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I'm the American Dragon (Arbeitstitel)

von PrincessJ
GeschichteFamilie, Fantasy / P12 / Gen
Der Große Jäger Fu Dog Luong Lao Shi
10.08.2014
29.03.2016
9
14.108
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10.08.2014 1.164
 
Gleich nachdem wir den Tempel verließen fiel ich Großvater überglücklich in die Arme. „Wir haben’s geschafft.“, sagte ich mit funkelnden Augen. Er nickte und zeigte sich von außen immer noch beherrscht. „Ich weiß, Schätzchen.“, sagte er und streichelte mir über die Wange, „Wir müssen noch einen Tag hier bleiben, ok?“ Ich nickte nur und lies mich von ihm zu einen der Zelte führen.
Zwei Betten standen in ihn und ich packte meine Sachen auf eines der Beiden. Fu seine auf das andere. „Wo schläfst du?“, fragte ich. „Es gibt ein zweites Zelt hinter den hier, indem die Meister schlafen.“ Ich guckte traurig, denn ich wollte nicht allein sein und schon gar nicht an einen fremden Ort. Fu merkte, dass ich traurig wurde und schlug vor mit mir die Insel zu erkunden. Gramps machte sich zwar etwas Sorgen, mich mit Fu allein zu lassen, ließ es aber zu, nachdem er merkte, dass er einen Notfall sofort mitbekommen würde.
Wir liefen über die riesige Anlage und guckten Drachen bei ihrem Training zu. Die meisten von ihnen waren zwischen 14 und 25. Es gab keine Drachen in meinem Alter und ich fragte Fu, warum das so war. Er erklärte mir, dass ich relativ früh meine Kräfte bekommen hatte und mit den Umstand, dass ich auch noch ein Land zugewiesen bekommen hatte, die Sache nur noch exklusiver machte.
Man nannte so junge Drachen wie mich „Frühchen“ und diese waren nicht immer unter anderen Drachen gern gesehen. Manche hatten Angst, wir könnten den Normalos von der magischen Welt erzählen.
Auf dem Trainingsgelände trainierte gerade eine junge Drachen Frau, die höchstens Anfang 20 sein konnte. Sie hatte schwarze Haare und hellblaue Schuppen. Auf ihren Kopf befanden sich zwei geschwungene Hörner. Ich beobachtete ihre eleganten Bewegungen fasziniert und auch Fu starrte sie wie in Trance an. Als die junge Frau bemerkte, dass sie beobachtet wird, sah sie zu uns. Ich fühlte mich ertappt und wurde knallrot. Sie kam auf uns zu und ich guckte verlegen auf den Boden.
„Hallo, Kleine.“, sagte sie freundlich und mit einer Ruhe in der Stimme, die meine scheu fast verschwinden ließ. „Hallo“, sagte ich unsicher und guckte sie nur kurz an. Doch meine Neugier überwiegte und ich musste sie einfach ein zweites Mal anschauen.
Zu meiner Überraschung, war sie kein Drache mehr, sondern war nun in ihrer menschlichen Form. Sie war wunderschön, hatte lange, schwarze Haare und dunkle Augen. In einen blauen Top und einen beigen Rock stand sie vor mir und lächelte mich freundlich an. „Melody, das ist Sun Park. Der koreanische Drache.“, erklärte mir Fu. Sie streckte mir die Hand entgegen: „Freut mich, Melody.“
Durch die friedvolle Aura, die sie umgab, wurde ich selbstsicherer und reichte ihr ebenfalls die Hand. „Ich hab gehört du hast einen Krylock besiegt. Das ist sehr beeindruckend.“ Der Gedanke an dieses Monster brachte mich zum schaudern und machte mich panisch. Durch die schrecklichen Bilder nickte ich nur kurz. Sun bemerkte meine Angespanntheit und lenkte vom Thema ab.
„Darfst du nun von deinem Großvater ausgebildet werden?“, fragte sie lächelnd. Ich war zwar leicht verwirrt, warum sie davon wusste doch, da ich immer noch überglücklich wegen dem Ergebnis war, fing ich sofort an: „Ja! Erst wollten sie nicht, doch ich habe ihnen ein Spiel gezeigt und dann haben sie gesagt, dass wir dürfen.“ Sie lachte und ich strahlte plötzlich ebenfalls. „Magst du mit mir was zu essen holen?“, fragte sie und wendete sich dann an Fu, „Natürlich nur mit der Erlaubnis ihres Beschützers.“ Ich schaute Fu Dog flehend an und er willigte ein, als er meinen Dackel Blick sah.
Wir gingen in eines der Gebäude auf dem Gelände. Ein großer Raum gab sich preis, fast so wie eine Schulcafeteria. Sun nahm sich zwei Tablets und packte köstlich aussehende Gerichte darauf. Ich nahm Besteck für uns mit und wir setzten uns an einen Tisch.
Sun war wirklich nett und ich mochte sie sofort. Sie erzählte mir von ihrer Meinung zu den Frühchen und zum Glück mochte sie uns. Nachdem Fu dann den ganzen Pudding, den es zum Nachtisch gab, gegessen hatte, sagte er mit immer grüner werdenden Gesicht: „Ich muss kurz…“ Und damit rannte er plötzlich nach Draußen und lies mich mit Sun allein. Wir lachten und sie stellte fest: „Er hat wohl etwas zu viel gegessen.“ Das stimmte wohl, denn manchmal aß Fu viel mehr, als man überhaupt jemanden auf der Welt zutrauen kann.
Sun beobachtete mich beim Essen. Sie lächelte mich an und fing dann an: „Ich finde dich wirklich faszinierend, Melody. Du weißt ja, dass du Besonders bist, hoffe ich zumindest. Du bist ein starkes Mädchen mit unglaublichen Kräften. Das Schicksal hat großes mit dir vor, dass weiß ich.“ Das was sie sagte klang komisch und ich wusste nicht, worauf sie hinaus wollte. Ich dachte darüber nach, was ich antworten könnte. Zum Glück wurde mir diese Entscheidung abgenommen, denn ich hörte hinter mir Großvater.
„Melody, da bist du ja! Ich habe dich schon überall gesucht!“ Sun und ich drehten uns um. „Gramps.“, ich war froh darüber ihn zu sehen. „Wie konnte Fu dich einfach allein lassen?“, er fing an sich aufzuregen, doch ich wusste, wie ich ihn besänftigen konnte. „Ist schon gut, Großvater. Ich war ja nicht allein.“, sagte ich und guckte zu Sun. Diese Begrüßte meinen Großvater respektvoll und er bedankte sich dafür, dass sie auf mich aufgepasst hat. „Komm mit ich will dir was zeigen.“, sagte er und nahm meine Hand.
Wir liefen durch das halbe Gelände und er zeigte mir alles. Doch vor einen Haus blieben wir plötzlich stehen. Auf einem Schild, an der Mauer stand: Die großen 13. Die gefährlichsten Feinde der Drachen. -Damals konnte ich schon lesen. Ein weiterer Grund, warum man mich für Hochbegabt hielt.- Großvater machte kehrt und ich verstand nicht, wieso wir nicht hinein gingen. Doch als ich ihn darauf ansprach, sagte er nur nüchtern: „Ich zeig es dir, wenn du älter bist.“ Er wirkte leicht bedrückt und düster und deshalb fand ich, ich sollte nicht weiter nachfragen.
Ein paar Drachen begrüßten uns und sprachen mit uns. Sie waren beeindruckt von mir, doch ich blieb Bescheiden, da ich den Aufruhr um mich nicht ganz verstand. Großvater sah man den Stolz an. Er stellte mich jeden mit den Worten: „Und das hier ist meine kleine Enkelin, Melody.“ vor.
Der Tag ging den Ende zu und der Sonnenuntergang näherte sich. „Verwandle dich.“, sagte Gramps und ich tat, was er mir sagte. Zusammen flogen wir auf den Strand, der nicht unbedingt weit weg war zu und beobachteten den Sonnenuntergang. Er färbte das Meer orange und irgendwie waren die Farben hier noch intensiver als sonst. „Wow“, brachte ich nur hervor. Ich setzte mich in den warmen Sand und Gramps gleich daneben.
Ich lehnte mich an ihn an und er küsste mich auf den Kopf. Die untergehende Sonne war so unglaublich schön und ich hatte nun wieder eine Idee, was ich zeichnen konnte. Er hatte Recht. Ich liebte Drago.


Tut mir schrecklich Leid, dass es so kurz ist. Ich hoffe es gefällt euch trotzdem. :)
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