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[Projekt] Pairings würfeln

GeschichteLiebesgeschichte / P12 Slash
Leon Markus Maxi Nerv Vanessa
16.07.2014
28.09.2014
10
8.761
2
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16.07.2014 738
 
Im dritten Teil. Die Biestigen Biester haben statt Leon Nerv entführt.
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Nerv blickte sich um. Er hatte keine Ahnung, wo er gelandet war, aber um ihn herum standen die Biestigen Biester, was ihn vermuten ließ, dass er sich in der Natternhöhle befand. Direkt vor ihm stand ein schlankes Mädchen mit blonden Haaren und der typisch grünen Biester-Kleidung. Es war nicht hässlich, aber trotzdem war es ein Mädchen, also starrte der Junge es böse an.
"Was wollt ihr von mir?", fragte er keinesfalls verzweifelt, sondern nur sehr wütend. Das Mädchen vor ihm lachte. Dann beugte es sich so zu ihm vor, dass Nerv das unbändige Verlangen hatte, entweder nach hinten auszuweichen oder sich ihr entgegen zu lehnen. Er entschied sich für die erste Variante und die anderen Mädchen kicherten verhalten. Nerv wollte sie mit seinem Blick zum Schweigen bringen, aber er konnte diesen nicht von dem Mädchen, dessen Augen jetzt nur noch Zentimeter von seinem Gesicht entfernt waren, wenden.
"Was wir von dir wollen? Ach, eigentlich nichts. Du musst nur hier bleiben und die anderen denken lassen, du seist weggelaufen, ganz einfach."
Die Stimme des Mädchens war wie Eis: Klar, aber kalt und scharf an den Kanten. Nerv zuckte zusammen und konnte schon wieder jemanden kichern hören.
"Du kannst natürlich auch zurückkehren. Aber dafür musst du uns schlagen. Schaffst du das, Kleiner? Oder gibst du sofort auf?"
Plötzlich ertönte hinter Nerv eine Stimme. Es wunderte ihn, dass sie so männlich klang, bis ihm einfiel, dass es da ja noch Fabi gab, Leons einstigen besten Freund.
"Lass ihn, Lara-Moon.", sagte die Stimme und Nerv drehte sich zu ihm um. Er trug einen hässlichen Rock und einen Hut, den er tief ins Gesicht gezogen hatte, um cool zu wirken.
Es klappte nicht.
"Ich erkläre ihm nur die Regeln.", rechtfertigte sich das Mädchen, Lara-Moon, und Nerv fuhr wieder zu ihr herum. Sie war zurückgetreten und hatte ihre Hände in die Hüften gestemmt. Fabi trat hinter sie und legte beide Hände auf ihre Schultern.
"Bring ihn doch lieber in den Käfig. Ich denke, er wird spielen. Wirst du doch, oder?"
Als Nerv registrierte, dass die letzten Worte an ihn gerichtet waren, nickte er. Lara-Moon seufzte, löste die Fesseln, die er bis zu diesem Moment garnicht bemerkt hatte, und führte ihn zu einem großen Gitterkäfig. Nerv wollte stehen bleiben, aber das Mädchen zog ihn einfach weiter. Während sie ihn durch die Tür schob, rief er: "Ihr könnt mich doch nicht da einsperren!"
Lara-Moon lachte wieder und diesen glasklare Klingeln hallte noch lange ihn Nervs Ohren nach. Dieses Mädchen machte ihn wahnsinnig. Dann stieß sie ihn endgültig ins Innere des Käfigs und zu Nervs Überraschen folgte sie ihm nun. Er sah sie verwirrt an, doch das Mädchen fing einen Ball, den eins der anderen Mädchen ihr zugeworfen hatte, ohne ihn zu beachten.
"Ihr spielt. Wenn der Ball die Wand getroffen hat, darf er nicht den Boden berühren, sonst bekommt der Gegner einen Punkt! Ihr spielt bis zehn.", erklärte ein kleines Biest mit grüner Brille aufgeregt. Nerv nickte, er hatte verstanden, aber in diesem Moment schoss Lara-Moon den Ball auch schon an die gegenüberliegende Wand. Nerv hatte keine Zeit, sich zu orientieren, deswegen traf der Ball mit einem Knall auf dem Boden des Käfigs auf.
"Das war die eins.", sagte Lara-Moon überlegen und ihre Kameradinnen jubelten ihr zu.
Als das Selbstbewusstsein des Jungen erstmal geschwächt war, hatte er keine Chance mehr gegen Lara. Erst beim Sieben-zu-Null-Treffer wachte er aus seiner Starre auf und schoss den Ball so an die Decke, dass Lara-Moon ihn nicht mehr zu fassen bekam.
Beide, sowohl Lara als auch Nerv, kämpften von diesem Moment an hart. Das Neun-Acht schafften sie noch, aber da begriff das Biest, dass der Wilde Kerl wohlmöglich gewinnen würde. Sie fing den Ball und stellte sich ihrem Gegner gegenüber. Lara stand so nah bei ihm, dass Nerv ihren Atem hören konnte und er erschauderte.
"Glaubst du wirklich, du hast auch nur den Hauch einer Chance? Gegen mich?"
Und dann beugte sie sich zu ihm und küsste ihn, direkt auf den Mund. Der Junge konnte sich nichtmehr rühren, er starrte das Mädchen einfach nur an und selbst, als der Jubel ihrer Team-Kolleginnen ihm zeigte, dass der Siegtreffer vollbracht war, bewegte er sich kein Stück.
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