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I wanna be thin

GeschichteSchmerz/Trost, Liebesgeschichte / P18 / MaleSlash
Kiro Shin Strify
15.07.2014
15.07.2014
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13.008
 
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Seufzend schaut sich Strify im Flugzeug um. Sie schlafen alle. Außer ihm. Und er weiß nicht einmal wirklich, warum er nicht schlafen kann. Er blickt sich wieder um. Auf der rechten Seite des Flugzeuges haben es sich Shin, Yu und Romeo bequem gemacht. Yu hat wie immer seine Kopfhörer auf und Strify fragt sich wieder einmal, wie jemand bei einer solch lauten Musik so gut schlafen kann.
Romeos Kopfhörer haben es sich hingegen auf seinem Schoß bequem gemacht und sein Kopf ist gegen die Scheibe gedrückt und Strify verzieht das Gesicht. Muss das nicht unbequem sein?
Shin hingegen hat keine Kopfhörer bei sich. Dafür liegen auf seinem Schoß seine Drumsticks, welche er fest umklammert hält und Strify schüttelt grinsend den Kopf. Shin hat echt einen Narren an seinem Schlagzeug gefressen.
Er und Kiro sitzen auf der linken Seite des Flugzeuges und apropos Kiro, der macht es sich anscheinend gerade ziemlich gemütlich. Denn sein Kopf sinkt schwer auf Strifys Schulter ab und seine Hand rutscht auf Strifys Bauch.
Da der das aber schon kennt, denk er sich nichts dabei und lehnt sich einfach wieder in seinem Platz zurück und schließt genervt seufzend die Augen. Er will auch schlafen!
Da beginnt Kiro plötzlich zu murmeln.
Neugierig öffnet Strify die Augen und beugt sich leicht zu Kiro hinab um zu lauschen, doch genau in dem Moment stoppt das Gemurmel.
Gerade, als Strify sich wieder zurück lehnen will, sagt Kiro dann doch etwas und diesmal ist es ziemlich gut zu verstehen: „Strify...“
Der schaut mit hochgezogener Augenbraue zu ihm hinab und legt ihm leicht einen Arm um die Schulter, weil es so bequemer ist.
„... Ich liebe dich auch.“
Entsetzt reißt Strify die Augen auf. Was?! Er schaut verwirrt zu dem Kleineren hinab. Das hat er nicht wirklich gesagt, oder?
Doch hat er und Kiros Hand wandert ein Stück weit auf seinem Bauch hinab und krallt sich leicht an seiner Seite in sein Shirt.
Strify jedoch ist plötzlich ziemlich unwohl zumute und er fasst langsam nach Kiros Hand um sie von sich zu lösen und das klappt auch soweit. Wenn man mit einbezieht, dass er jetzt jedoch mit ihm Händchen hält, da Kiro seine Hand fest umklammert, dann hat er bei seinem Versuch anscheinend ziemlich versagt.
Gleichzeitig seufzen beide auf. Strify genervt und Kiro, weil es ihn glücklich zu machen scheint.
Kiros Kopf wandert höher und Strify spürt weiche Lippen leicht über seinen Hals streifen und Kiros sanfter Atem lässt ihn unwohl erzittern.
„Jetzt reichts aber.“, murmelt er und schüttelt Kiros Hand ab, fasst leicht an seinen Kopf, steht auf und legt Kiros Kopf auf seinem Sitz ab, sodass der jetzt auf beiden Plätzen liegt.
Verstimmt schlurft er zu dem einzig freien Platz neben Yu. Da hört er sich lieber die restlichen Stunden lang dessen lautes Gedudel an, doch als er sich neben ihn in den Sitz fallen lässt, ist da nichts. Kein einziger Ton. Verwundert zieht er die Augenbraue hoch. Na vielleicht ist ja der Akku alle.
Zufrieden schließt er die Augen, als er eine Bewegung neben sich wahrnimmt. Er öffnet seine Augen wieder und schaut zu Yu.
„Na, sitzt du mal nicht neben deinem Lover?“, fragt er leise.
„Er ist nicht-“, setzt Strify an, lautstark zu protestieren, doch Yu hält ihm seine Hand vor den Mund.
„Wirst du wohl leiser sein! Sonst weckst du noch alle. Also, warum sitzt du nicht mehr neben Kiro? Hat er dich wieder als Kissen benutzt?“, er lässt Strifys Mund wieder frei und schaut ihn fragend an.
Strify nickt. „Ja, aber das ist nicht der Grund. Das macht er ja immer. Mich hat nur geschockt, was danach passiert ist...“, murmelt er und zieht die Augenbrauen zusammen.
„Hat er gesagt, dass er dich liebt und dich dann am Hals geküsst?“
Erschrocken schaut Strify zu ihm.
„Ja, woher-“ „Weil er das jedes Mal macht, sonst bist du nur nie wach, um es mitzubekommen.“, unterbricht ihn Yu.
Aber das konnte doch nicht sein! Mit weit aufgerissenen Augen schaut Strify ihn ungläubig an.
Heißt das...?
„Er träumt von dir Strife... So gut wie jede Nacht.“, stellt Yu noch klar, woraufhin Strify vehemend beginnt den Kopf zu schütteln.
„Das kann nicht sein. Ich bin doch immer mit ihm in einem Zimmer und ich hab das noch nie gehört...!“
Da regt sich auch Shin und streicht sich über die Augen.
„Aber jeder von uns hat es mitbekommen.“, meint er noch leicht schlaftrunken.
„Und da seit ihr nicht auf die Idee gekommen, mir das mitzuteilen?!“, faucht Strify, bekommt aber von den beiden den Mund zugehalten.
„Beruhig dich, du musst ja nicht noch Romeo und ihn wecken. Wir dachten, dass es besser wäre, wenn du es selbst herausfindest und im Endeffekt geht es uns ja auch eigentlich überhaupt nichts an.“, meint Shin leise und mit seiner ruhigen Stimme.
Wütend schaut Strify ihn an.
„Und wie lange geht das jetzt schon?“
„So zwei, drei Monate...“, murmelt Yu.
Entsetzt reißt Strify die Augen auf.
Doch als er wütend aufspringen und Kiro anschreien gehen wollte, hält Shin ihn zurück.
„Überleg dir, was du tust... Lass es ihn dir selbst sagen. Und was ist schon so schlimm daran, dass Kiro von dir träumt? Fühl dich doch geschmeichelt, man.“
Strify stockt und überlegt. Stimmt schon... Aber es macht ihm dennoch Sorgen. Was, wenn das ganze in Wirklichkeit über einen Traum hinausgeht?
Seufzend setzt er sich wieder und schaut zwischen den Beiden hin und her.
„Und wie soll ich mich jetzt bitte ihm gegenüber verhalten?“, meint er flüsternd.
„Was ist denn das für eine Frage? Natürlich ganz normal! Er wird es dir schon noch beichten, wenn da was ist und solange kannst du ja noch rausfinden, ob da nicht auch etwas von deiner Seite aus ist.“
„Sicher nicht! Er ist wie ein kleiner Bruder für mich. Nicht mehr und nicht weniger und das wird auch nie anders sein.“
Shin sieht ihn mit hochgezogener Augenbraue an.
„Was macht dich da so sicher?“
„Weil ich schon jemand anderen liebe, aber das ist ja auch egal, das hat jetzt nichts damit zu tun, dass Kiro in mich verliebt ist.“
„Wer ist es?“, fragt Yu dennoch.
„Das geht dich nichts an...“, nuschelt Strify. Die anderen mögen ihn nicht sonderlich und eigentlich sollte es genau aus dem Grund geheim bleiben, doch nun hat er sich verplappert. Schuldbewusst sieht er nach unten.
„Sag jetzt nicht, dass es Dennis ist!“, Shin sieht ihn ernst an. Es ist weniger eine Frage, als eine Feststellung.
Da Strify nicht antwortet lässt Yu ein zischendes Geräusch hören.
„Wir hatten dir doch schon einmal gesagt, dass er kein guter Umgang für dich ist!“
„Wer bist du?! Mein Vater?! Ich kann selbst entscheiden, in wen ich mich verliebe!“, faucht Strify ihn an und steht sauer auf.
„Beruhig dich wieder und Yu, er hat recht, wir können uns da nicht einmischen. Aber Strify, pass auf...“, Shin sieht ihn besorgt an.
„Als ob er so gefährlich ist, wie ihr behauptet! Er hat noch nie was getan...“
„Wer?“, fragt plötzlich Kiro verschlafen und tappst zu ihnen herüber.
„Strify, warum sitzt du neben Yu?“, Kiro schaut leicht eifersüchtig zu Yu, doch der lächelt ihn nur leicht an.
„Ich konnte nicht mehr schlafen und wollte Unterhaltung.“, meint Strify nur knapp und setzt sich wieder.
„Worum geht’s denn jetzt?“, fragt Kiro anscheinend erleichtert und platziert sich dreist auf Strifys Schoß, was ihm einen unbemerkten bösen Blick einbringt, doch Strify schubst ihn, nach einem warnenden Blick von Yu, nicht herunter, sondern schlingt nur leicht seine Arme um Kiros Hüfte, sodass er nicht runterpurzelt.
Kiro lehnt sich leicht an Strifys Brust und schaut in die Runde.
„Also, worüber habt ihr gerade geredet?“
„Ach, ist nicht wirklich wichtig, aber sag mal, was hast du vor, jetzt, wo wir endlich mal wieder drei Wochen lang frei haben?“, lenkt Shin das Thema ab.
Kiro zuckt unwissend die Schultern.
„Ach, ich weiß nicht... Vielleicht ein bisschen shoppen, chillen und- Ach! Strify, hast du Lust, übermorgen mit mir in den neuen Twilight Film zu gehen?“, fragt er enthusiastisch und schaut ihn mit großen, freudigen Augen an.
Doch seine erwartete Reaktion bleibt aus.
Strifys Mundwinkel ziehen sich leicht nach unten und er runzelt die Stirn.
„Nicht wirklich... Du weißt doch, ich mag Twilight nicht.“
Kiro verzieht schmollend das Gesicht und schiebt die Unterlippe vor.
„Bitte bitte?“, fragt er mit großen, bettelnden Augen.
Doch Strify schüttelt den Kopf.
„Nein.“
Dafür kassiert er einen saftigen Tritt gegens Schienbein.
„Was denn?!“, faucht er.
„Muss ich jetzt nur, weil ich es jetzt weiß, alles tun was er will?!“
„Hab ich was verpasst?“, unwissend und nicht verstehend schaut Kiro in die Runde.
Doch Shin schüttelt nur lächelnd den Kopf.
„Nein nein, alles gut. Wie wärs wenn wir uns beide den Film anschauen würden?“
Zwar nicht halb so begeistert, wie seine Reaktion bei Strify ausgefallen wäre, aber immer noch glücklich, beginnt Kiro zu jubeln und weckt damit auch Romeo.
„Hm? Was ist denn hier los?“, brummt er.
„Shin schaut mit mir den neuen Twilight Film!“, ruft Kiro glücklich und kuschelt sich mehr an Strifys Brust. Der beißt sich unzufrieden auf seine Unterlippe, was Romeo die Augenbraue hochziehen lässt.
Dann scheint es bei ihm KLICK zu machen.
„Weiß er es?“, fragt er Yu und erhält ein Nicken.
„Sorry Strife, wir wussten nicht, wie wirs dir beibringen sollten und dachten, du solltest es lieber selbst erfahren.“, meint er entschuldigend.
„Jaja.“, murrt der nur und Kiro schaut verwirrt zwischen seinen Bandmitgliedern hin und her.
„Ich hab wirklich irgendwas verpasst, oder?“
„Nein nein, schon gut.“, antworten alle außer Strify unisono.
Der greift gerade nach seinem klingelnden Handy und seine Augen beginnen zu strahlen, als er den Anrufer erkennt.
„Hey!“, ruft er glücklich, nachdem er den Anruf entgegen genommen hat.
„Hi Süßer. Wann seid ihr zurück?“, fragt Dennis.
„Ich glaub in einer Stunde. Wieso?“, meint Strify unsicher.
„Ach nur so. Ich wollte dich vielleicht vom Flughafen abholen...“ Strify beginnt glücklich zu strahlen.
„Wirklich?“ Völlig in sein Gespräch vertieft, bemerkt er nicht, wie Kiros Miene traurig wird, Yu und Shin die Stirn runzeln und Romeo Yu fragend anschaut.
„Er ist mit diesem Dennis zusammen.“, meint der knapp und Romeo schaut ihn verwundert an und taxiert Strify dann mit einem besorgten Blick, während Kiro entsetzt seine Augen aufreißt.
„Jep.“, antwortet Dennis.
„Ach, und hast du vielleicht Lust, übermorgen mit mir in den neuen Twilight Film zu gehen?“
„Über morgen in den neuen Twilight Film?“, fragt Strify noch einmal nach.
„Natürlich! Sehr gerne.“, meint er dann fröhlich und hört Dennis lachen.
„Ich lad dich ein, den Rest sprechen wir dann nachher ab. Magst du eigentlich heute bei mir schlafen? Ich hab dich echt vermisst und bräuchte wieder mal eine Ration von dir...“
Strify errötet bei dem erotischen Ton und beißt sich verlegen auf die Unterlippe.
„Mal sehen, was sich einrichten lässt.“, meint er dann und hört Dennis am anderen Ende förmlich grinsen. „Das nehme ich als ein ja! Bis gleich also. Lieb dich!“
„Ich dich auch.“, meint Strify verlegen und beendet glücklich das Gespräch.
Erst jetzt wird er sich den Blicken der anderen bewusst und schaut sie fragend an.
„Was denn?“
„Wieso willst du mit diesem Dennis in Twilight, aber nicht mit mir...?“, meint Kiro traurig und beißt sich leicht in die Unterlippe.
„Weil er zufällig mein Freund ist und nicht du?“,
Wieder einmal kassiert er einen Tritt von Yu.
„Was denn?! Ist doch so! Oder soll ich etwa auch noch lügen?“, meckert er und reibt sich übers Schienbein.
Yu schüttelt daraufhin nur seufzend den Kopf.
Kiro hingegen kämpft mit den Tränen und steht von Strifys Schoß auf.
„Ich geh den dritten Teil von Twilight weiterlesen...“, murmelt er mit brüchiger Stimme und schlurft mit hängendem Kopf auf seinen eigenen Platz zurück.
Sofort verpasst Yu Strify eine Kopfnuss.
„Was soll denn das?!“, meckert er und schaut streng zu Strify.
„Und du hast wirklich vor, bei dem zu übernachten?“, mischt sich jetzt auch Romeo ein.
„Das geht euch doch alle gar nichts an!“, zetert Strify, steht ruckartig auf und geht auf seinen Platz neben Kiro. Der wird ihn wenigstens nicht ansprechen oder vor allem auch nicht an meckern.
Er sucht sich seine Kopfhörer und seinen MP3-Player raus und beginnt lautstark Musik zu hören.

Doch schon kurz danach wird er leicht am Oberarm angetippt.
„Was?“, ärgerlich schaut er neben sich.
„Kannst... kannst du vielleicht deine Musik leiser stellen? Ich kann nicht gut lesen...“
Genervt schaut er zum Kleineren hinab. Doch anstatt auf Kiro zu hören stellt er die Musik provokant noch lauter.
Wieder steht Kiro den Tränen nahe.
„Was habe ich dir eigentlich getan?“, haucht er mit zittriger Stimme.
Strify zieht die Augenbrauen hoch.
„Achte darauf, was du im Traum redest.“, meint er nur und steckt sich beide Kopfhörer wieder ins Ohr.
Kiro schaut ihn verwirrt an und reißt dann die Augen auf.
Er nimmt Strify leicht den einen Kopfhörer aus dem Ohr und schaut ihn ängstlich an.
„Was habe ich gesagt?“, fragt er leise.
Doch Strify schaut ihn nicht an.
Ängstlich und zögerlich fässt er sanft mit seinen Händen an Strifys Wangen und dreht den Kopf zu sich.
„Was habe ich gesagt?“
Strify schaut weiterhin an ihm vorbei.
Seine Hände fassen ihn fester an den Wangen und zieht Strifys Gesicht näher an ihn.
„Bitte sags mir...“, murmelt er.
Wütend schaut Strify ihn jetzt doch an.
„Wenn du auf mich stehst, dann hättest du es mir auch anders sagen können und tatsch mich nicht immer an. So wie jetzt und auch zum Beispiel vorhin, als du dich einfach so dreist auf meinen Schoß gesetzt hast.“
Kiro schaut ihn entsetzt und erstarrt an und seine Hände rutschen von Strifys Wangen und fallen auf dessen Schoß.
„Was...?“, haucht er entsetzt und krallt sich unbewusst in Strifys Hose.
Der wendet sich jedoch wieder ab und verschränkt die Arme.
Zitternd beißt er sich auf die Unterlippe und schaut verzweifelt zu Strify auf.
„Ich... Ich wollte es dir doch auch noch sagen...“, haucht er mit brüchiger Stimme und senkt den Kopf.
„Ist es denn so schlimm? Ist es denn falsch, dass ich mich in dich verliebt habe?“, flüstert er gebrochen, doch er erhält keine Antwort.
„Strify, bitte... Kannst du nicht bitte mit mir reden?“, fiept er und beginnt zu wimmern.
Strify schluckt, doch er nimmt nur seinen zweiten Kopfhörer und steckt ihn wieder in sein Ohr.
Zitternd und leise schluchzend zieht er die Beine an und legt sein Gesicht in seine Hände.
Immer wieder wimmert und schluchzt er leise und das bleibt auch Strify nicht verborgen.

Plötzlich wird Kiro ein Taschentuch hingehalten.
Er schaut auf und sieht Shin vor sich hocken.
Der schaut ihn lieb lächelnd an und zieht ihn in seine Arme.
Kiro klammert sich weinend und ohne viel Kraft an ihn. Der streichelt ihn nur sanft über den Rücken und schaut Strify warnend an. Doch der zuckt nur die Schultern.
Shin hebt Kiro sanft an und trägt ihn vorsichtig zu seinem Platz, während Kiro seinen Kopf an Shins Schulter vergräbt.
Shin lässt sich auf seinen Platz fallen und zieht Kiro auf seinen Schoß.
Romeo und Yu schauen Kiro besorgt an und der schluchzt nur traurig.
„Das wird schon wieder...“, murmelt Shin und streichelt weiterhin Kiros Rücken.
„Wir haben dich alle gerne und Strify kriegt sich auch bald wieder ein.“, meint Romeo und streichelt zaghaft über Kiros Kopf.
Der schaut ihn schluchzend an. „Meinst du...?“, schluchzt er.
„Ganz sicher...“, meint auch Yu und versucht sich zu einem Lächeln durchzuringen.
Langsam beruhigt sich Kiro wieder und kuschelt sich leicht an Shin. Der drückt ihn an sich und gibt ihm einen leichten Kuss auf den Kopf.
„Es wird alles wieder gut...“
Kurz darauf ist Kiro eingeschlafen.
Wehmütig schauen die drei Jungs auf Kiro und dann sich an. Was sollen wir bloß tun, sagen alle Blicke.
„Strify...“, murmelt Kiro wimmernd.
Traurig senkt Yu seinen Blick.
„Und was wollen wir jetzt machen?“, murmelt er.
„Wir kümmern uns um Kiro. Strify kriegt sich schon wieder ein und wenn nicht, dann sagen wir ihm halt mal ein paar Takte, aber ich werd erst einmal übermorgen mit ihm ins Kino gehen und vorher müssen wir gucken... erst mal müssen wir aber landen. Wenn Strify dann unbedingt abhauen will, dann ist es ja nur zu unserem und vor allem Kiros besten, oder?“
Die anderen beiden nicken und wieder schauen alle zu Kiro, der wieder angefangen hat zu weinen, wenn er auch diesmal schläft. Beruhigend streicht Shin ihm über den Rücken und legt ihm eine Hand auf den Kopf.
„Es war schon schlimm genug für ihn es für sich zu behalten, aber dann auch noch zu erfahren, dass Strify mit Dennis zusammen ist und danach auch noch so schlecht von ihm behandelt zu werden...“, murmelt Shin und schaut wütend zu ihrem Frontsänger, der mit seinem Kopf gemütlich im Takt der Musik wippt.
Kopfschüttelnd wendet er sich wieder Romeo und Yu zu.
„Kochen wir drei heute sein Lieblingsessen?“, fragt er und schaut in die Runde.
Die anderen beiden nicken und seufzen.
„Ich hoffe, dass wirklich bald wieder alles in Ordnung ist... Wenn nicht... Ach Kiro...“
Wieder hat Kiro angefangen, Strifys Namen im Schlaf zu wimmern und Yu blickt ihn wehmütig an.
Als dann die Meldung kommt, dass sie gleich landen, setzt Shin ihn in den leeren Sitz neben Yu, schnallt ihn an und weckt ihn dann, da sie ja eh gleich raus müssen. Er gibt ihm noch ein Taschentuch, damit Kiro sich wenigstens das verwischte Make-up aus dem Gesicht wischen kann und schnallt sich dann selbst an.

Nach der Landung steigen die vier aus, Strify an ihnen vorbeihuschend, und holen ihr Koffer.
Doch plötzlich bleibt Kiro wie angewurzelt stehen und schaut auf Dennis, in seinen versifften Klamotten, wie er auf Strify zugeht, ihn ausgiebig küsst und ihm dann etwas ins Ohr flüstert. Kichernd wendet Strify daraufhin den Kopf ab, blickt einmal kurz zu Kiro und auch Dennis schaut zu ihm. Breit und hämisch grinsend blickt er zu dem Bassisten und küsst dann provokant noch einmal Strify lang und ausgiebig.
Kiros Hände ballen sich zu Fäusten und zitternd dreht er sich weg.
Steif wie ein Roboter geht er auf seinen Koffer zu und tritt, ohne ein Wort zu sagen, den Weg zu ihrem gemeinsamen Apartment an.

Besorgt schauen ihm alle hinterher, außer Strify und Dennis. Die beiden holen Strifys Gepäck und ziehen dann lachend und scherzend in die entgegengesetzte Richtung ab.

Bei Dennis zu Hause schmeißt Strify sich lachend auf die Couch und schaut zu Dennis hoch.
„Ich habe dich so was von doll vermisst...“, meint er ernst und schaut ihn verliebt an.
„Ich dich doch auch, Süßer, aber sag mal... Hast du irgendwie ein bisschen zugenommen?“
Entsetzt schaut Strify an sich hinunter. „Kann... Kann sein, wieso?“
„Ach, nur den Bauch schien vorhin ein bisschen speckiger...“, mein Dennis wie beiläufig und setzt sich neben ihn, um Strify auf sich zu ziehen.
„Und du bist schwerer...“, haucht er noch, bevor er Strify einen Kuss auf die Lippen drückt.
Der kann diesen kaum erwidern, glaubt er doch Dennis Worte. Ist er wirklich dick geworden? Findet Dennis ihn nicht mehr hübsch?
„Bin ich nicht mehr hübsch genug für dich...?“, haucht er traurig und schaut Dennis wehmütig in die Augen.
„Doch, doch, du bist noch hübsch, nur vielleicht ein paar Kilo weniger auf den Rippen und du wärst noch viel hübscher!“, meint der überzeugt und küsst Strify weniger.
„Lass doch einfach ein paar Mahlzeiten aus, dann wird das schon.“, rät er noch, bevor er Strify sanft in die Kissen drückt und beginnt, dessen Hals zu drücken.
Srify nickt und nimmt sich vor, Dennis´s Rat anzunehmen und gibt sich nur langsam den Berührungen von Dennis hin.

Kiro unterdessen liegt in seinem Zimmer auf dem Bett und schaut starr an die Decke.
Was hat er, was ich nicht habe...?
Fragt er sich und schließt die Augen, um sich Dennis vors innere Auge zu rufen.
Ist er vielleicht schlauer als ich? Hübscher? ...Dünner?
Langsam öffnet er die Augen und richtet sich auf.
Er geht zum großen Spiegel, der an seinem Kleiderschrank angebracht ist und zieht sein Shirt hoch.
Plötzlich fühlt er sich so dick. Seine freie Hand wandert über seinen Bauch und greift nach dem wenigen Bauchspeck.
„Ich bin zu dick, nicht wahr Strify? Ich bin zu dick und deshalb findest du mich nicht hübsch und willst deshalb nicht mit mir zusammen sein...“, haucht er und lässt sich zu Boden sinken, seine Hände fallen in seinen Schoß.
Minutenlang sitzt er reglos da, bis es an seine Tür klopft.
Shin streckt seinen Kopf zur Tür hinein und schaut ihn mit einem leichten Lächeln auf den Lippen an.
„Kleiner, wir haben dein Lieblingsessen gemacht! Kommst du?“
Zögernd schaut er zu Shin.
„Ich kann nichts essen...“, meint er dann leise.
Irritiert schaut Shin zu ihm und geht auf ihn zu, hockt sich neben ihn.
„Natürlich kannst du. Wieso solltest du denn nichts essen können?“, fragt er beunruhigt und nimmt Kiros Hände in seine.
„Weil ich doch zu dick bin...“, murmelt er und schaut auf ihre verschränkten Hände.
„Was?!“, fragt Shin entsetzt. „Aber das stimmt doch gar nicht! Wer hat dir denn diese Flusen in den Kopf gesetzt?! Zu dick? Hier schau, du bist viel dünner als ich!“ Shin zieht sein Shirt über den Kopf.
Kiro schaut ihn lange und nachdenklich an, dann schüttelt er den Kopf. Doch sonst gibt er ihm keine Antwort.
Shin seufzt schwer und fasst ihn sanft am Kinn, um ihn dazu zu zwingen, ihn anzusehen.
„Kleiner, du bist der hübscheste Kerl, den ich je gesehen habe... Und das sage ich jetzt nicht einfach nur so, oder um dich zu beruhigen, sondern weil ich dich wirklich gern habe und du die Wahrheit wissen sollst. Mach dich nicht so fertig, es wird schon alles wieder gut.“, sagt er leise und schaut ihm tief in die Augen, doch Kiro wendet den Blick ab.
„Ja, du sagst das, weil du mich gern hast, nicht, weil du es so meinst...“, murmelt er und beißt sich auf die Unterlippe.
„Kiro, du weißt, dass das nicht stimmt. Alle deine Fans lieben dich, weil du so dünn und so hübsch bist! Also wird doch was dran sein und ich liebe dich auch, weil du so toll aussiehst...“, den letzten Satz flüstert er nur noch, doch seine Stimmer klingt fest und überzeugt.
Irritiert schaut Kiro auf.
„Wie meinst du das?“, fragt er verwirrt und Shin beugt sich vor zu ihm.
„So.“, meint er und legt seine Lippen auf Kiros.
Der reißt erschrocken seine Augen auf und schaut erstarrt auf die geschlossenen von Shin.
„Was? Wieso?“, fragt er, nachdem Shin ihre Lippen wieder getrennt hat.
Shin lächelt nur leicht und zieht ihn mit sich hoch.
„Ich meine das so, wie ich es sage, Kiro. Ich erwarte jetzt keine Antwort von dir und ich weiß, dass du Strify liebst, aber ich hoffe, dass dir das zeigt, dass du immer zu mir kommen kannst, wenn irgendwas ist und ich dich nie anlügen würde, oder dich verletzen würde... Komm, wir gehen Lasagne essen.“
Immer noch verwirrt, lässt Kiro sich hinter Shin herziehen und an den Esstisch platzieren.
Trotz, oder genau wegen dem Gespräch, stochert Kiro nur in seinem Essen herum.
Shin, der neben ihm sitzt, nimmt ihm irgendwann genervt die Gabel aus der Hand und spießt etwas von der Lasagne von Kiros Teller auf.
Danach hält er es Kiro vor das Gesicht.
Der verzieht unwillig das Gesicht und dreht den Kopf zur Seite.
Shin rollt nur die Augen und fasst ihn am Kinn.
„Yu und Romeo sind schon fertig mit essen und im Moment nicht in der Nähe und ich schwöre dir, mit jeden zehn Sekunden, in denen du nicht isst, werde ich dich küssen und ich weiß, dass du das nicht möchtest.“
Unwillig verzieht Kiro den Mund und presst die Lippen kurz aufeinander.
„Ich habe halt keinen Hunger...“, murrt er.
„Du kannst mich nicht zwingen, etwas zu essen.“ „Doch Kiro. Denn du hast heute noch nichts gegessen und nach dem, was du vorhin gesagt hast, erst recht.“
Shin schaut ernst zu Kiro, doch der presst nur wieder die Lippen zusammen.
„Eins.“, beginnt Shin zu zählen.
„Zwei.“ Kiro versucht die Hand an seinem Kinn los zu werden.
„Drei.“ Shin umfasst Kiros Kinn doller, aber immer noch sanft und lässt die Gabel auf Kiros Mund zu wandern.
„Vier.“ Kiro schiebt unwillig die Gabel mit seiner Hand weg und schaut Shin böse an.
„Ich meine es doch wirklich nur gut mit dir, Kleiner...“, meint Shin seufzend. „Fünf.“
Kiro presst seine Lippen noch fester zusammen.
„Wenn du nur auf einen Kuss aus bist, dann mach, aber ich werde nichts essen.“, meint er nach kurzer Zeit ernst und schaut Shin fest an.
Der seufzt. „Kiro... ich bin nicht nur auf einen Kuss au- okay, das bin ich schon irgendwie, aber du musst wirklich was essen...“
Kiro nimmt Shin die Gabel aus der Hand und beugt sich vor.
„Tu dir keinen Zwang an.“, meint er knapp.
„Aber was ist mit-“ „Strify?“, Kiro lacht sarkastisch.
„Bin ich etwa mit ihm zusammen? Habe ich überhaupt eine Chance bei ihm? Nein, antworte mir nicht, ich weiß die Antwort.“
Er nimmt Shins Hand von seinem Kinn und beugt sich vor.
„Jetzt oder nie. Sonst stehe ich auf und du kannst es vergessen.“
Shin schaut ihn zögernd an. „Du willst dich nur ablenken, nicht wahr...?“, meint er leise und lässt den Kopf sinken.
„Tut mir leid Kiro, aber ich muss dein Angebot abschlagen...“, Shin schaut ihn traurig an und ist dabei aufzustehen, doch Kiro hält sich zurück.
„Nein. Wenn ich mich nur ablenken wollen würde, dann hätte ich mir jemanden genommen, der Strify ähnlich sieht. Ich möchte nur wissen... Wie das ist... geliebt zu werden?“, murmelt er, senkt den Kopf und lässt Shin los.
Der schaut ihn erstaunt an und zieht Kiro dann auf die Beine.
„Meinst du das ernst?“, fragt er überrascht und erhält ein Kopfnicken.
„Ja... Ich war vorher nie in einer ernsten Beziehung... Und weil du doch gesagt hast, dass du...“, er redet nicht weiter und schaut zaghaft zu Shin hoch.
Bei dem schleicht sich ein Lächeln auf die Lippen und er zieht Kiro an sich.
„Gut, aber dann nicht hier.“, damit zieht er Kiro zu sich in sein Zimmer und schubst ihn aufs Bett.
Während er sich über ihn lehnt, schaut er Kiro sanft an.
„Wie weit willst du gehen, oder eher, wie weit darf ich gehen?“,  haucht er, legt eine Hand auf dessen Wange und streichelt mit dem Daumen über die Haut.
„Ich werde schon Stopp brüllen...“, meint Kiro leise und legt seine Hand auf Shins an seiner Wange.
Der beugt sich runter und versiegelt ihre Lippen miteinander.
Immer wieder küssen sie sich und Shin stützt sich mit einem zittrigen Arm neben Kiros Kopf ab.
Sein Atem ist leicht beschleunigt und in genau dem Moment beginnt sein Handy in seiner Hose zu klingeln.
Genervt richtet er sich auf, setzt sich leicht auf Kiros Beine und geht ans Telefon. „Ja?“, keucht er angestrengt und seine Hand streichelt leicht über Kiros Bauch, unter das Shirt, zur Brust hoch und zwickt in die Brustwarzen des Kleineren, der sich krampfhaft versucht, Töne zu verkneifen.
„Shin, hast du mein Glittertop in deinem Koffer?“, tönt Strifys Stimme aus dem Mobiltelefon.
Shin verdreht die Augen und stöhnt genervt auf.
„Keine Ahnung, man.“, murrt er.
„Dann guck nach.“, befiehlt der Sänger.
„Vergisses. Ich hab wichtigeres zu tun.“, murrt Shin und seine Finger streichen hauchzart über Kiros Lendengegend.
Der beugt den Rücken durch.
Shins Handrücken drückt sanft auf Kiros leichte Beule in seiner Hose.
Der kann nicht umhin und stöhnt laut auf. „S-Shin...“, stottert er und krallt sich ins Bettlaken.
„War das Kiro?!“, Shin hört sofort das Entsetzen aus Strifys Stimme heraus und grinst leicht.
„Und wenn schon? Schließlich bist du doch derjenige gewesen, der ihn abgewiesen hat. Und jetzt lass uns am besten in Ruhe, wir haben zu tun, also zieh dir am besten was anderes an, du wirst auch mal ohne das Top klarkommen.“, damit legt Shin einfach auf, stellt sein Telefon aus und wirft es in die Ecke.
Seine Lippen nehmen sofort wieder Kiros in Beschlag und seine Hände nesteln am Gürtel des Untenliegenden herum.
Zehn Minuten später liegt Kiro nackt unter Shin, welcher ihn noch einmal leicht auf die Lippen küsst, bevor er sich nach unten zu Kiros Mitte beugt und eine hauchzarte Spur aus Speichel auf dem Glied.
Hemmungslos stöhnt Kiro auf und krallt seine Hände fest in Shins Haare.

Knallend geht in dem Moment die Tür auf und Strify steht ihn Türrahmen.
Geschockt verdeckt Kiro seine Mitte und Shin setzt sich auf.
„Ich will mein Top.“, meint Strify nur, doch anstatt sich suchend umzuschauen, bleibt sein Blick auf Kiro liegen und er taxiert ihn von oben bis unten.
Dem ist das ziemlich peinlich und so zieht er sich die Decke über den Körper und wickelt sich darin ein.
Shin hingegen schaut Strify böse an. „Ich sagte doch, du sollst uns in Ruhe lassen.“, faucht er, doch Strify geht nicht auf ihn ein, sondern geht auf Kiro zu und zieht ihn zu sich hoch. Dann reißt er ihn in seine Arme und schaut böse zu Shin.
„W-was wird das?“, perplex versucht Kiro sich loszumachen und schaut hilfesuchend zu seinem eigentlichen Sexpartner.
„Kiro steht nicht auf dich, du kannst dich doch nicht so einfach an ihm vergreifen!“, ruft Strify empört und will Kiro mit sich aus dem Raum ziehen, doch Kiro stößt ihn weg. Dass dabei die Bettdecke zu Boden fällt, ist ihm in dem Moment so ziemlich egal.
„Klar, ich stehe nicht auf Shin, aber ich bin freiwillig hier! Misch dich gefälligst nicht ein! Schließlich fandest du es doch bis vor kurzem richtig eklig, dass ich auf dich stand!“, faucht er und Strify schaut ihn entsetzt und überrascht an.
„Ich wollte wissen, wie es ist, wenn man geliebt wird und nicht, wie man gehasst wird.“, fügt er noch leise an und schaut Strify fest in die Augen.
Der weiß nicht was er sagen soll, geht nur langsam näher zu Kiro und hebt die Decke wieder auf, um sie um Kiro zu wickeln. „Was wird das?“, fragt der, bekommt aber keine Antwort. Er kann nur halb verloren in die Augen von Strify schauen, die ihn die ganze Zeit fixieren.
Dann legt Strify ihm plötzlich eine Hand auf die Wange und zieht ihn zu sich, doch noch bevor er ihn auch noch küssen kann, stürmt Dennis ins Zimmer und reißt Strify von Kiro weg.
„Sag mal, was wird denn das hier?!“, brüllt er.
„Ich dachte, du wolltest nur was holen?!“ Seine Finger graben sich tief in Strifys Arme.
„Du tust mir weh...“, meint Strify nur lasch und schaut beschämt zu Boden.
„Ich weiß doch auch nicht was das gerade war... Es kam einfach über-“, klatschend flog Strifys Kopf zur Seite und nicht nur er, sondern auch Kiro und Shin reißen geschockt die Augen auf.
„Was kommt denn sonst noch einfach so über dich?! Deine Schokoladenfresssucht, ein paar Küsschen mit deinem kleinen Bassisten, oder vielleicht noch ein Fick für Zwischendurch?!“, brüllt Dennis ihn an und packt ihn fest an den Schultern.
„Du fette kleine Hure, ich will dich nie wieder sehen!“, damit stößt er Strify von sich, der durch den kräftigen Schubs zu Boden fällt, und stürmt aus der WG der Band.
Geschockt und zitternd sitzt Strify am Boden und berührt vorsichtig seine Wange.
„Strife, alles okay?“, fragt Shin leise, als er sich neben ihn hockt, doch eine richtige Antwort bekommt er nicht.
Nur ein leichtes Kopfschütteln, gefolgt von einem Nicken.
Auch Kiro lässt sich neben Strify sinken und zieht ihn sanft in eine Umarmung.
„Alles gut wird wieder gut...“, meint er nur überfordert, als Strify sich plötzlich an ihn klammert und heftig zu weinen beginnt.
„Es tut mir leid...“, murmelt Strify brüchig zwischen zwei Schluchzern.
„Ich... im Flugzeug war ich voll überfordert damit, aber... als ich dich dann hab Stöhnen hören... Bei Shin da... Da...“, schluchzend vergräbt er das Gesicht an Kiros Halsbeuge.
Der fasst sanft in das weiche Haar seines Leadsänders und beginnt es beruhigend zu streicheln und mit ein paar Strähnen zu spielen.
Shin richtet sich leise auf und schleicht sich aus dem Raum, kommt kurze Zeit später mit einem Tablett wieder, auf dem drei Tassen heiße Schokolade und ein Teller voller Kekse und ein paar Stücken Schokolade stehen.
Shin stellt es neben die beiden Halb-Blondinen und setzt sich im Schneidersitz dazu.
„Ich hab gehört, heiße Schokolade hilft bei Kummer... Nehmt euch ruhig eine Tasse.“
Beide nicken und schniefend dreht Strify sich zu Shin, der ihn erschrocken ansieht.
„Deine Wange ist ganz dick! Warte, ich hol dir noch schnell einen Kühlakku!“, schnell ist er aus seinem Zimmer geflitzt und genauso schnell ist er auch wieder bei den beiden und drückt Strify ein, in ein dünnes Handtuch gewickeltes, Kühlakku in die Hand.
Der nickt dankend und hält es sich an die Wange, während er Kiro ziemlich nah zu sich zieht und an sich drückt wie ein Kuscheltier.
Der findet das nicht sonderlich schlimm, hat er doch so auf recht skurrile Art und Weise zum Teil bekommen was er möchte, doch bemerkt er sehr wohl Shins eifersüchtigen Blicke, also fasst er sanft nach dessen Handgelenk und drückt ihm einen seichten Kuss auf die Lippen, was Shin leicht erröten lässt.
Schluchzend beobachtet Strify das und schaut wehmütig zu dem Kleineren hinab.
„Ich hab ja anscheinend keinen Freund mehr... also... könnte ich... krieg ich auch einen?“, fragt er stockend und schaut Kiro verletzlich an.
Der zögert stark und drückt Strify einen schnellen Kuss auf die Wange, was den schon ein bisschen zum Schmollen bringt. Shin und Kiro können nicht umhin zu lachen.
Da zieht Strify plötzlich Kiros Gesicht hoch zu seinem und drückt ihm seine Lippen auf.
Das Lachen des Kleineren erstirbt sofort und Überraschung macht sich in Kiro breit, welche sich auch gut in den weit aufgerissenen Augen von ihm widerspiegelt.

Shin beißt sich fest auf seine Unterlippe und stopft sich zwei Kekse in den Mund.
Er muss sich da raus halten und seine eigenen Gefühle zurückstecken.
Die beiden passen schließlich sehr gut zusammen.
Doch dann taucht dieser Dennis vor seinem inneren Auge auf und er ist sich sicher: Für den ist das letzte Wort noch nicht gesprochen.
Vor allem, weil Strify und Kiro vermutlich auch noch viel zu bereden haben.
Leise steht er auf, nimmt seinen Kakao und verlässt sein Zimmer und verkrümelt sich traurig und auch mit einem flauen Gefühl im Magen ins Wohnzimmer, in dem er überraschenderweise auch Yu und Romeo antrifft.

Kiro überwindet seine Überraschung recht schnell und sieht auch Shin den Raum verlassen.
Er legt Strify eine Hand auf die Brust und schiebt ihn sanft von sich, wobei er auch den Kuss löst.
„Mach das nicht, Strify. Wir wissen beide, dass du mich nicht liebst...Außerdem verletzt du damit Shin.“
Strify schaut ihn nur mit hochgezogener Augenbraue an und drückt ihn leicht zu Boden, beugt sich über ihn.
„Aber dir gefällts doch, oder etwa nicht?“
Kiro hapert mit sich selbst.
„Ja, nein- ach das steht hier doch gerade gar nicht zur Debatte! Ich möchte Shin nicht verletzen und außerdem möchte ich nicht ausgenutzt werden. Du warst doch bis eben noch mit Dennis zusammen und jetzt machst du mit mir rum?“
Kiro sieht ihn leicht verletzt an und versucht sich unter Strify herauszuwinden.
Doch der beugt sich nur zu ihm runter und drückt ihm einen Kuss auf.
„Sag mal, hast du mir eben nicht zugehört?“, zetert Kiro gleich los, doch Strify geht wieder nicht auf ihn ein und beugt sich zu Kiros Ohr hinab.
„Du bist so niedlich, wenn du sauer bist... Das fand ich an dir schon immer irgendwie anziehend...“, haucht er und beißt leicht ins Ohrläppchen.
Kiro keucht erschrocken auf und windet sich mit roten Wangen unter Strify.
„Hör auf. Wenn... wenn du nur auf Sex aus bist, dann such dir wen anders!“, Kiro versucht Strify wegzustoßen, doch der packt ihn an den Handgelenken, pinnt die über Kiros Kopf fest und küsst ihn wieder.
„Hööööör auf!“, Kiro regt sich nun wirklich auf und versucht sich loszureißen.
Strifys freie Hand gleitet unter Kiros Shirt und streichelt über dessen Bauch.
Kiro schaut verärgert zu ihm hoch. „Warum machst du das jetzt?“, fragt er sauer.
„Reg dich doch ab, Kleiner.“, meint Strify nur und küsst ihn wieder.
Doch Kiro dreht den Kopf weg.
„Hör auf...“, flüstert er nun. „Ich möchte das nicht, schließlich liebst du mich nicht... ich bin nicht nur ein Fick für zwischendurch...“
Strify schaut ihn mit hochgezogener Augenbraue an.
„Kleiner, mach dich einfach ein bisschen lockerer... Natürlich bist du nicht nur ein Fick für zwischendurch.“
„Ach, und was dann?“
Strify seufzt. „Das weiß ich ehrlich gesagt noch nicht... Ich... eigentlich liebe ich ja Dennis... aber-“
„Spars dir, Strify. Du musst nicht versuchen, mir das schön zu reden. Du liebst ihn immer noch und wenn du dich jetzt anstrengst kriegst du ihn auch leicht zurück, also erzähl mir hier jetzt nichts, was von sonst wo hergeholt ist. Lass mich einfach los und am besten auch ganz in Ruhe...“
Damit reißt er sich nun wirklich von Strify los und setzt sich auf. Dadurch, dass Strify aber noch über ihm hockt, sitzt der nun auf ihm drauf.
Der schaut Kiro verwirrt an und Kiro schaut ihn böse an.
„Steh bitte auf.“ Doch Strify schüttelt nur den Kopf.
„Wenn ich dich jetzt gehen lasse, dann wirst du mich für immer ignorieren, oder...?“, er schaut ihm fest in die Augen.
Kiro seufzt und schaut zurück. „Wenn du es genau nehmen willst, dann ja. Ich habe echt keine Lust auf so was... Shin und du... ihr überfordert mich gerade einfach nur noch. Ich möchte doch nur meine Ruhe... Klar habe ich mich verliebt in dich...“, er fährt sich seufzend durch die Haare, „aber ich möchte Shin nicht verletzen und du liebst Dennis und ich bin mir zu hundert Prozent sicher, dass du ihn auch zurück bekommst. Also bitte... Versöhn dich wieder mit ihm und lass mich in Ruhe...“
Strify schaut ihn verwirrt an. Dann legt er ihm eine Hand auf die Wange und lehnt seine Stirn an Kiros.
„Und was ist, wenn ich dir sage, dass ich schon etwas für dich fühle?“, murmelt er und schaut Kiro so gut wie möglich an.
Der lächelt sarkastisch. „Als wenn. Das hat sich im Flugzeug ziemlich anders angehört...“
Strify seufzt. „Es hat mich überrascht... Weißt du, ich hab eine Idee... Lass uns morgen in den neuen Film gehen und dann beweis ich dir, dass ich dir, dass ich dich gern hab und naja... meine Verabredung ist ja für übermorgen wahrscheinlich geplatzt...“, er lächelt traurig und schaut zu Kiro.
Der zögert lange und seufzt dann tief.
„Hab ich ne Wahl...? Gut... Aber bitte lass mich jetzt gehen, klar?“
Strify lehnt sich leicht zurück, streichelt mit dem Daumen über Kiros Wange und seufzt.
Dann drückt er ihn einen leichten Kuss auf die Stirn und steht auf.
Kiro rappelt sich auf und schaut zögernd zu Strify.
„Ich... ähm geh dann mal zu Shin...“ Strify nickt und beißt sich auf die Unterlippe.
Als Kiro dann aus dem Raum gehen will, hält er ihn dann doch noch einmal kurz zurück.
„Vergiss unser „Date“ nicht und ich mag dich wirklich, klar?“
Kiro nickt und mimt ein Lächeln.
„Geh du lieber jetzt zu Dennis, okay?“ Strifys Lächeln hapert kurz, doch dann nickt er. Er drückt Kiros Hand kurz und verlässt dann Shins Zimmer.
Klar, er will Dennis wieder haben, doch das Kiro das jetzt immer anspricht löst schon ein ungutes Gefühl in ihm aus.
Kiro schaut Strify noch kurz hinterher und schlurft dann ins Wohnzimmer, wo er Shin vermutet.
„Was machst du denn schon hier? Ich dachte, ihr macht grade ein bisschen rum?“, fragt Shin neugierig.
Kiro schaut ihn mit einem sarkastischen Blick an. „Als wenn, der liebt doch eh seinen Dennis. Rat mal, wo der grade hin ist.“ Er geht zu ihm hin und setzt sich auf Shins Schoß, da Yu und Romeo die Chouch vollständig blockieren. Shin wird leicht rot und legt vorsichtig seine Hände auf Kiros Hüften, damit der nicht runterpurzelt.
Seufzend lässt Kiro sich nach hinten gegen Shins Brust fallen. „Ihr macht mich gerade echt fertig.“
Unwohl schaut Shin auf Kiro und versucht sich nicht zu sehr zu versteifen.
„Warum denn?“ - „Ach du, weil ich dich nicht verletzen will und Strify wegen dem ganzen Scheiß, der er gerade abzieht...“
Shin streichelt Kiro kurz über die Seite und lässt sein Kinn auf Kiros Schulter fallen.
„Sorry Kleiner... Aber du musst dir keine Sorgen über mich machen... Meine Gefühle sind hier doch egal, es geht hier um dich.“
Wütend dreht Kiro sich um und legt seine Hände auf Shins Wangen.
„Was redest du denn hier für einen Mist? Natürlich geht es auch um dich! Nicht, dass du hier noch irgendwann in Depressionen oder so versinkst, wegen mir!“
Shin beginnt leicht zu lachen und legt ihre Stirnen gegeneinander.
„Kleiner, warum sollte das passieren? Ich bin hart im nehmen und ich werde dir schon sagen, wenn mir was nicht mehr passt. Aber du kommst mir gerade auch schon genug entgegen.“, lächelt er.
Kiro schaut ihn verwirrt an. „Aber warum denn?“
„Ach, du sitzt hier schon aufreizend auf mir und dein Top ist auch verrutscht...“, er zupft an dem Träger, der Kiro von der Schulter gerutscht war.
Kiro blickt ihn errötend an und will aufstehen, doch Shin hält ihn fest.
„Schon gut, Kleiner. Kannst ruhig sitzen bleiben.“, Shin hält ihn an der Hüfte fest.
Kiro gibt seufzend nach und lehnt sich wieder an Shins Brust und vergräbt die Nase in Shins Halsbeuge.
Er atmet tief aus und schaut der Gänsehaut, die sich an Shins Hals bildet zu.
Er kichert leicht und streicht über die Haut.
„Was wird das Kleiner?“, fragt der und guckt zu ihm runter.
„Nichts nichts...“, murmelt Kiro und lässt seine Hand wieder sinken.
Shin seufzt und schaut sich im Raum um, wobei ihm auffällt, dass Yu und Romeo ziemlich stumm sind und beide zu ihm schauen.
„Ich erklärs euch später.“, meint Shin und mimt ein Lächeln.
Die nicken und Yu steht auf und zeigt Romeo an, mit ihm den Raum zu verlassen.

Als die beiden raus sind will Shin Kiro ansprechen, doch als er zu ihm runter schaut, schläft Kiro angekuschelt an seiner Brust. Er schüttelt lächelnd den Kopf und lehnt sich im Sessel zurück.
Sein Blick wandert zu dem ruhigem Gesicht des Schlafenden und lächelt dabei selig. Seine Hand legt sich auf Kiros Haare und er spielt mit den einzelnen Strähnen.
Plötzlich fällt Kiros Hand in Shins Schritt und lässt ihn leicht aufkeuchen.
„K-Kiro...?“, haucht er leise und schaut zu ihm runter. Doch der schläft tief und fest weiter.
Seufzend schaut er zu der Hand und schiebt sie dort weg, doch die fällt sofort wieder auf seine Position.
Shin lässt den Kopf hängen und seine Wangen werden leicht rot.
Als Kiros Hand auch noch beginnt sich leicht zu bewegen, knurrt Shin leicht erregt und böse auf.
„Kiroooo...“, murrt er und beißt sich auf die Unterlippe.
Doch Kiro reagiert nicht, schläft ruhig weiter.
Shin legt leicht genervt den Kopf in den Nacken und atmet tief durch.
„Bitte lass ihn nicht noch weiter machen...“, murmelt er, doch Kiros Hand drückt wieder leicht zu und Shin keucht leicht auf. Seine Wangen erröten noch mehr und er schüttelt Kiro leicht an der Schulter.
„Kiro, wach auf... Deine Hand.“, doch Kiro reagiert nicht, sondern lässt die Hand nochmals über den Schritt streichen.
„Jetzt reichts, Kleiner!“, murrt Shin angesäuert und rüttelt Kiros Schulter.
„Hum...?“, murmelt der und schaut mit halbgeöffneten Augen zu Shin hoch. „Wasn los? Du bist so rot...“
„Deine Hand.“, knurrt Shin nur knapp und schaut an Kiro vorbei.
Der schaut zu seiner Hand, dann zu Shins Gesicht und danach wieder zur Hand.
Dann grinst er.
„Scheint dir zu gefallen, oder?“
Murrend schaut Shin weiter weg und beißt sich auf die Unterlippe.
„Shinnilein?“, flötet Kiro plötzlich los und schaut ihn belustigt an.
„Was?“, tief atmet der durch, als Kiros andere Hand über seinen Bauch streichelt.
Kiro grinst breit und leckt über Shins Hals.
Shin erzittert und schaut mit hochrotem Gesicht zu Kiro hinab.
„Was soll das...?“, haucht er.
Kiro grinst nur und zuckt die Schultern. „Großer, es gefällt dir doch, oder?“, er setzt einen leichten Kuss an Shins Hals und drückt mit der Hand wieder leicht zu.
Shin keucht laut auf, fasst Kiro fest in die Haare und vergräbt das Gesicht in Kiros Haaren.
„Hör auf, das ist mir total peinlich...“
Kiro kichert auf und fährt mit seiner einen Hand unter Shins Shirt und streichelt über den Bauch des Größeren.
Keuchend zieht Shin leicht an Kiros Haaren. Der nimmt dessen Hände aus seinen Haaren und schaut zu ihm hoch und lächelt ihn leicht an.
„Es ist doch nicht schlimm, Großer.“
Shin dreht keuchend, rot und leicht schmollend den Kopf weg, doch Kiro steht auf, damit er auf gleicher Höhe wie Shin ist und schaut ihm fest in die Augen, nachdem er Shins Kopf zu sich gedreht hat.
„Was ist denn daran so schlimm, Lust zu empfinden? Ist doch okay...“, sanft schaut er ihm in die Augen und streichelt mit den Daumen über die weiche Haut von Shins Wangen.
Der versucht Kiros Blick auszuweichen und beißt sich auf die Unterlippe.
„Shinni...“, murrt Kiro und zieht an den Wangen.
Endlich schaut der ihn an. „Shin, was ist dir denn gerade so peinlich daran?“
Doch Shin kann nur die Schultern zucken und fasst nach Kiros Händen. Der zieht Shins Gesicht zu sich und drückt ihm einen leichten Kuss auf.
Überrascht schaut Shin zu ihm und erwidert den Kuss.
Leicht vertieft er den Kuss und zieht Kiro wieder auf seinen Schoß.
Der grinst leicht und murmelt „Endlich“, bevor er mit seiner Zunge über Shins Lippen fährt.
Shin umschlingt Kiros Hüfte und öffnet den Mund vorsichtig.

In dem Moment geht die Haustür auf und Strify kommt lächelnd in die Wohnstube, um eigentlich eine, für ihn tolle, Nachricht mitzuteilen, als er Shin und Kiro eng umschlungen und küssend auf dem Sessel sieht. Durch die zufallende Tür unterbrechen die beiden ihr Tun und schauen zu Strify, welcher nun wieder nicht mehr so glücklich aussieht.
„Sorry, wollte euch nicht stören...“, murrt er und will gehen, doch Kiro steht auf, stolpert und fasst dann Strify an der Hand.
„Was wolltest du uns denn gerade sagen? Alles wieder gut bei dir und Dennis?“, lächelnd schaut Kiro ihn an.
„Ja, das schon, aber du kannst gerne wieder weitermachen gehen, ich bin in meinem Zimmer.“
Kiro verzieht das Gesicht und schaut zu Strify auf. „Aber unser Treffen steht noch, oder?“
Zögernd nickt der und mimt ein Lächeln, bevor er sich los macht und aus dem Wohnzimmer verschwindet.

„Was für ein Treffen?“, fragt Shin und steht ebenfalls auf.
„Achso... Strify wollte morgen mit mir in den neuen Twilight-Film- oh... da wollten wir ja eigentlich übermorgen hin...“, mit schlechtem Gewissen schaut er zu Shin hoch.
Der zieht ihn zu sich, lächelt falsch und drückt ihm einen Kuss auf die Stirn.
„Schon gut, Kleiner. Ist doch schön...“
Kiro guckt zweifelnd und seufzt dann. „Wirklich...?“
Shin nickt und hält Kiro an der Hüfte fest. Der lächelt breit und zieht Shins Gesicht zu sich runter, um ihn leicht zu küssen.
Plötzlich knurrt Shins Magen und Kiro grinst in den Kuss hinein.
„Shinni hat Hunger.“, lächelt er und zieht Shin hinter sich her. „Nenn mich nicht so...“, murrt der und dackelt hinter dem kleinen Bassisten hinterher.
Der geht zum Kühlschrank und holt ein Fertigsandwich heraus und drückt es Shin in die Hand.
„Mit viel Liebe gemacht, oder?“, murrt der gespielt und wuschelt Kiro durch die Haare.
„Magst du nicht auch was?“, fragt er nach ein paar Bissen, bekommt aber ein Kopfschütteln als Antwort.
Shin nickt und isst sein Sandwich weiter.
Kiro schaut dabei leicht eifersüchtig zu und steckt die Hände in die Taschen, wippt mit den Füßen vor und zurück und lehnt sich schlussendlich gegen den Kühlschrank.

Plötzlich wird er leicht an der Taille gepackt und zur Seite geschoben.
Erschrocken schaut er nach hinten und blickt schnurstracks in Strifys Gesicht.
„Du stehst im Weg, Kleiner.“, meint der und schaut ihn sanft an. Kiro geht sofort einen Schritt weiter zur Seite und schaut zu Shin.
Strify nimmt sich auch ein Fertigsandwich und setzt sich auf einen der Küchenstühle.
„Mal keinen Salat?“, fragt Shin halb erstaunt, halb provokativ. „Könnte fett machen.“
Strify schaut ihn kurz an und wendet seinen Blick dann wieder ab. Kiro schaut zwischen beiden hin und her und reibt seine Hände erst aneinander und dann an der Hose ab.
Er fühlt sich unwohl in der Situation, vor allem, weil er sich ziemlich sicher ist, dass er der Grund für die provokativen Blicke ist, die die beiden sich immer wieder zuwerfen.
Irgendwann wird es ihm zu viel und er verlässt kopfschüttelnd den Raum.
Er spürt die Blicke beider auf sich, doch Kiro ist das in dem Moment so ziemlich egal, er hält diese Stille einfach nicht aus.
„Weißt du was mich wundert?“, bricht Shin die Stille zwischen ihm und Strify. Doch er lässt ihm keine Zeit zu antworten.
„Wenn du wirklich nur auf Dennis stehen würdest, warum reagierst du dann so auf Kiro? Vor allem, warum stört es dich so, dass ich mit dir konkurriere?“, damit steht er auf und verlässt ebenfalls den Raum.

Kiro liegt in seinem Bett und schaut zur Decke. Sein Magen knurrt immer wieder auf, doch Kiro hat einfach keine Lust aufzustehen und sich etwas zu essen zu holen. Er dreht sich von der Tür weg auf die Seite und schließt die Augen.
Als er sie doch noch einmal öffnet, bemerkt er die späte Uhrzeit und seufzt schwer. Langsam richtet er sich auf, schält sich aus seinen Klamotten, bis auf die Unterhose und schlurft aus dem Raum ins Bad.
Als er die Tür zum Badezimmer öffnet, bleibt er erstarrt stehen. „Ups...“
Strify, der nackt im Bad steht, dreht sich um und hält sich sofort ein Handtuch vor seinen Unterleib.
„H-hey...“, murmelt er und schaut mit roten Wangen zu Kiro. „Du kannst gerne mit rein kommen, ich bin schon fast fertig, nur noch Zähne putzen... Also?“
Zögernd und leicht nickend tritt Kiro mit ins Bad und nimmt sich sein Abschminkzeug.
Als er das nächste Mal nach oben in den Spiegel guckt, steht plötzlich Strify hinter ihm.
Seufzend lässt Kiro den Kopf hängen, als sich zwei Arme um seine Taille schlingen. „Kannst du... das bitte lassen...? Ich hab heute echt keinen Nerv mehr...“ Dennoch wird Kiro an Strifys Brust gezogen und sanft über den Bauch gestreichelt.
Kiro schaut auf Strifys Ebenbild im Spiegel und reibt sich erschöpft über die Augen. „Echt jetzt, Strify... Bitte las mich los, ich möchte nur noch ins Bett...“
„Schon gut, ich hab nicht vor, dir was anzutun, Kleiner...“, meint der nur und gibt ihm einen Kuss auf den Kopf. Dann lässt er mit einer Hand Kiro los und greift nach dem Feuchtigkeitstuch, welches in Kiros Hand liegt. Dann dreht er ihn sanft zu sich herum und tupft leicht Kiros Gesicht ab, entfernt das Make-Up und schaut ihn dann fest in die Augen.
„Du bist auch so hübsch, Kleiner...“, murmelt er und streichelt Kiro über die Wange.
Der wendet nur müde das Gesicht ab und dreht sich wieder um, nimmt sein Zahnputzzeug und beginnt sich die Zähne zu putzen.
Strify schaut verwirrt zu und stellt sich dann neben ihn, um ebenso seine Zähne zu säubern. Dann schaut er wieder zu Kiro, der seine Haarklammern, die er getragen hatte, um seinen Pony nach hinten zu stecken, löst.
Kiros Magen beginnt wieder zu knurren. „Hast du noch Hunger? Ich hab vorhin noch ein Sandwich im Kühlschrank gesehen, Kleiner.“
Doch Kiro schüttelt nur müde den Kopf. „Ich will nur noch schlafen...“, murmelt er, wischt sich wieder über die Augen und stützt sich leicht am Waschbecken ab.
„Alles gut, Kiro?“, fragt Strify leicht beängstigt und erhält ein Nicken.
„Ich bin nur total ausgelaugt... Ihr beide macht mich echt total fertig... Ich bin dann mal.“, als er seine Hand zum Gute Nacht hebt, umfasst Strify diese.
„Gute Nacht und wenn doch noch was ist, dann komm zu mir, klar?“, damit zieht er ihn noch einmal kurz zu sich um ihm einen Kuss auf die Stirn zu geben, doch Kiro drückt ihn kurz vorher weg.
„Jaja, ich überlegs mir... Bis morgen.“
Strify schaut ihn überrascht an und nickt dann zögernd. „Gut und... vergiss unser Treffen morgen nicht.“
Kiro nickt nur abwinkend und verlässt das Bad schlurfend.
Strify schaut ihm hinterher und seufzt.

Nach ein paar Minuten geht Strify Kiro hinterher und öffnet die Tür zu dessen Zimmer leise und steckt den Kopf hinein.
Seelig ruhig liegt Kiro in seinem Bett und schläft. Strify schleicht zu ihm rein und setzt sich an den Bettrand. Sanft streicht er über Kiros Haare. „Schlaf gut...“, haucht er und geht dann wieder aus Kiros Zimmer, um in sein eigenes zu gelangen und auch schlafen zu gehen.

Am nächsten Morgen wacht Strify früh auf, denn ein Albtraum hat ihn ziemlich hart ran genommen. Er hat davon geträumt, wie Dennis ihn wieder fallen lässt, weil er ihn zu dick findet, doch auch Kiro hat das gesagt und sah dabei so schrecklich dünn aus. Als er dann auch noch in einen Spiegel gucken musste, wo Kiro normal drin aussah und er selbst so unendlich dick, ist er ruckartig hochgeschreckt und hat an sich hinab geschaut. Er ist nur in Unterhose, denn er hatte am Abend nur noch das Handtuch gegen eine Shorts getauscht. Dann war er ins Bett gefallen und sofort eingeschlafen. Als er jetzt so an sich hinab schaut, fallen ihm schon ziemlich viele Problemstellen auf und als er sich Kiros Körper vor Augen gerufen hat, war der so perfekt, dass er einfach beschließt, dass er heute mal das Frühstück ausfallen lassen wird.
Er rappelt sich langsam auf und holt sich ein paar Sachen aus dem Schrank, in die er schnell schlüpft, bevor er sich auf den Weg in die Küche macht, wo er sich ein Glas Wasser holt, es leer trinkt und sich dann in das Wohnzimmer begibt.
Zu seiner eigenen Verwunderung findet er dort nur Shin auf dem Sessel vor, welcher tief in sein Buch vertieft zu sein scheint.
Strify setzt sich im Schneidersitz auf die Couch und starrt in den Raum. Plötzlich bemerkt er Shins Blick auf sich und schaut zu ihm.
„Was?“, fragt er leicht murrend und zieht die Augenbraue in die Höhe.
„Und wir läufts so mit Dennis? Oder eher mit Kiro? Schon entschieden, wen du zuerst ficken  willst?“, kommt es sarkastisch von Shin.
„Tja, vielleicht nehm ich ja beide gleichzeitig.“, knurrt Strify nur provozierend zurück.
„Tu ihm weh und ich bring dich um.“, droht Shin laut.

In dem Moment kommt Kiro in Shorts, einem engen schwarzen Top und einer großen Sonnenbrille in den Raum.
„Was ist hier schon wieder los?“, seufzt er mit heiserer, rauer und immer noch müder Stimme und stellt sich in die Mitte des Raumes.
„Warum trägst du eine Sonnenbrille?“, fragt Shin perplex.
Shin und Strify taxieren Kiro dabei jedoch auch von oben bis unten.
„Das ist hier gerade nicht die Antwort auf meine Frage gewesen. Was ist hier los.“, Kiro schaut ernst und mit harter Stimme zwischen den beiden hin und her.
Strify seufzt. „Nichts Kleiner, nur eine kleine Meinungsverschiedenheit.“, er lächelt ihn an, steht auf und geht auf Kiro zu.
„Hübsch bist du mal wieder. Ich mag deine Haare, aber warum hast du nun eine Sonnenbrille auf?“, fragt er und nimmt Kiro die Sonnenbrille ab. Der hat ziemliche Augenringe und Strify schaut ihn erschrocken an. „Hast du nicht gut geschlafen, Kleiner?“, fragt er geschockt und streicht sanft mit seinem Daumen über Kiros Augenringe. Der dreht den Kopf weg.
„Ich konnte nicht mehr schlafen, weil ich einen Albtraum hatte. Nichts weiter schlimmes.“, murrt er und dreht den Kopf weg.
„Aber ich hatte doch extra gesagt, du sollst dich bei mir melden, wenn was ist!“, empört sich Strify.
„Ich wollte aber nicht, okay?! Denkt ihr im Ernst, es macht mir nichts aus, wenn ihr euch hier gegenseitig wegen mir anblafft?! Wenn ich jetzt in der Nacht bei dir gepennt hätte, dann wäre Shin doch nur wieder traurig gewesen!“, blafft Kiro und schaut wütend zu Strify auf.
„Und deshalb setzt du deine Gesundheit aufs Spiel?! Ich hab doch gesagt, dass du nicht auf mich achten brauchst.“, meint nun auch Shin und Kiro guckt entgeistert.
„Sag mal, willst du mich hier gerade irgendwie verarschen?! Denkst du, oder besser, denkt ihr, dass ich euer Gezeter hinter meinem Rücken nicht mitbekommen habe?!“, wütend stemmt er die Hände in die Seiten, hat aber Mühe, die Augen offen zu halten.
Shin nimmt ihn in den Arm und drückt ihn fest an sich.
„Es tut mir leid, Kleiner... Wir sollten uns nicht mehr streiten... Ich hab dich doch lieb.“
Kiro windet sich unter Shins Griff durch und schaut die beiden Augen verdrehend an. „Ich hab jetzt schon keine Lust mehr... Fasst mich bitte einfach nicht mehr an.“
Shin und Strify sehen ihn überrascht an. „Was hast du denn, Kleiner?“, fragen sie gleichzeitig und fassen Kiro an der Hand.
Der schüttelt nur den Kopf.
„Lasst mich los, Leute.“ Doch die beiden denken nicht daran.
Erzürnt reißt Kiro sich los und stürmt aus dem Zimmer. Ratlos sehen sich die beiden Jungen an, doch dann schüttelt Shin fassungslos den Kopf und schubst Strify aus dem Raum.
„Geh nach und wehe, er heult irgendwann wegen dir!“
Strify schaut ihn überrascht an, lächelt dann leicht. „Danke.“, dann stürmt er hinter Kiro hinterher und platzt in dessen Zimmer, wo er Kiro auf dem Bett liegen sieht.
„Kleiner...?“, murmelt er und geht vorsichtig auf ihn zu, um sich neben ihn zu setzen.
Kiro dreht sich nur auf die Seite und somit mit dem Rücken zu ihm.
Strify seufzt und streichelt ihm über die Seite.
„Kleiner... Ich kann mir vorstellen, dass du dich überfordert fühlst und es tut mir... uns wirklich schrecklich leid...“ Kiro schnaubt wütend und dreht sich auf den Rücken.
„Kirolein-“ „Nenn mich nicht so.“, knurrt er und schaut böse zu Strify.
Der dreht sich neben ihn und kniet sich aufs Bett, um Kiro in die Augen zu gucken.
„Kleiner findest du gut, aber Kirolein nicht...?“, belustigt schaut er ihn an und legt seine Hand auf Kiros Wange.
„Ich hab doch gesagt, fasst mich nicht mehr an...“, murrt Kiro und schiebt die Hand weg, doch Strify fasst nach Kiros Hand.
„Kleiner, ich hab dich wirklich gern und nun red vernünftig mit mir... Was sollen wir tun, um dich wieder fröhlich zu stimmen?“
„Geh du und verschwinde zu Dennis und Shin soll am besten irgendwen anderes lieben, aber lass mich in Ruhe...“
Strify schaut ihn verletzt an, dann schluckt er. „Ist das wirklich, was du willst? Aber warum? Vor allem, weil du doch mich magst, oder? Ich meine... ach egal... Du Kleiner, was ist dann mit dem Film?“ „Vergisses, ich hab keine Lust darauf...“
Strify beugt sich über ihn.
„Jetzt reichts. Ich hab da keine Lust mehr drauf. Ich gehe erst von dir runter, wenn du dein Versprechen hälst, mit mir ins Kino gehst. Danach werde ich zu Dennis gehen und dich meinetwegen in Ruhe lassen, aber halte deine Versprechen ein, Kiro!“, ernst sieht er ihn an.
„Wenn es sein muss, werde ich dich auch „anfassen“, so viel ich will und wenn du Pech hast, dann werde ich WEIT gehen. So lange, bis du sagst, dass du dein Versprechen hälst!“
Kiro schaut wütend zu ihm  auf.
„Erpressen wird nicht helfen und außerdem hab ich keine Lust darauf und weißt du, du hast einen Freund! Mensch, lass mich doch einfach gehen!“, Kiro versucht ihn von sich zu stoßen, doch Strify drückt ihm einfach seine Lippen auf und pinnt Kiros Hände über dessen Kopf zusammen.
„Sag es. Sag, dass du dein Versprechen hälst...“, meint er sanft und küsst ihn auf den Kiefer.
Doch Kiro beißt sich nur sauer auf die Unterlippe und versucht sich weiterhin zu befreien.
Strifys Lippen wandern über Kiros Haut, hinunter zum Hals, wo er einmal sanft zu beißt.
Kiro keucht geschockt auf und schaut mit großen Augen zu Strify. Der lächelt nur leicht und schaut ihm tief in die Augen. „Kleiner, sag einfach, dass du dein Versprechen hälst...“, doch dank des Kopfschüttelns von Kiro leckt er über die Stelle, in die er eben noch gebissen hatte und saugt sich leicht fest.
Keuchend windet Kiro sich unter Strify, kommt aber nicht umhin, den Kopf zur Seite zu legen und Strify mehr Platz zu geben.
Der schüttelt grinsend den Kopf und saugt sich abermals am Hals fest, diesmal nur tiefer.
„Kirolein, du bist ziemlich niedlich, weißt du das? Aber macht dir das nichts aus? Willst du das hier wirklich?“
Kiro beißt sich fest auf die Lippe. Klar will er das hier, schließlich ist es Strify, aber er eigentlich wollte er den ja vergessen.
„Na gut... Dann...“, Strify zieht Kiro das Top aus und beginnt die Brust zu küssen und Kiro in die Brustwarzen zu beißen.
Der beugt sich ihm entgegen und hat seine Gegenwehr aufgegeben. Keuchend liegt er unter Strify und als der mit seiner freien Hand über Kiros Schritt streicht und leicht zu massieren beginnt, stöhnt Kiro unterdrückt auf.
„Hör auf...“, keucht er und schaut Strify flehend an. „Wieso? Dir scheints doch zu gefallen...“
„Mir... mir schon...“, keucht er, „Aber ihm nicht...“ Kiros Blick wandert hinter Strify und der dreht sich um und erstarrt. „Dennis? Seit... seit wann stehst du da?“
„Seit Anfang an. Und weißt du, normalerweise würde ich jetzt total sauer sein, aber ich kann es nicht wirklich, weil weißt du was? Dein kleiner Freund sieht schon ziemlich geil aus. Ich wollte dich eigentlich abholen, aber das hier scheint interessanter. Also, kann ich mit machen, oder nur zusehen?“ Geschockt schauen die beiden zu Dennis.
„Was denn? Der Kleine hat den perfekten Körper, im Gegensatz zu dir, Strify und ich hab echt Bock auf ihn.“
„Ich... Ich aber nicht!“, keucht Kiro angestrengt. „Ach quatsch. Ich hab gehört, du knutscht mit jedem rum und es würde nicht schlimm werden, schließlich hab ich nicht vor dich zu ficken, sondern nur ein bisschen zu naschen. Da ist mit Strify irgendwie noch ein bisschen lieber. Also was nun?“
Unwohl schauen sich die beiden Halb-Blondinen an und Kiro seufzt dann.
„So schlimm kanns nicht werden, oder?“ - „Warum zum Teufel willst du das machen?“, entsetzt schaut Strify Kiro an.
„Also erstens hab ich mittlerweile eh nen Ständer, da du ja deine Hand nicht weggenommen hast und zweitens, wenn du dann keinen Stress mit Dennis kriegst.“ Unwohl sieht Strify ihn an, doch Dennis geht schon auf die beiden zu. „Dann ist es ja beschlossen.“
Er nimmt Strify die Aufgabe ab, Kiros Arme fest zu halten und nimmt sofort Kiros Lippen in Beschlag, was diesen doch etwas überrumpelt.
Strify dagegen sitzt eifersüchtig auf Kiro. „Na Strife, eifersüchtig, dass deine beiden kleinen Spielzeuge rum machen? Tja, das ist dann wohl doch noch meine Rache für das rum machen mit ihm hier.“, meint Dennis und schiebt Strify von Kiro runter.
„Schau zu und platze vor Eifersucht.“, meint er fies grinsend und leckt einmal Kiros Hals hinauf und bringt den zum Keuchen.
Sein Hintern beginnt Kiros Schritt zu stimulieren und er beißt fest in Kiros Brustwarze.
Der stöhnt tief auf und krallt sich mit seinen Fingernägeln in die Hand von Dennis, die seine beiden fest hält.
Dennis lässt ihn los und zieht Kiro mit einem Ruck die Unterhose aus.
Erschrocken und sofort errötend versucht Kiro sein Genital zu verdecken, doch Dennis nimmt nur belustigt die Hände weg und leckt über das Glied. Dann schaut er kurz zu Strify. „Wag es dir, dich auch nur einen Millimeter zu bewegen. Und du fliegst raus.“, droht er ihm und nimmt Kiros Glied in die Mund, was den dazu bringt, sich irgendwo rein zu krallen und dummerweise wählt er Strifys Shirt und zieht fest daran. Da der damit nicht gerechnet hat, fällt er nach vorn.
„Dennis, das war nicht meine Schuld!“, ruft er überrascht aus und Kiro beginnt zu kichern, stöhnt aber kurz darauf laut auf, da Dennis begonnen hat, leicht an seinem Schaft zu knabbern.
„Mach schon mit.“, knurrt Dennis dann und beginnt wieder, Kiros Schwanz in seinen Mund aufzunehmen.
Strify seufzt zufrieden auf und drückt Kiro hart seine Lippen auf, sodass dieser er nicht einmal schafft, Luft zu schnappen, bevor Strifys Zunge schon so gut wie in seinem Hals steckt.
Für diese „Gemeinheit“ packt Kiro einmal fest in Strifys Schritt, was ihn laut aufstöhnen und den Kuss lösen lässt.

In dem Moment geht die Tür auf und Shin platzt versehentlich herein. Genervt stöhnt Dennis auf und lässt von Kiro ab.
Er schaut sauer zu Shin, der wie angewurzelt da steht. Kiro macht nicht nur mit Strify rum, sonder auch mit Dennis? Aber er dachte immer, dass Kiro Dennis hasst. Shin beißt sich verletzt auf die Unterlippe.
Kiro sucht nach seiner Boxer, zieht sie schnell an und springt auf, um auf Shin zu zustolpern. „Es tut mir leid...“, murmelt er.
„Was tut dir leid? Dass du nicht nur mit Strify, sonder auch mit dessen Freund rum vögelst? Weißt du Strify, als du das vorhin gesagt hast, hatte ich eigentlich gedacht, dass du das nicht ernst meinst!“, verletzt und mit Tränen in den Augen schaut er die Drei an.
„Deshalb hatte ich dich auch zu ihm gelassen und hab verzichtet, aber anscheinend war das die falsche Entscheidung...!“, weinend rennt er aus dem Zimmer.
„Genau das meinte ich Strify!“, haucht Kiro. Sein Herz hat sich bei Shins Anblick ziemlich zusammengezogen.
„Ich wollte keinen von euch zum weinen bringen. Weißt du, am besten kriegt ihr das hier ohne mich auf die Reihe... Ich bin weg.“, Kiro schüttelt den Kopf, sucht nach einer Hose, zieht sie blitzschnell an und rennt wie Shin aus dem Raum, mit Portmonee.
„Geht doch.“, meint Dennis und schaut Strify an.
„Endlich ist die kleine verwöhnte Göre weg und scheint gecheckt zu haben, dass er hier nicht erwünscht ist. Und nun zu dir. Wenn ich dich noch einmal mit ihm sehe, dann siehst du mich nie wieder, klar?“ Strify schaut bedröppelt zu Boden.
„Klar?!“, Dennis gibt Strify eine deftige Ohrfeige, die ihn erschrocken zu ihm schauen lässt. „Und anscheinend hast du auch nicht auf mich gehört. Du siehst immer noch so aus wie vorher. Da hat die kleine Göre wirklich einen besseren Körper.“
Verletzt und mit Tränen in den Augen schaut Strify ihn an.
„Wenn du jetzt heulst, beweist du nur, dass du noch weniger für ich geeignet bist, als eh schon.“, droht Dennis.
Strify schluckt die Tränen runter und nickt.
„Gut, dann lass und jetzt zu mir gehen, ich hab keine Lust, weiter in dem Bett der kleinen Göre zu hocken.“
Er ist keine kleine Göre...
Dennoch steht Strify auf und folgt Dennis, immer noch mit den Tränen kämpfend, aus seiner WG und zu ihm nach Hause, wo er noch eine Ohrfeige bekommt und danach von Dennis mehr oder weniger vergewaltigt wird, denn wirklich Lust auf Sex hat er nicht und es tut einfach nur weh.
Nur krampfhaft kann er sich die Tränen verkneifen, doch nachdem Dennis ihn gehen gelassen hat, humpelt er ins Bad und übergibt sich.

Irgendwie wirkt es befreiend und deshalb hilft Strify beim dritten Mal mit zittriger Hand nach.
Danach steht er zitternd auf und drückt die Spülung, bevor er zum Waschbecken schlurft und sich ausgiebig die Mundhöhle und die Hände wäscht.
Dann greift er nach seinem Handy und wählt Kiros Nummer, weil er Angst um ihn hat und wissen will ob es ihm gut geht und wo er ist, doch er bekommt keine Antwort.
Dafür ruft Yu ihn an und fragt nach Kiro, doch Strify kann ihm nicht helfen. Mitten in ihrem Gespräch bekommt Romeo eine SMS, in der Kiro mitteilt, dass er sich eine Auszeit von der Band nimmt, aber pünktlich nach ihrem „Urlaub“ wieder da sein wird, was ihn, Yu und Strify beruhigt. Strify teilt Yu noch mit, dass er die nächsten paar Taage wahrscheinlich bei Dennis bleiben wird, bevor er wieder aus dem Badezimmer tritt und zögerlich auf Dennis zugeht und ihn versöhnlich zu stimmen versucht, indem er sich auf dessen Schoß setzt und ihn ausgiebig küsst. Und anscheinend scheint es zu klappen.

Nach einer weiteren, schmerzvollen Runde Sex, in der Strify wieder mit den Tränen, aber auch dem Erbrechen gekämpft hat, schläft er erschöpft in Dennis´s Armen ein, die sich eigentlich viel zu sanft um seine Hüfte geschlungen haben. Vielleicht ist Dennis aber einfach nur wieder gut drauf.
Die nächsten paar Tage verzichtet Strify so gut es geht aufs Essen, ganz zum Leidwesen seines Körpers, aber Dennis scheint damit zufrieden, denn Strify hat zwei Kilo in den letzten vier Tagen abgenommen.

Als er wieder in die WG zurückkehrt, ist Kiro wirklich nicht da, was Dennis ebenfalls zufrieden stimmt, denn er kann ihn immer noch nicht ausstehen.
Yu und Romeo empfangen Strify herzlich, doch Shin ist ziemlich abweisend, schließlich reagiert Kiro dank Strify nicht auf seine Anrufe und ist auch wegen ihm erst weggegangen.

Mit einem schlechten Gewissen geht Strify deshalb am Abend zu Shin und setzt sich neben ihn auf die Bettkante.
„Es tut mir leid, dass Kiro weg ist und ich weiß, dass es meine Schuld ist, aber Yu hat regelmäßig Kontakt zu ihm und ihm scheint es gut zu gehen... Shin, können wir nicht von vorne anfangen...? Und ich bräuchte deinen Rat... Bitte, du bist die einzige Person, mit der ich reden kann...“
Shin geht auf das vorige nicht ein, sondern antwortet nur recht knapp. „Schieß los.“
„Es geht um Dennis...“, murmelt Strify leise. „Er... er hat mich in den letzten Tagen ständig geschlagen...“, beginnt er zu erzählen und zieht sein Shirt hoch, um Shin einige blaue Flecken an seinen Rippen zu zeigen.
„Und er zwingt mich weniger zu essen... Er beleidigt mich ständig als dick... Ich weiß nicht wie lange ich das noch aushalte... Ich weiß nicht einmal, was ich noch für ihn empfinde...“, haucht er.
„Ist es das dann wert? Ich meine, wenn er dich scheiße behandelt und du nicht weißt, was du fühlst, ist es das dann wert?“
Strify schaut ihn mit Tränen in den Augen an. „Ich... ich weiß nicht... Ich glaube nicht... Was soll ich machen?“
Shin rollt die Augen. „Mach Schluss. Lad ihn hier her ein und mach Schluss.“ - „Meinst du wirklich...? Ich hab Angst, dass Dennis mich dann wieder schlägt...“
„Wir sind doch da, oder?“ „Stimmt...“, murmelt Strify und schaut Shin leicht an.
„Du hast recht... Danke, dass du noch für mich da bist... Nach allem... Und, und es war nicht Kiros Schuld... Dennis hat das mit Absicht gemacht, um ihn los zu werden...“, murmelt er noch und lässt einen total entsetzten Shin in seinem Zimmer zurück.
Dann ruft er Dennis an, der auch kurz darauf auftaucht. „Dennis... ich... ich kann das nicht mehr länger...“, erzählt Strify leise, als nur er und Dennis in seinem Zimmer sitzen.
„Was meinst du damit?“, fragt Dennis scharf.
„Ich mach Schluss...?“, haucht Strify wenig überzeugend.
„Wie bitte?!“, entsetzt und plötzlich stink sauer schaut Dennis ihn an und schlägt ihn.
„Wie kommst du auf solchen Scheiß?!“, brüllt er.
„So. Du schlägst mich immer, wenn dir was nicht passt! Ich kann das nicht mehr...!“, schreit nun auch Strify und hält sich weinend die Wange.
„Du kleine miese Schlampe! Es ist wegen dieser kleinen Rotzgöre, oder?!“, wieder schlägt Dennis ihn. Und wieder. Und immer wieder schlägt Dennis auf Strify ein, bis dieser weinend am Boden liegt. Einmal hat man sogar eine Rippe knacken hören.

In genau dem Moment, wo die Tür knallend aufschlägt und gegen die Wand knallt, bricht Dennis Strify den Arm, in dem er eiskalt und kraftvoll, aber vor allem gezielt auf dessen Arm eintritt.
„Hey, hör auf Dennis!“, brüllt Shin und gefolgt von Romeo und Yu betritt er den Raum und die letzteren halten Dennis fest, während Shin den weinenden und völlig am Ende seiner Kraft stehenden Strify aufhilft und danach die Polizei und den Krankenwagen ruft.
Kurz darauf wird Dennis verhaftet und Strify fährt mit Yu zusammen ins Krankenhaus.
„Danke... euch allen...“, haucht Strify nochmal allen zu, bevor er in den Krankenwagen gebracht wird.

Am Ende der drei Wochen Urlaub hat Strify immer noch einen Gips um seinen Arm und einen Verband um seine Rippen, denn Dennis hat es tatsächlich geschafft, drei Rippen sauber und mit einem Mal durch zu brechen. Der ist seit dem Vorfall in U-Haft und Strify hat eine Anzeige gegen ihn aufgegeben. Und entgegen aller Vermutungen hat Dennis auch alles gestanden und drei Jahre kassiert, was Strify zwar recht hart erscheint, aber das ist wahrscheinlich nur die kleine Stimme in ihm, die ihm immer noch sagt, dass er immer noch etwas, was auch immer, für Dennis empfindet.
Er und Shin kommen auch wieder super miteinander klar und haben abgemacht, dass sie, wenn Kiro wieder da ist, noch einmal einzeln mit ihm reden wollen, um herauszufinden, was sie wirklich für ihn empfinden und ihn dann die Entscheidung treffen zu lassen und diese auch zu akzeptieren, egal, wer von beiden zurückstecken muss.

Doch wenn du Jungs dachten, dass jetzt alles wieder gut werden würde, da Kiro angekündigt hat, heute wieder zu kommen, dann haben sie sich alle ziemlich tief geschnitten.

Denn in dem Moment geht die Haustür auf und hibbelig sitzen die vier in der Küche, haben Lasagne für Kiro gemacht, weil es ja sein Lieblingsgericht ist.
„Bin wieder da.“, hören sie Kiro rufen.
„Wir sind in der Küche.“, ruft Yu und alle schauen erwartungsvoll zum Kücheneingang, doch was sie zu sehen bekommen, schockt sie alle sehr.

„Kiro!“, rufen Shin und Strify entsetzt und halten sich die Hand vor den Mund, während Yu stark die Luft einzieht und Romeo nur mit offenem Mund erstarrt zu Kiro schaut.
„Was schaut ihr denn so?“, fragt der Strich in der Landschaft, der wohl mal Kiro war. Doch jetzt ist es nur noch ein Skelett. Nur noch Haut und Knochen mit einem breiten Lächeln auf den Lippen.
Geschockt steht Strify auf und geht auf Kiro zu, fasst ihn ganz vorsichtig an, so als könnte der kleinere vor ihm zerbrechen, und dennoch zuckt der zusammen. „Das tut weh.“, meint er und schaut zu Strify hoch, welcher sofort, als hätte er sich geschnitten, die Hand von dem zerbrechlichen Körper nimmt.
„Kiro, wann hast du das letzte Mal was gegessen?“, haucht Strify und er schaut ihn zitternd an.
„Keine Ahnung ist aber auch egal, ich bin eh viel zu fett.“
Entsetzt über diese Aussage schauen die anderen vier Bandmitglieder den Kleinsten ihrer Gruppe an.
„Kiro... Hast du dich in der letzten Zeit mal angesehen...?“, fragt Strify und legt ihm eine Hand auf den Kopf, doch sofort hat er ein dünnes Haarbüscheln in der Hand.
„Verdammt Kiro, was hast du mit deinem Körper getan?“, entsetzt und den Tränen nahe hockt er sich vor ihn und schaut zitternd zu ihm hoch, das dünne Haarbüschel in der Hand, es Kiro zeigend.
„Keine Ahnung, die fallen in letzter Zeit einfach so aus... Ich glaub ich werde einfach alt.“, grinst er und schaut Strify verwirrt an. „Warum weinst du jetzt und warum schaut ihr anderen so komisch?“
„Warum ich weine...?“, haucht Strify, lässt die Haare fallen und nimmt hauchzart Kiros Hand in seine.
„Findest du mich dick, Kiro?“ Der schaut ihn entsetzt an.
„Nein, natürlich nicht! Du bist so hübsch! Ich möchte auch so dünn sein wie du.“, meint Kiro entrüstet und verwirrt. „Aber warum fragst du so was?“
„Guck dir unsere Hände an, Kleiner... Deine Hand... besteht nur noch aus Haut und Knochen, so wie der Rest von dir... Schau... schau es dir an Kiro... Siehst du das?“
Überrascht schaut Kiro auf ihre Hände. „Stimmt deine Hand ist dicker als meine, aber ich bin trotzdem noch dick... Heißt das, dass du viel dicker bist als ich?“
Strify schüttelt vehement den Kopf und beginnt hemmungslos zu weinen.
Yu tritt hinter ihn und legt ihm eine Hand auf die Schulter.
„Kiro, was Strify dir sagen will ist, dass du viel zu dünn bin... Magst du irgendwas essen?“
Kiro schüttelt den Kopf. „Nein, ich hab keinen Hunger.“
„Und wann hattest du das letzte Mal Hunger?“, fragt Romeo leise.
„Keine Ahnung... Schon lange her... Vor ein, zwei Wochen?“, Yu zieht scharf die Luft ein.
„Kleiner... Das ist nicht gesund... Weißt du, ich hab dich wirklich lieb, aber du siehst so schlecht aus... Als wärst du wirklich ganz doll krank... Würdest du uns vielleicht ins Krankenhaus begleiten?“, vorsichtig schaut Yu zu Kiro hinab, während Shin sich um Strify kümmert und ihn zur Seite zieht und ihn in den Arm nimmt, denn Strify kann nicht mehr aufhören vor Sorge und Angst zu weinen.
„Aber wie meinst du das? Ich bin nicht gesund? Ich bin doch voll normal, oder?“
„Nun ja...“, fängt Romeo an, bricht aber ab.
„Wie meinst du das?“, fängt Kiro an sich aufzuregen, doch bevor er weiter machen kann, läuft er erst rot und dann weiß an. „Uhhh~...“, keucht er und kippt.
„Kiro!“, ruft Yu und fängt ihn auf.
„Das er bis jetzt durchgehalten hat... Romeo ruft nen Krankenwagen! Shin, kümmer dich weiter um Strife... Mach ihm nen Kakao oder so.“

Yu trägt Kiro auf die Wohnzimmercouch, während Shin eine Tasse Kakao macht, sie Strify in die Hand drückt und dann mit Strify, halb ihm Arm, in dessen Zimmer geht und ihn auf sein Bett verfrachtet.
„Strife, das wird schon alles wieder...“, versucht Shin ihn zu beruhigen.
„Aber weißt du was? Wir brauchen jetzt wenigstens nicht mehr mit Kiro über unsere Gefühle und so weiter reden, denn deine Reaktion hat gezeigt, dass du eindeutig mehr für Kiro empfindest, als ich... Ich hab ihn lieb, aber du liebst ihn... Da ist ein Unterschied... Strife... Wir kriegen das wieder hin. Kiro kommt jetzt ins Krankenhaus und die kriegen ihn wieder hin... Trink deinen Kakao und danach schläfst du am Besten, und danach erzähl ich dir, ob was neues wegen Kiro raus gekommen ist...“
Strify hat die ganze Zeit schluchzend zugehört und den Kakao geschlürft.
„Danke...“, haucht er jetzt und gibt Shin einen Kuss auf die Wange, er kann die Stirn ja nicht erreichen.
Shin lächelt und streichelt ihm durch die Haare.
„Leg dich jetzt am besten hin, Strife...“
Der nickt und legt sich hin und zieht aber Shin mit runter.
„Was wird das.“
„Ich will nicht allein sein, tut mir leid.“ Shin schüttelt lächelnd den Kopf.
„Ich kanns verstehen. Und jetzt gute Nacht.“ Shin und Strify schließen beide die Augen.
„Ich hab Kiro verloren...“, murmelt Strify noch und kuschelt sich weinend an Shin.
Der denkt zwar genau dasselbe, doch hofft er, dass Optimismus die Situation und auch Kiro noch retten kann.
„Alles wird wieder gut.“, murmelt er und drückt Strify an sich.

~*~

Das war das erste Kapitel^^ Ich hoffe, es hat euch gefallen? :)
Lg :3
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