I will always love you. But I love her, too.

von Anthi
GeschichteAngst, Schmerz/Trost / P12
Maddy Smith Rhydian Morris
10.08.2014
15.02.2015
3
1958
 
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Guten Tag!


Mein Name ist Anthi  und ich hoffe, euch wird diese Fanfiktion gefallen.
Ich setze keinen bestimmten Zeitplan für diese FF und auch keine sichere Länge der Kapitel.
Ich würde mich wirklich sehr über Reviews/ Mails/ etc. freuen, denn zu diesem Thema habe ich noch nie etwas geschrieben und ich wäre wirklich mit euch verbunden, wenn ihr mir möglicherweise ein paar Rückmeldungen geben könntet.
Natürlich zwinge ich euch nicht, aber bitten schadet ja nicht. :D
Ich wünsche euch eine gute Unterhaltung, und freue mich, wenn ihr an der etwas anderen Geschichte von Maddy und Rhydian dran bleibt.
Sollte diese Story nur wenig oder gar nicht ankommen, werde ich sie wieder löschen.

Hut ab,
Anthi


Rhydian seufzt, als Tom und Shannon auf ihn zulaufen. Wieder einmal wollen sie ihn dazu animieren, mit ihnen doch mal wieder weg zu gehen, ein bisschen ‚Spaß‘ zu haben.
Er schnaubt, als er an all ihre kläglichen Versuche denkt, die sie bei ihm unternommen haben. Immer wollen sie ihn mitnehmen; morgens in die Schule, mittags in den Wald und abends vielleicht in die Disco oder sonst wo hin.

Ein Wunder, dass sie ihn überhaupt noch finden. Die meiste Zeit sitzt er irgendwo im Wald und denkt an sie. An Maddy. Und jedes Mal, wenn er an sie denkt, wird das tiefe, schwarze Loch in seinem Herzen nur noch größer. Das Loch, das seit ihrem Fortgehen nie mehr verschwunden ist.
Sie fehlt ihm. Sie fehlt ihm so sehr.

„Rhydian!“ rufen seine Freunde ihm zu, und schließlich sind sie bei ihm angekommen. Beide keuchend und rot im Gesicht.
Sie sind so langsam.
Und er weiß manchmal selbst nicht, was mit ihm los ist.
Oft ist er fies zu ihnen, aggressiv. Und dennoch haben sie ihn noch nicht aufgegeben. Er fragt sich, wann sie ihn endlich in Ruhe lassen werden.

Einerseits will er sie loswerden, aber andererseits vermisst er ihre alte Freundschaft, die Vertrautheit, die jedoch wie Maddy einfach irgendwann verschwand.
Vielleicht sollte er einfach gehen. Irgendwo hin, wo niemand ihn finden kann, außer Maddy.
Dort würde er auf sie warten, bis sie zu ihm zurückkommen würde.
Und sie würde kommen, das weiß er.

„Rhydian“, sagt Shannon so sanft wie möglich, „Hast du Lust, heute Abend mit uns ins Kino zu gehen? Es kommt ein toller Film, über…“ Sie stockt kurz. „Über Wölfe!“ meint sie dann schließlich begeistert. „Vielleicht haben die ja Ähnlichkeiten mit euch, vielleicht können wir ja etwas über euch lernen, wir…“ Sie verstummt. Schon wieder hat sie in der Mehrzahl gesprochen.
So, als wäre Maddy noch hier.

„H-Hey..“ sagt Tom, doch Rhydian steht abrupt auf.
Er knurrt leise und seine Augen leuchten gefährlich gelb.
Erschrocken stolpert Shannon vor ihm zurück.
„Vergiss es.“, knurrt Rhydian. „Du kapierst es einfach nicht, oder?“

Als er ihre weit aufgerissenen Augen sieht, beruhigt er sich langsam und seine Augen nehmen wieder ihre normale Farbe an.
„Lasst mich einfach in Ruhe, Shannon. Tom.“ sagt er leise und dreht sich um.
Tom und Shannon sehen sich an, letzere beißt sich auf die Lippe.

Keine Sekunde später verschwindet ein grauer Wolf lautlos im Gebüsch.
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