Star Trek: Your Past is Our common Future

GeschichteDrama, Familie / P18
16.07.2014
16.05.2015
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16.07.2014 2.309
 
Kapitel 3

Glückliche Ereignisse Part 1

Thomas Eugene Paris, Pilot der USS 'Voyager, hätte niemals von sich selbst erwartet, das er alles tun würde, nur um sie zu sehen. Seit 3 Tagen war er nun auf Thrynax, der Rest der Crew war zum Dritten Planeten weiter geflogen und er wusste, das sie dabei war. Aber er wollte hier bleiben und mehr über die Raumfahrt der Thrynaxodon kennenzulernen. Li'nan Herak hatte ihm versprochen, ihm ein wenig zu zeigen, wie man eines der Land-Shuttles flog und das lies sich natürlich nicht entgehen. Da Janeway wusste, das er sich sonst auf den anderen Planeten langweilen würde, hatte sie ihm gestattet, bis zur Abreise der 'Voyager' hier zu bleiben. Natürlich hatte er sich sehr gefreut und war froh, das ihn die Arbeit hier auch von allen anderen ablenken würde.

Er kannte die Hauptstadt mittlerweile sehr gut und bewohnte auch wieder das Zimmer im Hotel. Allerdings war er nicht sehr oft da. Paris war ein Mensch, der lieber unterwegs war, als irgendwo herum zu sitzen. Außer wenn am Steuer saß, nicht das das hier irgendjemand falsch verstand.

Als die 'Voyager' schon kurz davor war, wieder zur starten, hätte er sie fast gefragt, ob sie hier bleiben wollte, um mehr von der Technik der Schiffe kennenzulernen, aber was hätte das dann für Bild für die anderen ergeben? Und wenn er gefragt hätte, hätten alle dann erwartet, das sie eine Antwort geben würde, die für die anderen zwar nicht überraschend, aber dennoch verständlich wäre?

Paris allerdings verbannte die Gedanken darüber in seine hintersten Ecken des Gehirns und bereitete sich darauf vor, seine Fähigkeiten als Pilot zu verbessern.

„Ich war noch nie ein Lehrer gewesen.“ gab Herak zu, als er zu seinem Kollegen trat. Paris grüßte kurz und fragte dann, ob es der Grund ist, weshalb das Shuttle so klein ist.
„Es ist ein Anfänger-Shuttle, aber wenn du willst, kann ich nach einem größeren fragen.“
„Nein, ist schon in Ordnung so.“ Tom seufzte. „Immerhin habe ich schon auf der 'Aar'ran' erkannt, das die Steuerung anders ist.“
Herak nickte und führte ihm zum Shuttle. Paris konnte keinen Namen erkennen, aber wenn es nur ein Übungsshuttle war, bräuchte es das wohl auch nicht.

Das Innere ähnelte dem eines Shuttles der Sternenflotte aber nicht sehr, bis auf wenige Ausnahmen, weniger. Eigentlich waren nur die Stühle anders, da sie an die Anatomie der Thryanxodon angepasst waren. Paris lies sich nieder und bemerkte, das es zwar etwas eng war, er aber keine Probleme mit dem Sitzen hatte. Allerdings hatte Chakotay auch erklärt, das Thrynaxodon die Vorfahren der Säugetiere sind und ein Tiger, würde er aufrecht stehen, kein Problem hätte, in einem Sessel zu sitzen.

Die Anzeigen ähnelten denen eines Flugzeug wie dem Berühmten A380 oder Boeing 747.
Es piepte und man hörte den Funkverkehr, der meistens darum ging, wo sich andere Land-Shuttles befanden, damit sich nicht 2 plötzlich begegneten und man keine Zeit mehr hatte, noch auszuweichen.  

Paris musste anerkennen, das das Shuttle trotz seiner, nach der Technologie der Sternenflotte, primitiven Technik sehr gut war. Allerdings gab es schon im Altertum Moderne Technologien, die wir alle für Erfindungen des 18 / 19 und 20. Jahrhunderts halten.

Paris lobte auf jedenfall die Effektivität des Shuttles.
„Wir hatten Jahrhunderte lang Ähnliches bei uns und eigentlich unterscheidet sich ein Modernes Shuttle der Sternenflotte nicht sehr von einem Flugzeug des 20. Jahrhunderts.“
„Ich weiß, manches bleibt gleich und doch bewährt. Anderes wurde erfunden, vergessen und nur wieder neu erfunden.“
Paris nickte leicht, während er sich umsah. Wie es aussah, schien sein Kollege ähnlich wie er zu denken. Herak nahm neben ihm platz und lächelte, meinte, das sie jetzt mal eine Runde fliegen könnten. „Ich hoffe doch, das ich nicht mit einem kaputten Shuttle zurückkehren werde.“
meinte Herak und fing sich einen Blick seines Kollegen ein, der jeden anderen in die Knie gezwungen hätte..

Nach 30 Minuten hatte Paris erkannt, das es doch etwas schwieriger war als ein Shuttle der Sternenflotte zu steuern, da man ständig seine Hände im Spiel haben musste. Es reichte nicht, ein paar mal zu tippen und das war es dann, nein, hier würde ein Land-Shuttle sofort abstürzen. Gleichzeitig musste man immer den Blick nach vorn haben, den die Land-Shuttles besaßen keinen Autopiloten, dies war nur auf den Thrynaxischen Raumschiffen eingebaut wurden.

„Das ist der Grund, weshalb die Land-Shuttles keinen Autopiloten haben.“ sagte Herak und deutete auf einen Bildschirm, der Paris vorher nicht aufgefallen war.
„Als vor 50 Jahren die ersten Land-Shuttles gebaut wurden hatten sie noch Autopiloten, was die Fahrer dazu brachte, Risikofreudiger zu reisen. Man brauchte ihn nur zu aktivieren und konnte sich anderen Dingen widmen.“
Herak veränderte das Bild und anstatt das nur 3 oder 5 Shuttles am Tag unterwegs waren, waren plötzlich 20 zu sehen.
„Je mehr es wurden, desto mehr Unfälle gab es. Warum sich auf den Weg vor sich konzentrieren, wenn das doch ein Autopilot übernehmen konnte.“
„Aber seitdem gibt es bei den Land-Shuttles keinen Autopiloten mehr.“ stellte Paris fest.
„Ja, der damalige Beschützer nahm dies ins Gesetz auf, denn die Todesfälle waren einfach zu hoch und das wollte Beschützer Arikona nicht mehr mit ansehen. Seine Nachfolgerin, Beschützerin Reakon machte den Vorschlag, Autopiloten nur noch auf den Raumschiffen zu verwenden. Und seitdem hat sich das nicht mehr verändert.“

„Aber was ist, wenn einer der Piloten mal ohnmächtig wird?“ die Frage war berechtigt, aber das hatten die Thrynaxodon ebenfalls bedacht. Sollte dieser Fall eintreten, so landet das Shuttle automatisch. Dies beruhigte den 'Voyager' Piloten und er brachte das Shuttle selber nach unten. .

„Mann, das war mal eine Stunde.“ sagte er, als sie beide das Land-Shuttle verließen.
„Und dabei war das meine Erste Stunde als Lehrer.“
beide lachten, das gab es bestimmt noch nie, der Schüler ist ein Erfahrender Pilot und der Lehrer hatte gerade erst einmal ein Jahr als Pilot hinter sich.

„Und, Morgen wieder eine Runde oder wird deine Frau sauer, wenn du so lange von zu Hause fort bist.“
„Nein, nicht das ich wüsste, aber ich muss in 3 Tagen zu Hause sein, dann wird sie werfen und ich möchte da gerne dabei sein.“
„Wow, warum hast du nichts gesagt.“ Paris klang ein wenig beleidigt.
„Ich dachte nicht, das es dich interessieren könnte und außerdem wirst du ja nicht lange hier bleiben.“
Paris schüttelte den Kopf. „Das bedeutet aber noch lange nicht, das ich nicht wissen möchte, wie deine Jungen aussehen. Natürlich würde ich nicht bei der... Thrynaxodon sind doch die Ersten Wochen Nackt, Blind und Hilflos, oder?“
Herak bejahte und bat seinen Kollegen, ihn ein wenig zu begleiten.

„Mhm, wir sind bei der Geburt so hilflos, das wir ohne unsere Eltern nicht lange überleben würden.“
„Also wie bei den Menschen. Obwohl wir die Höchst entwickelte Lebensform sind, sind wir bei der Geburt mehr als hilflos. Wir können nicht innerhalb weniger Minuten stehen, reden und andere Dinge... Ein Satz besagt, das man sein ganzes Leben lang lernt.“
„Hat irgendwie eine Wahrheit.“ stimmte Herak zu und blieb stehen. „Ich müsste leider jetzt nach Hause, aber du kannst ja bis Morgen mal nachdenken, ob die noch eine Stunde haben möchtest. Wenn aber meine Jungen auf der Welt sind werde ich wohl kaum Zeit haben.“
Paris lächelte und versprach, sich morgen zu melden. Er wünschte dem Li'nan noch einen Schönen Tag.

Tom wollte allerdings noch nicht ins Hotel zurück, denn es war erst früher Nachmittag und es würde noch einige Stunden dauern, bis die Sonne hier auf Thrynax unterging. Ein Tag auf dem Planeten dauerte 20 Stunden und doch kam es Tom vor, als wäre es länger. Jedenfalls wurde es noch nicht dunkel und er wollte zu dem Ort zurück kehren, wo er damals war. Der Ort, den fast keine Sensoren finden konnten.

Während er sich fröhlich gab, wenn andere in seiner Nähe waren, steckte tief in ihm eher etwas, was man als Liebeskummer bezeichnen könnte. Bezeichnen deswegen, weil er selber nichts davon wusste.

Die Lichtung hatte sich nicht verändert, aber warum sollte sie das auch? Es ist ja nicht so, das andere hier wären. Jeder hinterließ etwas, was darauf hindeutet, das jemand hier war, aber seit seinen Ersten Besuch hatte sich nichts verändert. Paris lies sich auf einen Baumstumpf nieder und lauschte dem Rauschen des Wasser, da sich das Meer in der Nähe befand und das war ein wenig ungewöhnlich, dann man hörte selten bis gar nicht mitten in einem Wald ein Meer, das so nah war.

Paris wusste allerdings, das dies nicht einmalig sein musste. Trotz seiner Jungen Jahre war klar, das es noch tausende von Planeten gab, die unentdeckt bleiben würden, so lange er lebte. Er nahm einen Stock zur Hand und bemerkte, das er sich genauso anfühlte wie Holz. Er sollte es mitnehmen und später auf der 'Voyager' untersuchen lassen. Denn so langsam schien es, das dieser Planet erdähnlicher war, als es den Anschein hatte.

Erst als es dämmerte, entschied er, das es Zeit wurde, zu gehen. Doch als er ins Hotel zurück kam, war es finster und er müde, so das er es gerade noch so in sein Zimmer schaffte und danach ins Bett.

Damals, als Harry ihn gefragt hatte, was mit ihm los ist, hatte er zugegeben, das er unter Alpträumen litt, aber seit dem er mehr Zeit mit B'Elanna verbracht hatte schienen diese Träume der Vergangenheit anzugehören. Auch diese Nacht schlief er ohne Schwierigkeiten durch und fühlte sich am nächsten Morgen wacher als sonst, obwohl hier eine Nacht sehr kurz sein konnte.
Wach lag er da und dachte darüber nach, ob er nicht vielleicht schon dann anderen nach reisen sollte. Immerhin hatte er die Möglichkeit, ein Land-Shuttle selber zu steuern und das war doch perfekt oder? Außerdem vermisste er die anderen und fragte sich, was sie inzwischen alles auf dem Dritten Planeten so in Erfahrung gebracht haben.

Beschützer Serion hatte nichts davon erwähnt, wie der Name des nächsten Planeten war, wer dort lebte (außer Bewohnern anderer Planeten) und wie ihre Lebensweise ist. Es schien, als wollte der Beschützer seinem Kollegen die Chance geben, selber ihre Geschichte zu erzählen.

Paris sprang aus dem Bett und entschied, doch noch etwas länger zu bleiben und mit Li'nan Herak mehr Erfahrungen auszutauschen. Auch wenn beide den selben Rang haben und sie Piloten sind, so hatte doch jeder seine eigene Erfahrung.

Paris wartete am selben Ort wie gestern, als Herak ihm entgegen kam und dabei grinste. Bildete Paris es sich ein oder war dessen Fell kürzer als sonst. Herak blieb stehen und meinte, das die Jungen doch schon gestern auf die Welt kamen.
„2 Jungs und 3 Mädchen.“ erklärte er fröhlich und hatte sichtlich Mühe, nicht jedem, der in der Nähe vorbei lief, davon zu erzählen. Paris gratulierte ihm und musste ein wenig darüber grinsen, das jeder Thrynaxodon 2 Vornamen trug und das bei 5 Kindern 10 Namen bedeutet. Naja, wer war er, das er sich darüber lustig machen würde.

„Was aber bedeutet, das ich leider keine weitere Flugstunde geben kann. Meine Frau möchte, das ich in 2 Stunden wieder zurück bin.“
„Naja, dann wäre es wohl ein Fehler, dich einfach zu bitten, länger zu bleiben.“
„Ja, das wäre es wohl, aber in der Zeit bis dahin können wir einigen Spaß haben.“
Paris sah ihn fragend an und wollte wissen, was er sich genau unter Spaß vorstellte?
„Ich weiß nicht, ein wenig feiern gehen vielleicht.“
„Mhm, darin bin ich Meister.“ grinste Paris und sah sich um. „Allerdings frage ich mich, wo man hier feiern kann.“
„Wir haben da etwas, wo man verschiedene Fahrgeschäfte fahren kann.“
Paris dachte kurz nach und schnippte dann mit den Fingern. „Ein Jahrmarkt also.“
„Ich kann nicht sagen, ob es das ist, was ich meine.“
„Dann sollten wir es uns ansehen.“ schlug Paris vor und hatte sich schon in Bewegung gesetzt.

Es stimmte, hier auf Thrynax gab es wirklich etwas, was man einem Vegnügungspark auf der Erde vergleichen kann. Paris Augen strahlten und er vergass sogar, das er eigentlich etwas anderes tun wollte. Herak musste lächeln, als er seinen Kollegen so sah, aber natürlich sagte er nicht, das ihn der Captain der 'Voyager' darum gebeten hatte, mit dem Paris mal einige Lustige Stunden zu verbringen.

„Wow, eine Achterbahn... nein, 5 Achterbahnen.“ freute sich Paris wie verrückt. Herak sah ihn von der Seite her an und deutete auf eine.
„Die dort ist am gefährlichsten, also wenn du einen Magen hast, der einfach nicht drin bleiben kann, dann solltest du sie nicht ausprobieren.“
Tom lachte herzlich und meinte, das er schon schlimmeres ausgehalten hatte. Doch bereitete ihm die Sitzmöglichkeit Sorgen.
„Keine Sorge, das bekommen wir schon hin.“ versprach Herak und beide gingen zu die Achterbahn, die übersetzt den Namen ''Teufelswelle'' trug. Klingt zwar nicht wirklich gefährlich, aber Namen sind eben Schall und Rauch.

„Hier, für den Fall, das Ihnen doch schlecht wird.“
Der Mann, der die ''Teufelswelle'' steuerte, gab Tom ein Glas zu trinken, welches er gewissenhaft leerte und dann stiegen er und Herak in den Ersten Wagen. Hinter ihnen weitere, aber trotzdem blieb der Zug ziemlich leer. Nur die Mutigsten... oder Verrücktesten, kommt wohl auf die Sichtweise an... getrauten es sich und Paris bemerkte schon jetzt, wie ihm die Mufe ging, aber das würde er sich nicht anmerken lassen. Das wäre mehr als Peinlich und Peinlich ist in diesem Fall noch zu milde ausgedrückt.

Die Fahrt dauerte nur 2 Minuten, aber Tom hatte das Gefühl, als wäre er Stunden dort oben gewesen. Trotz des Gegenmittels repellierte sein Magen und er sah sich, nach er und sein Kollege wieder auf Festen Boden waren, nach einer Möglichkeit um, wo er seinen Magen leeren konnte. Und rannte, schneller als mit Warp 9 dorthin...

„Ich hatte doch gewusst, das du dies nicht aushalten würdest.“
„Ach, halt doch die Klappe.“ murrte er, nachdem er wieder zurück war.
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