwort die immer noch mit dem Rücken zu ihr stand.
Sie wusste nicht was sie noch sagen oder tun könnte, sie entschied sich dafür zu warten bis Regina wieder sich gesammelt hatte und mit ihr reden würde.
Nach ein paar Sekunden fuhr Regina zu der Blonden herum.

„Sie werden schon sehen, meine Liebe!“ Sie schaute Emma direkt in ihre grünen Augen, drehte sich nach einer Weile weg und verschwand so schnell wie sie gekommen war.
Zurück blieb eine vollkommen verwirrte Emma die nicht gemerkt hatte wie Regina etwas in Henrys Trinkflasche getan hatte.

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Regina knallte die Tür hinter sich zu und stürmte in ihre Küche. Sie holte ein Glas und ihren Apfelwein
heraus, schenkte ein und trank. Sie konnte einfach nicht glauben das sie sich vollkommen aus der Fassung hatte
bringen lassen, schon wieder. Immer wenn sie mit Emma Swan sprach führte es nie zu dem Ende was sie wollte. Kein
Mensch zuvor war je so ehrlich, drezt und herrausfordernt zugleich zu ihr gewesen. Sie hatte das Gefühl die blonde Frau versucht aus irgendeinem Grund immer ihren wunden Punkt zu treffen, dachte Regina.

Aber wenigstens hatte sie es geschafft den Trank in Henrys Flasche zu füllen, nun würde sie bald erfahren ob er sie
wirklich liebte oder sie doch nur als böse Königin sah und hasste. Alle seine tiefsten Gefühle zu ihr werden sich offenbaren.
Sie wusste keine andere Lösung. Immer allein zu sein, immer die zu sein die das Falsche tun, auf ewig die böse Königin zu sein und vorallem die ungeliebte zu sein hielt Regina langsam nicht mehr aus.
Die Brünette wusste das Magie nicht die Lösung sein dürfte, Henry verabscheute diese aber sie musste es tun auch wenn Magie immer ihren Preis hatte. Sie würde ihn bezahlen solange der Trank ihr ihre Fragen beantwortet.

Hatte sie denn eine Wahl?

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Emma drehte sich zur Tür um als sie hörte wie Henry aufschloss.

„Hey Kleiner!“

„Mum! Ich hatte einen super tollen Tag mit Dad!“ rief Henry ganz aufgeregt.
Emma lächelte ihn an.
„Und was habt ihr denn so unternommen?“ Beide setzten sich an die Küchenarbeitsplatte.

„Wir waren erst Eis essen und dann hat er mir alles über sein Leben von früher erzählt und wie es war in verschiedenen Welten aufzuwachsen.“ Er fühlte in seinem Rucksack und suchte seine Trinkflasche.
Seine Mutter wuschelte ihm durch die Haare.
„Kleiner, glaub nicht alles was Neal dir so erzählt.“ Sie lachte etwas.
„Er schmückt seine Geschichten gerne mal etwas aus.“

„Jaaa~ ist ok Mum.“ Kam es von Henry „Hast du meine Trinkflasche gesehen? Habe die heute morgen vergessen.“

Emma drehte sich zur Küchentheke, griff auf die Arbeitsplatte und nahm die Flasche.
„Hier ist sie. Du hast sie wohl heute Morgen vergessen.“ Emma hielt sie Henry hin.
„Willst du?“

Er schüttelte eifrig den Kopf.

„Nee, nee hatte ganz viel Eis.“ Er kicherte.

„Ok.“ Emma drehte die Flasche auf und trank ein paar Schlücke.
„Baaahhh!“

„Mum, was ist?“ Henry der schon auf dem Weg zu seinem Zimmer war drehte sich zu ihr um.
Emma schüttelte den Kopf und zog eine Grimasse.
„Ach, nichts. Ich glaube das Wasser ist irgendwie nur schlecht geworden.“

Sie ging zur Spüle und schüttete es in den Abfluss. Henry zuckte nur mit den Schultern und verschwand in seinem Zimmer. Dem Sheriff wurde kurz etwas schwindelig, was aber schnell wieder verschwand. Sie wunderte sich etwas aber schrieb es dem Wasser zu.

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