Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

[Projekt] Pairings würfeln

GeschichteLiebesgeschichte / P12 Slash
Leon Markus Maxi Nerv Vanessa
16.07.2014
28.09.2014
10
8.761
2
Alle Kapitel
12 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
16.07.2014 948
 
Hach, wie süß! Nichtmal der Zufall will die beiden trennen!
Das hier spielt im fünften Film, als die Vampirinnen die Kerle in diesen Zimmern da verführen sollen. Ihr wisst schon, was ich meine.
Ich will auch garnicht lange reden, nur eins: Ich bin müde, weil eine bestimmte FF-Autorin mich gestern Abend durch ihre viel zu guten Geschichten wachgehalten hat und die Lehrer es leider nicht mögen, wenn man in der Schule schläft. Also verzeiht mir bitte das Zeug, das ich fabriziere.
****

Markus sah sich neugierig um. Das Zimmer gefiel ihm, es erinnerte ihn an seine Werkstatt zu Hause. Überall hingen Schraubenzieher und Bohrmaschinen und der Boden war von einer Schmutzschicht überdeckt, doch das störte den Hobby-Mechaniker nicht. Im Gegenteil, er mochte es, genauso wie den Geruch nach Öl, der in der Luft hing.
Nichtsdestotrotz war er hier gefangen. Und das hieß für den Unbezwingbaren, dass er ausbrechen musste, denn sonst hätte man ihn ja quasi bezwungen und das konnte er nich auf sich sitzen lassen. Aber zu Markus' Frustration war der einzige Ausgang aus diesem Raum eine fest verschlossene Eisentür.
Markus konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen, als sein Blick auf den Tisch an der Wand fiel. Es wäre doch gelacht, würde er mit all den ihm zu Verfügung stehenden Werkzeuge diese Tür nicht öffnen können! Es war alles da, von einem Dietrich bis zu  mehreren Metallsägen in verschiedenen Größen. Und dann war da auch noch diese riesige Kreissäge, die sich zwar schwer bewegen ließ, aber so aussah, als könnte sie Diamanten zerstören. Markus hatte gerade einen ersten Schritt in Richtung des Tisches gemacht, als ihm plötzlich ein Mädchen den Weg versperrte. Markus erkannte es als den Torwart der Vampir-Mannschaft wieder, jetzt aus der Nähe konnte er aber nicht leugnen, dass es überaus attraktiv. Diese 'ich-erscheine-plötzlich-irgendwo-einfach-weil-ich-es-kann'-Nummer ging ihm langsam auf die Nerven, aber der Auftritt des Mädchens wurde ein wenig dadurch zerstört, dass es auf einem Hammer, der auf dem Boden lag, ausrutschte und zu Boden ging. "Wag es nicht!", rief die Vampirin, als sie wütend zu Markus aufsah und dieser wusste nicht, ob sie damit auf seinen Plan mit den Werkzeugen anspielte, oder auf das Lachen, das sich in ihm anstaute. Letzteres wagte Markus aber dann doch, wenn auch nur, weil das Mädchen so unglaublich süß aussah, wie es da auf dem Boden zwischen all dem Schrott lag und versuchte, ihn böse anzustarren. Immer noch lächelnd reichte Markus ihm eine Hand, die es aber mit den Worten "Ich kann das selber." ausschlug. Markus sah mit hochgezogenen Augenbrauen zu, wie die Vampirin sich auf die Füße kämpfte, aber schon wieder zu Boden ging, bevor sie überhaupt stand. "Du kannst das also selber.", spottete Markus. Sie warf ihm einen giftigen Blick zu. Nach dem nächsten Versuch stand sie endlich vor ihm. "Ich bin Düsentrieb.", sagte sie in einem Tonfall, der wohl noch den letzten Rest ihrer Würde bewahren sollte. Markus nickte, das Grinsen verschwand aber nicht aus seinem Gesicht. "Markus. Was machst du hier? Und was mache eigentlich ich hier?" Düsentrieb wollte etwas erwidern, schwieg aber, als ihr einfiel, was sie eigentlich tun sollte. Markus machte eine Geste, dass sie sprechen sollte. "Ich verführe dich.", murmelte Düsentrieb. Markus zog beide Augenbrauen nach oben und sein Gesichtsausdruck zeigte klar: 'Ernsthaft? Das kriegst du ja toll hin'. Das Mädchen machte einen Schritt auf ihn zu, wohl um eine aufreizende Pose direkt vor ihm einzunehmen, doch ihr Vorhaben schlug deutlich fehl, als sie in einer Ölpfütze ausrutschte. Reflexartig fing Markus sie auf und Düsentrieb errötete heftig. Es war ihr deutlich anzusehen, das sie einfach nur abhauen wollte, bevor sie sich noch mehr blamierte. "Kann es sein", fragte Markus, ohne sie aus seiner eher unfreiwilligen Umarmung zu lassen, "dass du ein bisschen tollpatschig bist?" Düsentrieb blickte ihm zerknirscht ins Gesicht und Markus half ihr auf, eher aus Mitleid, als weil er das Mädchen wirklich loslassen wollte.
Irgendwie stand sie trotzdem noch ziemlich nahe bei ihm, so nahe, dass Markus das Gefühl hatte, dass das mit dem Verführen doch ganz gut funktioniert hatte. "Ähm...", murmelte er, als er merkte, dass seine Hand immer noch um Düsentriebs Hüfte geschlungen lag. "Äh...", stotterte er weiter, als er begriff, dass ihr das eher wenig auszumachen schien. Doch der Unbezwingbare verstummte und sah dem Mädchen, dem er gegenüberstand, in die Augen, und konnte mit einem Mal verstehen, wie Leon und Vanessa Ewigkeiten so dastehen und sich betrachten konnten. Wenig später wich dieses Verständnis aber schon wieder Unglauben, denn der Torwart hatte das unerklärliche Bedürfnis, dieses Mädchen, das er kaum kannte, das ihn gefangen genommen hatte, zu küssen.
"Düsentrieb, wo bleib-" Darkside hatte das Zimmer betreten und erstarrte. Er hatte mit allem gerechnet, Werkzeug, dass durch die Gegend flog, schwere Verletzungen, aber nicht damit. Nicht damit, Düsentrieb und den Jungen knutschend auf einem der Tische vorzufinden. Das hatte er mit 'Verführen' nicht gemeint. Und das war nicht genug, es hielt auch keiner von beiden für nötig, das Rumgemache zu unterbrechen, um mit ihm zu reden. Er warf mit Kraft seiner Gedanken einen Beutel mit Muttern an Düsentriebs Schulter, doch als sie sich ihm zuwendete, rief sie nur: "Ich hab ihn bezwungen! Ich hab den Unbezwingbaren bezwungen!" und drehte sich wieder zu dem Jungen, der sie zugleich freudig mit Küssen belohnte. Darkside wollte seine kleine Vampirin schon wegzerren, entschied sich dann aber dagegen. Er lächelte fies. Die anderen würden ihren Torwart als Verräter beschimpfen, ihm nichtmehr vertrauen, und darauf freute der Vampir sich schon.
Review schreiben
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast