Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Das Meddailon

von Teufel7
GeschichteFantasy, Übernatürlich / P12
16.07.2014
05.09.2014
3
2.675
 
Alle Kapitel
1 Review
Dieses Kapitel
1 Review
 
 
16.07.2014 1.277
 
Ich sprang von dem Dach auf das von meinem Haus , holte den Pfeil aus meinem Köcher , spannte ihn in meinem Bogen ein und schoss. Er durchbohrte ihm am Herzen , er fiel um und war tot. Ich kletterte vom Dach hinunter und sah Maggie , die bitterlich weinte.
,, Maggie , alles gut er ist tot" , sagte ich zu ihr und umarmte sie .
,, Kira ich ich hatte solche Angst" , gab sie leise von sich.
Sie zitterte am ganzen Körper und ich befahl ihr ins Haus zu gehen.
Ich ging zu dem Mann den ich umgebracht habe. Über seiner Glatze erstreckte sich ein Tattoo. Es war eine Schlange die sich um einen Feurball geschlungen hatte.<I´am the Fire > stand in kleinen Buchstaben unter der Schlange. Ich kenne dieses Tattoo doch irgendwoher , aber woher ? Auf jeden Fall musste ich diesen Mann hier erstmal wegschaffen , bevor die Polizei ihn findet. Ich zog den Pfeil aus seinem Brustkorb und legte ihn auf die Erde , dann nahm ich seine beiden Füße und zog ihn den Hang runter.Am Meer angekommen rollte ich ihn dann ins Wasser , die Wellen nahmen ihn sofort mit und er ging unter . Ich ging wieder den Hang hoch und säuberte meinen Pfeil am Brunnen , das Blut ging schnell ab . Ich ging ins Haus , an den Blumen im Flur vorbei , die Treppe hoch in die Küche. Als Maggie mich sah stürtzte sie sich auf mich und drückte mich so fest das ich fast keine Luft mehr bekam .
" Alles Gut Maggie " flüsterte ich .
Sie ließ mich los und setzte ein künstliches Lächeln auf , welches ich vorher noch nie gesehen habe.
"Hat der Mann gesagt was er wollte ? " fragte ich Maggie.
"Er , er wollte wissen wo das Meddailon ist " stotterte Maggie vor sich hin.
Das Meddailon , alle sind hinter diesem Ding her , aber warum nur ? Ich hatte das Meddailon von meinem Vater geschenk bekommen . Ich erinnere mich nur zu gut an diesen Tag. Es war ein Samstag , der Tag wo mein Vater und ich immer trainierten.  Mein Vater war einmal Polizist , der Beste den sie je hatten , doch er war 50 und wollte sich mehr seiner Familie widmen und meine Mutter nicht länger in der Angst leben lassen dass er angeschossen wird , also ging er in Rente. Wir waren auf unserer Lieblingswiese hinter dem Wald . Die Wiese hatte wunderschönen grünen rasen , in der Mitte der Wiese stand ein großer Kastanienbaum , um diesen Baum waren wunderschöne Blumen in allen Farben.Wir fingen mit Karate an , wo ich ziemlich gut drinn war . Ich streckte meinen Vater jedes mal zu Boden .Als ich ihm grade geholfen hatte aufzustehen , kamen sie . Guaden , große Männer mit kahl rasierte Köpfen . Sie wurden seit dem sechzehnten Lebensjahr in Nahkampfkunst und den Umgang mit Waffen ausgebildet . Sie leben in Kura , eine kleine Stadt die ca. 1 Stunde von Lipos , meiner Heimatstadt , entfernt ist . Niemand weiß was sie machen oder für wen sie Arbeiten , aber wenn sie kommen gibt es immer Tote , das weiß man . Die Guarden hielten ihre Pferde an und stiegen ab .
" Hallöchen alter Mann , wie geht es uns denn heute ? " sagte einer der Guarden mit einer Ironie in seiner Stimme.
"Gut , danke der Nachfrage , kann ich ihnen Helfen ? " antwortete mein Vater ganz entspannt , als ob die Guarden friedliche Menschen wären .
"Sie haben etwas was mein Anführer gerne hätte , sie wissen doch was ich meine oder Harry ?"
"Tut mir Leid , ich weiß es nicht , erklären sie es mir doch "
"Das Meddailon " zischte er
" Das Meddailon ist nicht mehr in meinem Besitz , ich hab es verkauft ." Der Guarde guckte jetzt strenger und seine Stimme wurde aggressiver.
" Sind sie sich sicher ? , denn ich glaube ihnen nicht !"
" Ich bin mir wirklich sicher Sir ."
"Lügner. Also wollen sie sterben oder sagen sie mir vo das verdammte Medaillon ist ? Mein Vater räusperte sich und sagte " Dann sterbe ich lieber "
"wie sie wollen ", sagte er und lachte helmisch.
Er zog seine Pistole und schoss .
" NEIN" , schrie ich und lief zu meinem Vater der am Boden lag.
" Wer bist du kleine ?"
" Ihr Tot" sagte ich Laut, nahm die Pistole meines Vaters und schoss auf ihn.
Er ließ seine Waffe fallen und fiel zu Boden .
Die anderen Guarden sahen sich an und guckten dann mich an.
Als sie nach ihren Waffen griffen , rannte ich los ,die Waffe meines Vater hielt ich immernoch fest.Ich lief durch den Wald , sie waren mir dicht auf den Fersen. Schüsse fielen , doch ich war zu schnell , das sie mich treffen konnten. Ich rannte zu einer dicken Eiche und versteckte mich da hinter und belauschte ihr Gespräch.
"Das hat kein Sinn , sie ist zu schnell .Lasst uns gehen" sagte einer der Guarden und alle folgten ihm raus aus dem Wald. Ich blieb noch einige Minuten hinter den Baum sitzen , ich war wie benebelt.Ich dachte an alte Zeten mit meinem Vater zurück , wie er mich Bogenschießen beibrachte oder Reiten. Ich rappelte mich auf und hatte wieder klare Gedanken. Ich ging zurück auf die Wiese , die Guarden und der Tote waren weg .
Ich rannte zu meinem Vater der noch lebte.
" Dad" sagte ich heulend"
"Meine kleine , alles ist gut . Das war ein super Schuss , ich bin Stolz auf dich. " gab er keuchend von sich .Die Kugel hatte genau seinen Bauch erwischt.
"Nimm das , und bewahre es gut" er gab mir ein Meddailon , es war gold und brennendes Feuer war zu sehen.In dem Feuer stand:Fight,Hope and Life.Kämpfe,Hoffe und Lebe.
"Ist das das Meddailon was sie gesucht hatten ?" fragte ich meinen Vater .
"Ja . Pass gut darauf auf , es ist sehr wertvoll." sagte er leise. Er atmetete jetzt nur noch schwach.
" Dad nein , geh nicht , lass mich nicht alleine , DAD." schrie ich unter Tränen.
"Tut mir Leid mein Kind" brachte er noch hervor , bevor er seine Augen schloss und aufhörte zu atmen. Ich kniete neben ihm und weinte so bitterlich , das ich nicht mehr richtig atmen konnte. Die Pistole , war immernoch in meiner Hand, ich legte sie meinem Vater wieder in die Schlaufe seiner Bauchtasche.Ich saß neben meinem Vater bis die Sonne unterging , dann rannte ich nach Hause , überbrachte die Nachricht meiner Mutter , verschwand in mein Zimmer und packte meine Reisetasche. Ich packte Unterwäsche, B-H´s , Socken ,Tops , T-shirts, lange und Kurze Hosen , Pullover und Jacken ein die ich hatte.Packte Notizbuch ,Stift und Taschenlampe ein . Ich leif ins Bad und packte dort alles ein was ich hatte. Ich rannte mit der Tasche die Treppe runter , ging ins Wohnzimmer und packte Bilder von Meiner Mutter und meinem Vater ein. Aus der Küche holte ich mir Brot , Salat ,Kekse und noch ein paar Kleinigkeiten. Ich riss den Schrank im Flur auf und holte diverse Schuhe raus und packte sie ein.
"Wo gehst du hin ?" fragte meine Mutter weinend." Ich muss hier weg Mum , sie haben mich gesehen , sie werden mich wascheinlich verfolgen und ich will nicht das du da hinein gezogen wirst." sagte ich .
"Aber Kira , ich will nicht das dir was passiert , wie soll ich dich beschützen wenn du weg gehst ?" fragte sie mich traurig.
"Mum du kannst mich nicht beschützen ,das weißt du.Ich schaffe das schon versprochen, ich will nur nicht das dir was passiert. Ich muss los , ich hoffe wir sehen uns bald wieder Mum , ich hab dich lieb." flüsterte ich und rannte aus der Tür

."Kira?"Maggie riss mich aus meinen Gedanken.
Review schreiben
 
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast