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Difficult love

GeschichteSchmerz/Trost, Liebesgeschichte / P12 / MaleSlash
Azusa Nakano Tsumugi Kotobuki
12.07.2014
12.04.2016
16
18.111
1
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12 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
12.06.2015 786
 
„Azusa….HILFE!!!“
Ich stockte.
Beinahe hätte ich den Hörer fallen gelassen, und ich klammerte mich fest an ihn.
„U-Ui-Chan?? Was ist los?“ nervös krallte ich in das Telefon.
Von der anderen Seite aus hörte ich nur leises krächzen.
Dann begann sie zu sprechen…ganz leise…
„Azusa…hör mir zu. Suzuka Chika Straße.
Nr. 14…bitte…“
TOOT TOOT TOOT TOOT
“Aufgelegt…” murmelte ich.
Es verstrichen keine 30 Sekunden in denen ich mich blitzschnell anzog, meine Schlüssel und Pfefferspray mitnahm, mein Handy einpackte und aus dem Haus stürmte.
„Ui. Halte durch! Ich komme!“
Die Suzuka Chika Straße war nicht weit von hier…aber Ui-Chan’s Haus lag doch in einer komplett anderen Richtung?!
Ich rannte so schnell, wie ich nur konnte.
Dann war ich da...
Eigentlich war die Suzuka Chika Straße friedlich und ruhig.
Was sollte hier schon geschehen?
Ich tat einen Schritt nach dem Anderen und mein Atem war schwer.
„Ich hoffe nur, ihr ist nichts passiert…“ dachte ich.
Ich durchsuchte alles. Alle Winkel. Alle Häuser.
Aber Ui-Chan war nirgends aufzufinden.
Ich durchsuchte Ecken, von denen ich nicht mal wusste, dass sie existieren!
Schließlich…sah ich sie.
„UI-CHAAAN!“ schrie ich und rannte zu ihr.
Sie schien weder verstört zu sein noch irgendwie ängstlich.
„Da bist du ja endlich, Azusa-Chan.“
„W-warum hast du mich gerufen? Dir scheint es ja prima zu gehen.
Ich dachte, du wärst in Gefahr!!“ verwirrt und wütend aber auch erleichtert schrie ich sie außer Atem an.
Sie sah traurig nach unten.
„Tut mir ja leid, aber…“ fing sie an.
„Aber was?“
„…ich wollte wissen, ob ich dir noch so viel bedeute, das du mich retten kommst…“ flüsterte sie.
Was? Habe ich das gerade richtig verstanden?
„Ui-Chan…?“
„J-ja?“ sie sah nach oben.
Ich umarmte sie.
„Natürlich sorge ich mich um dich.
Du bist eine wertvolle Freundin, und ich bin froh, dich zu haben.
Auch…wenn in letzter Zeit alles schief läuft…“
Ui schubste mich weg von ihr.
„D-du verstehst nicht…ach, ich bin einfach dumm!“
In ihren funkelnden Augen bildeten sich Tränen.
„Was hast du denn?“ ich kam näher und wollte eine Hand auf ihre Schulter legen, aber sie schlug sie weg.
„Du…verstehst nicht. Ich darf dich nicht berühren! Sonst…“
Sie schwieg kurz.
„Sonst…schmerzt es wieder.“
Ich verstand nicht recht. Tat ihr irgendwas weh?
„Du sagtest…ich wäre eine Freundin für dich…
Aber ich bin nicht die Freundin, richtig?
So ist es doch, oder??“
Sie fing an zu weinen, und schluchzte leise.
„Aber ich war auch noch so dumm und habe dir den Vortritt gelassen…
Nein, ich wollte dich glücklich machen!“
Ich war verwirrt.
„Ui-Chan…wovon redest du?“ fragte ich vorsichtig.
Sie schluchzte.
„Das…das darf ich nicht!“ murmelte sie dazwischen.
„Was darfst du nicht?“ ich gab nicht nach. Ich wollte wissen, was mit ihr ist.
„Ich…darf diese Gefühle nicht haben.“ Weinte sie.
Ich schaute sie verwundert an.
Dann sagte ich: „Aber…Gefühle sind halt da. Und du darfst sie nicht verstecken!
Ich bin ja jetzt da. Du kannst mir alles erzählen!“
Ui sah kurz auf.
„D-das ist lieb von dir, aber…“ sie sah wieder zu Boden.
„Komm, sag schon“ lächelte ich sanft.
Sie schluckte.
„G…“
Ich war gespannt auf das, was jetzt käme.
„G…

GEFÜHLE SIND DOOF!“ rief sie aus und eine dicke Träne kullerte wieder über ihre Wange.
Ich musste lachen.
„Ja. Ja, das sind sie. Manchmal. Sie können auch schön sein!
Wenn du da so sitzt, und an deine bestimmte Person denkst…die Zeit vergisst.
Du willst unbedingt bei der Person sein, und du würdest alles für sie tun.
Dieses Gefühl ist so stark…so unbeschreiblich!“
„Du redest von Tsumugi-Senpai, habe ich recht?“ unterbrach mich Ui.
Ich stockte. War…sie vielleicht eifersüchtig?
„Was? Äh…nein, nein. Ich rede im Allgemeinen!“ log ich.
Natürlich redete ich über Mugi-Chan…ich liebte sie über alles!
„Tja, ich schätze…ich werde jetzt gehen.“ Lächelte Ui.
„Aber...bitte erzähl mir doch, was dir auf dem Herzen liegt, Ui-Chan!“
Ich hielt ihre Hand. Diesmal tat sie nichts…
Ehe ich mich versah…landeten ihre Lippen auf meinen.
Ich weitete die Augen.
Diese Art, wie sie mich küsste…
Schmerzhaft und leidenschaftlich. Fast so wie bei Mugi heute Morgen…
Sie löste sich von mir, ehe ich was machen konnte.
„Verstehst du es jetzt? Ich darf dir nicht zu nah kommen, Azusa…“
Und ihre warme, weiche Hand…verließ die Meine.
„Was...ist das für ein Gefühl?“
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Hey!

Dies ist schon das elfte Kapitel, hui!
Wie schnell das geht xD
So~ Ich hoffe, es hat euch gefallen.
Über Reviews würde ich mich tierisch freuen.
Ihr könnt mir dort auch eure Meinung zu der FF geigen ;)
Also dann, bis zum nächsten zwölften!
Bye Bye! ~~
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