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Difficult love

GeschichteSchmerz/Trost, Liebesgeschichte / P12 / MaleSlash
Azusa Nakano Tsumugi Kotobuki
12.07.2014
12.04.2016
16
18.111
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12.03.2015 840
 
„U-ui??“ entsetzt starrte ich die Braunhaarige an.
Sie…sie küsste ihre große Schwester Yui!
Als sie mich sah löste sie sich von ihr und sah betreten zu Boden.
„W-was tust du denn da?“ fragte ich voller Scham.
Plötzlich sah sie auf und schrie mich an: „Das geht dich doch wohl einen feuchten Dreck an, oder??“
Und stapfte wütend davon.
Yui sah recht verwirrt aus. Meine Chance!
„Warum…habt ihr euch geküsst?“ fragte ich sie und schluckte schwer.
Sie zuckte mit den Schultern.
„Macht man das unter Geschwistern nicht manchmal so?“ fragte sie dann mit fast heiserner Stimme.
Ich schüttelte den Kopf.
„Aber doch nicht SO! Mal ein kleines Küsschen ist okay, aber ihr habt euch ja fast aufgefressen!!“
Verwirrt von meinen eigenen Gefühlen und erschrocken über die Situation stiegen Tränen in meine Augen.
Yui sagte nichts, sondern sah einfach auf den Boden.
Ich schüttelte langsam den Kopf und stürmte davon.
Wieso küsste Ui Yui? Und wieso benahmen sich die beiden so?
Tausend Fragen schwirrten in meinem Kopf herum, doch auf keine von ihnen wusste ich eine Antwort.
Außerdem…warum tat es so weh? Warum tat es weh, als ich die beiden so sah?
Eng umschlungen…sich küssend…liebevoll…
Ehe ich mich versah landete ich weinend in Mugi’s Arme.
„Huch, Azusa-Chan…was ist denn los?“ fragte sie mich besorgt und streichelte mir dabei sanft durchs Haar.
„Ich-Es-Warum…?-„ fing ich an, doch ich bekam keinen meiner Sätze vernünftig heraus.
„Sssht!“, machte Mugi, „ist ja gut. Jetzt beruhige dich erstmal und ich mache uns einen Tee.
Dann erzähle mir was dich so bedrückt, okay?“
Doch ich schüttelte den Kopf.
„Ich…kann nicht. Tut mir leid.
Ich…sollte wohl jetzt besser gehen.“
Ich ließ von Mugi ab und schloss mich im Mädchenklo ein.
Ich sagte der Lehrerin dass ich krank sei und durfte nach Hause gehen.
Zuhause nahm ich erstmal ein Bad.
„Ui…hat Yui geküsst…nicht, wie eine Schwester eine Schwester küssen sollte…“
Ich tauchte tiefer ins Wasser.
„Ui….“ Noch tiefer…
„Blub, blub, blub…“ Erschrocken setzte ich mich auf und rang nach Luft.
Fast wäre ich ertrunken!!
Seufzend stieg ich dann aus der Wanne und trocknete mich ab.
Da klingelte auch schon das Telefon.
Gehetzt dadurch rannte ich mit nackten Füßen zum Telefon, da meine Mutter nicht da war.
„Nakano am Apparat, wie kann ich helfen?“
„Azusa …?“ ich erschrak…
Am Hörer hörte ich die Stimme von Ui-Chan.
Kurz war ich perplex. Doch dann sprach ich weiter.
„J-ja? Ui?“
Man hörte ein leises schluchzen.
„Hör mir nun genau zu…das, was heute passiert ist…naja…das muss unter uns bleiben, okay?“
Ich wusste nicht, was ich sagen sollte.
„J-ja…von mir aus.“ Antwortete ich schließlich leise.
„Danke, Azusa…“ zwischen dem leisen Rauschen klang Ui’s Stimme beruhigt und froh.
Dann legte sie plötzlich auf….
Ohne sich zu verabschieden legte sie auf…
Ich war gerade dabei mich anzuziehen als das Telefon erneut läutete.
„Och, wer ist das schon wieder?“
„Guten Abend. Hier spricht der Butler der Familie Kotobuki.
Fräulein Kotobuki wollte mit ihnen eine kleine Konversation führen, und ich sollte nachfragen ob das denn ein geeigneter Augenblick wäre?“
Perplex stotterte ich: „Ä-äh..ja. Na klar!“
Im Hintergrund hörte man nur „Junges Fräulein? Sie dürfen.“
Und danach ein lautes Geräusch. Ich klemmte das Telefon zwischen meinen Kopf und meiner Schulter und zog mich weiter an.
„Guten Abend Azusa-Chan.“ Begrüßte mich eine honigsüße Stimme die ich nur allzu gut kannte.
„Guten Abend Mugi…Chan. Was gibt’s?“
„Ach, ich wollte nur Fragen wie es dir so geht. Ich hörte du seist wieder krank…“ sie räusperte sich als sie dies sagte.
Und wir beide wussten dass das nicht stimmte.
Aber ich konnte es ihr einfach nicht sagen.
„Äh ja…so war das.“
Ich konnte förmlich Mugi’s prüfenden Blick auf mir spüren.
„Azusa, du bist…“ Fußstapfen ertönten und dann eine Tür, die zufiel.
Erst dann sprach sie weiter.
„…meine Freundin, du kannst und sollst mir ALLES sagen. Ich bitte drum!“
Ich grübelte. Ich wollte es ihr ja sagen, aber ich konnte einfach nicht!!
„Tut mir leid, ich kann es dir einfach nicht sagen.
Gib mir einfach Bedenkzeit, okay?“
Ein Seufzen durchs Telefon.
„Okay, aber entscheid dich bald. Ich möchte keine Geheimnisse in unserer Beziehung haben, okay?“
„Klar!“ lächelte ich.
„Gut. Weißt du was…?-„
Wir tratschten noch ein Weilchen, bis meine Mutter dann von der Arbeit nachhause kam und an das Telefon wollte.
Ich würde morgen wieder zur Schule gehen.
Ich würde morgen wieder Ui und Yui begegnen…
Und ich würde mich morgen entscheiden….
Ich atmete tief ein…
Und ging schlafen.
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Huhu!
Gut, das nächste Kapitel ist draußen, yay!
Ich habe im Moment Praktikum und schreibe deshalb schon vorher weiter.
Das heißt das, was ich jetzt schreibe habe ich am….öh 8ten geschrieben?! xD
Gestern (also nehmen wir mal an heute ist der 12) war mein Geburtstag, und da wollte ich ja nicht anfangen zu schreiben. Ò.ó
Naja, ich hoffe, es hat euch gefallen.
Bis zum nächsten Mal (bzw. der nächste 12 xD) eure Len. ~
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