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Neuer Code Breaker : 07

Kurzbeschreibung
GeschichteLiebesgeschichte / P16 / Gen
02.08.2014
02.08.2014
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Hier stand ich nun also, in einer neuen Schule, vor meiner neuen Klasse, neben der Klassenlehrerin die eine Freundin meiner Eltern gewesen war, und sah beinah schon deprimiert auf den Holzboden vor mir. Doch das wurde beendet, als mir die Lehrerin, deren Namen ich mir immer noch nicht merken konnte, ein Stück Kreide vor die Nasenspitze hielt, damit ich meinen Namen an die Tafel schreiben konnte. Ich war es gewohnt mich an neuen Schulen vorzustellen, aber sonst war ich nach spätestens nach einem halben Jahr wieder weg. Dieses Mal Jedoch, würde ich höchstwahrscheinlich bis zu meinem Abschluss an dieser Schule bleiben, denn der Grund, warum ich immer so oft umgezogen war, war verschwunden. Ich schrieb mit meiner Bandagierten Hand groß meinen Namen an die Tafel. In Geschwungenen Schriftzeichen, stand dort nun Mai Fumiki. Ich ließ die Hand sinken, ballte sie zur Faust und drehte mich dann mit einem dünnen und unechten Lächeln zu allen um. Die Lehrerin beobachtete meine Gestik und sonstiges bei mir sehr genau und seufzte dann einmal laut auf. Sie hob ihre Hand um mir wie früher, als ich noch ein kleines Kind gewesen war, tröstend über die Haare zu streichen, doch ich wich zurück und sah sie erschrocken, wenn aber auch nach außen hin kühl, an. Sie ließ ihre Hand sinken und wandte sich dann an die Klasse, die diese Szene mit neugierigen Blicken beobachtete. Ich ließ meinen Blick langsam, während sie etwas über mich erzählte, über jeden einzelnen der Klasse wandern und blick zuerst an einem dunkelpinken bis dunkelviolett Haarigen Mädchen hängen. Sie erwiderte meinen Blick, und durchbohrte mich mit ihren neugierigen und doch distanzierten dunkelvioletten Augen innerlich. Dann lächelte sie kurz und ich wandte mich von ihr ab, und bleib nach wenigen Sekunden schon an einem Jungen hängen. Er hatte dunkelblaue Haare, die eher schwarz als blau waren und seine Augen waren in einem mittleren Blauton. Sie sahen mich distanziert und doch irgendwie freundlich an. Er nickte mir einmal beinah undeutlich zu und grinste kurz einmal, ehe sein Gesicht wieder zur Maske wurde. Augenblicklich, durchzuckte mich ein scharfer Schmerz und ich hielt mir meinen, nun stärker, pochenden Arm noch enger an den Körper gedrückt. Meine Finger gruben sich in meinen mehr lagigen Verband der langsam leicht feucht wurde, und ich zuckte zusammen als mich die Lehrerin plötzlich an der Schulter berührte, ein schmerzendes Keuchen konnte ich mir allerdings nicht verkneifen. Besorg musterte sie mich, ehe sie laut sagte: „ Mai-chan, du solltest dir von der Krankenschwester einen neuen Verband machen lassen. Deiner wird schon leicht rötlich und das bedeutet doch, das die Wunde wieder auf gegangen sein muss, oder?“ Ich sah sie nur an und fragte dann förmlich mit meinem Blick: „ Wo kann ich mich endlich hinsetzen?“  Sie schüttelte ihren Kopf und deutete auf den Blauhaarigen Jungen von vor ein paar Sekunden. „Setz dich neben Ogami-kun. Er wird dir den Stoff der letzten Monate neben bei erklären können.“: sagte sie laut und ich nickte ihre zu und ging dann langsam und minimal wankend zu meinem zugewiesenen Platz, der neben bei auch noch direkt am Fenster war. Ich roch bereits den leichten Geruch meines kupfernen Blutes, als sich plötzlich das lilahaarige Mädchen erhob und sagte: „Ich glaube ich sollte Fumiki-san noch eben die Schule zeigen, da sie mehr Zusatzfächer hat als wir alle zusammen und damit nicht immer einen aus der Klasse zur Seite stehen hat um in ihre Raume zu kommen.“ Sie sah mich an, ihr Blick war eher abschätzend als freundlich, doch das ignorierte ich mal. Ich wandte mich mit dem Blick Richtung Fenster und sah mir die vorbei ziehenden Wolken an. Dabei tropfte eine Träne, die aus meinem Augenwinkel trat, zu Boden und ich wurde mir wieder der Handschuhe bewusst, die ich in meinen Jackentaschen hatte. Ich schloss die Augen und seuftzte so leise wie ein Windhauch, doch dann sagte diese alte Schnepfe doch glatt: „Gut, Sakurakouji-san. Es wäre wohl das Beste für sie. Nimm bitte auch Ogami-kun mit, und geht am besten erst am Ende zum Krankenzimmer damit sie einen neuen Verband bekommt. Wärst du so nett, Ogami, und begleitest die beiden?“ Ich spürte wie sich dieser schwarz-blauhaarige namens Ogami sich erhob und spürte seinen Blick auf mir ruhen. Mein Arm fing sofort noch mehr an zu pochen als bei seinem letzten Blick. Es tat so sehr weh, das ich meine Finger noch stärker in meinen Arm krallte und die Zähne zusammen biss, um nicht zu schreien. Ich öffnete meine Augen und sah direkt in seine, da er direkt vor mir stand, und das witzige – wir waren beide gleich groß! Er sah nun also in meine von schmerz getrübten Augen die leicht pink-magenta waren und ich sah in seine strahlend blauen Augen. Bis jemand ein Fenster auf machte und so eine meiner weiß-blonden Haarsträhnen in seine Richtung geweht wurde. Ich drehte mich weg und ging an ihm vorbei zur Tür an der diese Sakurakouji-san auf uns wartete. Ich nickte ihr einmal kurz zu und trat dann hinaus in den Flur. Aber eigentlich musste man mir diese Schule nicht zeigen, denn ich wusste alles über die Lage der Räume und alle wichtigen Informationen. Aber sie wollte anscheinend, dass ich wieder Kontakt zu anderen Menschen bekam. Doch warum sie das wollte, war mir schleierhaft, denn, nun mal ehrlich, so wie es jetzt war konnte es ruhig bleiben. Niemand störte mich und niemand hinterfragte was ich so lange alleine machte und niemand sah mir über die Schulter wenn ich meine Muster bearbeitete. Ich schüttelte leicht den Kopf. „Am besten wir fangen mit dem Sportplatz an.“: sagte Ogami-kun hinter uns und Sakurakouji-san ging gerade in Richtung Ausgang, al sich sagte: „Der Sportplatz besteht aus einem Schwimmbecken für Streckenschwimmen, mehreren verschieden hohen Sprungbrettern, einem Platz für Fußball-und sonstigen Ballsportarten, einem Tennisplatz, Einer Laufbahn und diverseren anderen Sachen über die ich auch Bescheid weiß. Zudem weiß ich die Lage aller Räume, die Namen aller Lehrer und die Namen sämtlicher Schüler und ihre Vorlieben. Sie hat das nur gemacht damit ich ein paar Worte mit euch Wechsel und ich mir den Verband wechseln lassen muss, da ihr dabei seid und ich mich nicht davor drücken kann.“ Sie drehte sich mit geweiteten Augen um und sagte dann: „NIEMAND kann sich alles merken!“ Fassungslos sah sie mich daraufhin sagte: „Seit DEM Unfall habe ich ein Fotographisches Gedächtnis und benutze es auch gerne.“ Sie schlug sich beide Hände vor den Mund und ich hörte ein genuscheltes „Entschuldigung!“ doch ich drehte mich nur in Richtung Krankenzimmer, als mich Ogami am Arm packte – meinem bandagiertem Arm – und mich fest hielt. Einen Schmerzenslaut konnte ich mir nicht verkneifen und er ließ sofort los. Durch das Festhalten hatte sich meine Jacke gespannt und die beiden Handschuhe waren aus den Taschen gefallen. Meine weißen Handschuhe lagen nun auf dem Boden und ich bückte mich schnell um sie auf zu heben. Den für rechts tat ich wieder in die Tasche zurück, da dieser sonst mit meinem Blut voll wäre, doch den Linken zog ich mir über die Hand und ballte diese dann mehrmals zur Faust. Das Leder schmiegte sich perfekt um meine langen Finger und schien zu schimmern sobald ich es nur berührte. Ogami beobachtete alles und grinste innerlich, denn nun wusste er, dass ich die neue sein musste. Ich sah ihn an. Und ich wusste, dass er mich erkannte. Und das er ES wusste. Denn er wusste, dass ich der neue Code Breaker war. Code Breaker 07. Die Meisterin von Luft, Licht und Wasser. Die einzige mit drei Symbolen der elementaren  Herrschaft, wie ich es immer nannte, doch das war egal, Denn mit jemandem wie ihm, konnten es als Code Breaker nur spannend werden, doch wie recht ich damit hatte, zeigte sich schnell als mir lieb sein konnte.
 
 
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