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Dormitory du Freak

GeschichteMystery, Liebesgeschichte / P18
Darren Shan Larten Crepsley
15.07.2014
16.12.2015
5
9.722
 
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15.07.2014 2.243
 
Kapitel II: Die schwarze Katzen Prophezeiung

Ich erreichte die Tür und holte meinen Schlüssel heraus. Doch bevor ich ihn ins Schlüsselloch stecken konnte riss jemand die Tür auf. Dahinter stand ein Jungen in meinen alter mit silbrigen Haaren und einen dicken Buch in der Hand.

Falsches Zimmer!

„Sorry, ich dachte das wäre mein Zimmer.“ Ich lächelte dünn und starrte auf den Titel des Buches, dass er in der Hand hielt. Vampire?

„Wer bist du?“ fragte er ohne den Versuch auf Blickkontakt. „Ah.“ Sagte er dann „Du bist Darren Shan, nicht wahr.“

„Ja.“

„Mein Name ist Steve Leonard.“ Er nahm meine Hand und schüttelte sie kräftig. „Es ist Zeit für das Abendessen. Bloß keine Zeit verlieren.“ Steve grinste dann beiläufig und ging.

Ich drehte mich um und versuchte noch einmal das richtige Zimmer zu finden. Das Wohnheim war für mich wie ein Labyrinth. Ich bin nicht einmal sicher, ob ich nach der Hälfte der Woche den weg zu meinem Zimmer wusste.

Schließlich erreichte ich das richtige Zimmer, dachte ich zumindest und schloss Mühelos auf. Ich kratzte mich am Kopf als ich das innere sah. Wo ist es in diesem Wohnheim bitte nicht luxuriös? Auch das Bad war es. Das Bett war Queen- Size obwohl nur einer darin schlief. Unter dem Bett war ein großer Teppich. Der Tisch war aus verzierten teuren Holz und mit einen teuren funkelnden Lack überzogen. Es gab hier und da ein paar Verzierungen die als Blickfang dienten.

Ich warf mich auf das weiche Bett und legte meinen Kopf auf die Kissen. Ich dachte über die vier Menschen nach, die ich heute schon kennen gelernt hatte. Da gab es: Kurda Smahlt, ein Lehrer mit kindlichen Gesicht, blonden Haaren und weicher Stimme, Evra Von, der Schlangenjunge mit kurzen gelb-grünen Haaren, der Schulleiter mit dem orangen Haar, den eiskalten Augen und der Narbe auf der linken Gesichtsseite und Steve Leonard mit den silbrigen Haar und den irgendwie kalten Blick.

Mit einen langen Seufzer, setzte ich meine Füße auf den Boden und zog meine Hausschuhe an. Ich nahm den Zimmerschlüssel mit bevor ich die Tür schloss und dachte nach, wo der Speisesaal ist.

Ich bin total Verloren!

Ich kratzte mich am Kopf und sah mich um. Verzweifelt versuchte ich bekannte Objekte ausfindig zu machen aber da war nichts. Ich stöhnte und biss die Zähne zusammen. Leise fluchte ich vor mich hin.

„Das habe ich gehört.“ Hörte ich die vertraute Stimme an meinem Ohr. „Aber da Du neu bist und noch nicht mit den Regeln und den Richtlinien vertraut bist toleriere ich es mal.“

Ich schaute auf die Quelle der Stimme und sah, dass mich der Schulleiter ausdruckslos anstarrte. „Sorry, äh, Sir.“ Ich sah ihn, wie er eine Augenbraue hob. „I …“ Ich öffnete leicht meinen Mund. „ Denke ich bin verloren.“

„Jeder ist das irgendwann mal.“ Er schaute weg. „Ich werde dir den Weg zum Speisesaal zeigen.“

Ich ging mit ihm, mit der Anstrengung wie er keine Geräusche zu machen, mit. Ich hatte zu viel Angst davor was er machen würde, wenn ich einen Ton machen würde. Vielleicht würde er mich in sein Büro bringen, mich erhängen und dann meine Leiche im Schnee begraben.

Ich schüttelte meinen Kopf und merkte wie weit entfernt ich von ihm war. Er ging schnell und ohne Lärm zu machen. Er warf die ganze Zeit keinen Blick zurück ob ich überhaupt noch da war oder nicht.

Endlich kamen wir vor den Speisesaal an. Den Weg hatte ich mir nicht merken können, da mein Blick am Rücken des Schulleiters geklebt hatte.  Es gibt an ihn etwas was mir Angst macht und mich zurück zucken lässt aber auch etwas, was mich anzieht.

Mit seinen schlanken Fingern schob er die Tür auf zur Halle. Er legte den großen Raum frei mit riesigen Tischen und luxuriöser Größe. Ich verdrehte nur die Augen als ich das sah.

Nichts Neues.

Evra winkte mich mit der Hand zu sich und grinste. Er klopfte auf den Platz zwischen sich und einen keinen blonden Jungen. Ich wollte grad noch dem Schulleiter danken als ich merkte, dass er nicht mehr da war. Stattdessen war dort ein breit grinsender brünetter Erwachsene, wahrscheinlich auch Lehrer.

Ich näherte mich Evra und setzte mich neben ihn. Ich sah all das Essen vor ihm was er für uns alle geholt hatte.

„Wie findest du die Schule soweit?“ fragte er.

„Ein wenig komisch.“ Grinste ich sarkastisch. Ich nahm mir mit der Gabel ein Stück Speck und legte es auf meinen Teller. „Alles scheint so teuer. Wie viel sind die Schulgebühren hier?“

„Niemand weiß, wie die Schule funktioniert oder finanziert wird.“ Sagte der Junge neben mir. „Alles was wir wissen ist, dass eine Menge Geld von Nöten ist um so was am Laufen zu halten. Die meisten Schüler sind Waisen, so dass sie nicht wirklich Unterstützung und Geld haben.“

Ich beobachtete den eher niedlichen Jungen, wie er Zwiebeln kaute. „Und, dass das ein Jungen-Internat ist hat mir niemand gesagt.“

Er nickte und schluckte seine Zwiebel im Mund herunter. Bevor er antworten konnte, tat Evra es. „Ist es nicht, es scheint nur so. Da nur Männliche Schüler und Lehrer hier sind. Trotzdem ist es ein normales Internat das nicht nur für das männliche Geschlecht ist.“

„So, du bist Darren.“ Sagte der blonde. „Es ist eine Weile her, seit ich einen neuen Schüler gesehen habe. Mein Name ist Sam Grest und ich bin mehr oder weniger so alt wie Du. 15. Lass dich von meinen  Aussehen nicht täuschen sondern nimm den gesunden Menschenverstand.“

„Schön dich kennen zu lernen Sam.“ Sagte ich und schüttelte seine Hand. “Z.B. hast du viel Mut und Selbstvertrauen. Sag wie viel Schülerpunkte hast du noch, Sammy?“

„40 von 100.“ Und er wurde rot.

„Er bekommt immer Nachteilpunkte, weil er seine Nase in alles rein steckt und Schwierigkeiten macht.“ Der Schlangenjunge steckt seine Zunge raus. “Und ein anderes Beispiel ist Steve Leonard.“ Er zeigt auf den Jungen neben unserem Tisch. „Er ist sehr fasziniert von Vampiren. Wenn ich sage „Sehr“ dann meine ich in extremster Art und Weise.“ Er stopfte sich einen Löffel Fleisch in den Mund. „Was gefällt dir, Darren?“

„Spinnen.“

„Mr. Crepsley hat eine.“ Strahlte Sam. „Ich hab einmal versucht sie zu stehlen und bekam 20 Nachteilpunkte.“

„Meinst du den beängstigten Schulleiter?“ kniff ich die Augen zusammen.

„Ja, ja.“ Er kicherte. „Glaubst du nicht, dass seine Spinne interessant ist? Ich hörte, dass sie wirklich giftig ist. Sie kann eine Ziege mit einen Biss töten.“ Meine Augen weiteten sich vor Interesse und mein Herz schlug schneller vor Sehnsucht. Ich möchte diese Spinne.

Als wir mit den Essen fertig waren zog ich Sam zu einen Privaten Ort. Ich wollte nicht das Evra uns folgte. „Hey Sam, hör zu.“ Er sah mich an und neigte seinen Kopf zu mir. „Ich möchte, dass du mir hilfst.“

„Dir helfen? Mit was?“ er lächelte und sah interessiert in meine Augen.

Ich rollte meine Lippen und so weich wie möglich flüsterte ich ihm alles ins Ohr. „Ich möchte, dass du mir hilfst, die Spinne zu holen.“

Es war zehn in der Nacht und ich lag auf dem Bett. Immer wieder kratzte ich mich, umarmte meine Kissen und sah auf die Uhr. Sam sagte mir, dass er gegen neun zu meine Zimmer kommen würde. Was ist wenn er erwischt wurde, da er hier rum schleicht? Was wenn er gefangen gehalten wird?

Ich denke, dass das Wohnheim ein Ort der Ausführung und Strafe ist. Ich stoppte meine Gedanken und sah an die Decke als ich ein leises klopfen an der Tür vernahm. So schnell wie möglich sprang ich aus den Bett und eilte zur Tür so das ich fast fiel.

„Sam, ich habe auf dich gewartet.“ Flüsterte ich in Aufregung als ich die Tür öffnete. Der blonde Junge grinste und formte mit seinen Händen ein Friedenszeichen.

„Also, was ist der Plan?“ grinste er mich amüsiert an und sah in mein Gesicht. „Die Spinne ist dort wo sie immer ist. Er stellt sie nie woanders hin.“

„Gut.“ Lächelte ich und zog ihn in mein Zimmer. „Also, um in sein Büro zu kommen brauchen wir diese ID- Karte. Wir haben aber keine. Neben seine Büro ist das Geschichtszimmer oder?“ Sam nickte. „Ich hab dort ein Fenster gesehen, was eine Verbindung zu seinem Büro herstellt. Wir werden das Schloss knacken und durch den Geschichtsraum in sein Büro gehen.“

„Kannst du Schlösser knacken?“

„Unterschätz mich nicht Sam.“ Grinste ich. „Mein alter Freund ist ein Experte und hat somit mir diese Fähigkeit geteilt und mir beigebracht.“

„Ich halt dir den Rücken frei, Darren.“ Sagte er, öffnete die Tür und wir gingen raus. Wir gingen und blieben kurz stehen bevor es weiter ging. Ich wollte Sam fragen, wie lange wir noch brauchten doch ich traute mich nicht.

Sam Augen sahen sich um, dann nahm er meine Hände und zog mich zur linken Seite des Korridors. Sein Körper war wie der von Mr. Crepsley, er machte keinen Ton. Allerdings ich dafür umso mehr. Ich quietschte und wankte auf meinen Füßen und hätte fast mein Gleichgewicht verloren.

Sam sagte nichts sondern machte eine Geste, dass ich mich in der dunklen Ecke ducken sollte. Er nahm seine schwarze Jacke und versteckte uns. Sam hielt den Atem an und sah zu mir. Ich erkannte den Hinweis und tat es ihm nach.

Jemand näherte sich von Sekunde zu Sekunde. Er hielt neben uns und kicherte. „Sam… Wann wirst du es lernen hier nicht mehr heimlich rum zu schleichen?“ Dann schnappte er sich die Jacke und warf sie weg.

Sam seufzte erleichtert als er sah wer vor uns stand. „Herr Purl… Ich wäre fast an Sauerstoffmangel gestorben wegen ihnen.“ Beide tausche Blicke aus und kicherten. Ich fragte mich, was so lustig war doch bevor ich fragen konnte antwortete der Lehrer.

„Wir haben nur einen Insider-Witz gemacht.“

„Darren, das ist Mr. Purl und er lehrt Geschichte.“ Sagte er und zeigte auf den brünetten großen Lehrer. In seinem Gesicht herrschte Chaos. Jede Menge Narben hier und da.

„Sam Grest.“ Begann er. „einen Strafpunkt.“

„Was…sss?“ Sam wimmerte. „Sonst lassen sie mich so gehen.“

„Sei mir Dankbar. Wenn ein anderer Lehrer dich erwischt hätte gebe es fünf.“ Kicherte er. „Du musst nur deine Taktik ändern und mich überraschen wenn du dich versteckst, okay?“ Sam spottete. „Versuch nicht, den neuen Jungen mit rein zu ziehen.“

Bevor ich etwas dagegen sagen konnte, nickte Sam und zog mich an der Hand weg von Mr. Purl.

„Oh, Sam.“ Wir sahen uns beide an. „Geh und beende dein Plan.“ Er zwinkerte und verbeugte sich. Darüber war ich verwirrt. Später sagte mir Sam, dass Mr. Purl ihn schon zehnmal erwischt hat und nur siebenmal Strafpunkte gegeben hat.

Endlich waren wir am Geschichtsraum angekommen. Ich wühlte in meiner Tasche und nahm meinen Metalldraht. Vorsichtig führte ich ihn in das Schlüsselloch und hörte zu bis es klickte. Sam schützte mir den Rücken und sah immer nach links und rechts.

Ein paar Minuten später war die Tür auf. Sam klopfte mir auf den Rücken und wir beide gingen in den Raum.

„Sam warte hier, es wird nicht lang dauern.“

„OK.“ Sagte er und streckte seine Faust in die Luft. „Wenn du die Spinne hast kann ich sie doch mal berühren, oder?“

„Natürlich.“ Grinste ich. Sam setzte sich auf einen der Stühle. Ich nahm einen tiefen Atemzug bevor ich das Verbindungsfenster öffnete.

Das Zimmer war pechschwarz ebenso wie das gesamte Wohnheim zu der Zeit. Ich legte meine Hände auf den Fensterrahmen und kletterte durch. Ich setzte meinen Fuß auf den Boden des anderen Zimmers und dann folgte der Rest meines Körpers.

Ich zitterte unkontrolliert und drehte meinen ganzen Körper. Ich schluckte meine Spucke hinunter und dachte an das was kommen könnte. Als ich den Spinnenkäfig entdeckte legte sich plötzlich eine riesige kalte Hand auf meinen Arm. Ich wollte schrien doch eine Hand legte sich dazu noch auf meinen Mund.

Die Lampe war in der nächsten Sekunde an und ich sah in die grünen Augen des Schulleiters.

„Zwanzig Punkte zum Nachteil.“ Flüsterte er.

Ich überlegte in meinen Kopf und erkannte das ich schon am ersten Tag große Probleme hatte.

„Ich weiß, dass du von Spinnen fasziniert bist Darren.“ Sagte Mr. Crepsley und beugte sich zu meinem Ohr wobei er seinen Körper verbiegen musste. „Deswegen habe ich gewartet bis ich dich erwische, wie du meine Spinne stiehlst.“

„Sie wissen, dass ich ihre Spinne stehlen wollte?“

„Ja, das wusste ich.“ Sagte er mir direkt in die Augen. „Du bist ein offenes Buch das für sich spricht. Es braucht keine Mengen an Wissenschaftler um deine Gedanken lesen zu können.“

Mein Körper zitterte und mein Gesicht wurde rot vor Verlegenheit. Doch soviel ich seinen Blick vermeiden wollte. Es ging nicht. Ich konnte es einfach nicht, da war etwas an ihm das mich bezauberte. „Sam ist mit dir oder?“

„Nein, ist er nicht.“ Log ich.

„Fünf Punkte zum Nachteil.“ Sagte er zufrieden. Herrgott, dieser Lehrer liebte es Nachteilpunkte zu verteilen. „Lügen ist nutzlos. Ich nehme an, dass das alles deine Idee war und so bekommt er keine Nachteilpunkte.“

Zumindest hatte Sam durch mich keine Probleme.

Wir beide wurden am Ende in unsere Zimmer geschickt und ich wusste das Sam Mr. Crepsley dankbar war, dass er keine Nachteilpunkte bekam. Ich legte mich aufs Bett und seufzte. 25 Nachteilpunkte an meinen ersten Tag und die Spinne für die ich sie bekam war nicht mal in meiner Nähe.

Ich zog die Decke bis zum Hals hoch bis ich in einen leichten schlaf fiel durch die ungewohnte neue Umgebung.

Die Prophezeiung der schwarzen Katze war richtig, so das der Tag schlecht war.
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