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~ Tick Tack ~

Kurzbeschreibung
GeschichteSchmerz/Trost, Liebesgeschichte / P18 / MaleSlash
Reim Lunettes Xerxes Break
17.07.2014
17.07.2014
1
1.177
 
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2 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
 
 
17.07.2014 1.177
 
Sehr geehrte Myladys und Lords,
ich möchte Euch viel Spaß bei bei meiner neusten Geschichte wünschen. Sie wird aus 2 Kapiteln bestehen, wobei im 2. ein Lemon vorkommen wird. Ich hoffe sie wird Euren Geschmack treffen und Ihr werdet vielleicht das ein oder andere Review hinterlassen. Wobei Ihr auch abstimmen könntet welches Pair am liebsten gesehen wird (ReimXBreak oder BreakXReim).
Außerdem widme ich sie meiner besten Freundin, die mir immer zur Seite steht und auf die ich mich immer verlassen kann. (Hab dich lieb :* <3 )
Aber genug der langen Vorreden.
Liebe Grüße BlackBirds33



Tick. Tack. Tick. Tack. Tick. Tack. Tic- mit aller Kraft, die Xerxes aufbringen konnte, zerschlug er die alte Standuhr. Dieses ewige Ticken, als würde sie ihn verspotten, ihn auf seinen baldigen Tod hinweisen und ihm jede Sekunde der Ungewissheit vor Augen führen. Ihm blieb nicht mehr viel Zeit, das wusste er.  Immer schwerer fiel ihm die Kontrolle über Mad Hatter. Immer öfter brach er Blut hustend zusammen. Immer weniger Zeit, die er... mit Reim verbringen konnte. Eine einzelne Träne stahl sich aus seinem roten Auge und lief über seine eingefallenen Wangen. Seit nun mehr 3 Tagen sperrte er sich in seinem Gemach ein und verweigerte jedlichen Kontakt, sowie Essensaufnahme. Er hatte sich immer vorgenommen mit Würde zu sterben, doch da es nun so weit war, fiel es ihm so unfassbar schwer, er klammerte sich an sein Leben und versank in Depressionen. Alte Gefühle kamen in ihm auf... die Sinclairs. Es war seine Schuld! Er hätte besser Acht geben müssen, vorsichtiger sein müssen. All das Blut... die Leichen... brannten sich in sein Gedächtnis und riefen schmerzhafte Gefühle hervor. Seine Brust zog sich unangenehm zusammen. Seine Schuld! Wäre er nur mit ihnen gestorb- nein!- dann hätte er nie Reim kennen gelernt. Seinem Reim... Schon lange hatte er bemerkt, dass er viel mehr für den Braunhaarigen empfand als gut für ihn wäre... Er fühlte aufrichtige Liebe ihm gegenüber. Doch sicherlich würde der Brillenträger sicher nichts davon wissen wollen. Weitere Tränen folten der Ersten und sein Körper erbebbte. Lautlose Schluchzer entwichen seinen bleichen Lippen. Warum...? WARUM?! Hass machte sich in ihm breit, abgrundtiefer Selbsthass. Er verursachte damals wie heute nur Schaden. Sie wären alle besser ohne ihn dran... selbst Reim. Ständig musste er Aufgaben von ihm übernehmen, ihm helfen seine schwindende Sehkraft zu verschleiern. Bereits am Anfang ihrer Freundschaft gab er ihm so viel, half ihm mit allen klarzukommen und wie dankte er es ihm?! Mit noch mehr Ärger! Wäre es nich besser er würde es gleich beenden? Hier? Jetzt? Wie von selbst fuhr seine Hand zu seinem felhlenden Auge und grub die Findernägel in die Augenhöhle. Blut rann ihm übers Gesicht und bildeten einen grotesten Kontrast zu den klaren Tränen. Der Schmerz fühlte sich gut an und sein Herz verlangte nach mehr. Nicht mehr der Herr über seinen Körper, fing er an wie wahnsinnig zu lachen, bis dieses in ein angestrengtes Husten überging. Noch mehr Blut! Er wollte mehr seines eigenen Lebensaftes sehen. Panisch sah er sich nach einem scharfen Gegenstand um und endeckte schließlich sein Katana. Unzählige Gegner hatte er mit ihm schon zur Strecke gebracht, doch noch nie dachte er daran es gegen ihm selbst zu richten. Noch nie war es ihm so verlockend erschienen, wie in diesem Moment. Er sehnte sich nach Erlösung. Mit zittrigen Beinen versuchte er aufzustehen und schaffte es nach ein paar Anläufen sogar ohne, dass er in sich zusammenklappte. Die letzen Jahre ließen ihn einiges an Stärke einbüßen, pysische sowie psychische. Wacklig taumelte er auf sein Schwert zu und fiel vor ihm auf die Knie. Alles in ihm schrie nach dem Ende und seine Gesichtsmuskeln verzogen sich zu einem unheimlichen Grinsen. Endlich! Andächtig nahm er es in die Hand und zog es aus seiner Hülle. Mit funkelnden Augen starrte er die scharfe Klinge an. Erlösung! Alles hinter sich lassen, die Wunden, den Schmerz, die Angst, den Kummer, die... Liebe zu Reim... einfach alles... Dass dieser wie erstarrt an der aufgebrochenen Tür stand, bemerkte Xerxes nicht, als er die Spitze es Katanas über seinen Herzen platzierte und leicht zudrückte. „Es tut mir-“, flüsterte Break leise mit einem sanften Lächeln.
Reim, der sich endlich aus seiner Schokstarre befreien konnte, lief auf ihn zu unsd schrie:„XERX! Nein!“
Erschrocken, da er nicht mit ungebetenen Besuch gerechnet hatte, lockerte sich sein Griff und ihm fiel die Waffe aus den zitternden Händen. Der Brillenträger nahm den Rotäugigen, kaum bei ihm angekommen, in den Arm und drückte ihn fest an sich. Dieser konnte die Situation nicht ganz überblicken und ließ die Nähe seines Freundes zu. Er strahlte so viel Wärme aus, soviel Güte. Er verdiente es nicht in seinen Armen zu liegen, er war es nicht Wert... Noch bevor er diesen Gedanken zu Ende gedacht hatte, kämpfte er gegen die Umarmung an, versuchte sich aus ihr zu winden, doch Reim war unnachgiebig und hielt ihn weiterhin, den Kopf an Breaks Hals gedrückt, fest. „Xerx, was hast du dir dabei nur gedacht?... Ich hab mir Sorgen gemacht, als du nicht reagiert hast... Xerx... warum wolltest du...? Ich brauche dich doch... so sehr... Xerx... du bist doch... das Wichtigste für mich...“, flüsterte er ihm die Worte sanft an seinen Nacken, dabei liefen ihm selber die Tränen über die Wanden und einzelne Schluchzer überkamen seinen Lippen, die die Haut des Weißhaarigen streiften. Xerxes brach seine Bemühung ab und erstarrte durch die liebevollen Worten seines Angebetenen.
„Aber... aber ich... bin doch nur eine Last für a-alle... vor-vorallem für dich... Niemand brach-“
„Sag sowas nicht! Es gibt viele Menschen, die dich brauchen... ich brauche dich!... Ich... Du bist keine Last für mich... du bist mein Antrieb... mein... Ein und Alles... Ich... ich... liebe dich...“ Je mehr seiner Worte Break erreichten, desto stärker krallte sich dieser in Reims Kleidung und weinte. Er konnte nicht fassen, was der Braunhaarige von sich gab. Es war unglaublich. Er konnte es nicht verstehen. Er war alles andere als liebenswert, doch Reim... sein Reim...liebte ihn? Das konnte nur eine Halluzination sein... es war unmöglich echt und doch fühlte es sich so an... Konnte es wirklich sein?
„Re-reim... du... wirklich?... unmöglich...“, nur Bruchstückweise verließen seine Gedanken seinen Mund. Der Angesprochene nahm sanft Xerxus Gesicht zwischen seine Hände und kam ihm mit seinem immer näher. Liebevoll sah er ihm in sein feuchtes Auge und küsste ihm vorsichtig, als sei er das zerbrechlichste Wesen der Welt, die Tränen weg, bevor er seine Lippen auf die des Anderen legte. Genießerisch schlossen beide die Augen. Der Kuss schmeckte nach Blut und Tränen und trotzdem war es der schönste den sie  je hatten. Zunächst voller Sanftheit, rief er in den Beiden Gefühle von Liebe, Verständnis und Akteptanz hervor. Break konnte es nicht fassen. Seine Sehnsüchte gingen in Erfüllung. Er wurde von seinem Angebetenen... er konnte es nicht glauben. Mit unglaublicher Leidenschaft erwiederte er den Kuss und vertiefte ihn, indem er mit seiner Zunge um Einlass bat, welcher ihm von einem perplexen, aber umso erfreuteren Reim gewährt wurde. Es war mehr als nur ein Aufeinanderliegn der Lippen, es war ein Beiweis ihrer gegenseitiger Liebe und ihres Verlangen.
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