Star Trek: Your Past is Our common Future

GeschichteDrama, Familie / P18
16.07.2014
16.05.2015
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16.07.2014 4.737
 
Kapitel 2

Die Planeten des Thera-Systems Part One

Planet Thrynax – der Zweite Planet im System

Thrynax war ein Planet, der wunderschön und außergewöhnlich zu gleich schien. Der Zweite Planet des System ist ein einziger Urwald, in dem sich mehrere Seen und Flüsse befanden. Einen Vergleich könnte man mit dem Irdischen Staat Französisch-Guyana, welcher seit Jahrhunderten zu 98 % aus Wald besteht, nehmen. Es ist ein kleiner Staat, aber er hält den Rekord.

Natürlich ist Thrynax kein kleines Land, sondern ein großer Planet und 98% auf einem Planeten können wenig sein, aber vom Weltraum aus sah man nichts anderes. Gerade einmal 2 % waren Land, auf denen sich die Städte befanden. Die größte Stadt ist seit Jahrtausenden die Hauptstadt, das erinnerte an Athen in Griechenland, ihr Name war Thryna und sie beherbergte 10.000 Einwohner. Aber nicht nur Thrynaxodon, sondern auch andere. Thrynax gehörte einem System an, das die Ideale der Vereinten Föderation der Planeten, der Vereinten Staaten von Nord, Mittel und Südamerika und den Vereinten Nationen der Europäischen Union vereinte.

Beschützer Serion Laka Garin war seit 5 Jahren Oberhaupt des Planeten. Der Demokratisch gewählte Thrynaxodon hatte sich sofort auf den Weg gemacht, um die Besucher persönlich zu begrüßen. Obwohl sein Alter hoch war, konnte man ihn nicht nachsagen, das er schwach war.
Seine Braunen Augen waren wach und sein Gang aufrecht. Auf Thrynax existiert die Mono-Ehe, was bedeutet, das jeder nur einen Partner hatte, aber dies gab es nur unter Thrynaxodon. Und nicht jeder Thrynaxodon ist mit einem Partner der selben Art verheiratet. Vor zwei Monaten hatte sein Sohn Jalim Frakno Garin geheiratet und sein Ehemann kam von Siebten Planeten des Systems.

Die Thryanaxodon gehörten der Vereinigung des Thera-.System an oder einfacher ausgesprochen, der Therapsid-Vereinigung. Vor 5000 Jahren nach dem letzten Großen Krieg gegründet, hatte sie es all die Zeit geschafft, sich niemals zu verändern und doch fortschrittlich zu bleiben. Bis auf einem Stickstoff-Methan-Planeten, einem Eisplaneten und einem Planeten, der sehr Erdähnlich, aber unbewohnt ist, waren alle Planeten bewohnt. Es gab seit 1000 Jahren die Raumfahrt, um das System zu erkunden, aber nur die Thrynaxodon hatten die Möglichkeit dazu entwickelt. Sie sind die Forscher im System und leben Flexitarisch, was bedeutet, das sie Fleisch/Wurst und Fisch nur an Besonderen Tagen aßen.

Beschützer Serion wartete am äußersten Rand der Hauptstadt auf die Landung der 'Voyager'.
Keines der Thrynaxischen Schiffe war dazu in der Lage, zu landen. Sie wurden im Orbit gebaut, blieben im Weltraum, um dort nach vielen Jahren wieder montiert zu werden.

Der Wind, den die 'Voyager' bei der Landung verursachte, hätte den nur 1 Meter großen Beschützer fast vom Feld geweht, aber er konnte sich halten, während sein Graues Fell danach aussah, als hätte er in eine Steckdose gegriffen und kurz danach einen Wasserschlauch darüber gehalten. Kurz bevor jemand das Fremde Schiff verlassen konnte brachte er alles wieder in Ordnung. Das wäre wohl ein wenig peinlich, wenn sie ihn so als erstes sehen würden. Dennoch war er sehr aufgeregt. Laut den Berichten von Cap'tan Deram hieß es, das die Crew der 'Voyager' nicht freiwillig in diesem System wäre und sie dennoch unerlässlich forschten, obwohl es besser gewesen wäre, sofort einen Weg nach Hause zu suchen. Nach den Gründen dafür konnte er später noch fragen. Jetzt galt es erstmal, die Fremden zu begrüßen.

„Captain“, begrüßte er und sofort brachen alle in Lachen aus. Denn es war Harry Kim, den er mit diesen Worten begrüßte. Nur Tuvok zog lediglich einen Augenbraue nach oben. Serion schien seinen Fehler aber nicht zu bemerken und sah ihn nur verwundert an.

„Ich bin der Captain der 'Voyager'.“
Janeway musste sich sehr beherrschen, um so neutral wie möglich zu bleiben. Serion wiederum war dies so peinlich, das er sich mehrmals entschuldigte.
„Ach, das hat Harry doch gefallen.“ kam es von einem Jungen Mann der sehr nahe... etwas zu nahe... neben einer Frau stand. Serion winkte ab und meinte, das sie nicht mehr darüber sprechen sollten.
„Captain Janeway, ich freue mich, Sie und Ihre Crew auf Thrynax zu begrüßen.“
„Danke, Beschützer.“ erwiderte sie und stellte die Hauptcrew der 'Voyager' vor und diesmal war er es abermals, dem die Peinlichkeit passierte.
„Sie sind bestimmt sehr glücklich miteinander.“
Niemals zuvor hatte man den Chefpiloten und die Chefingenieurin der 'Voyager' sprachloser erlebt, aber zu Serion's Verteidigung musste erwähnt werden, das für Außenstehende es wirklich so wirkte.
Wieder einmal entschuldigte er sich, während die beiden Lieutenants einige Schritte auseinander gingen und sie ihm trotzdem noch zu zischte, das er sich nichts darauf einbilden sollte.
„Dann kuschel ich eben mit einer der Frauen auf diesem Planeten.“
Für einen Sekundenbruchteil sah sie ihn an, als hätte sie etwas dagegen, aber er war sich sicher, das er sich das nur einbildete.

„Beschützer Serion.“ trat jetzt Cap'tan Deram zu ihm. Er hatte die letzte Stunde auf der 'Voyager' verbracht. Die 'Aar'ran' war ein Familienunternehmen und Deram's Frau hatte derweile das Kommando übernommen. Sie war auf dem Schiff der Erste Offizier. Com'der Searo Gradin Awio.
Als der Captain und der Commander der 'Voyager' dies hörten, konnten sie sich zwar mehr beherrschen als Paris und Torres, dennoch schien dies ein wenig verwunderlich zu sein.
Natürlich lies sich der Captains nichts anmerken und der Commander gab sich so wie immer.

„Cap'tan Deram.“ erwiderte der Beschützer den Gruß und wandte sich dann wieder an Janeway.
„Ich möchte Sie bitten, zwei Tage auf Thrynax zu bleiben, bevor Sie Ihre Reise zum nächsten Planeten fortsetzen.“
„Ich hätte nicht erwartet, das Sie uns anbieten, alle Planeten kennenzulernen.“
Serion lächelte ein wenig. „Ich habe mich mit meinen Kollegen beraten und alle sind der Meinung, das Sie unsere gesamten Kulturen und Lebensweisen kennenlernen sollten. Ist das nicht so in der Berühmten Vereinten Föderation.“
„Woher kennen Sie die Vereinte Föderation der Planeten?“ fragte Paris und diesmal standen alle auf seiner Seite. Serion sah kurz zu dem Cap'tan, doch dieser meinte, das später noch Zeit für eine Erklärung blieb.

Doch woher konnten sie das wissen. Der Vereinte Föderation wurde am 11. Oktober 2161 von den Planeten Andor, Erde, Tellar und Vulkan gegründet. Der Irdisch-Romulanische Krieg war gerade erst vorbei und die Überlebenden gewöhnten sich langsam wieder an das Normale Leben und setzen die Erforschung des Weltraumes fort. Wie damals im Jahre 1947, als die UNO gegründet wurde, um Frieden und Wohlstand auf der Erde zu schaffen, als Antwort auf den Zweiten Weltkrieg. Aber erst das Ende der Schreckenszeit unter Colonel Green und dem Vorstoß der Menschen zu Sternen außerhalb das Sol-System brachte allmählich den Frieden, doch leider gab und gibt es immer noch Feinde.

Deswegen war man froh über jeden Freund, den man fand und mit dem man Beziehungen aufbauen konnte. Im Jahre 2373 sind weit über 150 Planeten Mitglied der Föderation und es werden immer mehr. Doch viele Planeten blieben lieber neutral und halten dennoch eine gute Beziehung zur Vereinten Föderation. Würden all diese Planeten beitreten, dann wäre die VFP mit weit über 300 mehr als nur 8.000 Lichtjahre groß. In den Letzten Jahren ist die Sternenflotte in zwei weitere Quadranten vorgedrungen, auch wenn die 'Voyager' für verschollen gehalten wird, was aber die Crew des Schiffes nicht wusste. Als Q damals da war (sehr zum missfallen aller an Bord) hatte er natürlich nichts davon gesagt, wie die Familienmitglieder und Freunde glaubten, das die 'Voyager' niemals wieder zurück kehren würde.

Beschützer Serion erzählte, das ihre Vorfahren, alten Schriften nach. einst von sehr weit her kamen. „Laut den Legenden lebten unsere Vorfahren auf einer Welt, die schöner als alles war, das es jemals gegeben hatte, doch dann veränderte sich alles. Fremde Wesen holten sie und brachten sie hierher, doch die Heimat unsere Ahnen explodierte und nur Reste blieben.“
Serion's Augen blickten ein wenig traurig, aber sein Lächeln schien wie eingemeißelt.
„Wenn Sie möchten, können Sie unseren Planeten erkunden. Wir haben Land-Shuttles und unser Öffentliches Personennahverkehrssystem ist sehr gut ausgebaut.“
Das stimmte, in der Ferne fuhr eine Monorail vorbei. Paris' Augen verfolgten das Fahrzeug.
Es ähnelte ein wenig der Monorail von Las Vegas, die seit dem 15. Juli 2004 fast immer in Nevadas Hauptstadt fuhr.

„Aber ich kann mir nicht vorstellen, das sie Ozeanriesen hätten.“ überlegte Paris und Serion schüttelte den Kopf, erklärte, das es ein Meer gab, welches im Wald verschwand. Was wiederum bedeutet, das alle Bäume dazu im Stande waren, Salzwasser zu vertragen.
„Mr. Paris ist begeisterte Anhänger des 20 / 21. Jahrhundert der Erdgeschichte.“
„Danke, Commander, ich kann selber reden.“ aber Paris grinste und das bedeutete, das er ihm nicht böse war.

Es gab keine Privaten Fahrzeuge, niemand sehnte sich danach. Thrynaxodon liefen mehr auf allen Vieren, als das sie sich hinter einem Steuer setzten, um nur mal eine Stunde unterwegs zu sein. Dennoch brauchten alle Fahrzeuge Fahrer und es gab die Möglichkeit, Land-Shuttles zu mieten, wenn man mal einen Privaten Ausflug unternehmen wollte.

Gerade einmal 5 Städte zierten den Planeten und nur wenige Häuser waren größer als 2 Stockwerke. Thrynaxodon leben in Höhlen, die sie selber bauen. Die Häuser waren für Besucher und als Arbeitsstätten vorbehalten.

Eines der Hotels in Thryna trug den Namen 'Perm-Jura'  in der Sprache ihrer Welt. Es war einfach gebaut und doch luxuriös. Im Inneren begrüßte ein Springbrunnen die Gäste, dessen Wasser leuchtet. Das Licht im gesamten Hotel wurde von einer Solaranlage mit Strom versagt. Die Anlage konnte Energie für mehrere Tage speichern.

Paris sah sich ehrfürchtig um. Alles zog ihn hier in den Bann. Dabei gibt es auch auf der Erde noch solche Hotels. Torres stand neben ihn, verstand aber nicht, was ihn so daran begeistern konnte.
Ein Junger Page trat zu ihnen und reichte eine Chipkarte.
„Ähm, wir bräuchten zwei Karten.“
„Sind Sie nicht verheiratet?“
Beide Offiziere sahen sich an. Warum glaubte jeder, das sie ein Paar sind? Paris klärte den Jungen Thrynaxodon auf, der sich entschuldigte und dann eine zweite Chipkarte holte, sie Torres reichte.

Sie hatten aber das Pech, das ihre Zimmer neben einander lagen, aber Paris, der Scherzbold musste natürlich gleich wieder mal einen Spruch raushauen.
„Fragen wir doch den Captain und Ersten Offizier, die sind es doch gewohnt, nur eine Wand zwischen sich zu haben.“
„Mir egal, ich will einfach nur noch ins Bett.“ grummelte sie. Paris sah sie fragend an.
„Soll ich wieder die Nacht bei dir bleiben?“ fragte er, aber sie schüttelte nur den Kopf.
„Obwohl ich dich gerne mal wieder dabei beobachten würde, wie du am Daumen nuckelst, diesmal habe ich sogar einen Fotoapparat dabei.“ Paris zog sie plötzlich an sich, verschloss ihre Lippen mit den seinen und ging dann in sein Zimmer, streckte wenige Sekunden später den Kopf aus der Tür.
„Jetzt wirst du nur noch daran denken.“ dann schloss er die Tür endgültig. Oder besser gesagt, er wollte es, aber sie schob ihren Fuß dazwischen. Paris musste die Tür mehr öffnen.
„Ich dachte, du bist müde?“ fragte er, doch sie stieß ihn in sein Zimmer.

„Du zeigst sehr deutlich, das du mich nicht leiden kannst.“ flüsterte er eine Stunde später. Sie drehte ihren Kopf zu ihm.
„Du bist ein einfältig.“
„Von mir aus, aber ich war es nicht, der den anderen zu sich ins Bett gezogen hatte.“
„Bilde dir nur nichts ein, so gut warst du nun auch wieder nicht.“
„Hey, die Frauen lobten mich immer als einen guten Liebhaber.“
„Holographische Projektionen zählen nicht... Also alle.“
Paris sah zu ihr runter. „Du liegst immer noch hier, obwohl wir seit 5 Minuten nur noch reden.“
Sie antwortete nicht darauf, was sollte sie schon sagen? Das sie dies nicht nur tat, weil niemand anderer in der Nähe war.?

Sie hatten miteinander geschlafen und obwohl sie erwartete, das sie es bereuen würde, fühlte sie dennoch das Gegenteil. Wann hatte und das fragte sie sich nicht zum Ersten Mal, sie angefangen, anders über ihn zu denken?

Es schien irgendwie merkwürdig zu sein.

„Bist du noch da?“ holte sie Tom's Stimme wieder zurück und sie nickte leicht.
„Bereust du es?“ fragte er, die Standartfrage nach einem One-Night-Stand... wenn der Partner nicht schon weg ist. Sie sah ihn wieder an, schüttelte aber dann den Kopf.
„Es ist passiert, daran kann niemand etwas ändern.“
„Warum gehst du nicht? Warum reden wir darüber? Ganz ehrlich, ich mag in deinen Augen ein Idiot  sein, aber ich bin nicht dumm.“
Sie sah ihn an, erhob sich danach, zog sich an und verließ das Zimmer. Paris wollte ihr zuerst nachrennen, aber dann hörte er, wie die Tür nebenan knallte und dies sagte ihm, das es besser wäre, das Thema erstmal ruhen zu lassen.

Nur leider war das nicht so einfach. Er konnte die Nacht nicht mehr schlafen, sondern malte sich aus, wie er die Situation retten konnte, so das sie in der Lage wären, auch normal miteinander zu reden. „Als ob das so leicht wäre.“ sagte er leise zu sich. Er stand auf und zog sich ebenfalls an, vielleicht würde ihm Frische Luft etwas gut tun und er konnte die Sternbilder sich ansehen.

Nachdem er das Hotel verlassen hatte, kam er nicht weit. B'Elanna saß am Strand und sah aufs Wasser oder zum Wald, in dem das Meer verschwand. Was bedeutet, das dass Türknallen vorhin darauf hinwies, das sie ebenfalls das Hotel verlassen hatte, wie er hier sehen konnte.

Ohne ein Wort setzte er sich neben sie und sie lehnte sich sofort an ihn.
„Kannst du nicht schlafen?“ fragte er milde und sie nickte leicht.
„Tom, warum bist du immer verstummt, wenn ich in der Nähe war?“ sie musste das endlich fragen.
„Das kommt dir nur so vor.“ wehrte er ab und wandte seinen Blick zu den Sternen.
„Ich frage mich, welche Sternzeichen die Thrynaxodon dort oben sehen.“  
„Frag sie doch einfach.“ fuhr sie ihn an, bereute es aber in nächsten Moment.
„'Lanna, was ist los?“ fragte er jetzt besorgt.
„Ich liebe dich, das ist los und ich halte das nicht mehr aus.“
Paris sah sie nur geschockt an. Eine Zeitlang sprachen beide kein Wort.
„Wirklich?“ fragte er plötzlich. „Oder hast du etwas getrunken und labberst jetzt Unsinn?“
„Halt doch mal deine Fresse und hör mir jetzt zu. Ich hätte niemals mit dir geschlafen, wenn da nichts wäre. Ich liebe dich, auch wenn du es nicht glauben wirst.“
Paris sah sie an und dann breitete sich ein Grinsen auf seinem Gesicht aus.
„Wow, ich dachte nicht, das du dass so einfach sagen würdest.“ sein Grinsen wurde noch breiter und sie erkannte, was er vorhatte.
„Nein, erzähl es bitte niemanden, nicht einmal Harry.“ bat sie ihn und sein Grinsen verlor sich innerhalb weniger Sekunden. Seine Blauen Augen sahen sie traurig an. Dann stand er auf und ging einfach. Sie folgte ihm nicht.

Am Morgen wartete Harry Kim auf den Jungen Piloten, da sie beide gemeinsam den Planeten erkunden wollten, doch Paris erschien nicht und er versuchte ihn über den Kommunikator zu erreichen. Doch Paris antwortete nicht, auch nicht beim zweiten und dritten Versuch und als Kim ihn abholen wollte, erfuhr er, das dass Zimmer, welche er bewohnen sollte, weitervermietet wurde.

Also versuchte er, Torres zu erreichen, was aber zum selben Ergebnis führte. Sie konnten doch nicht beide verschwunden sein. Thrynax ist ein Großer Planet, aber mit den Sensoren der 'Voyager'  konnten sie leicht ausfindig gemacht werden. Er musste dies dem Captain melden und Paris und Torres sollten nur irgendwo sein und die Zeit vergessen haben, sonst Gnade ihnen Gott.

Tom Paris war natürlich noch auf dem Planeten, aber er hatte einen Ort gefunden, an dem niemand ihn finden kann. Sein Tricoder funktionierte hier nicht und somit auch nicht die Sensoren des Schiffes. Allerdings und das bedachte er schon, könnte es schon Technische Möglichkeiten auf dieser Welt geben. Aber solange niemand seinen Aufenthaltsort fand war es ihm Recht.

Er war vom Wald umgeben und hörte die Tiere des Planeten. Einer klang sogar wie ein Wolf, aber das war bestimmt nur Einbildung, andererseits konnte dies auch sehr gut möglich sein. Schließlich war die Humanoide Form auch sehr weit verbreitet, also warum sollte es bei Tieren wie Wölfen oder Walen nicht ebenso sein. Wobei er nicht glaubte, das es Große Tiere geben wird.

Aber das war jetzt auch nicht wichtig. Die letzte Nacht und dabei war nicht die Stunde im Bett gemeint, ging ihm immer noch durch Kopf. Sie hatte ihm gesagt, das sie ihn … IHN... liebt und obwohl er gesehen hatte, das es der Wahrheit entsprach, wollte er es nicht glauben. Dabei hatte sein Herz wie verrückt geschlagen hatte und war fast davor gewesen, aus seinem Körper und auf den Boden zu fliegen. Paris atmete tief durch, die Luft hier tat einfach zu gut. Aber sie vertrieb nicht seine Sorgen. Er war doch sonst nicht so. Der andere Tom Paris hätte sich einfach gefreut und dies als einmalig abgetan. Moment mal, der andere Tom Paris? Wo begann er, sich zu verändern?
''Denk nicht darüber nach, Paris. Du würdest die Antwort sowie so niemals herausfinden.''

Er musste eingeschlafen sein, denn Regen weckte ihn und innerhalb weniger Minuten war seine Freizeitkleidung durchnässt. Grummelnd stand auf und kniff die Augen zusammen, als Wasser in die selbigen lief. So schnell er konnte, rannte er raus und erreichte die 'Voyager' innerhalb weniger Minuten, denn sein Versteck war im Norden.

Endlich in seinem Quartier zog er sich um und dachte auch daran, Wechselsachen einzupacken. Obwohl... er könnte auch hier bleiben. Morgen würden sie doch eh weiter zum nächsten Planeten reisen. Also warf er die Wechselsachen einfach auf den Boden und sich im Schlafzimmer aufs Bett.
Plötzlich wollte er einfach nur noch den Tag verschlafen. Niemand würde ihn hier suchen, soviel war sicher.  

Wie automatisch ging seine Hand zum Kommunikator, doch bevor er ihn aktivieren konnte, hielt seine Hand inne. Was wollte er eigentlich jetzt tun?
„Paris an Torres.“ brachte er dann doch hervor und sie antwortete fast sofort, fragte ihn in ihrer Ruppigen Art, was er wollte.
„Ich wollte dich fragen, ob du heute mit mir zum Essen ausgehen willst.“
Stille.
„Ähm, das ist sehr nett von dir, aber...“
„Mach dir keine Sorgen, ich werde schon ein gutes Restaurant finden.“
„Darum geht es nicht, ich wurde schon von Herak eingeladen.“
„Er ist verheiratet.“ erinnerte Tom sie, bemerkte aber im nächsten Moment, wie bescheuert diese Aussage war. Nur weil jemand verheiratet ist, bedeutet das noch lange nicht, das man mal nicht mit Freunden ausgehen konnte.
„In Ordnung.“ willigte er ein, da er keine Lust auf eine Diskussion hatte. „Wenn du dennoch Zeit haben solltest, melde dich einfach. Ich werde heute eh nichts mehr tun.“
Er wollte gerade ''auflegen'' als ihre Stimme ihn noch mal aufhielt.
„Blödsinn, du wirst den Tag schön nutzen, ich will nicht hören... wo bist du überhaupt? Im Hotel sagte man mir, das du ausgezogen wärst.“
Er wusste einfach nicht, was er antworten sollte.
„Tom, bist du noch da?“ fragte sie ihn, als er einige Minuten nichts sagte.
„Sicher. Nein, ich wohne nicht mehr dort.“ gab er zu. „ich wollte mehr die Natur genießen.“
Das stimmte zwar nicht, aber er konnte wohl kaum die Wahrheit sagen.
„Tom, warte mal einen Moment.“
Sie legte auf und Paris hoffte, das es etwas Gutes wäre.
„Da bin ich wieder. Ich habe Herak abgesagt.“
Paris zuckte zusammen und meinte, das sie dass nicht hätte tun müssen.
„Hey, du hast so enttäuscht geklungen.“
„Quatsch, ich sagte nur, das ich trotzdem für dich da wäre, aber das bedeutet nicht...“
Hätten sie sich per Telefon unterhalten, dann würde er jetzt ein ''tutututut'' hören, so plötzlich hatte sie aufgelegt. Paris schüttelte nur den Kopf, entschied sich dann aber, selber etwas tun. Sie hatte den Anfang gemacht, also war er jetzt mal an der Reihe.

„Hätte ich gewusst, das eine Ansprache so langweilig sein könnte, wäre ich schon eher fort.“
„Ach, Captain, das halten Sie doch Tagelang aus.“
„Nur nicht frech werden, sonst verdonnere ich dich dazu, solche Ansprachen auf jedem Planeten anzuhören.“
„Ach, die anderen Sechs Planeten werde ich schon überstehen.“
„Ich meine mehr als nur DIE Sechs Planeten.“

Chakotay lachte, weil ihm klar war, das sie diese Drohung niemals wahr machen würde. Hoffte er zumindest. Beide gingen weiter und waren froh, als sie die Stimme des Älteren Thrynaxodon endlich nicht mehr hörten.
„Beschützer Serion wird etwas von mir zu hören bekommen, wenn er mir unter die Augen kommt.“
„Kathryn, er ist nur 1 Meter groß, da hat der Ausdruck ''unter die Augen kommen'' eine vollkommen andere Bedeutung.“
„Mag sein. Allerdings frage ich mich, warum Beschützer Serion der Meinung war, das wir unbedingt uns solch eine Ansprache anhören wollten.“
„Du bist Forscherin, wahrscheinlich deswegen.“
Sie hackte sich bei ihm unter. „Naja, ist auch egal. Was meinst du, wollen wir irgendwo etwas essen gehen?“
„Sicher, bevor du mir aus den Latschen kippst.“ scherzte er und sie sah ihn nur an, lächelte dann aber.

Sie hatten von Serion erfahren, das auf jedem Planeten Bewohner von allen Planeten leben. Gleichzeitig erfuhren sie auch, das jede Spezies eine Fähigkeit besaß, die einzigartig war.
Doch genau wollte er noch nicht darauf eingehen.
„Sie müssen aber verstehen, das wir damit ganz gut leben.“ hatte er erwähnt. Es war klar, das die Bewohner des Thera-System nicht wollten, das man ihre Kultur als falsch ansah. Allerdings hatte die Crew der 'Voyager' bisher nichts entdecken können, was auf Sklaverei und Ähnliches hindeutet.

Das Restaurant, welche sie betraten, bot alles an, was das Herz begehrte. Jedes Gericht gab es als Normal, als Pescetarisch, als Vegetarisch und als Vegan.
Jedes Gericht stand Vier mal in Verschiedener Ausführung auf der Karte.
„Das ist wohl besser, als wenn man ständig zwischen 10 Verschiedenen Gerichten auswählen müsste.“
Chakotay nickte leicht und fragte sich, welches der Vier Angaben bei jedem Gericht Vegetarisch ist. Nicht, das er das Falsche bestellte.

„Das Dritte ist immer das Vegetarische.“ erklärte einer der Kellner, der dem Aussehen nach kein Thrynaxodon war.
„Aha.“ machte der Erste Offizier und gab seine Bestellung auf. Kathryn bestellte das selber, nahm aber etwas dazu, was Schweinefleisch ähneln könnte. Hoffentlich hatten sie nichts ungenießbares bestellt. Die Getränke (es gibt übrigens keine Zahlungsmittel im System, aber Besucher mussten Rezepte da lassen) gab es Kostenlos.
„Naja, mal sehen, ob irgendjemand Neelix Leolawurzeln mag.“
„Das wäre wohl mal eine Premiere.“ Kathryn nahm einen Schluck ihres Getränks und runzelte dann die Stirn. „Komisch, schmeckt irgendwie nach Kaffee.“
„Kaffee? Serion wusste doch nicht einmal, was du meintest, als du ihn danach gefragt hattest.“
„Stimmt.“ meinte sie und nahm wieder einen Schluck, die Milchartige Flüssigkeit schmeckte immer noch nach dem Koffeinhaltigen Getränk.
„Wir müssen wohl fragen.“ stellte er fest, stand auf, ging und kam wenig später wieder.
„Ok, es gibt eine Quelle auf diesem Planeten, dessen Wasser nach dem schmeckt, was man sich wünscht.“
„Aha, deswegen also der Kaffeeartige Geschmack.“ stellte sie fest und er nickte. Derweile wurde ihr Essen gebracht und beide mussten zugeben, das es wirklich wunderbar war.
„Naja, ich muss mir jedenfalls keine Sorgen machen, das mir das Essen von meinem Teller stibitzt wird.“
„Vorsicht, sonst mache ich das wirklich.“ drohte sie ihm. Sie waren eigentlich schon fertig, aber das musste nichts bedeuten.
„Möchten Sie noch etwas?“ trat ein anderer Kellner, wieder kein Thrynaxodon, zu ihnen.
Beide verneinten und bedankten sich. Chakotay tippte etwas auf einem Padd und reichte es ihm.
„Hier, ist ein Rezept, das auch mit dem Pflanzen dieser Welt hergerichtet werden kann.“
„Wo hast du denn die ganze Zeit ein Padd gehabt?“ fragte sie, während der Kellner sich für das Rezept bedankte und damit in die Küche ging.
„Ich habe mich schon vorher ein wenig kundig gemacht.“
„Mit anderen Worten du wusstest schon vorher von diesem Restaurant?“
„Sicher, ich bin der Erste Offizier und so etwas...“ er hielt plötzlich inne und sein Blick ging zu einem der Fenster und sie folgte ihm mit den Augen. Doch was sie sahen, überraschte beide so sehr, das sie gleichzeitig befahlen, das Programm zu beenden.

„Tom?!“ sie konnte nicht überraschter sein, als der Junge Pilot plötzlich mit einem Strauß Blumen (wo er die auch immer her hatte) vor ihr stand. Seine Augen strahlten.
„Naja, ich konnte doch nicht ohne ein kleines Geschenk erscheinen und ich dachte mir, das ein Kuscheltier wohl kaum das richtige wäre.“
Sie sah ihn nur an, nahm den Strauß dann entgegen und lächelte.
„Danke, soviel Aufmerksamkeit bin ich allerdings nicht gewöhnt.“
Tom zog sie an sich, küsste sie und schob sie danach wieder sanft von sich.
„Zuviel Aufmerksamkeit?“ fragte er ernst, bekam aber keine Antwort, sie war einfach zu überrumpelt. Paris legte seinen Kopf leicht schief und sah sie fragend an. Sie musste über den Anblick lachen, was ihn dazu brachte, sie jetzt verwirrt anzusehen.
„Wollten wir nicht irgendwohin etwas Essen gehen?“
„Sicher.“ holte er sich selber wieder zurück und reichte ihr seine Hand, da fiel ihm auf, das sie immer noch die Blumen in der Hand hielt.
„Willst du sie nicht in eine Vase stellen?“
Sie nickte, verschwand und kam kurz darauf zurück. Paris hatte sich die ganze Zeit nicht von der Stelle bewegt, obwohl sie erwartete, das es so wäre.
„Und, können wir jetzt los?“ fragte er sanft und hielt seine Hand wieder hin oder hatte er sie die ganze Zeit so gehalten? Darauf hatte sie jetzt nun wirklich nicht geachtet.

Eng einander geschmiegt verließen sie die 'Voyager'.
„Dir ist schon klar, das uns die anderen so sehen könnten.“
Sofort wandte sie sich ab und nahm einige Meter Abstand. Paris lächelte zwar, war aber in Wirklichkeit enttäuscht darüber. Aber was sollte er schon tun.

Paris führte sie ein wenig herum, obwohl er sich selber nicht auskannte. Aber das wollte er nicht zu geben. Als sogar einige Thrynaxodon Kinder zu ihm kamen und ihn fragten, ob er denn mitspielen wollte (sie zeigten überhaupt keine Angst vor seinem Fremdartigen Aussehen) wollte er wissen, was  sie spielten und ein Junge erklärte es ihm. Es hatte Ähnlichkeit mit dem Irdischen Baseball, nur das man mit zwei Bällen spielte und dadurch die Konzentration größer sein musste.Einige Minuten sahen die beiden Offiziere den Kindern zu und fanden es ziemlich interessant. Aufgrund ihres Felles trugen Thrynaxodon normalerweise keine Kleidung... nur die Crew der Schiffe hatten welche.

In einer Ruhigen Minute erklärte Tom, das es auf seinem Heimatplaneten genau das selbe Spiel gibt, aber nur ein Ball verwendet wurde. Sofort wurde er gefragt, wo da die Aufregung sein sollte und er sagte, das er leider weiter müsste, aber er ihnen noch eine Erklärung liefern würde. Hoffte er zumindest. Die Jungen Thrynaxodon waren damit einverstanden und im nächsten Augenblick waren sie wieder in ihr Spiel vertieft. Paris erwähnte nicht, das er ein wenig neidisch war, als er die Kinder so spielen sah.

„Das hast du gut gemacht.“ lobte sie ihn, was ihn ein wenig erröten lies. Wenn Torres ein Lob gab und das tat sie nicht sehr oft, dann war dies etwas Besonderes und viel auf, das es das Zweite innerhalb weniger Tage. „Danke, aber das war doch selbstverständlich.“ winkte er ab.
„Wir hätten dort bleiben können.“ meinte sie, aber er schüttelte den Kopf und erklärte, das er die Kinder nicht weiter bei ihrem Spiel stören wollte.
„Wir reisen zwar Morgen weiter, aber vielleicht kann ich den Captain bitten, das ich doch länger hierbleibe und dann später mit einem Shuttle nach reise.“
„Was wiederum bedeutet, das wir wegen einer Person länger in diesem System bleiben müssen.“
„Ob wir in 5 Jahren nach Hause kommen oder erst in 10 ist eigentlich egal, denn wir wissen es nicht.“
Sie nickte leicht, musste ihm in diesem Punkt zustimmen. Beide gingen weiter, kamen an einen Gebäuden vorbei und dann blieb er plötzlich stehen. Sie rannte, da sie einige Meter hinter ihm lief, fast in ihn rein und konnte sich gerade noch so bremsen. Paris zeigte auf ein Gebäude in ungefähr einer Meile Entfernung.
„Laut Beschützer Serion ist dies das Älteste Gebäude der Stadt und seit seiner Gründung das Internationalste Restaurant, das man sich vorstellen kann.“
Er führte sie dorthin und erklärte, das dass Gebäude fast einmal von einem Blitz zerstört wurden wäre, aber das Gewitter eine Falschmeldung war. Torres nickte hin und wieder und fragte, seit wann er eine Umschulung zum Stadtführer hinter sich hatte. Er lächelte und meinte, das er auch aufhören könnte, wenn sie sich zu sehr langweilte. Paris wiederum fragte sich selber, warum er das alles jemanden erzählte, von dem er wusste, das es ihn nicht interessieren könnte.
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