Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Der neue Digiritter

GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P12
Akari Hinomoto Mimi Tachikawa und Palmon Royal Knights Sora Takenouchi und Biyomon Taichi "Tai" Yagami und Agumon Yamato "Matt" Ishida und Gabumon
21.07.2014
18.11.2020
36
58.224
10
Alle Kapitel
62 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
01.05.2020 2.799
 
Ihr Lieben,

dieses Mal war ich sehr fleißig und habe viel auf Papier gebracht ^.^

Ich hoffe euch gefällt das Kapitel, wünsche euch viel Spaß <3

_____________________________________________________________________________

Ich sehe Ivy noch hinterher, bis sie endgültig hinter den Schulmauern verschwindet. Eigentlich habe ich immer ein gutes Bauchgefühl, was die Charaktere anderer betrifft. Aber Ivy ist wie ein geschlossenes Buch für mich. Im Geschichtsunterricht hatte ich das Gefühl, es würde sie aufregen, mit mir in einer Gruppe zu sein. Als Lilie Ivy einen Partnertausch anbot, war ich mir ziemlich sicher, dass sie dem zusagen wird. Doch sie lehnte das Angebot schnippisch ab, fast so, als würde sie nicht verstehen, wie Lilie auf die Idee käme. Mir gab sie dann aber auf Nachfrage zu, dass sie eigentlich nicht mit mir in einer Gruppe sein wollte. Laut Ivy liege das nur daran, dass die anderen Mädchen neidisch sein werden und es eine große Ablenkung für sie sein könnte. Es war ein hin und her. Letztendlich sind wir in einer Gruppe zusammengeblieben, mal sehen, wie es weiter gehen wird. Ob vielleicht der wahre Grund ihrer Unentschlossenheit herauskommen wird? Vielleicht wird sie es auch noch bereuen, mich als Partner zu haben?

Schulterzuckend springe ich gelassen von der Tischtennisplatte, greife nach meinem Rucksack und laufe zum Sportplatz in die Umkleidekabinen. Da heute kein Training ansteht, ist auch niemand auf dem Sportplatz zu finden. Gelassen laufe in Richtung Männerumkleide, klopfe leicht an, als ich davor angekommen bin und öffne sie schließlich. Wie erwartet finde ich meinen kleinen, orangefarbenen Freund darin. Ich lache leicht auf, als ich Agumon schlafend, leise schnarchend, auf der Holzbank sehe. Auf Zehenspitzen laufe ich zu ihm, knie mich herunter, und lege vorsichtig meine Hand auf seine Schulter.

„Hey Kleiner“, flüstere ich und schüttele ihn leicht.

Verschlafen öffnen sich seine grünen Augen und blinzeln mich verwundert an.

„Ist deine Schule schon vorbei?“, fragt er schläfrig und setzt sich langsam auf.

Ich bleibe immer noch auf meine Knie, damit wir auf derselben Augenhöhe sind und lächele ihn mit einem schiefen Lächeln an.

„Ja, endlich“, antworte ich und schaue ihn gespannt an. „Hast du Lust etwas zu unternehmen?“
Darauf wird er wach und blickt mich freudig an.

„Ohja“, sagt er und seine Augen beginnen zu funkeln.

Um mit Agumon rausgehen zu können, muss ich ihn zuerst wieder überreden, in meinen Rucksack zu kriechen. Anfangs beschwert er sich, willigt jedoch ein und setzt sich hinein. Mit Agumon in meinem Rucksack verlasse ich die Männerumkleide, den Sportplatz und laufe zu meinem Motorrad. Das Motorrad erhielt ich letztes Jahr zum Geburtstag von meinen Eltern, woraufhin ich kurze Zeit danach mein Führerschein machte. Glücklich greife ich nach meinem Helm, das unter dem Sitz abgeschlossen war und setze ihn auf.

„Alles gut bei dir da drin?“, frage ich Agumon und setze mich schließlich auf den Sitz.

„Ja“, seufzt er unglücklich.

Um Agumon eine Freude zu bereiten, entscheide ich mich einen kurzen Abstecher bei McDonalds zu machen. Also starte ich den Motor, verlasse die Schule und fahre zur altbekannten Fast-Food-Kette. Beim Drive-In bestelle ich acht Hamburger und zwei Getränke.

„Ich rieche Essen“, höre ich Agumon in meinem Rucksack sprechen.

Leicht drücke ich meinen Ellenbogen in meinen Rucksack, um ihn daran zu erinnern, still zu sein. Kurz bewegt sich mein Rucksack und ich hoffe nur, dass das niemand gesehen hat.

Als der Mitarbeiter mir das Essen hinreicht und ich bezahle, lege ich schließlich die Tüte voller Hamburger unter meinen Sitz und die Getränke zwischen meinen Füßen. Anschließend fahre ich weiter in Richtung Park. In unserer Stadt haben wir einen riesengroßen Park, das sogar einen kleinen Wald beinhaltet. In diesem Wald steht unsere kleine Hütte, verborgen hinter einigen Bäumen. In der Hütte befindet sich nichts Wertvolles das gestohlen werden könnte, weswegen es für jeden zugänglich ist. Früher haben wir Digiritter uns oft dort getroffen, einige haben ihre Digimons auch über die Nächte dort gelassen. Die Hütte ist super für die Digimons, sich frei bewegen zu können, da kaum Menschen von außen kommen oder die Hütte kennen.

Es dauert um die zehn Minuten bis ich den Park erreiche und schließlich zehn weitere, bis ich bei der Hütte angekommen bin. Ich parke das Motorrad direkt neben der Hütte und ziehe mein Rucksack sofort herunter, um Agumon rauslassen zu können.

„Endlich“, sagt er erleichtert und befreit sich aus dem Rucksack.

„Tut mir leid“, wiederhole ich und blicke ihn schuldbewusst an.

„Du kannst ja nichts dafür“, sagt Agumon und blickt mich nicht böse, sondern verständnisvoll an.

„Trotzdem fühle ich mich schuldig“, seufze ich. „Ich hoffe, ich kann es mit deinem Lieblingsessen wiedergutmachen.“

„Dann habe ich es also richtig gerochen“, sagt er, legt seine Tatzen auf seine Schnauze und tapst aufgeregt mit seinen zwei Beinchen auf dem Gras.

„Wenn es um Essen geht, hast du den richtigen Riecher“, lache ich und lege meine Hand auf seinen Kopf.

Mit dem Essen in der Hand laufe ich zur Hütte und öffne die Tür. Da ich nicht damit gerechnet habe, jemand dort aufzufinden, bleibe ich verwundert am Türrahmen stehen, als ich Matt und Gabumon an der Wand gelehnt sitzen sehen.

„Hey“, begrüße ich sie freudig.

Matt scheint auch nicht mit mir gerechnet zu haben. Mit seiner Gitarre in der Hand gehe ich davon aus, dass er Gabumon etwas vorgespielt haben muss.

„Hallo“, sagt Matt leise und blickt von mir zu Agumon.

„Gabumon!“, ruft Agumon aufgeregt und läuft freudig zu ihm. „Tai hat etwas zum Essen besorgt.“

„Stimmt“, nicke ich und stelle alles auf den Boden vor Agumon und Gabumon. „Guten Appetit ihr beiden.“

„Ihr hattet wohl dieselbe Idee, wie wir“, merke ich an und spreche zu Matt.

„Ja“, nickt Matt und legt seine Gitarre auf die Seite. „Hier kann sich Gabumon frei bewegen.“

„Das stimmt“, sage ich und blicke zu unsere Digipartner.

Glücklich sitzen die beiden nebeneinander und essen ihre Hamburger. Die acht Hamburger hätte Agumon auch locker allein geschafft. Trotzdem freue ich mich, dass er sie mit Gabumon teilt.

„Es tut mir leid, dass ich nicht von Anfang an dabei war“, spricht Matt plötzlich und blickt verlegen zur Seite.

„Das muss es nicht“, sage ich sicher und blicke ihn ehrlich an. „Wir haben uns alle auseinandergelebt und mit unseren Digipartner abgeschlossen. Ich kann verstehen, wieso du keinen Kontakt zu uns haben wolltest.“

„Doch, das muss es. Kurz nachdem wir uns von unseren Digipartner verabschieden mussten, trennten sich die Eltern von mir und T.K.“, redet Matt weiter und sieht aus, als würde er in alten Erinnerungen schwelgen. „Das war ein gewaltiger Einschnitt in unsere Leben und ich konnte mich damit nicht an meine besten Freunde wenden.“

Erstaunt darüber, dass Matt offen mit mir über die Trennung seiner Eltern spricht, höre ich ihm aufmerksam zu und unterbreche ihn nicht. Gabumon und Agumon scheinen immer noch im Essentrunk versunken zu sein und bekommen nichts von unserem Gespräch mit.

„Gabumon war weg“, sagt er leise und sein Mund zieht sich zu einem Strich. „Und ihr habt mich zu sehr an ihn erinnert, sodass ich nicht einmal mit euch darüber sprechen konnte. Ich habe euch weggeschoben, daran ist unsere Freundschaft zerbrochen. Das tut mir leid.“

„Ich wünschte, du hättest dich an uns gewandt“, sage ich nach einer Weile, erstaunt blickt er mich an. „Dann hättest du das alles nicht allein durchmachen müssen.“

Bestätigend nickt Matt und blickt zu Boden. Gabumon und Agumon scheinen mit dem Essen fertig zu sein und blicken uns ruhig an. Die Schlappohren von Gabumon schmiegen sich mitfühlend auf sein haariges Gesicht, während er mit seinen großen, gelben Pfoten zu Matt tapt. Er setzt sich neben Matt und schmiegt sich an ihn.

„Jetzt bin ich da“, sagt Gabumo freudig und blickt Matt mit seinen roten Augen an.

„Ganz ehrlich“, sagt Matt zu uns allen „Ich bin froh, dass ihr wieder bei uns seid. Auch wenn unsere Welt in Gefahr sein sollte.“

„So geht es mir auch“, stimme ich zu und lege mein Arm um Agumon, der es sich inzwischen neben mir bequem gemacht hat.

Wir sitzen noch eine Weile so da und sprechen über die alten Zeiten in der Digiwelt, als wir noch jung waren. Jeder zählt eine Geschichte auf, wir lachen darüber und schwelgen in Erinnerungen. Als etwa eine Stunde vergeht, spitzen sich plötzlich die Ohren von Gabumon und er versteift sich.

„Was ist los?“, fragt Matt sofort alarmiert.

„Da ist etwas draußen“, antwortet Gabumon gespannt und erhebt sich.

Ich blicke zu Agumon, welcher derweilen aufmerksam umherblickt und versucht Geräusche von außen zu erkennen. Matt und ich schauen uns nur kurz an und entscheiden stumm, aus der Hütte herauszutreten.

„Was denkst du, was es sein könnte?“, fragt Matt Gabumon, noch bevor wir aus der Hütte getreten sind.
„Ich rieche zumindest keinen Menschen“, antwortet Agumon für Gabumon und riecht demonstrativ noch einmal in der Luft.

Wir treten aus der Hütte und erblicken nur Bäume vor uns. Vor der Hütte ist eine kleine Lichtung, ansonsten stehen drumherum nur Bäume. Aufmerksam stehen wir alle vor der Hütte und blicken uns um. Als ich plötzlich auch etwas an den Bäumen vorbeirauschen sehe, greift meine Hand schon zu meinem Digivice, um für alle Fälle bereit zu sein.

„Es ist ein Digimon“, sagt Gabumon und knurrt.

Beide Digimons blicken angriffsbereit in den Wald, können aber nicht ausfindig machen, wo sich das erwartete Digimon befindet. In meinem Kopf stellt sich natürlich die Frage, um welches Digimon es sich handeln kann? Ist es ein Böses? Könnte es das Digimon aus dem Digiei des neuen Digiritters sein?

„Digimons“, höre ich ein weibliches Zischen, wie von einer Schlange, von der Seite.

Wir blicken alle in dieselbe Richtung, erkennen aber keine Gestalt.

„Vorsicht“, schreien unsere Digipartner gleichzeitig.

Agumon zerrt mit großer Wucht an mir und zieht mich plötzlich zu Boden. Von der Seite merke ich nur, wie etwas um eine Haarbreite an mir vorbeigeflogen ist. War das ein Pfeil? Verwundert was gerade geschehen ist, blicke ich schnell zu Matt und sehe, dass dieser ebenfalls von Gabumon zu Boden gezerrt wurde.

„Tai“, fordert mich Agumon an und ich weiß, was er von mir erwartet.

„Matt“, fordert Gabumon und blickt ihn erst an. „Du musst mich digitieren lassen, schnell.“

Kritisch beäugt Matt Gabumon und sieht unsicher aus. So muss ich wohl auch ausgesehen haben, als Agumon dies von mir nach einer Ewigkeit erwartet hat.

„Komm heraus Digimon“, rufe ich verächtlich in den Wald und ziehe gleichzeitig mein Digivice aus der Hosentasche.

Wie in Trance schreibe ich schnell ein SOS an die anderen mit dem Ort, an dem wir uns befinden. Ich kann nur hoffen, dass die anderen es rechtzeitig schaffen, uns zur Hilfe zu kommen. Vor sichtig stehe ich auf und halte mich gebückt, falls ein weiterer Pfeil angeschossen kommt.

„Keiner von euch ist der Digiritter, den ich suche“, zischt die Stimme wieder hinter den Bäumen.

„Wieso sollte er hier sein?“, fragt Matt laut und blickt in die Richtung, von der die Stimme kam.

„Weil ich ihn spüre“, antwortet es und wirkt, als würde sich seine Stimme etwas entfernen.

„Kleines Feuer“, ruft Gabumon und ein dünner, blauer Feuerstrahl kommt aus seinem Mund.

Keine Ahnung, ob das Feuer das Digimon erreicht hat. Jedenfalls darf es sich nicht von uns entfernen. Wir müssen es besiegen, bevor es auf andere Menschen trifft und sie womöglich verletzt. Der Park ist zwar groß, wenn es aber den Wald verlässt, wird es ganz sicher andere Menschen begegnen. Außerdem dürfen wir es nicht verlieren, da es wohl den Digiritter sucht und dieser sich hier in der Nähe befinden muss.

„Ihr wagt es“, zischt es wieder und nun ist uns die Stimme sehr nah.

Wieder kommt etwas aus dem Wald geschossen, doch es landet einige Meter vor uns. Dabei handelt es sich um keinen Pfeil, sondern um einen fünfzackigen Speer. An der Seite gibt es jeweils zwei violette, spitze Zacken und in der Mitte eine lange Zacke, die einen bestimmt gut aufspießen kann. Schwer schluckend blicke ich den Speer und Matt an. Er blickt mich ebenfalls angespannt an.

Als aus dem Wald plötzlich eine Gestalt sichtbar wird, bestätigt sich meine Vermutung. Eine drei Meter hohe, weiße Kobra gleitet durch die Bäume und bleibt schließlich mit bösem Blick und roten Augen in der Lichtung stehen. Ihr Bauch ist violett, ihr Rücken weiß. Ihr Kopf umgibt ein violetter Panzer und sie trägt einen grünen Schutzpanzer vor ihrer Brust, zum Schutze ihres Herzens womöglich. Ihr Schwanz ist meterlang, so lang, dass das Ende nicht zu sehen ist und sich hinter ihr im Wald versteckt.

„Was ist das für ein Digimon?“, stellt Matt die Frage neben mir.

„Das ist Sandiramon“, ertönt eine bekannte Stimme hinter uns.

Verwundert drehen wir uns um und erblicken Izzy außer Puste, nach Luft ringend.

„Sie ist in der Digiwelt ein heiliges Tierdigimon“, erklärt er und schnappt nach Luft. „Ultra-Level. Böses Digimon.“

„Wie konntest du so schnell hier sein?“, frage ich verwundert, aber auch dankbar.

„Ich war sowieso auf dem Weg zur Hütte. Als ich deine Nachricht erhielt, bin ich losgerannt“, erklärt Izzy und atmet zwischendurch schnell.

„Ihr wagt es mich, Sandiramon, anzugreifen?“, zischt das Digimon plötzlich böse.

Noch bevor jemand von uns etwas sagen kann, gleitet die Spitze ihres Schwanzes blitzschnell zum Speer, umringt dieses und zieht es wieder zu sich.

„Tai“, fordert Agumon nun ungeduldig.

Da ich ebenfalls befürchte, dass Sandiramon uns gleich angreifen wird, umschließt meine Hand mein Digivice. Konzentriert schließe ich die Augen und denke nur daran, dass wir das gefährliche Digimon bezwingen und meine Stadt schützen müssen. Schon spüre ich einen Wind von der Seite und sehe zu, wie Agumon in einem Nebel verschwindet. Matt scheint es mir gleichzutun, schließt seine Augen und runzelt angestrengt seine Stirn. Auch Gabumon verschwindet in einem Nebel. Als der Nebel um unsere Digipartner verschwinden, stehen Greymon und Garurumon nebeneinander.

„Soll mich das jetzt beeindrucken?“, fragt Sandiramon und blickt uns überlegen entgegen.

„Seid vorsichtig“, spricht Izzy hinter uns. „Sie befindet sich immerhin in einem höheren Level.“

„Pass auf Izzy, halte dich lieber bedeckt“, rufe ich Izzy zu und blicke siegessicher zu Greymon hoch. „Wir haben Greymon und Garurumon, Sandiramon ist allein.“

„Du solltest wieder dahin zurückkehren, wo du hergekommen bist“, spricht Greymon zu Sandiramon.

„Nicht, bevor ich den Digiritter gefunden habe“, antwortet sie gelassen.

„Dann bleibt uns nichts anderes übrig“, sagt Garurumon und stützt sich auf seine Hinterpfoten, um sich für einen Sprung bereit zu machen.

„Mega Flamme“, ruft Greymon und attackiert Sandiramon mit einem großen Feuerball.

Im selben Moment springt Garurumon zu Sandiramon und beißt mit seinen spitzen Fangzähnen in seinen Schwanz.

„Gewaltiges Feuer“, ruft Garurumon schließlich und attackiert das Digimon mit einem großen, blauen Feuerstrahl.

Zischend fällt Sandiramon wegen der Mega Flamme um. Da der Biss und das blaue Feuer von Garurumon wohl so geschmerzt haben muss, zuckt sein Schwanz zusammen und wirft reflexartig den Speer von sich. Schockiert merke ich, wie der Speer an mir und Matt vorbeifliegt, direkt in die Richtung von Izzy.

„Nein“, rufe ich schockiert und sehe in Zeitlupe zu, wie der Speer Izzy immer näherkommt.

„Kleiner Donnerschlag“, ertönt es plötzlich aus dem Himmel.

Wie aus dem Nichts trifft ein kleiner Blitz den Speer und dieser wird auf die Seite geschleudert. Vorsichtig lugt Izzy aus seinen verschränkten Armen heraus, die er reflexartig schützend vor seinem Gesicht gehalten hat. Ungläubig blickt er den Speer auf den Boden an und sieht dann sofort zum Himmel. Dort flattert ein großer, roter Marienkäfer und wir wissen alle sofort, um wen es sich da handelt.

„Tentomon!“, ruft Izzy mit weit aufgerissenen Augen.

„Izzy!“, ruft Tentomon zurück und flattert zu Izzy herunter. „Wie sehr ich dich vermisst habe.“

Beide liegen sich in den Armen. Erleichtert, dass Tentomon rechtzeitig gekommen ist, blicke ich tief einatmend zurück zu Greymon. Auch ihre Blicke liegen auf Izzy und Tentomon. Sandiramon liegt immer noch auf dem Boden, scheint sich aber langsam aufzurappeln.

„Ich will euch ja nicht stören“, wende ich mich an Izzy und Tentomon. „Aber eine weitere Unterstützung würde uns glaube ich sehr helfen.“

„Bist du bereit?“, fragt Tentomon Izzy aufgeregt.

„Auf jeden Fall“, antwortet Izzy und sein Lächeln könnte nicht breiter sein.

Auch Izzy hält sein Digivice fest in den Händen und schließt konzentriert seine Augen. Tentomon wird von einem dichten Nebel umschlungen und als dieser weg ist, erscheint Kabuterimon, ein großes, blaues Insektendigimon mit einem schwarzen Kopfschutz und vier Armen.

„Du hast es gewagt, Izzy in Gefahr zu bringen“, spricht Kabuterimon und erhebt sich in die Luft.

Schließlich bildet Kabuterimon einen elektrischen Stromball vor seinem Körper.

„Großer Stromschlag“, ruft Kabuterimon und feuert den Stromball auf Sandiramon.

Dieser trifft Sandiramon direkt auf die Brust. Mit großen Augen fliegt Sandiramon tief in den Wald hinein, zieht noch Bäume mit sich und verschwindet aus unserer Sicht. Haben wir es besiegt?

______________________________________________________________________________

Was meint ihr :) haben sie Sandiramon besiegt, wie könnte es weiter gehen?

Hier noch paar Infos und ein Bild von Sandiramon, für diejenigen, die es interessiert: https://digimon.fandom.com/de/wiki/Sandiramon

Mal aus reiner Interesse, welcher ist euer Lieblingsdigiritter? ^.^

Liebste Grüße und bis zum nächsten Mal <3
Review schreiben
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast