Das Auge von Amon Ra

GeschichteKrimi, Fantasy / P12
"RC3" Reginald Cornelius III Bonnie Barstow Devon Miles Michael Knight
26.07.2014
26.07.2014
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26.07.2014 1.331
 
Vorwort:

Die in der Geschichte erwähnten Personen, wie Michael Knight, KITT, Bonnie Barstow u.s.w.
gehören zu Knight Rider Glen A. Larson / Universal Studios.
Den Charakter von Michael Knights Sohn habe ich frei erfunden, sowie die Namen weiterer
bisher nicht bekannter Personen.
Hiermit erkläre ich, dass ich keinerlei Rechte in Anspruch nehme, und sie allein für die Fans der
Serie frei zur Verfügung stelle.
Ich hoffe mit folgender Story die gestellten Ansprüche erfüllt zu haben, und wünsche Euch viel
Spaß beim Lesen.

Mit dieser Geschichte begebe ich mich auf fremdes Terrain.
Deshalb möchte ich diejenigen bitten, welche in der Ägyptischen Mythologie bewandert sind, nicht zu kritisch mit mir umzugehen.
Auch wenn ich eine zeitlang Stargate geschaut, oder die Mumie, und über das alte Ägypten und dessen Pharaonen, Götter und Pyramiden viel geschaut habe, so bin ich doch keine Spezialistin.
Mit "Das Auge von Amon Ra" (welcher nie ein Pharao war) versuche ich nur den Hauch von Magie, sowie den Kitzel mysteriöser Geschehnisse in meine Story hinein zu bringen.
Schon immer hat mich das Land der Pyramiden, Sphinx, Tutenchamun und Kleopatras mit ihren Schätzen und Geheimnissen fasziniert und deshalb habe ich gerade diese Richtung für meine neue Story ergriffen.
Der Fluch von Amon Ra entstammt meiner eigenen Fantasie, und falls dies Ähnlichkeit mit schon überliefertem Wissen hat, so möchte ich wissen lassen, dass dies reiner Zufall ist.
Alle Namen außer die von Knight Rider oder aus der ägyptischen Geschichte sind von mir frei erfunden.
Somit wünsche ich Euch viel Spaß beim Lesen.

Knight Rider

Das Auge des Amon Ra

Die Räume waren riesig.
Verziert mit Hyroglypen und anderen ägyptischen Zeichnungen.



Beeindruckende Statuen in Schwarz und Gold, säumten die Portale von und zu den Ausstellungsräumen, welche unzählige Artefakte in unterschiedlich großen, gläsernen Schaukästen den Museumsbesuchern zur An - und Einsicht gaben.

   

Der Reichtum einer längst vergangenen Zeit und eines untergegangenen Volkes.
Doch es war nicht vergessen.
Es lebte durch die vielen Funde noch bis in das 21. Jahrhundert weiter.
In der Mitte des Raumes stand ein riesiger nach vielen Tonnen schwer aussehender Sarkophag.



Sein Gold glänzte im Licht, und die Figuren der ägyptischen Bildersprache schienen sich fast zu bewegen.
Und ohne es selbst zu bemerken, bewegte der Mann sich selbst darauf zu.
Auf einem Schild konnte er den Namen des einstmals großen Pharaos lesen, welcher nun als Mumie irgendwo in den Gemäuern des Museums unter die Lupe genommen wurde.
"Er war einmal ein großer Pharao ggewesen."
Michael drehte sich nach der Sprecherin um, und fand sich einem Geschöpf aus einer anderen Zeit gegenüber.
Große fast schwarze Augen, welche mit goldenem Lidschatten künstlerisch hervorgehoben waren. Zusätzlich durch das Umsäumen mit schwarzem Kajal im typisch auslaufenden Lidstrich noch verstärkt.
Schwarze glatte Haare fielen ihr bis auf die nackte linke Schulter.
Ihre hellblaue Tunika wurde auf der rechten Seite von einer goldenen Spange gehalten.
Michaels Blick schweifte an ihrem Gewand hinab, nahmen jedes Detail auf, bis auf die goldlackierten Zehnägel, die unter der gerafften Borte hervorlugten.
Noch nie hatte er solch ein zierliches Geschöpf gesehen, dass so viel Würde auszustrahlen schien.
Obwohl sie vor ihm stand, hatte er das Gefühl, würde er versuchen sie zu berühren, sie sich in einer Nebelwolke verflüchtigen würde.
"Mein Name ist Namaris. Ich bin die Hüterin von Amon Ra." Hauchte sie ihm entgegen. Trotzdem konnte er jedes einzelne Wort deutlich verstehen.
Er musste überrascht ausgesehen haben, denn sie lachte auf, und ihr Lachen klang wie tausende kleine Glöckchen.
"Verfallen sie bloß nicht Namaris Bann."
Eine männliche Stimme ertönte hinter ihm und er schwang, aus dem Tagtraum ähnlichen Zustand gerissen, zu ihm herum.
Ein Hüne von einem Mann stand, mit vor der Brust verschränkten Armen, vor ihm.
Goldene Armreifen tanzten vor seiner Nase, als der Hüne anfing zu lachen.
Die Arme lösten sich aus der Verschränkung, und während der eine zur Seite herunter fiel, kam der andere ausgestreckt auf ihn zu.
"Mr. Knight vermute ich?"
Noch immer lachend wurde ihm die Hand entgegen gestreckt.
"Noch immer in Namaris Bann?"
Michael schüttelte seinen Kopf und reichte nun ebenfalls, den ihn um Haupteslänge überragenden Ägypter, die Hand zum Gruße.
"Amaka Ku`on. Ich gehöre sozusagen zur Leibwache Amon Ras."
"Michael Knight."
Er starrte hinauf zu den blitzenden braunen Augen.
Trotz seiner Größe war ihm Amaka auf Anhieb sympathisch.

Amaka hatte ihn zu einem kleinen Raum geführt, wo er nun in einem gemütlichen Sessel saß, und sich die Geschichte erzählen ließ, welche seine Anwesenheit erfordert hatte.
Auf Bitte von Devon hatte er sich zum Ägyptischen Museum begeben, welche gerade eine Sonderaustellung des neu entdeckten Grabes Amon Ras gaben. Wie erstaunt zu erfahren war er, als er erfuhr, dass sein Boss(ein großer Liebhaber alter Antiquität) auch recht gut in altägyptischer Mythologie bewandert war.
"Das Auge des Amon Ras ist sehr wertvoll, unbezahlbar. Aber das ist nicht der eigentliche Grund. Es liegt ein Fluch auf dem Amulett. Laut der Inschrift wird voraussagt, bei Entfernen des Schmuckstücks aus dem Besitz des Amon Ras, würde großes Unglück über den Verantwortlichen kommen. Wobei jeder der nur im entferntesten dafür verantwortlich ist, davon betroffen ist. Der Dieb, der Museumsbetreiber, Namaris und mich."
"Und mich, wenn ich den Fall annehme. Vermute ich mal."
Michael verzog sein Gesicht.
Aber er nahm das ganze auch nicht wirklich ernst. Er glaubte an Flüche genauso wenig, wie an Spukgestalten.
"Schlimmes wird geschehen, wenn Amon Ras Amulett nicht bis zur Sonnenwende zurück gebracht wird."
Michael schaute zu Namaris. Ihre Stimme hatte so fremd geklungen.
Ihre Augen waren starr auf ihn gerichtet.
Sie schien durch ihn hindurch zu sehen.
Es schien ihm wie eine Ewigkeit bis ein Ruck durch sie ging und sie sich mit einem Augenflattern aus ihrem Trancezustand befreit hatte.
"Namaris verfügt über das Zweite Gesicht. Es wird seid Generationen von Mutter zu Tochter übertragen, wie ihre Aufgabe als Hüterin über Amon Ras Grab zu wachen. Sie trägt das Zeichen Amon Ras."
Namaris drehte sich ein Stück, worauf Michael das sonnenähnliche Muttermal auf ihrer linken Schulter sehen konnte.
"Ok. Ich werde sehen was ich machen kann, um das schlimmste zu verhindern, damit Amon Ra seinen Klunker bis zur Sonnenwende wieder in seinem Grab hat."
"Machen sie sich nicht über die Toten lustig, Mr. Knight. Amon Ras Arm reicht weit."
Mit diesen unheilvollen Worten als Abschied machte sich Michael auf, diesen ungewöhnlichen Fall zu lösen.
Die Gänsehaut die bei Amakas Worten seine Haare zum Stehen brachten, verschwand erst beim Verlassen des Museums.
Doch wirklich erleichtert fühlte er sich erst, als er sich auf KITTs Sitz zurück lehnte.



"Michael, darf ich fragen warum ihre Werte im Museum so erhöht waren? In Gesellschaft von Miss Namaris und Mr. Ku`on waren ihre Werte nahe der Bedenklichkeit, und bei Miss Namaris erstmaligem Erscheinen schnellte ihr Destertoronspiegel bedenklich nach oben. Was sogar die Reaktion auf andere Frauen in ihrer Vergangenheit überstiegen hat."
"Kitt es ist gut. Du brauchst nicht immer so genau auf meine Körperfunktionen einzugehen. Gib mir lieber alles, was du über dieses "Auge des Amon Ra" finden kannst."
Auf KITTs Monitor erschien ein Bild des Amuletts.



Auf dem halbmondförmigen Amulett war in der Mitte ein Skarabäus abgebildet, der mit seinen Vorderfüßen einen Rubin hielt und von seinen Hinterfüßen zu seinen Vorderfüßen spannten sich vogelähnliche Flügel die reich verziert waren.
"Kann dein Übersetzungsprogramm auch diese Zeichnungen entschlüsseln?"
Michael durchblätterte den dicken Hefter, den er von Ku`on erhalten hatte, und ließ KITT den Weg zurück zum Hauptquartier selbst fahren.
"Dank Bonnie ist dies kein Problem für mich. Sie hat mir ein umfangreiches Wörterbuch eingespeist, mit dem ich fähig sein müsste die Zeichen zu entschlüsseln."
"Dann tu das."
Michael war in den Unterlagen auf ein Foto gestoßen, auf dem er Namaris zu sehen gedachte.
Doch nach der Datierung konnte sie es nicht sein.
„Kairo 1943“ stand unter der Schwarz-Weiß Fotografie.
Dies musste ihre Mutter gewesen sein. Doch die Ähnlichkeit war verblüffend.