Forgotten Angel

GeschichteAbenteuer, Drama / P16 Slash
Alexiel OC (Own Character) Raphael Sakuya Kira Setsuna Mudo Yue Kato
26.07.2014
06.01.2017
3
6.222
 
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26.07.2014 1.744
 
Huhu, alle die meine vorherige Fassung der FF „Forgotten Angel“;  schon kannten, hier ist die Neufassung XD Chara Änderungen, und einige neue Charaktere sowie Pairings *-* Was genau werdet ihr ja lesen, deshalb viel Spaß und ich hoffe ihr habt  genauso viel Feunde, mit dieser Fassung von „Forgotten Angel“ *-*



^^/



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~+Kapitel 1+~







~Eine Feder fällt vom Himmel…jeder der diese sieht, denkt an verschiedene Dinge.


Mein Gedanke war Freiheit und dennoch,


bleibt mein Herz gefangen, wie das von jedem Anderen. ~






„Rika….“, mit einen leichten grummeln öffnete ich meine Augen unbemerkte erst relativ spät, das mein Kopf auf meinem Schreibtisch ruhte und mein älterer Bruder, mich gerade wachgerüttelt hatte.

„Nii-Chan? Was…bin ich wieder eingeschlafen?“, murmelte ich und den älteren entkam ein Seufzen, eh er mich anlächelte.

„Sieht so aus! Und du bist etwas spät dran, du hast Schule…Schwesterchen…“, sofort war ich hell wach und sprang auf, was keine gute Idee war, denn das erste mit dem ich dann Bekanntschaft machte, war der mit Laminat ausgelegte Boden meines Zimmers.

„Wahhhhh….“,  etwas grummelnd richtete ich mich dann auf und humpelte ins Badezimmer, wo ich mich schnell fertig machte. Mein Bruder war wie immer überpünktlich, mit allem. Was ich irgendwie bewunderte, ich wusste das er später in die Fußstapfen unseres Vaters treten wollte, um dann ein guter Chirurg zu werden.

Deshalb lernte er so hart, wie es nur ging, was ihn meist bis zur Erschöpfung trieb. Was mich anging, wollte ich irgendwann einmal Mangaka werden. Das war aber nun Nebensache, jetzt musste ich erst mal zur Schule und zwar schnell.


„Rika, beeile dich…oder ich werde ohne dich los gehen….“


„Bin schon da…warte Hikaru….“



„Du solltest nicht mehr bis spät in die Nacht lesen…“


„Was denn, das sagt der Richtige…!“


„ICH hab meine Gründe!“


Er grinste mich an und strich kurz durch seine schwarzen Haare, seine dunkelbraunen Augen blitzten kurz belustigt auf, was auch mir ein Lächeln auf meinen Lippen entlockte. „Ja, ich weiß…aber du überarbeitest dich ständig…“, merkte ich an, Hikaru grinste nur und erwiderte nichts mehr daraufhin. Das tat er immer wenn das Thema aufkam. Den Rest des Weges gingen wir schweigend neben einander her, irgendwie beschlich mich ein seltsames Gefühl.  So als ob es bald nicht mehr wie früher sein sollte.


„Da wären wir, ….beeile dich sonst kommst du zu spät…“, sagte er grinsend, ich zuckte kurz zusammen, da ich so tief in meinen Gedanken war. „Was?“, verdutzt sah ich mich um, wir waren vor den Eingang meiner Schule. Es war eine öffentliche Schule, mein Bruder ging auf eine Private Jungenschule, die direkt auf der anderen Straßenseite lag. Deshalb hatten wir jeden Morgen denselben Weg und zur Not, wartete er auch auf mich, falls wir mal wieder zu spät dran waren. Meistens dank mir, was er mir aber nie vorwarf, wofür ich ihn dankbar war.

Ohne Hikaru, wäre ich schon manches Mal einfach nicht aufgestanden. Meine Eltern setzten viel in ihn, er sollte und wollte auch, Chirurg werden, wie ich eben erwähnt hatte. Während sie für mich eine ähnliche Karriere erwünschten. Aber der Druck, war einfach nichts für, ich tat einfach mein bestes, aber mehr als Durschnitt, würde ich nie in der Schule sein. Ein Seufzen entkam mir, als ich zu meinem Klassenzimmer ging und die Tür aufschob. Keiner blickte zu mir, als ich schweigend zu meinen Platz ging und mich nieder ließ.


Seufzend, kramte ich in meiner Tasche und holte einen meiner aktuellsten Manga heraus um dann zu lesen. Schließlich konnte ich so mal für einen kurzen Moment der Realität entfliehen, mit den Helden der Geschichte mitfühlen  und sich einfach hineinversetzen, wie es wäre selbst in so einer Welt zu leben.

Ich liebte es einfach mal so abzuschalten, aber wie jedes Mal, holte mich die Stimme, meiner Klassenlehrerin aus meinen Gedanken, als sie ich zweimal aufrufen musste, um meinen Namen auf der Liste abzuharken.

Ein leises Kichern, ging durch die Klasse, ich stattdessen meldete mich mit hoch roten Kopf.


Schöner Mist aber auch!


Wieder seufzte ich leise auf und strich einer meiner grünen Haarsträhnen, hinter mein Ohr, um kurze Zeit den Unterricht mit zu verfolgen. Doch auch das hielt nicht lange an, da ich wieder in meiner Gedankenwelt versank, um dann wieder einmal, vor mir hin träumend auf meinem Notizbuch herum zu kritzeln.

Erst als es zur Pause klingelte, schaute ich wieder nach vorne. Unsere Klassenlehrerin schrieb gerade die Hausaufgaben an, welche ich mir kurz notierte.

„Das war es auch für heute, da gleich eine Lehrerkonferenz ist, habt ihr jetzt frei Bitte lest bis Morgen in eurem Lehrbuch….die Seite 40 und macht euch Notizen um die Fragen, die ich euch angeschrieben habe zu beantworten…“, den Rest hörte ich nicht mehr zu und packte meine Sachen weg, um dann aufzustehen.



ENDLICH weg hier, für heute!



Schnell verließ ich den Klassenraum und dann das Schulgelände, mein Blick fiel auch auf die Schule meines Bruders, der jetzt ja noch Unterricht hatte. Aber das war auch schon immer so, es würde sich nie ändern.

Woher sollte ich auch wissen, dass alles anders werden sollte. Das mein Leben sich ändern würde, nicht mein Leben auch das meines besten Freundes, meines Bruders und unser gesamtes Umfeld. Richtig, ich konnte es nicht wissen, was auch noch gut so war, zumindest für einen kurzen Moment.


~*Am späten Nachmittag*~

~*Setsuna PoV*~

Wieder einmal, sauste meine Faust auf das Gesicht meines Gegners zu Es war immer dasselbe, wenn ich Blut sah, sah ich wortwörtlich rot und prügelte auf andere ein.  „Was für ein Monster…“, diese Worte versuchte ich so gut es ging zu ignorieren, was konnte bitte ich dazu, wenn diese Vollidioten einfach auf andere losgingen, war es nicht mein Problem. Dennoch, sobald ich an sie dachte, hörte dieser Blutdurst auf und ich war wie gelähmt, ließ auf mich ein prügelten und hoffte dass es schnell vorbei war.


„HÖRT  SOFORT AUF IHR VOLLPFOSTEN…..“


Diese Stimme, ich weitete meine Augen und keuchte kurz schmerzerfüllt auf.


Rika?! Was machte sie bitte hier?!

Die Typen ließen von mir ab und ich versuchte mich aufzusetzen, was, mir auch unter einigen Anstrengungen gelang. „Na, ist wieder die Kleine Retterin hier? Mhm? Igarashi, warum kümmerst du dich um diesen Milchbubi…wie wäre es mit nen richtigen Kerl….“, allein für den Satz, hätte ich den Typen noch eine verpasst.

„Pff, als ob ich mich mit euch abgeben würde….“

Sagte sie mit einem Hauch Kälte in ihrer Stimme.

„Ach komm schon….“

„Ich sagte NEIN…“

Sie drängelte sich an den Typen vorbei und sah kurz lächelnd zu mir, eh ich schon eine Kopfnuss spürte. „DU bist genauso ein Idiot…“, sagte sie nur, ich stutzte leicht, seufzte dann aber weil ich es nicht anders kannte. Wenn Sara mich jetzt so sehen würde, würde es noch mehr Schläge regnen, da war mir Rika tausendmal lieber. „Baka!!! Du sollst dich nicht immer prügeln, was wenn dir ernsthaft was passiert auch wenn du zurück schlagen kannst, da kann sonst was passierten …du Vollpfosten!!“, sie ignorierte das Pfeifen der Jungs, und blickte mich kurz wütend aus hellen grauen Augen an, welche gleich wieder sanfter wurden als sie mir komplett aufhalf.



„Du kannst froh sein, das Sara-Chan nicht hier ist…“, sagte sie dann etwas leiser und ich merkte deutlich, dass sie das Rufen dieser Idioten weiterhin ignorierte, was ich an ihrer Stelle auch gemacht hätte.  Daher merkte sie auch nicht, wie unser beider Senpai, die anderen dazu brachte zu verschwinden und grinsend hinter meine Beste Freundin trat, die sich gerade umdrehte und dann direkt vor ihn lief um dann gleich etwas zurück zu stolpern.



„S-senpai….ich eh…naja….“



„Ja, Igarashi-San?“



Er grinste sie an, während sie nach Worten suchte, murmelte dass wir los müssten und mich einfach mitzog. Dass ihr Gesicht hochrot war, musste ich ja nicht erst noch erwähnen. Ich wusste von ihrer Schwärmerei für Kira-Senpai, aber sagen tat sie es nie. Erst als wir komplett außer Sichtweite waren, stoppte sie und ließ sich auf den Bordstein fallen um erst etwas zu verschnaufen. Ihre Grünen Haare hingen ihr im Gesicht und ich setzte mich seufzend zu ihr. „Ich hab mich mal wieder zum Volldeppen gemacht…“, nuschelte sie, ich schmunzelte leicht. „Du solltest es ihn einfach sagen, Rika…Kira-Senpai…ist da eher locker.,..“, hoffte ich zumindest. Soweit ich zurückdenken konnte, passte er immer auf mich auf, auch wenn er meist in den falschen Kreisen verkehrte, war er kein schlechter Schüler. Das wusste ich und auch Rika, die ihn vor drei Jahren zum ersten Mal begegnete, als sie in ihn rein rannte und sich gefühlte tausendmal entschuldigte. Damals traf ich die grünhaarige auch zum ersten Mal. Wenn ich mich recht erinnerte, wollte sie damals ihren Bruder sein Bento bringen. Was sie wohl aus versehen einsteckte.


Aber das war Vergangenheit, wir waren jetzt Freunde, trafen uns immer wieder und ab und zu hingen sie und meine Schwester miteinander herum. Und jetzt komme ich zum Knackpunkt der Geschichte. Sara….in letzter Zeit war es seltsam, in ihrer Nähe zu sein. Ich war nicht dazu fähig, sie aus meinen Gedanken zu verbannen, als ob sie darin verwachsen wäre.



„Setsuna?“



Ich schreckte auf du sah nun, in das besorgte Gesicht der grünhaarigen.



„Ja?“



„Du musst damit aufhören, sonst endet es wirklich nochmal schlimmer als jetzt…“



Sie holte ein Taschentuch hervor, und tupfte das bereits trocknende Blut, von meiner Unterlippe die leicht aufgeplatzt war. „Und du solltest dich nicht einmischen…“, sagte ich leise, sie schnaubte, wenn du aufhörst diese Vollidioten zu provozieren.“, ich hob eine Augenbraue an, als Rika aufstand und sich streckte.



„Ich muss dann nach Hause…grüß Sara-Chan von mir…du solltest dich beeilen, sonst bist du wieder zu spät…“, sie lächelte mich an und umarmte mich nochmal. „Biss später…“, rief sie mir zu und verschwand die Straße entlang.

„Irgendwie, war ich ihr dankbar…sie verurteilte diese Treffen nicht, die ich mit meiner Schwester hatte, im Gegenteil, sie fand es nur halb so schlimm. Aber das lag sicher daran, dass sie noch nicht sah…was ich für Sara zu empfinden begann, die Bemühungen das wir vielleicht nicht verwandt waren, waren umsonst, ich hatte es schwarz auf  gelesen…das Sara meine Schwester war.



Egal!



Vielleicht sollte ich mich von ihr fernhalten bis diese Phase vorbei ist?



Nein, das würde ich sicher nicht durchstehen.



Hätte ich gewusst was noch passieren würde, hätte ich diese Gedanken gar nicht weiter ausgebaut. Alles nimmt schließlich seinen Anfang, so wie auch diese Geschichte hier, die noch lange nicht am Ende war.



Aber das lag noch in geraumer Zukunft.





TBC
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