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Cowboy!Hetalia X Pferdeflüsterin!Reader

GeschichteHumor, Liebesgeschichte / P16
Amerika Deutschland Kanada Preussen Schweden Spanien
29.07.2014
12.04.2017
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29.07.2014 3.232
 
Während leise und angenehm deine Lieblingsmusik durch den Jeep klingt, mit dem du gerade die staubige Landstraße bezwingst, liest du aufmerksam die Straßenschilder.
Viele gibt es in dieser Gegend nicht, aber die Wenigen die du siehst, verraten dir, dass du deinem Ziel immer Näher kommst.
Du bist gerade auf dem Weg zu deiner neuen Heimat, zumindest für das nächste Jahr. Dann würdest du entscheiden, ob du wieder zurück in dein altes Dorf wolltest oder auf der Ranch bleiben würdest.

Diese Ranch, zu der du jetzt fuhrst, hatte von sich aus Kontakt zu dir aufgenommen. Nun gut, eher der Ranchbesitzer, aber dein Interesse war sofort geweckt.
Die Farm und dein neues Zuhause auf Zeit arbeiten hauptsächlich mit Wildpferden, die sie –so weit man das bei Wildpferden so nennen konnte- züchteten und dann einige der Pferde einritten und verkauften.
Natürlich handelten sie auch mit Vieh und Gemüse, aber der Pferdehandel war -laut des Ranchbesitzers- die Haupteinnahmequelle.

Der Grund, weshalb sie dich ebenfalls auf der Farm haben wollen, ist deine 'Begabung'. Zumindest hatte dein Gesprächspartner es so genannt. Er hatte von einem deiner früheren Klienten erfahren, dass du dafür bekannt warst auch mit den schwierigeren Pferden problemlos zu Recht zu kommen.
Deine Kunden nannten dich eine Pferdeflüsterin, während du dir mittlerweile nicht mehr all zu oft die Mühe gabst zu erklären, dass du eigentlich nur gelernt hattest, aus der Körpersprache der Pferde zu lesen. Und mit deinem Körper kannst du ebenfalls diese Signale senden, damit dich die Tiere auch verstehen.

Das beste Beispiel dafür ist dein eigenes Pferd, welches du natürlich mit dabei hast.
Es steht gut versorgt in seinem Anhänger, welcher selbstverständlich hinten an deinem Auto dran hängt. Schließlich würdest du dich um kein Gehalt der Welt von deinem geliebten Hengst trennen.
Du warst froh, dass du deinem Pferd jetzt endlich größere und vor allem weitere Landschaften bieten kannst, da du bis vor kurzem noch in Stadtnähe gewohnt hast. Das lag daran, dass dort viele deiner früheren Kunden schneller hinkommen konnten.
Die Pferde, die du bis jetzt immer 'behandelt' hattest -eigentlich musstest du eher die Menschen erziehen', waren meist nur unterbeschäftigt gewesen, doch jetzt würdest du es zum ersten Mal mit echten, ungezähmten Mustangs und halbwilden American Quarter Horses zu tun haben.

Als die Ranch in Sicht kommt, bildet sich ein breites Grinsen auf deinen Lippen.
Ja, das hier sieht wirklich klischeehaft aus wie eine Ranch, die von echten Cowboys geführt wird. Alt, aber mit unverkennbarem "Wild West"-Charme.
Als du einbiegst und dein Auto an den Platz stellst, der die schon vor deiner Anreise per Telefon erklärt wurde, bemerkst du dass du bereits erwartet wirst. Du steigst also aus und drehst dich erwartungsvoll zu dem rothaarigen Mann, der auf dich zukommt.

"Wir hatten telefoniert. Ich bin Allistor Kirkland, schön dich hier begrüßen zu dürfen."

Du musterst ihn unauffällig, ehe du dich ebenfalls erneut vorstellst und die dir angebotene Hand schüttelst.
Er ist ein kleines Stück größer als du, hat smaragdgrüne Augen und ist trotz der Sonne nicht zu stark gebräunt.
Und, dass fällt dir beim Händeschütteln auf, er trägt einen goldenen Ring am Ringfinger. Danach siehst du dich um, ehe du das loswirst, was dir auf dem herzen liegt.

"Wo kann ich Saltarín unterbringen?"

"Saltarín? Ah, deinen Hengst! Keine Sorge Lassie, wir haben ihm erstmal eine Koppel vorbereitet."

Du nickst dem, zumindest schließt du das aus seinem Akzent, Schotten dankbar zu, während du zu dem Anhänger gehst, in dem dein Pferd geduldig darauf wartet, dass du es raus lässt.

Saltarín ist zwar noch relativ jung, doch du kennst ihn seit seiner Geburt und hast ihn auch seit dem Tag seiner Entwöhnung selbst erzogen und ihm alles beigebracht, was er als Pferd wissen muss. Mittlerweile war er nicht nur dein bester Freund und Partner, sondern er wurde oftmals schon mit einem Zirkuspferd gleichgesetzt.
Das liegt daran, dass du und er im Spiel viele kleine Kunststücke entwickelt hatten und Spaß dabei hattet, diese Dinge zu wiederholen und als kleine Show für Bekannte und Freunde wiederzugeben.

Kaum, dass du die Klappe des Anhängers runtergelassen und deinem Pferd das Zeichen gegeben rauszugehen, hörst du einen leisen, aber anerkennenden Pfiff aus Richtung des Rothaarigen.
Du grinst leicht, ehe du Saltarín lobend über die Stirn streichst und ihn dabei begutachtest.

Er ist ein wirklich gut gebauter Hengst und macht der Zuchtstandart des American Quarter Horse alle Ehre. Sein Fell ist in einem schimmernden Goldbraun gehalten, wohingegen seine Mähne und sein Schweif von weißer Farbe sind.
Kurz, Saltarín ist eben ein waschechter Palomino.  

Da du nichts Beunruhigendes, wie beispielsweise einen Kratzer oder andere Verletzung erkennen kannst, drehst du dich zu Allistor um.
"Es ist alles okay mit ihm. Also, wo kann ich ihn genau unterbringen?"

Der Chef der Farm, dir fällt erst jetzt auf dass der Schotte nicht nur ein Karohemd und einen Cowboyhut, sondern auch die zum Klischee des Cowboys passenden Stiefel trägt, gibt dir ein Zeichen, dass du ihm folgen sollst, ehe er zu einem Gatter in der Nähe geht.
Dieses öffnet er, weshalb du deinen Hengst sanft am Halfter hinter dem Rothaarigen herführst.
Auch wenn das Festhalten eigentlich unnötig ist, da dein Pferd nicht einmal im Traum daran denken würde, dir nicht zu folgen.
Manchmal konntest du nicht anders, als dein Pferd mit einem Hund zu vergleichen. Brav, gewillt zu Arbeiten und mehr dein Partner als alles Andere.

Die Koppel ist zwar groß, aber dennoch mit einem Blick überschaubar.
Sogar ein paar Obstbäume stehen in einer Ecke, die nicht nur Schatten, sondern auch Äpfel spenden. Der Wassertrog, zu dem du deinen Hengst als erstes führst, ist wohl erst vor kurzem mit neuem Wasser aufgefüllt worden und scheint Saltarín nach der Reise ziemlich gut zu gefallen. Deine Sorge gilt jedoch etwas anderem.
"Sag mal, ist die Koppel eigentlich ausbruchssicher?"

Dein neuer Chef nickt.
"Der Zaun ist stabil. Wir weiden hier manchmal auch die Stiere, selbst die haben ihn noch nicht klein gekriegt."

Noch nicht ganz überzeugt, du hattest auch eigentlich nicht gemeint, dass dein Pferd den Holzzaun einrennen würde, nickst du nur zögerlich, ehe du Allistor zum Haupthaus folgst.
Auf dem Weg dorthin wirst du sofort mit den ersten Bewohnern des Hofes bekannt gemacht.
Tara und Will, den beiden Hofkatzen, ein paar der Hühner, deren Namen aber nur die Kinder hier kannten, und dem Hofhund namens Kenneth, der euch als Einziger interessiert folgte.
Du siehst dich um, dies konnte schließlich nicht die ganze Belegschaft sein, aber anscheinend sind die Arbeiter irgendwo anders unterwegs. Kaum das ihr jedoch auf der Veranda  des größten Gebäudes angekommen seit, öffnet sich die Tür und eine junge Frau blickt euch lächelnd entgegen.

Sie hat lange, braune Haare, die sie zu einem hohen Zopf zusammengebunden hat. Allerdings umrahmen ein paar lose Strähnen ihr Gesicht, die sie ihn einer zur Gewohnheit gewordenen Geste hinter die Ohren streicht. Ihre blauen Augen mustern dich freundlich, aber auch neugierig. Wobei auch du erstmal ziemlich positiv überrascht bist, dass du nicht alleine unter Männern leben musst.
Eine weibliche Seele, mit der man über alles reden kann, das brauchte man –oder eher Frau- eben auch ab und zu.

Die Brünette stellt sich dir mit einem Lächeln als Lyria Kirkland, Allistors Frau vor. Du überlegst, während du ihr zu allererst einmal die Hand schüttelst. Du bist nicht sicher ob du ihr gratulieren sollst, weil sie offensichtlich einen Cowboy gezähmt und unter die Haube gebracht hat oder ob du ihr dein Beileid bekunden sollst, weil sie jetzt als Hausherrin auf einer Farm dafür verantwortlich war, dass nicht alles drunter und drüber ging.

Doch als sie dir anbietet dich anstelle ihres Mannes herumzuführen, stimmst du einfach nur dankbar, sie hatte dir deine Überlegungen erspart, zu. Du warst davon überzeugt, dass du in ihr eine zukünftige beste Freundin gefunden hattest.

"Also, das hier ist das Haupthaus, aber von Innen zeige ich es dir erst später, dann gibt es eh essen. Das da hinten ist das Gästehaus, denn ab und zu besuchen uns Touristen oder Schulklassen, aber das meist nicht allzu lange. Wir haben dir ein Zimmer im Haupthaus vorbereitet. Da leben alle, die hier arbeiten. Oder möchtest du lieber ins Gästehaus und deine Ruhe haben?"

Du kicherst leicht, als du antwortest.
"Das aber auch nur bis die erste Schulklasse ankommt, oder?"

Sie grinst verschmitzt, ehe sie nickt.
"Stimmt auch wieder. Außerdem sind im Gästehaus auch nur Gemeinschaftsduschen. Auf Dauer sicherlich nicht besonders angenehm, wenn man sich mit unbekannten Kindern das Badezimmer teilen muss."

"Und im Haupthaus?", erkundigst du dich zögerlich, da du dir denken kannst, dass auf der Farm mehr als nur ein paar Leute wohnen.

"Wir Frauen haben eine Dusche ganz für uns alleine. Die Jungs zwar auch, aber es gibt noch eine 'gemischte Dusche' die die Männer meist auch in Beschlag nehmen."

"Wir sind nun mal mehr, da brauchen wir mehr Duschen."

Ihr beide zuckt zusammen, als ihr die Stimme Allistors hinter euch vernehmt. In euer Gespräch vertieft, hattet ihr nicht gemerkt, dass er euch zusammen mit dem treuen Kenneth gefolgt war.
Euch ab jetzt eurer zwei Begleiter bewusst, zeigt dir Lyria weiter den Hof.
Zu deinem Glück bleibt sie für heute aber bei den wichtigsten Dingen, wie beispielsweise den Ställen. In diese darf später auch dein Saltarín hinein. Auch die Plätze, wo die Hühner oder Rinder wohnen zeigt sie dir kurz, sogar ein paar Schweine haben sie auf der Farm. Auch Lyrias großen Stolz, ihren persönlichen Gemüsegarten, zeigt dir die Brünette, was bei dir eine Frage aufkommen lässt.

"Das ist aber eine ganze Menge an Lebensmitteln. Und das schafft ihr wirklich alles zu essen?"

Anstelle zu Antworten führt dich Lyria in den vorderen Bereich des Hofes.
Du erkennst sofort, welches kleine Gebäude sie dir zeigen will. Es ist ein kleiner Hofladen, der nicht nur Gemüse und Eier anbietet, sondern auch Fleisch, die wichtigsten Haushalts- und Kosmetikgegenstände und Süßigkeiten verkauft.

"Hier verbringe ich zusammen mit Peter und Wendy die meiste Zeit des Tages."

"Wem noch mal?", erkundigst du dich aufgrund der zwei unbekannten Namen, während du die Tür zum Laden öffnest. Auch Allistor und seine Frau treten ein, während der Hund draußen wartet. Glücklich sieht Letzterer über diesen Zustand allerdings nicht aus.

"Wendy ist die kleine Schwester von Kyle, einem unserer Arbeiter. Die beiden sind vor drei Jahren von Australien hier her gezogen. Und Peter ist der jüngste der Kirklandbrüder, weshalb er noch nicht mit den Wildpferden mitarbeiten darf."

"Ich bin ein Cowboy, erkennt das endlich an!", mischt sich die aufgeregte Stimme eines Jungen ein.
Dieser steht neben der Kasse und hat seine Hände empört in die Seiten gestützt, währen er euch aus seinen grünen Augen böse anfunkelt. Das was du an Haaren erkennst, ist kurz und blond, wohingegen seine dichten Augenbrauen zum Blickfang des Jungen werden.
Neben ihm sitzt auf dem Stuhl hinter der Kasse ein Mädchen, wohl nicht sehr viel älter als Peter und damit wohl vorhin genannte Wendy, und nippt an einem Glas Milch. Sie hat braune Augen und ihr ebenfalls braunes Haar zu einem seitlichen Zopf gebunden. Auch sie mustert euch, allen voran dich als neue Person auf dem Hof, aber im Gegensatz zu Peter wesentlich freundlicher.

Da der Junge vor dir noch immer auf eine Antwort wartet, kniest du dich vor ihn nieder und lächelst ihn freundlich an.
"Du sagst also, du bist ein Cowboy, ja? Weißt du denn, wann man ein Cowboy ist?"

"Na wenn ich so bin wie die anderen Cowboys hier!"

Du, mittlerweile ein Kichern unterdrückend, stellst dich wieder hin.
"Okay, dann erkenne ich dich als Cowboy an, sobald du so groß bist wie die anderen Männer hier."

Die beiden Erwachsenen hinter dir haben ebenfalls ein Grinsen im Gesicht, als sich Peter zu Wendy umdreht und ihr verkündet, das er ihre Hilfe bräuchte, um so groß wie der Rest zu werden. Sie überlegt kurz, ehe sie sich von euch verabschiedet und mit dem zukünftigen Cowboy aus dem Laden verschwindet.

"Ich befürchte, das dauert noch eine Weile.", meldet sich Lyria zu Wort, während sie den beiden nach sieht. Du und ihr Mann nicken zustimmend, ehe sich die Brünette an den Rothaarigen wendet.
"Ich glaube, da ist etwas passiert."

Ihre Worte werden vom Bellen Kenneths unterstrichen, der zeitgleich mit der Dame des Hofes einen jungen Mann entdeckt hat, der gerade auf den Hofladen zuläuft.
Der dir noch unbekannte Cowboy hat braunes Haar, aus dem zwei Locken nach oben abstehen, auch wenn du nicht sagen kannst, ob das vom Laufen so kommt oder das bei ihm immer so ist. Er ist fast gänzlich in der Farbe Khaki gekleidet und hat zudem ein Pflaster quer über den Nasenrücken geklebt.
War das Mode, sein persönlicher Geschmack oder hatte er sich dort verletzt? Du nimmst dir im Stillen vor, das -sollte Letzteres zutreffen- du ihn unbedingt nach der Geschichte dazu fragen würdest.

Doch der Neuankömmling hat im Moment andere Sorgen, da er den Hund erst einmal ignoriert und stattdessen zügig den Laden betritt. Dort grüßt er dich und Lyria mit einem Kopfnicken, ehe er sich an Allistor wendet.
Doch anstelle sofort zu reden, atmet er noch einmal durch, was dem Schotten Gelegenheit bietet zuerst zu sprechen und dir den Namen des Mannes zu verraten.
"Was gibt’s, Kyle? Ist was passiert?"

Während Kyle antwortet, erinnerst du dich daran, dass dies dann Wendys großer Bruder sein musste. Nun, du konntest nicht bestreiten, dass die beiden sich ähnlich sahen.
"Kann man wohl sagen. Wir haben gerade noch mal die Pferde durchgezählt."

"Fehlt etwa wieder einer der Junghengste?", der resignierte Seufzer danach lässt dich wissen, dass dies anscheinend schon öfter passiert ist.

"Nein, wir haben einen Hengst zu viel."
Nicht nur Allistor, sondern auch Lyria und du sind von der unerwarteten Antwort überrascht.

Der Farmchef macht sich jedoch, gefolgt von den anderen Anwesenden auf den Weg zu den Pferden, während er sich bei Kyle, dem du mittlerweile sogar den vermuteten, australischen Akzent zuordnen kannst, nach dem Aussehen des Pferdes erkundigt.
Die Beschreibung des Australiers lässt dich aufhorchen.
"Es ist ein Quarter Horse, ein Palomino. Und er trägt seltsamerweise ein Halfter, also muss er einen Besitzer haben. Aber weit kann er nicht gelaufen sein, er ist noch so munter, das er uns bis jetzt zum Narren gehalten hat."

Ja, das klingt ganz eindeutig nach deinem Saltarín. Du wusstest doch, dass der Zaun der Koppel nicht hoch genug war.
Allistor scheint zu dem Schluss gekommen zu sein, dass ihm das Pferd bekannt vorkommt, weshalb er sich zu dir dreht.
"Die Koppel war wohl doch nicht ausbruchssicher."

Mit einem nervösen Lächeln kratzt du dich beschämt am Hinterkopf.
"Ich hätte wohl erwähnen sollen, dass er gerne über Dinge springt."

Kyle, jetzt doch etwas verwirrt, bekommt von Lyria erklärt, dass du die angekündete  Verstärkung bist und dein eigenes Pferd dabei hast. Und das dieses -sie scheint wohl Eins und Eins zusammen zu zählen- auf eigene Faust den Hof erkundet und die anderen Pferde entdeckt hat.
Der Australier, nun ebenfalls auf dem neuesten Stand, stellt sich dir der Höflichkeit halber erneut vor, ehe er dich frech angrinst.

Nicht ganz sicher, was der Blick soll, hakst nach. "Darf man erfahren, was dich so amüsiert?"

"Ganz einfach, Sheila, wir alle haben bei einem Pferdeflüsterer eigentlich einen Mann erwartet, aber Allistors Grinsen hätte uns wohl warnen sollen. Und ich bin gespannt, wie du jetzt dein Pferd aus einer dir fremden Pferdeherde holen wirst."

Du, da dir heute jemand im Gedächtnis geblieben ist, stemmst deine Hände in die Hüften, und bleibst stehen, was dir die Anderen gleich tun. Danach gehst du langsam und bedrohlich auf Kyle zu, ehe du etwas sagst, was Zwei der Anwesenden grinsen lässt, während der Australier verwirrt dir Stirn in Falten legt.
"Ich kann dir in die Augen sehen, erkenne mich als ebenbürtig an."

Ohne ein weiteres Wort drehst du dich danach zu Allistor und Lyria, die erst einen Blick austauschen, um dann weiter zu den Pferden zu laufen. Der Australier läuft, nachdem er euch Dreien noch kurz hinterher geblickt hat, jetzt neben dir. Er wirft dir zwar immer wieder einen neugierigen Blick zu, bleibt aber stumm.

Einen kurzen Fußmarsch später kommt ihr zu einer größeren Koppel, deren Gatter zwar offen steht, aber zwei Männern ‚bewacht’ wird. Am Zaun angelehnt stehen noch mehr Cowboys, aber der Großteil der Arbeitenden befindet sich einen Meter weiter in Richtung der Weidenmitte und beraten sich. Bestimmt darüber, wie sie Saltarín von den Anderen trennen, ohne die Herde allzu sehr aufzuregen. Sie haben euch den Rücken zugedreht und bemerken euch nicht.

Anstelle aber auf sich aufmerksam zu machen, dreht sich Allistor zu dir um und macht eine ausladende Bewegung in Richtung Pferdeherde.
„Die Bühne gehört dir, Lassie. Zeig uns, wie man sein Pferd richtig von der Weide holt.“

Lyria, die etwas einwenden möchte, schweigt bei deinem entschlossenen Blick und gibt den Weg für dich frei.
Du, schließlich kennst du dich nach den Jahren deiner Arbeit mit Pferden aus, gehst selbstsicher auf die Herde zu und passierst das Gatter, dass dich von der Weide trennt. Angst hast du keine, denn du hattest solche und ähnliche Szenarien schon öfters durchlebt. Dein Pferd war wirklich ein Meister was das Ausbrechen anging.
Einzig die immerwährende Aufregung, ob Saltarín dich schnell genug bemerken würde, damit du nicht die ganze Herde in Aufregung versetzen würdest, musstest du bei den ersten Schritten zurückdrängen. Aber du vertrautest deinem Hengst und es hatte bis jetzt immer geklappt, wenn du ihn zu dir holen wolltest, egal was um ihn herum geschah.
Nur das eine Mal als du ihn aus einer Kuhherde holen musstest warst du wirklich ängstlich gewesen. Mit Rindern, die auch noch Kälber hatten, würdest du im Leben nicht spaßen.

Die Männer, die dich erst beim Durchqueren des Gatters bemerken, sind im ersten Moment zu perplex um dich aufzuhalten. Als die Beiden dann zu dem Entschluss kommen, sie sollten dich als fremde Frau nicht direkt in die Herde lassen, werden von ihrem Chef aufgehalten, der dir zusammen mit seiner Frau und Kyle zusieht. Jetzt würde sich zeigen, ob du wirklich so gut im Umgang mit den empfindlichen Tieren warst, wie man ihm versichert hatte.

Die restlichen Cowboys, noch nicht gewarnt, starren dich mit zum Teil offenen Mündern an, während sich der andere Teil fragt, wo du überhaupt hergekommen warst.

„Das kann ins Auge gehen, Dollface.“



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Hallo ihr Lieben~

Ja, da melde ich mich wieder, nach einem Urlaub und den letzten Tagen zuhause aber dennoch ohne Internet...
Jetzt geht es -erstmal- wieder...
Also erneut gibt es eine ReaderxVerschiedene Länder Story ^^
Und erneut könnt ihr -falls ihr denn wollt- schreiben, wer noch so alles auf der Farm von Allistor und Lyria lebt.
Bis jetzt habe ich überlegt das noch Wales, Irland, England, Kanada, Spanien, Romano oder Preußen noch mitmischen könnten...
Und bitte, ich kann mir leider und wirklich nicht vorstellen das Norwegen in Amerika auf einer Cowboy-Ranch arbeitet!
Ernsthaft nicht!

Und es tut mir leid, aber irgendjemand MUSSTE ich verheiraten! Es tut mir so leid für alle Schottland-Fans da draußen!
Aber wer sonst außer der älteste Bruder könnte der Chef von allen sein?

Okay...
Das war also das erste Kapitel, das nächste folgt sobald ich Zeit habe x3

Bis dann und ganz viele liebe Grüße,
eure Kasumi ♥
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