Blutengel

von Taranana
GeschichteMystery, Horror / P18
31.07.2014
31.07.2014
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Huhu meine Lieben,
diese Geschichte ist für den Blutengel WB entstanden:

http://forum.fanfiktion.de/t/26475/1#jump2888405

Ich habe versucht, dass Zitat von hinten aufzuzäumen.

Ich finde es gibt viel zu wenige Geschichten über richtige Vampire. Immer und überall sieht man nur noch die Sorte, die wohl in der Waschmaschiene einmal mit Perwoll gewaschen wurde. Edward und Co nehmt euch in acht, die echten Vampire sind wieder erwacht!

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Blutengel




Eilige Schritten halten laut auf dem Pflaster in der tiefe der Nacht wieder. Eine junge, verunsicherte Frau rannte, als wäre der Teufel persönlich hinter ihr her. Ihr langes Kleid machte es ihr unmöglich, so schnell zu laufen, wie es ihr eventuell ohne möglich wäre, ihre kunstvolle Hochsteckfrisur war bereits vom Laufwind ruiniert worden. Immer wieder schaute sie sich ängstlich um, als ob sie erwarten würde, einen Verfolger zu erblicken. Doch da war niemand. Oder besser gesagt es war niemand zu sehen. Schnaufend blieb die Frau stehen, scheinbar schien sie ihrem Verfolger entkommen zu sein. Sie schaute sich hektisch um, doch außerhalb des Mondscheins konnte so nur die schwärze der Nacht erkennen. Sie lies sich auf den Boden sinken und es war ein schluchzen zu hören. Doch dann waren Schritte zu hören, die gänzlich anders klangen als die der jungen Frau. Viel schwerer, es klang nach Stiefeln.

Aus den Schatten an der viktorianischen Kirche, vor der die Frau gestoppt hatte, trat ein Mann heraus. Er trug einen dunklen Gehrock, eine seidene Hose und dunkle Stulpenstiefel. An seiner Hüfte konnte man einen im Mondlicht glänzenden Rapier erkennen. „Holde Dame, Ihr seid doch wohl nicht allein unterwegs?“ Die Frau versuchte sich aufzurappeln, fiel aber durch die Behinderung durch ihr Kleid wieder zu Boden. Sie robbte so schnell es ging rückwärts, während der Mann langsam seine Schritte in ihre Richtung lenkte. „Ist diese Dunkelheit nicht großartig, Kind? Sie ist unser bester Freund in diesen gefährlichen Nächten.“ „Ihr seid ein Monster Sir Irvine. Die Inquisition soll Euch holen!“ Der Mann lachte laut auf und entblößte dabei auffällig spitze Eckzähne. Sie vergrub ihr Gesicht in ihren Händen, wäre sie nur nie mit diesem Mann von dem Ball verschwunden. Die Leute redeten schon lange über Sir Dante Irvine. Er zeigte sich kaum in der Öffentlichkeit und war als grausam, ja sogar pervers verschrien.

„Ein Monster? Vielleicht. Meines gleichen bezeichnet sich als Kainskinder. Wir tragen einen Fluch auf unseren Schultern aus den frühen Tagen der Menschheit. Ihr Menschen nehmt das Fleisch eures Viehs zu euch, für uns seid ihr das Vieh. Und Ihr Madame seht köstlich aus.“ Er leckte sich über die Lippen und bewegte sich weiter auf die junge Frau zu. Als er sie erreichte, reichte er ihr eine Hand, als wollte er ihr aufhelfen.Doch sie schlug seine Hand weg. „Das ist aber nicht sonderlich höflich“, er packte sie bei den Schultern und zog sie brutal auf ihre Beine. „Weißt du mein Kind, ich habe es ganz gerne, wenn ich meine Beute jagen kann“, er beugte sich zu ihrem Ohr hinunter, „also lauf!“ Die Frau quieckte auf und begann zu rennen, was dem Mann ein weiteres Lachen entlockte. Während er begann, ihr gemächlich hinterher zu laufen, schien er mit der Dunkelheit zu verschmelzen. „Lauf nur mein Kind, die Dunkelheit ist mein Freund, nicht der deine. Ich trage ihre Farbe.“ Die junge Frau versuchte einen möglichst verwinkelten Weg zu laufen, sie nahm viele Abzweigungen, hin und wieder versuchte sie es sogar damit, im Kreis zu laufen. Alles in der Hoffnung ihren Verfolger wieder abzuschütteln. Doch plötzlich trat er genau vor ihr aus den Schatten und sie stieß mit ihm zusammen. Er packte ihre Arme, sodass sie sich nicht zur Wehr setzten konnte. „Du bist so nicht schnell genug, meine Liebe. Wenn du dieses Spiel schnell beenden möchtest, solltest du besser lernen zu rennen!“ Mit einem ratschen entblößte er ihren Unterkörper. Er hatte den Rock ihres Kleides mit einem Ruck vom Oberteil getrennt und warf ihn achtlos zu Boden. Die junge Frau hatte mehr Beinfreiheit und diese nutze sie auch, als er ihre Arme los lies. Sie rannte viel schneller als zuvor.

Diesmal ohne mit der Dunkelheit zu verschmelzen, setzte er ihr nach, immer wieder stieß er ein lautes Lachen aus, was die junge Frau nur dazu antrieb, noch schneller zu laufen. Doch sie war nur ein Mensch, nicht gesegnet mit der unerschöpflichen Kondition ihres Verfolgers. Ihre Schritte wurden wieder langsamer, bis sie erschöpft vor ihrem Verfolger zu Boden sank, es war ihr unmöglich noch einen weiteren Schritt zu tun. Ihr Verfolger schüttelte den Kopf und verzog das Gesicht. „Schade, ich hatte so gehofft, dass du interessanter, ausdauernder wärst. Dann muss ich meinen Spaß wohl auf anderem Wege mit dir haben.“ Er setzte sich neben sie auf den Boden und begann ein Lied zu summen, als er sie von ihren weiteren Kleidungsstücken, bis auf die Unterwäsche befreite. Die Frau zitterte am ganzen Körper. „Was seid Ihr?“, fragte sie mit tränenerstickter Stimme. Er lachte wieder auf, entblößte erneut seine spitzen Eckzähne. „Ein Vampir, ein Blutengel.....Ich weiß nicht, welchen Begriff Ihr Menschen derzeit für uns benutzt. Wir nennen uns Kainskinder. Ich bin Sir Dante Irvine, ein Kainskind vom Clan des Mondes.“ Würdevoll neigte er den Kopf ehe er wieder anfing zu lachen. „Sie sind verrückt“, entfuhr es der jungen Frau. Sir Dante Irvine hörte auf laut zu lachen, stattdessen trat ein bösartiges, fast abartiges Grinsen auf sein Gesicht. Er schien aber noch zu zögern, es war nicht ganz klar warum, aber eine Weile betrachtete er nur, wie ihre helle Haut vom Mondlicht erleuchtet wurde und wie makellos schön sie war. „Ihr Menschen seid nur Tiere, unzivilisiert und unwürdig. Wir sind die neuen Herrscher.“ Sie sah ihn zweifelnd an, doch sie hatte zu viel angst, als dass sie ihm an dieser Stelle widersprechen würde. „Jeder Clan hat seinen eigenen Fluch. Ich bin Verrückt und ich liebe es.“ Er sah die junge Frau hungrig an, zog seinen Rapier und ritzte damit in ihre Haut. Sie kreischte und Blut trat aus der Wunde, welches Dante fasziniert beobachtet. Das Blut lief ihren Oberschenkel entlang, zwischen ihre Beine.

Er führte einen weiteren Schnitt aus, diesmal an ihrer Brust. Wieder schrie die Frau auf. Er beugte sich zu ihrem Ohr und flüsterte: „Wir sind Monster, wir sind die Monster unter den Monstern. Ich könnte dich in tausend Stücke schneiden und ich würde nichts fühlen. Aber es wäre Schade um das gute Blut.“ Sie versuchte von ihm weg zu rutschen, doch er drückte sie schnell zu Boden und hielt ihre Hände über ihrem Kopf mit einer Hand fest. Sie zappelte unter ihm, was ihn lächeln lies. „Oh, ich mag es, wenn meine Beute sich wehrt. Komm schon, du bist doch bestimmt ein wenig kräftiger.“ Sie versuchte ihre Hände loszureißen, wollte ihn treten, doch ihre Beine waren unter seinem Körper fixiert und sie war nicht Kräftig genug, ihre Arme seinem Griff zu entringen. „Du bist schwach. Mit anderen Frauen hatte ich definitiv mehr Spaß.“ Auf Dantes Gesicht trat ein verträumter, ja fast entrückter Ausdruck und er leckte sich über die Lippen. „Weißt du Kind, wir sind Kains Nachkommen und durch seinen Brudermord auf ewig verdammt. Es gibt für uns keinen Weg zurück. Wir werden nie wieder das Sonnenlicht sehen. Deswegen dürfen wir nicht zaudern.“

Er neigte sich über den zitternden Körper und versenkte seine Zähne in der Brust der jungen Frau.
Diese stöhnte in Ekstase laut auf und schon nach ein paar Schlucken, lies Dante wieder von ihr ab. „Oh, du schmeckst gut, meine Liebe. Ein ganz vorzüglicher Jahrgang.“ Er fuhr über den entblößten Körper der Frau, streichelte über ihre Brust, kniff an verschiedenen Stellen in ihre zarte Haut. „Ihr seid schön wie ein Engel“, die Stimme der Frau hatte einen verklärten Tonfall angenommen, sie schien nicht mehr ganz zu wissen, was mit ihr passierte. „Engel“, er seufzte, als er sie ansah, „selbst Blutengel, wie ihr Menschen uns nennt, könnte nicht weiter von der Wahrheit entfernt sein. Wir sind Dämonen der Nacht. Jäger, zum ewigen Durst nach Blut verdammt. Wir mögen etwas gemeinsam mit den himmlischen Kriegern haben, wir wachen über euch, aber nicht zu eurem, sondern zu unserem Schutze. Wir sind etwas besonderes. Kain hat uns zu etwas besonderem gemacht, in dem er uns geschaffen hat.“ Er schälte sie aus ihrer verbliebenen Kleidung und fuhr mit seinen Lippen über ihren gesamten Körper, biss mal hier hin, mal dort hin, sodass ihr Körper mit der Zeit von immer mehr blutenden Bissen bedeckt wurde. Sie schrie, aber nicht aus Schmerz, sondern aus purer Lust. „Du siehst köstlich aus meine Liebe, hier, koste von dir selbst.“ Er führte ihren Arm an ihren eigenen Mund und legte ihre Lippen über eine besonders stark blutende Wunde und lies sie sich selbst schmecken, bevor er damit begann, an ihrem Hals zu saugen. Er konnte ihr Leben immer mehr aus ihr herauslaufen spüren, ihr Körper wurde schlaffer, doch ihr stöhnen verebbte nicht, es wurde eher noch intensiver, als er damit begann, sanft ihre Brüste zu massieren.

Erst als er den letzten Tropfen Blut aus ihren Adern gesaugt hatte, verschwanden die Geräusche und er lies sie achtlos zu Boden fallen. „Blutengel“, grinste er, „ihr Menschen wart schon immer romantisch veranlagt. Ihr wünschtet euch schon immer, dass es Geschöpfe gibt, die euch begehren. Ihr seid aber nicht mehr als Vieh, dass wir jagen. Ihr ward nie mehr und werdet niemals mehr sein. Wir sind die Jäger der Nacht und wir genießen es, dass Blut von euch zu lecken, wenn ihr zuckend vor Erregung eure letzten Atemzüge in unseren Armen tut.“
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