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Difficult love

GeschichteSchmerz/Trost, Liebesgeschichte / P12 / MaleSlash
Azusa Nakano Tsumugi Kotobuki
12.07.2014
12.04.2016
16
18.111
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12.01.2015 1.299
 
Mit bester Laune betrat ich das Schulgebäude unserer Schule.
Ich konnte nicht aufhören zu lächeln seit „diese Sache“ gestern geschehen ist…
„Azu-Nyan, guten Morgen!“ Yui kam zu mir und begrüßte mich – wie jeden Morgen.
Nur eines wusste sie und wahrscheinlich der Rest der Welt außer Mugi, Ui und ich nicht…Mugi war nun mein! <3
Ich wusste nicht wieso, aber zu wissen, dass nur ich sie von ganz anderen Seiten zu sehen, machte mich unbeschreiblich glücklich.
„Ist was? Du grinst so außergewöhnlich Azu-Nyan“
Schnell wurde ich aus meinen Gedanken gerissen.
„Oh, äh…“ fing ich an. Da wurde ich auch schon von Mugi’s Umarmung überrumpelt.
„Guten Morgeen~“ flüsterte sie sanft in mein Ohr.
Ich drehte mich mit hochrotem Kopf um und sah in ihre funkelnde, großen Augen.
„M-mugi-Senpai!“  stammelte ich.
„Morgen Mugi!“ begrüßte sie Yui.
Nach und nach trudelten die anderen auch zu uns und zusammen gingen wir in unsere Klassen.
Ich war getrennt von Mugi-Senpai…oder jetzt wohl eher –Chan…hi hi!
Ich kicherte vor mich hin. Naja, ich würde sie ja die Pause lang bei mir haben.
„Warum lachst du?“ Ui war an mich rangetreten und schaute in mein vor Schreck geweitetes Gesicht.
Prustend wendete sie sich von mir ab. Errötet rief ich: „U-ui-San, erschreck mich doch nicht so!!“
Doch sie lachte einfach weiter. Nach einer konnte ich auch nicht mehr und fing an mit zu lachen.
„Ehehe…Und? Wie war das Date mit Mu…“ sie sah sich schnell um.
Dann flüsterte sie lächelnd: „Mugi-Senpai?“
Mein lachendes Gesicht verschwand…richtig.
Ich hatte sie gestern einfach sitzen gelassen und ihr erst am Abend bescheid gegeben.
Ich war echt eine schlechte Freundin!
Mir meiner Schuld bewusst sah ich sie entschuldigend an.
Sie aber sah nur lächelnd in mein Gesicht. Es sah so aus, als ob sie gerne geweint hätte, aber vielleicht bildete ich mir das auch nur ein.
„G-gut…“ lautete meine knappe Antwort.
„Mehr Details!“ lachte sie und stieß mich leicht an.
Ich seufzte…
„Naja, ich habe sie vom Bahnhof abgeholt.
Dann sind wir in der Stadt in einige Geschäfte gegangen und haben uns alles angeguckt.
Mugi hat erzählt, dass sie schon fast alle Klamottenläden in der Gegend kennt!“
„Wow, das sind doch so viele!“ lachte Ui.
„Stimmt.“ Ich hatte gehofft sie damit auf ein anderes Thema zu bringen, aber erfolglos…
„Und? Wie ging’s weiter? Habt ihr euch geküsst? ~“
Bäng! Direkt ins Schwarze getroffen. Das sah sie wohl auch…
Sie sah nun aus als ob sie sich dazu zwingen würde zu lächeln…weil sie sonst zerbrechen würde.
Sie würde in sich zerfallen…ihre Fassade würde in sich zerfallen.
Und sie würde aufgefressen werden…von dem Gefühl der Einsamkeit und des Schmerzes.
Wieso spürte ich soviel Schmerz und Hass in ihr?
Und…warum empfand sie so? War sie etwa immer noch in Mugi-Senpai verliebt?
„N-naja…ich setze mich dann mal wieder auf meinen Platz.
Bis später in der Pause…oh! Du willst die doch auch lieber mit Mugi verbringen!
Kann ich verstehen, dann bis später…“ sie zog sich zurück.
„Warte mal! Wegen neulich…“ doch sie hörte mich anscheinend nicht mehr.
Der Unterricht begann wie jedes mal gleich…doch ich sah immer wieder zu Ui-Chan.
Immer wieder musste ich über ihren Gesichtsausdruck von vorhin nachdenken…
Ich muss sie fragen! Ich muss sie fragen ob sie Mugi-Senpai noch liebt.
Aber ob jetzt ein guter Zeitpunkt wäre?
Außerdem hat sie doch selbst gesagt es ist okay, wenn ich mit ihr gehe.
Und ich liebe Mugi. Sehr.
„Ah! Hallo Leute!“  ich rannte nach draußen.
Dort warteten bereits Mugi-„Chan“, Mio-Senpai und Ritsu-Senpai auf mich.
„Hey Azusa!“
„Wo ist Yui-Senpai? Sie ist doch sonst fast immer bei uns.“ Fragte ich, und schaute mich um.
„Sie ist bei Ui. Es geht ihr wohl nicht so gut…sie hat plötzlich angefangen zu weinen und ist zusammengebrochen!“ erzählte Ritsu.
„Was??“ ich konnte und wollte es nicht glauben.
Also hatte ich recht…sie litt wegen Mugi und mir.
Sie litt darunter sehr…und ich Idiotin war so dumm es nicht zu bemerken!
„Wo ist sie jetzt?“ fragte ich aufgeregt. Ich wollte die Sache so schnell wie möglich klären.
Doch Ritsu schüttelte den Kopf. „Yui hat gesagt das Ui gesagt hat sie will mit niemandem reden.
Deswegen stehen wir auch hier.“
Mio schaute traurig.
Beunruhigt sah ich zu Mugi.
Sollte ich ihr davon erzählen? Am besten, ich schlafe noch mal eine Nacht drüber…
Wenn ich überhaupt Schlaf bekomme…

Unsanft wachte ich auf.
Ich lag noch immer auf dem Boden und um mich herum war nun alles schwarz.
In der Ferne hörte ich Leute schreien und kämpfen…doch ich konnte mich nicht bewegen.
Ich war bewegungsunfähig…war das etwa wieder ein Traum?
Ich wusste nicht wo oben oder unten war…alles war einfach nur schwarz!
Auf einmal eine Stimme…sie drang leicht und sanft in mein Ohr…
A…sa-Chan, ich liebe dich…
Azu…a-Chan, ich liebe di…
..-zusa-cha…

Mein Kopf fing an zu schmerzen. Meine Finger kribbelten und ich hatte den Drang zu schreien.
Warum quälten mich die Träume so? Dabei fühlte es sich auch nicht wie ein Traum an…
Für mich war das ein einziges Horrorszenario. Und ich war das Opfer.
Plötzlich ein Schlag auf meiner Brust…und noch einer.
Mit schmerzerfülltem Gesicht schrie ich meinen Schmerz einfach heraus.
Ich unterdrückte nichts…ich unterdrückte keine Gefühle…
Azusa…Azusa!!
Erneut ein Schlag auf die Brust.
Und ich wachte auf. Vor mir Mugi…wieder in diesem Kampfanzug…
Wieder diese Leute in meinem Alter die aussahen, als ob sie schon viel Schreckliches gesehen haben…
Und wieder dieses Gefühl, dass irgendwas fehlt…
Geht es wieder, Azusa-Chan?
Mit emotionslosen Augen blickte ich zu Mugi hinauf. Ich lag immer noch auf dem Boden, allerdings nicht mehr in der Schwärze.
Mugi sah auf mich herab und schaute besorgt.
Sie musterte mich etwas, dann meinte sie: „Okay,
Sie ist soweit. Bringt sie „dorthin“.

Sie betonte „dorthin“. Aber wo war „dorthin“?
Ich bekam Panik. Scheu sah ich mich um. Über all fremde Gesichter die mich anstarrten.
Keiner von ihnen schien so etwas zu fühlen wie „Mitleid“.
Sie alle sahen aus wie Krieger…wie Leute, die nie aufgaben, selbst, wenn sie ihren besten Freund sterben gesehen haben.
Und neben all diesen Leuten…was war ich?
Ein dummes Mädchen, das ihre beste Freundin wegen ihrer Liebe sitzen ließ.
Ich fühlte mich schrecklich.
Ich wollt, ich könnte die Zeit zurückdrehen…noch einmal von neu starten.
Dann würde ich alles anders machen. Dann würde ich dafür sorgen, dass es Ui gut geht.
Dann würde ich mich nicht in Mugi-Senpai verlieben.
Während ich mir all das ausmalte wurde ich bereits „dorthin“ gebracht.
Meinem Körper ging es schon irgendwie besser. Ich hatte nicht allzu große Schmerzen mehr.
Azusa? Azusa!
Mugi lief zu mir.
Sie lächelte aufbauend.
Du musst jetzt stark sein!
Ich verstand diese Worte nicht…doch bevor ich richtig darüber nachdenken konnte…
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Aloha meine Lieben!
Hier das nächste Kapitel meiner FF. Man, ich mag meine Geschichte mehr und mehr…
Ich weiß selbst nicht why! O.O
Ich hoffe, euch gefällt sie auch?
Ach ja: Da anscheinend viele diese „Traumwelt“ nicht richtig verstehen erkläre ich es euch mal. ^-^
Also – Azusa bekommt diese Träume wenn sie gewisse Sachen auf dem Herzen hat.
Dies kann das Gehirn ja meist besser verarbeiten wenn der Mensch träumt.
Deswegen hat ihr Gehirn…oder besser gesagt hat sie immer wieder Träume indem Figuren aus ihrem realen Leben auftauchen.
Ich kann euch schon mal sagen – Die Träume haben indirekt was mit ihrer Zukunft zutun.
Also deutet gut und seid aufmerksam! ;)

Naja, falls das dennoch so verwirrend ist, muss ich mir was anderes überlegen…O.O
Ich hoffe, es hat euch gefallen.
Ich würde mich soo über Reviews freuen!^^
Bis dann, Kagamine Len.
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