Black World

von The lies
GeschichteKrimi, Romanze / P18 Slash
15.07.2014
25.05.2015
24
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Müde streckte sich der Braunschopf in seinem Bett, die letzten zwei Wochen waren mehr als anstrengend gewesen. Er bekam von Rufus einen Crash Kurs wie er sich bei der Mafia zu verhalten hatte und wie er am unauffälligsten blieb. Und das hörte sich leichter an als es war.
Der rothaarige lies ihn bis spät in die Nacht alles geben und setzte ihn psychisch unter Druck um ihn auf kommendes vorzubereiten. Der Braunhaarige fühlte sich ein wenig wie ein Hund der abgerichtet wurde. Aber er hielt alldem stand, er lies es sich gefallen und sagte keinen Ton dagegen wie er behandelt wurde. Auch wenn Reim manchmal versucht war, Rufus eine zu knallen, der Brillenträger hatte sich im Griff und besann sich immer wieder.
Nebenher lernte er dann noch seine Vergangenheit,sein Leben und seinen Namen auswendig. Genau so wie alles andere wie Finanzen, Geburtsdatum und seinen Status. Er war Single, hatte keine Geschwister und seine Eltern lebten in Russland, waren aber ursprünglich deutsche. Sie wollten seit er bei der Mafia war nichts mehr mit ihm zutun haben.
Seufzend stand er auf und machte sich fertig, heute war der Tag gekommen, heute musste er bereit sein. Im Kopf ging der Braunäugige alles noch einmal durch.
Er kam von einer deutschen Mafia Familie, den Rubik's ( es war ihr Glück das sie diese eigentlich schon bezwungen hatten und sie nur noch frei waren um andere Mafiaso zu fangen ), und war dort einer der Arbeiter. Die Polizei hatte binnen kürzester Zeit Gerüchte verbreitet, die besagten das der Junge Bursche ein ziemlich treuer sei, der niemanden verraten würde. Das er mit Drogen dielen konnte ohne auch nur eine Spur zu hinterlassen und das die Polizei, ihn nicht schnappen könnte, selbst wenn sie von ihm wüsste. Aber auch das er noch sehr lernfähig und recht schüchtern sei, was ihn so unauffällig machte.
Natürlich war Xerxes' Mafia darauf aufmerksam geworden und hatte den 27 jährigen von den Rubik's ausgeliehen. Bis jetzt hatte also alles perfekt geklappt, hoffentlich ging es auch weiterhin gut.
Vor der Haustür erwartete ihn Gilbert, sein Kollege hatte ihm versprochen ihn noch bis zum Bahnhof zu fahren, von dem aus er dann ins Nordviertel fahren würde. Beide Männer machten sich zu Fuß auf den Weg, sie hatten schließlich noch genug Zeit.
,, Rufus lässt ausrichten das es ihm gleich ist wie und wann er die Berichte bekommt, du sollst dich unauffällig verhalten können. De Briefe würden sie eh durchlesen. ", seufzte Gilbert und zog an seiner Zigarette. Der Schwarzhaarige war nervös wegen dem ganzen.
,, Gut, dann weiß ich Bescheid. Sobald ich die Möglichkeit habe werde ich euch die Berichte schicken und von mir hören lassen. ", lächelte Reim etwas misslungen, der Braunhaarige war nervös und hatte etwas angst.
Gilbert nickte daraufhin nur, die goldenen Augen waren gen Himmel gerichtet, er machte sich sorgen das der Braunhaarige nicht lebend zurück kam. Denn sie kannten sich zwar noch nicht lange, verstanden sich aber blendend. Der etwas kleinere wurde aus seinen Gedanken gerissen als der Brillenträger erneut das Wort ergriff.
,, Wie auch immer. Wie läuft es bei dir momentan so ? ", Gilbert wusste, es war nur eine Ablenkung von all den Sorgen die er sich machte, und trotzdem ging er darauf en.
,, Es geht, mein Single Leben geht mir langsam auf den Geist und ich überlege eventuell wieder auf die Suche zu gehen. Bei dir ? ", der Brillenträger lächelte.
,, Meine wirkliche Mutter macht mir genauso wie meine kleine Schwester die Hölle heiß. Sie machen sich beide ohne ende Sorgen. ", nun musste auch Gilbert lächeln. Er wusste das Reim immer nur seine Mutter und seine kleine Schwester hatte, da ihr Vater einfach abgehauen war. Und trotzdem schien der Braunhaarige nicht allzu traurig darüber zu sein.
,, Verständlich, schließlich bist du der letzte Mann im Haus. ", meinte Gilbert scherzhaft, Reim grinste.
Sie hatten gar nicht bemerkt das sie mittlerweile am Bahnsteig angekommen waren. Nervös zog Reim sich ein Ticket und verabschiedete sich von Gilbert, der wieder zur Wache musste. Er setzte sich auf eine Bank und wartete auf den Zug.
Alles war verlassen an diesem Bahnhof, sogar der Süßigkeiten Automat war kaputt und leer, es hatte etwas von einem schlechten Horrorfilm als er in die verlassene leere Bahn stieg. Warum fuhr sie überhaupt noch hier her ?
Die fahrt dauerte nicht allzu lang und als er ausstieg, erwartete man ihn bereits. Vor ihm standen zwei Mädchen, etwa 14 bis 15 Jahre alt und Zwillinge. Etwas verwundert sah er die beiden an.
,, Hallo. ", die beiden begannen leicht zu grinsen.
,, Hi, du bist doch Reim Lutter, oder ? ", fragte die Weißhaarige, er nickte. Der Name war zwar immer noch nicht seins aber das war egal.
,, Na dann komm mit, unser Onkel, erwartet dich schon. ", Onkel ? Hieß das etwa, das Xerxes Break's Cousinen ? Reim konnte es nicht fassen. Doch hatte er nun keine Zeit mehr darüber nachzudenken da beide Mädchen vor liefen und er folgen musste.
Nachdem er ihnen etwa eine viertel Stunde hinterher gelaufen war kamen die drei an einer Villa an. Der größere staunte nicht schlecht über die dezent lila Fassade mit den cremefarbenen Absätzen. Eigentlich war das ganze viertel überraschend schön und ordentlich.
,, Los komm rein, bevor wir dich zu Xerxes bringen sollen wir dir noch das Haus zeigen, damit du dich nicht so schnell verläufst. ", wieder folgte er den beiden, er war wirklich überrascht wie manche Mafiaso lebten. Vor allem das es Kinderliebe gab. Die Zwillinge hatten ihre eigenen Zimmer und einen spieleraum für sich.
Aber auch der Rest des Hauses war beeindruckend. Mehrere Küchen, Badezimmer, eine riesige Bücherei mit allen möglichen Büchern darin, einen Billiardraum, jede menge andere Zimmer und einen großen Garten mit den unterschiedlichsten Blumen darin.
,, Na gefällt es dir ? ", fragte die Braunhaarige grinsend.
,, Ja, das ist wirklich ein schönes Haus und ein schöner Garten. ", antwortete der Brillenträger wahrheitsgemäß.
,, Freut uns, nun komm mit, die Besprechung müsste jetzt eigentlich vorbei sein. ", verwundert sah Reim die beiden an. Das verstand er nun zwar nicht wirklich, es war ihm aber auch irgendwo gleich.
Wieder führten ihn die beiden durch das Haus und er erkannte einige stellen wieder. Vor einer der Eichenholz Türen blieben sie stehen und klopften.
,, Herein. ~ ", kam es von einer fast schon widerlich süßen stimme und die beiden traten ein. Reim folgte, den Blick leicht gesenkt.
,, So, hier ist der Welpe, die Gerüchte lügen nicht, ein wenig erziehen muss man ihn noch, aber er ist brav. Das mit den Drogen konnten wir aber leider nicht überprüfen. ", meinte die Weißhaarige lächelnd, Xerxes tätschelte beiden kurz den Kopf.
,, Das habt ihr gutgemacht, ihr zwei könnt jetzt spielen gehen, eure Mutter meinte sie will was mit euch machen. ", schneller als der Braunhaarige gucken konnte waren beide freudig aus dem Zimmer gestürmt.
Nun waren die beiden alleine.
,, So, jetzt sag mal an, wie viel bringt das ein wenn man es richtig vertickt ? Und wie viel ist es wirklich wert ? ", meinte der Albino und schmiss Reim ein kleines Päckchen Drogen zu, welches der Braunhaarige fing.
Vorsichtig öffnete er es und testete aus was er da hatte.
,, Kokain. ", murmelte er, der Albino vor ihm nickte.
,, Wenn du es richtig machst kannst du dafür über 50.000 bekommen. Wert ist es eigentlich nur 20.000. ", de rotäugige grinste.
,, Gut, es scheint zu stimmen das du weißt wie man gewinne macht. He Oswald, du kannst den Welpen runter bringen, Morgen schauen wir mal ob er wirklich schon Drogen vertickt hat oder nicht. Heute kommt er erst mal nach unten. Ach ja, ein Stachelhalsband wird nicht nötig sein, er folgt so und ist artig. ", damit kam ein Schwarzhaariger Mann herein und bedeutete ihm, ihm zu folgen.
Das tat er auch, nachdem er sich verbeugt hatte und sich somit gebührend verabschiedet hatte.
Der Lilaäugige brachte ihn nach unten in den Keller wo er ihn in eine der Zellen sperrte.
,, Sei froh das du so artig bist. Manche waren hier schon ohne Decke und mit Stachelhalsband eingesperrt. Ruh dich besser aus, zum essen holt man dich entweder oder man bringt es dir. ", die Stimme des etwa einen Zentimeter größeren war ruhig, desinteressiert. Reim nickte trotzdem.
,, Darf ich etwas fragen ? ", kam es dann von dem Brillenträger.
,, Ja, darfst du. Was willst du denn wissen ? ", fragte der Schwarzhaarige zurück.
,, Wie lange bleibt man hier unten so ca. ? ", ein grinsen schlich sich auf die Lippen des anderen.
,, Kommt drauf an, benimm dich und du bist schnell wieder hier heraus. ", er nickte.
,, Und wie heißt du ? ", die lila Augen musterten ihn, als Reim dies Frage stellte.
,, Oswald. Und du bist Reim, wenn ich richtig gehört habe. ", Reim nickte.
,, Na dann, bis bald Reim. Ich hab zutun. ", damit verlies Oswald den Keller und lies ihn allein.
Reim legte sich seufzend auf das etwas unbequeme Bett, bis zum Mittagessen konnte er noch ein wenig schlafen.

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So zweites kap. fertig. Danke für die 6 Favoriten Einträge und die zwei Reviews.

Ich hoffe es hat euch gefallen.

GLG lies
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