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Where is Kevin

GeschichteLiebesgeschichte / P12
Lindsay Donner Professor Connor Doyle
19.07.2014
19.07.2014
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19.07.2014 5.076
 
Titel: Where is Kevin?
Autor: DancingStar
Crossover: PSI Factor/ Sue Thomas F.B.Eye
Pairing: Connor/ Lindsay, Jack/ Sue
Rating: 12
Kategorie: AU, Romance, Humor
Inhalt: Seit ihrer Jugend ist Lindsay ein Fan von Kevin Costner. Getroffen hat sie ihn nie. Doch dann bietet sich eine einmalige Gelegenheit…
Anmerkungen: Hoffe, ihr habt einen schönen Sommer. Ich bin froh, dass ich an einem verhängnisvollen Freitag erst später zur Arbeit gegangen bin, denn sonst hätte ich die Idee zu dieser Geschichte nicht gehabt… :-)
Wie immer gehe ich Anfang August in die wohlverdiente Sommerpause. Meine nächste Geschichte erscheint am 16. August 2014. Ich wünsche euch bis dahin eine schöne Zeit!


Where is Kevin?

In der Wohnung von Lindsay und Connor Doyle klingelte sich das Telefon an einem Montagmorgen fast zu Tode. Lindsay brauchte einen Moment, bis sie das Telefon erreicht hatte und das Gespräch entgegen nahm.
„Hi Lindsay“, sagte eine Stimme zu ihr und Lindsay erkannte sie sofort.
„Hey Sue. Wie geht’s dir?“
Es dauerte eine Weile bis Sue antwortete: Sue war taub und  wenn sie miteinander telefonierten, musste ein Computerprogramm Lindsays Worte auf einem Bildschirm darstellen.
„Mir geht es gut. Danke der Nachfrage. Was ist mit dir? Ist das Baby schon da?“
Lindsay sah auf ihren dicken Bauch. „Nein, noch nicht. Es lässt auf sich warten…“ Sie war schwanger und bereits seit sechs Wochen zuhause. Die Decke fiel ihr auf den Kopf. Zuvor hatte Lindsay bei Frisco One, einem kleinen TV Sender, gearbeitet. Sie war Moderatorin für das Frühstücksfernsehen. Ihre langjährige Freundin Sue arbeitete in der Redaktion und war immer bestens über die weltweiten Geschehnisse informiert. Lindsay vermisste ihren Job. Natürlich liebte Lindsay ihren Mann Connor und das Baby, aber auch Connor war den ganzen Tag über bei der Arbeit und so war sie alleine.
„Weshalb ich eigentlich anrufe….“, begann Sue und Lindsay hörte, wie ihre Freundin und Arbeitskollegin in einen Bagel biss, „Kevin Costner kommt morgen für ein Live- Interview im Frühstücksfernsehen vorbei und ich wollte…“
„WAS?! Kevin Costner?!“, kreischte Lindsay. Ihr war entfallen, dass Sue diese wichtige Nuance ihrer Stimmlage unmöglich wahrnehmen konnte. „Ich bin seit meiner Kindheit ein Fan von ihm“, erklärte sie, „Sue, denkst du, es wäre möglich, dass ich in den Sender komme?“
„Naja, ich denke, der Chef wird nichts dagegen haben….“
„Super! Danke, dass du mir gesagt hast, dass Kevin Costner kommt.“ Sie durfte ihn auf keinen Fall verpassen…
„Keine Ursache, aber…“
„Danke! Danke! Danke!“ Mit diesen Worten legte Lindsay auf und verließ beinahe fluchtartig ihre Wohnung, denn es gab tausend Dinge, die sie vorher noch erledigen musste…

15 Jahre zuvor, Im Jahr 1991
“Wir sehen uns Robin Hood jetzt schon zum zehnten Mal an”, nörgelte die 15- jährige Sue. Sie und ihre gleichaltrige, beste Freundin Lindsay standen an diesem Abend schon wieder in der Warteschlage am Ticketschalter des Kinos an. In der vergangenen Woche war Kevin Costners Film Robin Hood im Kino gestartet und ihre beste Freundin hatte es inzwischen geschafft, sie neunmal dazu zu überreden, sich mir ihr den Film anzuschauen. „Wir müssen das tun“, sagte Lindsay ernst, „Ich habe das Gefühl, du hast noch immer nicht verstanden, worum es in dem Film eigentlich geht, weil es keine Untertitel gibt.“
Sue rollte mit den Augen. „Ich habe sehr wohl verstanden, worum es geht.“ Sie kannte die Geschichte inzwischen auswendig. Viel lieber wäre sie jetzt zuhause und würde für die Schule lernen.
Sie waren die nächsten am Ticketschalter und Lindsay bestellte zwei Kinokarten in der letzten Reihe und ein Filmposter. „Ich kann dir kein Filmposter geben“, antwortete der Kartenverkäufer, „Zum hundertsten Mal!“ Er kannte sie inzwischen, da sie ihn immer nach einem Filmposter fragte.
Lindsay nahm ihre Kinokarten und machte sich mit Sue auf den Weg zum Eingang. „Sieh mal, wer da ist!“, meinte Lindsay plötzlich.
„Das ist Connor“, bemerkte Sue, „Was willst du denn von dem?“ Sue vermutete, dass Lindsay heimlich für den ein Jahr älteren Connor schwärmte.
„Er ist mit der Anführerin der Cheerleader hier…“
Als ihre Freundin dies sagte, fühlte sie sich bestätigt. Sue fragte sich, warum Lindsay nicht ihre Vernunft benutzte: Connor würde Mädchen wie sie nicht einmal mit der Kniefzange anfassen. „Und er darf schon Auto fahren, während wir beide noch immer durch unsere Zahnspangen verschönert werden…“, Sue versuchte, Lindsay aufzuhalten: „Der bemerkt doch nicht  einmal, dass wir überhaupt da sind, also versuche es gar nicht erst.“
„Mit dieser Einstellung findest du nie einen Freund.“
„Vielleicht will ich das gar nicht“, meinte Sue. Sie machten sich gemeinsam auf den Weg in den Kinosaal, wo sie sich zum zehnten Mal Robin Hood anschauten. Am Ende der Vorstellung riss Lindsay im Foyer des Kinos ein Poster von der Wand, auf dem Kevin Costner und Morgan Freeman abgebildet waren. Lindsay griff nach Sues Hand und zog ihre Freundin so schnell sie konnte, mit sich. Am Ausgang trafen sie den Mann vom Ticketschalter- der gleiche Typ, der Lindsay das Filmposter nicht geben wollte.
„Du hast das Poster gestohlen!“, rief Sue.
„Na und? Das ist doch nur ein Stück Papier.“
Zuhause hängte Lindsay dieses für sie unheimlich wichtige Stück Papier über ihr Bett, damit sie Kevin Costner jeden Tag sehen konnte. Sie war so verliebt in ihn, dass er das letzte sein sollte, was sie am Abend vor dem Einschlafen sah und das erste, wenn sie am Morgen aufwachte.

14 Jahre zuvor, Im Jahr 1992
Ein Jahr später, Lindsay und Sue waren inzwischen 16 Jahre alt, beide waren ihre Zahnspangen los geworden und sie standen wieder an einem Samstagabend an der Kinokasse an. Bodyguard mit Whitney Huston und Kevin Costner war soeben im Kino gestartet und Lindsay hatte den Film bisher noch nicht sehen können: Sie hatte in der Schule eine schlechte Note bekommen und ihre Mutter hatte ihr Hausarrest gegeben. Heute war der Hausarrest zu Ende und sie nutzte die Zeit, um mit Sue ins Kino zu gehen. Ihre beste Freundin hatte gehofft, sie könnte Kevin Costner in diesem Jahr entkommen, aber dem war leider nicht so. Weil Lindsay im vergangenen Jahr ein Robin Hood- Filmposter gestohlen hatte, hatten sie im Kino noch immer Hausverbot und deshalb mussten Sue und Lindsay in die Nachbarstadt fahren und Lindsay hatte dazu den Wagen ihres Vaters geborgt (beide hatten den Führerschein erst vor wenigen Wochen erworben). Dort war das Kino nicht nur größer, sondern auch moderner.
Als Sue und Lindsay am Ende der Warteschlange standen, kam eine Gruppe Jungs, die sich ebenfalls anstellte. Es war niemand geringeres als Connor Doyle und einige seiner Freunde.
Lindsay drehte sich um. Natürlich kannten sie sich aus der Schule, aber Connor war eine Klasse über ihr, also redeten sie in der Schule kaum miteinander. Das wäre ziemlich uncool für Connor…
“Wie ich sehe, stimmen die Gerüchte, du hast mit Sarah Greenwood Schluss gemacht…“
„Sie hat mit mir Schluss gemacht“, korrigierte Connor, „Ich kenne dich: Du bist Lindsay aus Mrs. Hoovers Klasse.“ Er wandte sich nun an das andere blonde Mädchen: „Und du bist Sue Thomas, das Mädchen, das nichts hören kann.“
Sue rollte mit den Augen, denn sie wartete auf einen weiteren, dummen Kommentar von den Jungs: Viele ihrer Mitschüler hänselten sie oder nannten sie eine taube Nuss. Die Kids in der Schule hatten keine Ahnung, dass Sue dies trotzdem mitbekam, weil sie Lippenlesen beherrschte. In dieser grausamen Welt war Lindsay ihre einzige Freundin.
„Und du bist Connor, aus Mrs. Bellers Klasse“, stellte Lindsay fest. Auch sie wartete auf einen weiteren Kommentar von Connor. Doch der kam nicht.
„Richtig“, er lächelte, „Welchen Film schaut ihr euch an?“
„Bodyguard“, antwortete Lindsay sofort.
„Wir schauen uns Wayne´s World an“, sagte Connors bester Freund Jack Hudson, „Kommt doch mit.“
„Danke, sehr gerne“, meinte Sue und Lindsay konnte nicht glauben, dass sie den hohlen Humor der Jungs ihrem geliebten Kevin Costner vorzog. So kam es, dass Lindsay alleine im Kino hockte, Popcorn futterte und Bodyguard schaute, während sich Sue, Jack, Connor und einige andere Jungs über die schrägen Gags von Mike Myers totlachten.
Sie war erleichtert, dass Sue nach dem Ende ihres Films zumindest auf sie gewartet hatte. „Aber auch nur, weil sie eine Mitfahrgelegenheit nach Hause braucht“, dachte Lindsay sich. Sie fand Sue schließlich, als sie mit Jack und Connor bei Burger King hockte und Milkshakes trank. Der Rest der Gruppe war bereits gegangen.
„Hey Lindsay“, Sue strahlte über das ganze Gesicht, als Lindsay sich zu ihnen setzte, „Jack und Connor haben uns für nächstes Wochenende zu einem Michael Jackson- Konzert eingeladen.“
„Also, ich weiß nicht…“, Lindsay hatte vor, das nächste Wochenende wieder im Kino zu verbringen.
„Das geht in Ordnung“, sagte Connor, „Meine Schwester hat mir die Tickets geschenkt, sie arbeitet für den Konzertveranstalter.“
„Eigentlich hatte ich am nächsten Wochenende schon etwas vor“, entschuldigte sich Lindsay.
„Was soll das sein?“, fragte Sue, „Willst du das Wochenende wieder im Kino verbringen und dir dann zum zehnten Mal Bodyguard anschauen?“
Lindsay fühlte sich ertappt und wurde rot.
„Naja, deine Freundin geht gerne ins Kino“, stellte Jack fest.
„Leider hat sie keine anderen Hobbys“, sagte Sue. Sie hatte Kevin Costner satt. „Ich hasse Kevin Costner!“, rief Sue, „Ich mag seine Filme nicht einmal! Und ich begleite dich nur mit ins Kino weil deine Obsession für ihn daran schuld ist, dass du keine anderen Freunde hast! Du vernachlässigst deine Mitschüler wegen ihm! Du vernachlässigst die Schule wegen ihm! Aber lass dir gesagt sein: Er wird dir garantiert keinen Job besorgen, wenn die Schule zu Ende ist und du es verpasst hast, dich auf deine Zukunft vorzubereiten!“
„Das geht dich gar nichts an!“, Lindsay stand auf und rannte eilig aus dem Restaurant.
„Ist alles mit ihr in Ordnung?“, wollte Connor ein wenig besorgt wissen.
„Sie beruhigt sich schon wieder.“ Aber Sue irrte sich, denn auch einige Tage später in der Schule redete Lindsay kein Wort mehr mit ihr. Sie gingen sich in der Pause aus dem Weg und saßen beim Mittagessen nicht einmal mehr am selben Tisch. Irgendwann auf dem Sportplatz sprach Jack Sue an, ob sie nicht mit ihm und seinen Freunden zu Mittag essen wollte und Sue fühlte sich geehrt.
Am Ende des Schuljahres wurde Jack zum König des Abschlussballs gewählt und seine Königin war ein Mädchen aus seiner Klasse. Er tanzte allerdings den ganzen Abend lang mit Sue, die er zum Ball eingeladen hatte. Ihre Mutter hatte ihr für diesen Abend ein hübsches, blaues Kleid genäht.
Connor hatte Lindsay anstandshalber in der Schule gefragt, ob sie ebenfalls zu dem Ball kommen wollte, aber sie ignorierte ihn. Sie war froh, als Jack und Connor ihr letztes Jahr an der High School beendet hatten und aufs College gegangen waren. Sie wusste selbst, dass es unfair war, dies zu denken, aber sie hoffte auch, dass sich Sue und Jack aus den Augen verlieren würden.
Ihr letztes Jahr auf der High School zog sich für Lindsay in die Länge, denn sie und Sue redeten kaum noch miteinander. Und sie hatte von einer Mitschülerin erfahren, dass Sue ihren Freund unheimlich vermisste, der auf dem College in Kalifornien war…
I was always on the run, finding out what I was looking for and
I was always insecure, just until I found
You, you were always on my mind, you, you're the one I'm living for
You, you're my everlasting fire, you're my always shining star.     (“You” by Ten Sharp)
10 Jahre zuvor, Im Jahr 1996
Lindsay befand sich im Abschlusssemester der Berkeley Universität und sie lebte mittlerweile seit mehreren Jahren in San Francisco. Sie hatte Sue neulich sogar in einem Kurs über Informationsmanagement gesehen, aber sie hatte sich nicht getraut, ihre ehemals beste Freundin anzusprechen.
Im vergangenen Jahr hatte Kevin Costners Film Waterwold einige schlechte Kritiken einstecken müssen. Lindsay hatte es verkraftet und sie war überrascht, dass es leichter war, als erwartet.
Eines Abends, es war Samstag und regnete in Strömen, war Lindsay alleine in der Innenstadt unterwegs. Obwohl sie inzwischen viel reifer und vernünftiger geworden war, fiel es ihr nach wie vor schwer, Freunde zu finden und deshalb verbrachte sie ihre Freizeit alleine. Zu Beginn ihres Studiums hatte sie in einer Wohngemeinschaft gelebt- aber sie war nicht mit ihren Mitbewohnern klargekommen, also bat sie ihren Vater um eine Taschengelderhöhung sodass sie sich eine eigene Wohnung in der Nähe des Hafens leisten konnte.
Der Regen war so stark, dass sie kaum sehen konnte, wohin sie ging. Sie stieß mit einer Gestalt im Regenmantel zusammen und ihr blauer Regenschirm flog im Wind davon. „Hey!“, rief sie und schirmte ihre Augen ab, damit sie durch den Regen überhaupt etwas sehen konnte.
„Pass doch auf!“, sagte ein junger Mann zu ihr. Sein Mantel war binnen Sekunden durchnässt.
Lindsay kannte ihn. „Connor?“
Auch er schirmte seine Augen ab, damit er besser sehen konnte. „Lindsay? Lindsay Donner?“
„Ja, die bin ich“, sie lachte, als sie sich umarmten, „Meine Güte. Connor, ich habe dich schon lange nicht mehr gesehen…!“
„Ja, ich kann mich an unser letztes Treffen kaum noch erinnern“, sagte er, aber das war gelogen: Er erinnerte sich noch sehr gut an den Tag, an dem er sie zu seinem Abschlussball eingeladen und sie ihm eine Abfuhr verpasst hatte.
„Was machst du hier?“, wollte sie von ihm wissen.
„Ich studiere Biologie in Stanfort… Was ist mit dir?“
„Journalismus in Berkeley“, antwortete sie, dann bemerkte sie, dass es noch immer ziemlich heftig regnete, „Lass uns einen Kaffee trinken, ja?“
Sie liefen so schnell sie konnten zu dem kleinen Corner Bistro am Ende der Straße. Noch im Eingangsbereich wurden sie ihre nassen Mäntel los und setzten sich an einen freien Tisch am Fenster. Es war spät und deshalb war in dem Bistro nicht mehr allzu viel los.
Lindsay hatte nicht gewusst, dass Connor ebenfalls in San Francisco wohnte und sie hatte ihn in den vergangenen vier Jahren noch nie gesehen. Außerdem tat es gut, einmal wieder ein vertrautes Gesicht zu sehen. Sie erzählte ihn von ihren Kursen an der Universität, Connor erzählte, dass er am Overseas Studies Programm teilnahm und vor drei Tagen erst aus Tokio zurückgekommen war. Irgendwann berichtete Lindsay auch, dass Sue ebenfalls in Berkeley studierte. „Ist es wahr, dass sie und Jack Schluss gemacht haben?“, wollte sie dann von Connor wissen.
„Warum fragst du mich das?“, er rührte den Zucker in seinen Kaffee.
„Wir sind nicht mehr befreundet“, gab sie zu und schämte sich beinahe ein wenig, „Seit wir uns vor vier Jahren bei Burger King gestritten haben, haben wir kein einziges, ernsthaftes Gespräch miteinander geführt.“ Sie hörte, wie Connor tief einatmete.
„Jack und Sue haben vor einem Jahr Schluss gemacht“, erklärte er, „Sue hat argumentiert, dass sie sich aus den Augen verloren hatten und sie wollte, dass Jack zu ihr nach Berkeley kommt. Er hat abgelehnt….“ Beide Unis waren nicht einmal hundert Meilen voneinander entfernt und Lindsay konnte nicht verstehen, warum Jack keinen Kompromiss einging.
„Nachdem Sue mit ihm Schluss gemacht hatte, war Jack ziemlich lange am Boden zerstört.“
„Das verstehe ich. Wie geht es Jack jetzt?“
„Er ist in Berlin. Wir schreiben uns hin und wieder Emails…“
Lindsay nickte. Wenn sie Sue auf dem Campus wiedersah, würde sie ihr erzählen, was Jack machte. Sie wusste nicht, ob es Sue überhaupt interessierte.
Connor und Lindsay blieben bis zum Ladenschluss um Mitternacht in dem Bistro. Als sie erneut ihre nassen Mäntel anzogen, hatte es draußen zumindest aufgehört zu regnen. Connor bot ihr trotzdem an, sie nach Hause zu bringen und Lindsay nahm das Angebot gerne an.
„Sue hatte Recht“, sagte sie während der Fahrt irgendwann zu ihm.
„Womit?“
„Dass ich irgendwann unglücklich und einsam enden würde, wenn ich nicht aufwache. Sie hat damals zu mir gesagt, dass Kevin Costner mir mit Sicherheit keinen Job besorgen würde…“
„Naja, sie war deine Freundin und hat versucht, dich wach zu rütteln“, Connor ließ seinen Wagen an einer Kreuzung anhalten, „Ich bin überzeugt, dass sie dir verzeihen wird, wenn du mit ihr redest.“
Lindsay nickte stumm und als sie ihre Wohnung erreichten, verabschiedeten sie sich voneinander. Sie sagte ihm, dass es schön war, einmal ein vertrautes Gesicht wieder zu sehen. Bevor sie ging drückte sie ihm noch einen Kuss auf die Wange um sich zu bedanken, dass er sie ein wenig aufgeheitert und als ihr Kummerkasten fungiert hatte.
Am darauffolgenden Montag wartete Lindsay vor dem Gebäude, in dem Sues Kurs stattfand. Nach dem Unterricht fing sie Sue ab und lud sie zu einem Kaffee im Campus- Restaurant ein. Es passte Sue überhaupt nicht- sie hatte keine Zeit- aber während ihres langen Gesprächs entschuldigte sich Lindsay bei ihr und sagte, dass sie völlig Recht gehabt hatte damals bei Burger King. Am Abend beendeten sie ihr langes Gespräch und beide waren erleichtert, dass sie endlich wieder Freunde waren.

5 Jahre zuvor, Im Jahr 2001
Lindsay und Sue hatten sich beide für in San Francisco bei einem TV – Sender beworben und waren sofort eingestellt worden. Sue arbeitete in der Redaktion und erstellte die Beiträge für die täglichen Nachrichten, während Lindsay als Moderatorin vor der Kamera stand. Im letzten Jahr hatten sie Peirce Brosnan live interviewt und es war einer der aufregendsten Momente in ihren Karrieren.
Seit Lindsay und Connor sich vor fünf Jahren in dem kleinen Bistro ausgesprochen hatten, waren sie gute Freunde geblieben. Wie sich herausstellte, blieb auch Connor nach Abschluss seines Studiums am Standfort College in San Francisco und er hatte einen Job bei einer Computerfirma gefunden. Lindsay war weniger stolz darauf, dass sie und Connor irgendwann miteinander im Bett gelandet waren, aber dieser kleiner Ausrutscher schien ihr gut zu tun. Das war mittlerweile vor einem Jahr. Und ihr Ausrutscher schien zu einer festen Sache zu werden, denn Connor hatte sie gefragt, ob sie zusammenziehen würden.
Connor hatte sie zu seiner Geburtstagsparty eingeladen und sie feierten in einem Restaurant in der Nähe der Bucht. „Lindsay, draußen vor der Tür steht ein Paar namens Andrew und Sally Jonson. Sie sagen, sie kennen Connor vom College…“, berichtete Sue, die sich und die Gästeliste kümmerte.
Lindsay drehte sich nach Connor um. „Schatz, kennen wir die?“, fragte sie, doch sie erhielt keine Antwort.
Sue verschluckte sich fast an ihrem Getränk, als sie einen der Gäste wiedererkannte.
„Das ist Jack“, hustete sie, als er das Restaurant betrat, „Hast du nicht gesagt, er wäre in Berlin?“
„Das war vor fünf Jahren!“, verteidigte Lindsay sich.
„Erzähl mir nicht, dass dein Freund davon nichts wusste!“, Sue war fest davon überzeugt, dass Connor ihnen absichtlich nicht gesagt hatte, dass Jack wieder in der Stadt war… Und dass er ihn zu seiner Geburtstagsparty eingeladen hatte.
„Hey, das ist Connors Party. Er hat das ganz alleine geplant…“, Lindsay hob feierlich die Hand und als sich Jack in ihre Richtung bewegte, leerte sie ihr Glas Martini mit einem Schluck und ließ Sue alleine.
„Hallo Sue“, sagte Jack zu ihr.
„Hey… Wie… Ähm, wie geht’s dir?“ Das hier war schwer.
„Gut… Danke…“
„Lindsay hat mir erzählt, du wohnst in Berlin…“
„Nein, ich habe dort ein Jahr lang studiert. Das war ein Austauschprogramm. Danach war ich in Australien. Jetzt bin ich wieder in San Francisco“, erzählte Jack und Sue nickte, „Momentan suche ich nach einer Wohnung… Was ist mir dir? Wohnst du hier?“ Er hatte tausend Fragen.
„Ich wohne hier. Lindsay und ich arbeiten bei Frisco One, einem TV- Sender…“
„Das weiß ich. Lindsay moderiert den Wetterbericht.“
„Nicht mehr lange… Wir beide haben kürzlich ein Praktikum bei NBC in New York gemacht und wir werden bald befördert.“ Innerlich fragte sich Sue, warum sie ihm das überhaupt erzählte. Dann fügte sie hinzu, dass sie die Person war, die Lindsays Text schrieb und die Nachrichten- Beiträge zusammenschnitt. Sie hatte keine Ahnung, was sie ihm noch erzählen sollte. Schließlich fragte Jack, ob sie mit jemandem zu der Party gekommen war und Sue schüttelte den Kopf.
„Das ist sehr gut“, meinte er, „Auch ich bin heute Abend ohne Begleitung.“
Sie wusste genau, worauf er hinauswollte. „Ich bin nicht sicher, ob das eine gute Idee ist…“ Sie hatte noch immer ein schlechtes Gewissen, weil sie damals einfach mit ihm Schluss gemacht hatte. Er war ein netter Kerl und er hatte das nicht verdient.
„Ich werde mich benehmen“, versprach Jack.
Lindsay beobachtete ihre Freundin von einem anderen Tisch aus und lächelte zufrieden. Sie hatte Sue zuvor angeschwindelt, denn sie wusste sehr wohl, dass Jack wieder in der Stadt war und sie hatte Connor gebeten, ihn ebenfalls zu seiner Geburtstagsparty einzuladen, obwohl er ihn schon lange nicht mehr gesehen hatte.

Im Jahr 2006, Heute
Als Lindsay am Abend nach Hause kam, brannte Licht in ihrer und Connors Wohnung. Sie stellte ihre Handtasche und eine Plastiktüte ab und machte sich auf den Weg zu dem Zimmer am Ende des Flurs. Dort war Connor damit beschäftigt die Wände zu streichen. „Hey Liebes“, begrüßte er sie.
„Hey“, Lindsay betrat den Raum, „Wie ich sehe, hast du angefangen, das Kinderzimmer zu streichen.“
„Ja, ich habe mir den Nachmittag freigenommen“, erklärte er, während er die Wand mit gelber Farbe zu Ende strich, „Wo bist du gewesen?“
Wie sie sehen konnte, hatte er es sogar geschafft, einen Teil des Flurs neu zu streichen. Wie sie es geplant hatten…
„Ich war einkaufen... Ich brauchte dringend einige neue Klamotten“, sie war nervös, als sie Connor eine wichtige Frage stellte: „Kannst du dir morgen den Tag freinehmen und mich zum Sender begleiten?“ Der errechnete Entbindungstermin ihres Babys war in der kommenden Woche und sie durfte nicht mehr alleine Auto fahren. Und weil Sue sie nicht abholen konnte, musste sie jemand anderen fragen.
„Ich denke schon…“
„Prima“, sie lächelte.
„Was gibt es denn dort so wichtiges?“
„Ach nichts…“, antwortete Lindsay, „Kevin Costner ist live zu Gast im Frühstücksfernsehen… Deshalb müssen wir ziemlich früh los.“
„Kevin Costner?“, wiederholte er, „Ist das dein ernst? Ich dachte…“
„Ja, ich weiß, was du denkst. Aber ich bin schon seit langem ein Fan. Ich will ihn nur einmal treffen, ihm die Hand schütteln und ist diese Sache ein für alle Mal erledigt.“ Innerlich fraß der Gedanke, dass sie nicht persönlich mit Kevin Costner sprechen konnte, auf. Stattdessen durfte ihre Nachfolgerin mit ihm reden… Wenn sie doch nur nicht schwanger wäre…! Dann erinnerte sie sich daran, dass solche Gedanken Connor gegenüber nicht fair waren. Sie liebte ihn seit sie vor sechs Jahren nach dieser durchzechten Partynacht in seiner Wohnung gemeinsam im gleichen Bett aufgewacht waren, aber vielleicht schon viel länger. Connor hatte immer zu ihr gehalten und dass sie so über ihr erstes Baby dachte, war nicht richtig.
„Ich hab dir noch nie meinen Arbeitsplatz gezeigt“, fiel es ihr dann ein, „Komm, das wird ein schöner Tag.“

Der Wecker klingelte am nächsten Morgen um 3:00 Uhr und Lindsay sprang voller Tatendrang aus dem Bett. Connor griff müde nach dem Wecker, als er die Uhrzeit sah. Er konnte nicht verstehen, wie es manche Menschen so früh zur Arbeit zog. Als Lindsay noch nicht im Mutterschutz war, war sie jeden Morgen von Montag bis Freitag um 3:00 Uhr aufgestanden. Nachdem sie dann beim Sender angekommen war, saß sie fast zwei Stunden in der Maske, bevor „Good Morning, Frisco!“ auf Frisco One auf Sendung ging.
Sie zog die Kleidungsstücke an, die sie gestern gekauft hatte. Besonders hübsch fand sie sich in dem schwarz- weiß- gestreiften Longsleve nicht und sie war enttäuscht, dass es in der Schwangerenabteilung nichts Schöneres gab. Sie dachte daran, dass Connor sie noch immer sehr hübsch fand und sofort lächelte sie. „Los komm“, sagte sie dann zu ihrem Mann, „Wir müssen frühstücken und dann fahren wir zum Sender.“
Connor fiel es schwer, so früh aufzustehen. Als Lindsay gestern vorgeschlagen hatte, dass er sich den Tag freinehmen könnte, hatte er eigentlich ans Ausschlafen gedacht. Müde quälte er sich aus dem Bett, zog sich im Badezimmer an und schlurfte dann in die Küche. Dort aß Lindsay bereits eine Schüssel Müsli. „Möchtest du auch etwas?“, fragte sie.
„Ich möchte wieder ins Bett“, beschwerte er sich. Er hatte nie verstanden, warum Lindsay diese Qualen im Frühstücksfernsehen auf sich nahm. Dabei verdiente sich nicht einmal besonders gut…!
„Es ist nur ein Tag. Du wirst es überleben“, versprach sie ihm.
Um 3:38 Uhr verließen sie das Haus. Sie brauchten mit dem Auto zwanzig Minuten bis zum Sender, obwohl Connor unterwegs noch einen Kaffee zum Mitnehmen holte und die Straßen frei waren. So früh am Morgen waren nur wenige Busse und Taxen und noch weniger Autos unterwegs.
Als Connor seinen Wagen auf dem Parkplatz von Frisco One abstellte und Lindsay die Autos einiger Kollegen erkannte, bemerkte sie, wie aufgeregt sie war.
Schließlich betraten sie das Gebäude, in dem sich das Studio befand. Zuerst mussten sie an einem Sicherheitsmann vorbei, der Lindsay jedoch wiedererkannte. Dann gingen sie in die Kantine, wo Connor sich bereits den dritten Kaffee gönnte. Er war wirklich ein Morgenmuffel…
„Und hier ist er also“, sagte Lindsay, als sie wenig später das Studio betraten, in dem sich das Set für das Frühstücksfernsehen befand, „Hier arbeite ich… Normalerweise. Dort hinten ist Steve, unser Regieleiter und er bereitet Jinx soeben vor.“ Jinx war eine französische Bulldogge und das Maskottchen des Frühstücksfernsehens. Eigentlich hieß der Hund nicht Jinx, sondern Emma, aber die richtige Emma war vor einem Jahr verstorben und damit die Zuschauer nichts davon mitbekamen, wurde Emma kurzerhand still und heimlich von Jinx ersetzt. Der Name blieb der Gleiche. Nachdem Jinx damals die verstorbene Emma ersetzt hatte, hatte das Team vom Frühstücksfernsehn einen Bericht über Joga gemacht. Lindsay war damals noch nicht schwanger und hatte sich bereiterklärt, mit einer berühmten Fitnesstrainerin den Live- Test gemacht und während Lindsay sich im Herabschauenden Hund befand, biss Jinx vor laufender Kamera in ihren Fuß. Vor der ganzen Stadt kippte Lindsay auf ihrer Jogamatte um und landete wie eine hilflose Schildkröte auf dem Boden.
„Versprich mir, dass wir das Baby nicht Kevin nennen, falls es ein Junge wird“, bat Connor seine Frau.
„Was?“, Lindsay sah ihn verständnislos an. Wie kam er jetzt auf dieses Thema? Gut, sie hatten keine Ahnung, ob das Baby ein Junge oder Mädchen werden würde weil sie sich überraschen lassen wollten, aber…
„Dieser Ort hier verändert dich“, bemerkte er, „So zufrieden habe ich dich in den letzten Wochen nicht erlebt.“
„Connor, ich bin zufrieden. Ja, mir ist zuhause ein wenig langweilig, aber das wird sich ändern, wenn unser Baby geboren ist“, sie griff nach seiner Hand, „Ich freue mich sehr auf das Baby… wirklich. Und ich liebe dich.“
„Wirklich?“
„Ja“, sie lächelte und wollte ihn küssen, als ein Set- Dekorateur einen neuen, grünen Schrank für die Lounge im Frühstücksfernsehn an ihnen vorbeischleppte und sie bat, vorsichtig zu sein.
„Komm, ich zeige dir den Regieraum“, schlug Lindsay vor. Sie hatte gesehen, dass Sues Wagen bereits draußen auf dem Parkplatz stand, also musste ihre Freundin schon bei der Arbeit sein. Und sie irrte sich nicht: Sue hockte soeben vor einem Computer im dunklen Regieraum und schob eine Strähne ihres blonden Haares hinter ihr Ohr. „Wo ist Kevin?“, fragte sie und Connor gab seiner Frau einen leichten Schubs.
„Das ist wie bei Kevin Allein zuhaus“, meinte er und grinste. Lindsay rollte mit den Augen.
Ein Mann aus der Regie antwortete ihr. „Seine Assistentin hat sich soeben gemeldet. Er ist noch in Los Angeles am Flughafen. Er kommt später.“
„Was soll das heißen, er kommt später?“, wollte Sue wissen, „Wir sind mit Good Morning, Frisco nur bis 9:00 Uhr auf Sendung.“ Sue rechnete nach, wann ihr Stargast eintreffen müsste, damit er es vor seinem  Auftritt noch in die Maske schaffte. Zur Not würde sie ihn ohne Make Up vor die Kamera zerren…!
„Sue, ich glaube, du hast Besucht“, sagte der Regieassistent und Sue hob den Kopf. Dann drehte sie sich um und strahlte, als sie ihre Freundin sah. Lindsay und Sue umarmten sich und Sue freute sich, Connor wieder zu sehen. „Ich wusste, dass du dir Kevin Costner nicht entgehen lässt“, sagte Sue.
„Wo ist er?“, fragte Lindsay ohne Umschweife. Der Star müsste längst in der Maske sitzen.
„Er kommt wahrscheinlich später, aber wenn wir Pech haben, taucht er heute gar nicht mehr auf: Sein Flugzeug ist noch nicht gestartet…“
Sue schlug vor, dass sie in der Kantine auf sie warten sollten. Sobald sie mit Lindsays Schwangerschaftsvertretung den Teaser für heute abgedreht hatten, würde sie ebenfalls nachkommen.

Insgesamt warteten sie bis 8:30 Uhr. Dann betrat Sue nervös den Regieraum. „Ist Kevin immer noch nicht da?“, wollte sie wissen, während Connor und Lindsay ihr gefolgt waren.
„Nein“, antwortete ein Regieassistent, „Seine Assistentin hat eine SMS aus dem Flieger geschickt: Sie brauchen mindestens noch eine Stunde.“
In einer Stunde war die Sendezeit des Frühstücksfernsehens vorbei. Aber immerhin hatten die anderen Stargäste wie Heidi Klum und Beyoncé hatten ihre Termine eingehalten.
„Das heißt also Kevin Costner kommt nicht?“, fragte Lindsay.
„Das heißt, wir sind ganz umsonst so früh aufgestanden“, korrigierte Connor seine Frau in Gedanken.
Der junge Regieassistent legte die Stirn in Falten. „Wieso Kevin Costner?“, fragte er, aber dann schien er, zu verstehen. „Leute, Leute! Es ist nicht Kevin Costner“, sagte der Regieassistent, „Es ist Kevin Bacon.“
Sie wiederholten den Namen ungläubig.
„Er ist hier, um diese Krimiserie zu promoten, in der seine Frau mitspielt und er Regie führt…“
„Wir haben umsonst gewartet, ich  glaube das nicht“, seufzte Lindsay.
„Wie kommt ihr darauf, dass es Kevin Costner ist?“
„Sue hat mich angerufen und….“
Der Regieassistent seufzte, dass Sue wohl den Sendeplan nicht komplett gelesen hatte.
„Ich denke, wir können jetzt nach Hause gehen“, meinte Connor.
„Ja, ich muss Dixi in die Kindertagesstätte bringen“, sagte Sue. Sie hatte ein kleines Kind, welches darauf wartete, in die Kindertagesstätte gebracht zu werden. Wenn Sue dann zuhause war, konnte sie den Schlaf nachholen welcher ihr nicht vergönnt war, weil auch sie morgens um 3:00 Uhr aufstehen musste.
„Das ist nicht mehr nötig“, stellte Lindsay fest. Sie sah, wie Jack mit seiner sechs Monate alten Tochter auf dem Arm zu ihnen kam und seiner Frau einen Kuss auf die Wange drückte. Das kleine blonde Mädchen zappelte, als Jack es an Sue übergab. Sie drückte ihre Tochter liebevoll an sich. „Ich dachte mir, dass es heute länger dauern wird und deshalb wollte ich Dixi in den Kindergarten bringen, aber wir wollten es uns nicht nehmen lassen, dich vorher zu besuchen“, erklärte Jack Sue, dann bemerkte er das Durcheinander im Studio des Frühstücksfernsehens, „Ist es wahr, dass Kevin Costner heute hier ist?“
„Du weißt davon?“, fragte Lindsay.
„Sue hat es mir erzählt“, antwortete Jack, „Deshalb bin ich hier. Ich dachte mir, dass ich unmöglich den Mann verpassen kann, der unser aller Leben derart beeinflusst hat…“ Nicht nur im positiven Sinne.
„Da gibt’s nur ein Problem“, meinte Connor, „Sue hat sich geirrt: Nicht Kevin Costner ist heute Morgen zu Gast bei Frisco One… sondern Kevin Bacon.“
Und auch Jack rief ein ungläubiges und doch erleichtertes: „Oh Nein!“

Fin
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