Mein Verlobter

GeschichteRomanze / P12 Slash
Shibuya Yuri Wolfram von Bielefeld
12.08.2014
12.08.2014
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Eine kleine One-Shoot über mein Lieblingspairing YurixWolfram

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Ich stütze meine Arme auf der Brüstung ab um dich besser sehen zu können. Du trainierst wieder mit Konrad. Das tägliche Training hat sich bezahlt gemacht, nicht mehr lange und du bist mir ebenbürtig.
Ich seufzte laut. Du bist nun schon seit über einem Jahr hier, ohne dass du wieder in deine Welt verschwunden bist und ich freute mich darüber sehr, doch manchmal kommt es mir so vor das es dir egal ist das wir verlobt sind. Es gab Tage da hast du mich kaum beachtet. Inzwischen habe ich das Gefühl das du mehr Zeit mit Konrad verbringst als mit mir.
Warum kannst du nicht verstehen wie sehr ich dich liebe? Ich erinnerte mich dran wie wir uns kennen gelernt hatten. Schon komisch wie sich die Dinge manchmal ändern.

Ich musste lächeln bei dem Gedanken. Anfangs habe ich dich gehasst. Ja ich habe dich gehasst. Ich konnte nicht verstehen wieso so ein Weichei wie du eines bist, unser König werden sollte. Du der du keine Ahnung von dieser Welt hattest. Der bist zu dem Zeitpunkt wo wir dich zu uns geholt haben, nicht mal wusstest dass es uns und diese Welt gibt. Nein ich konnte und wollte es einfach nicht verstehen.
Dazu kam noch das ich zu der Zeit einen starken Hass auf die Menschen entwickelt hatte und deine Mutter eine von diesen Menschen ist. Ich habe dich und sie beleidigt. Bei dir war es dir egal nur bei deiner Mutter bist du wütend geworden. Du bist aufgesprungen und hast mir eine runtergehauen!
Ich konnte es nicht glauben, dass du das getan hast. Du Weichei hattest mir eine Heiratsantrag gemacht. Erst nachdem dir klar wurde was du da gerade getan hast verstand ich dass du dieses gar nicht so gemeint hast.
Trotzdem fühlte ich mich in meiner Ehre verletzt. Wie konnte so ein Weichei mir nur einen Heiratsantrag machen, wissend oder unwissend. Ich hatte dich zum Kampf herausgefordert denn du auch unwissend wie du damals warst angenommen hast.

Doch im Laufe der Zeit hatte ich mich an den Gedanken gewöhnt mit dem neuen Dämonenkönig verlobt zu sein und wenn ich ehrlich war hat er mir auch gefallen. Das war auch der Grund warum du den Antrag nicht zurück nehmen durftest und ich ihn nicht ablehnen konnte, auch wenn ich mir das zu dem Zeitpunkt als du mich fragtest ob wir die Verlobung ungültig machen wollen, noch nicht und dir gegenüber schon gar nicht hatte eingestehen wollen.
Ich kann mir nicht erklären warum und wann sich meine Gefühle für dich geändert haben, ich weiß nur, dass es so ist. Unglücklich bin ich darüber nicht, aber wie siehst du das?

Yuri warum sträubst du dich so gegen uns beide? Hast du Angst oder willst du dir deine Gefühle einfach nicht eingestehen, oder liebst du mich etwa gar nicht? Der letzte Gedanke tat weh, mehr als ich dir gegenüber zugeben würde.
Ich beobachtete wie du Konrads Schwerthiebe parierst und ihm geschickt ausweichst, bevor du selber zum Angriff übergehen würdest. Ja es würde wirklich nicht mehr lange dauern dann kannst du es mit mir aufnehmen.
Mein Bruder hob die Hand zu Zeichen das das Training für heute beendet war. Du steckst dein Schwert weg und sagst etwas zu Konrad. Aus der Entfernung konnte ich nicht verstehen was, doch Konrad nickte, bevor du dich umdrehst und zu mir rüber kommst.

„Wolfram hast du Lust auszureiten? Konrad meinte das geht in Ordnung“, fragst du mich. Das du mich das fragst, natürlich will ich das. „Warte kurz auf mich“, sagte ich und machte mich auf dem Weg zur Treppe die in den Hof führt.

Wenig später saßen wir auf unseren Pferden und ritten schweigend Nebeneinader her. Irgendwann halte ich es nicht mehr aus. Ich wollte dich das schon seit geraumer Zeit Fragen und jetzt ist vielleicht die einzige Möglichkeit dafür. Jetzt wo wir endlich mal alleine waren.
„Yuri magst du mich?“, fragte ich und spürte wie meine Wangen rot wurden. Du legst den Kopf schief und blickst mich verwirrt an. Wie süß du jetzt aussiehst. „Natürlich mag ich dich Wolfram du bist einer meiner besten Freunde“, antwortest du. Ich schüttle den Kopf.
Da scheinst du langsam zu verstehen was ich meine, denn ich kann sehen wie sich deine Wange röten, was dich noch süßer aussehen lässt.

Plötzlich bringst du dein Pferd zum stehen und bedeutest mir das gleiche zu tun. Jetzt bin ich es der verwirrt war. Doch ich tat was du wolltest. Nun steigst du auch noch ab. Immer verwirrt steige ich ebenfalls ab. Du legst mir deine Hände auf die Schultern.
„Yuri was…?“ Doch ich komme nicht dazu die Frage zu beenden, denn plötzlich spüre ich deine Lippen auf meinen. Entsetzt reiße ich die Augen auf. Ich bin so überrascht, dass du dies tust das ich im ersten Moment gar nichts tun kann außer dich anzustarren. Du hast deine Augen geschlossen, doch dann entspanne ich mich und schließe meine Augen ebbenfalls.
Als du dich wieder von mir löst lächelst du mich an, bevor du dich wieder auf dein Pferd steigst und es wendest um zurück zum Schloss zu reiten.
Verwirrt und überrascht blicke ich dir hinterher. „Wo bleibst du?“, rufst du mir zu als du schon ein Stück entfernt bist. Lachend steige ich ebenfalls wieder auf mein Pferd und folge dir.
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