Gruppe 09: Alles anders

von MDU-Story
GeschichteAllgemein / P12
09.07.2014
09.07.2014
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09.07.2014 630
 
Hallihallohallöchen und willkommen zur MDU-Story der achten Gruppe [„leider“ ist es nicht die achte Gruppe gewesen, die rauskommt, sondern bereits die Neunte^^]
Die Gruppe war am 26.01.2013 vollständig und ist damit [zählt man von erstmaliger Vervollständigung bis Fertigstellung] die Gruppe, die bislang am längsten gebraucht hat :O
Ich bin mir aber sicher, dass sie früher oder später überflügelt wird^^
Auch erwähnenswert ist, dass unter jenen, die mitgeschrieben haben...

1. allosaurus
2. JugolasVIII
3. The Waif
4. HeartOfAngel
5. NamiraKayleighFaolan
6. AuctrixMundi
7. FoolishWriter
8. Calaijah
9. social anxiety
10. Oki-Chan

...streng genommen nur Eine aus der ursprünglichen Gruppe mitgeschrieben hat, nämlich Oki-Chan [Merjylina war damals unter ihrem damaligen Account Lilith Iryna gelistet (jetzt NamiraKayleighFaolan)]!
Ich danke allen ganz herzlich für ihre Teilnahme, es war echt schön zu beobachten, wie jeder seinen Teil geleistet hat und so eine tolle Geschichte entstanden ist!
So, jetzt aber genug des Vorgeredes, es hat ja so schon lange genug gedauert :D
Viel Spaß!

Kapitel 1 - allosaurus


Ellen warf sich so schnell sie konnte hinter das rote Auto, das bereits Radhoch im Schnee versunken war. Keinen Moment zu früh, im nächsten Moment prasselten dutzende Schneebälle auf die Stelle, wo sie eben noch gestanden hatte.
„Das gibt Rache!“, rief sie lachend, strich sich das lange schwarze Haar aus dem Gesicht und begann aus dem Schnee um sie herum ein Munitionslager aufzubauen.
Ha, die anderen würden eine Abreibung bekommen, die sich gewaschen hatte!
„Angriff!“, rief William „wir dürfen sie sich nicht verschanzen lassen! Auf sie mit Gebrüll!“
Ok, dann halt Nahkampf.
Mit einem wilden Kampfschrei warf sie sich William und zwei anderen Nachbarskindern entgegen. Klar war sie ein Mädchen, aber das hieß nicht, dass sie sich nicht zu wehren wusste. Der Erste ging schon unter einer ordentlichen Schneeballsalve zu Boden. Dann waren William und sein Kumpan heran Und Ellen teilte aus.
„Aber Mädchen schlägt man doch nicht“, kicherte sie dabei, „wisst ihr das nicht?“
Der zweite zog sich zurück. Nun standen nur sie und William sich gegenüber, der sich verschwitzt eine blonde Strähne aus dem Gesicht strich.
„Du bist gut. Aber ich bin besser!“, prahlte er großspurig
„Das werden wir ja sehen!“, rief Ellen zurück und stürzte sich auf ihn. Hatte sich William vorher zurückgehalten, so gab er jetzt alles.
Eine Weile rauften sie miteinander, dann stolperte Ellen, und lag plötzlich auf dem Boden, während weiter Schläge auf Sie einprasselten
„Ich ergebe mich!“, quietschte sie.
Aber William dachte gar nicht daran, aufzuhören.
„Aua! Hör auf, du tust mir WEH!“ Ellen strampelte, was das Zeug hielt, doch William schlug immer weiter auf sie ein. Die anderen standen stumm daneben.
„Bitte...“ Ellen verlor das Bewusstsein.

Stimmen. Um sie herum. So viele, die Meisten von Erwachsenen. Nur Fetzen, die an ihr Ohr drangen.
„Was zum... Notarzt... Eltern... Polizei... Meine Güte...“ Sie spürte, wie sie hochgehoben wurde.
„Ellen, kannst du mich hören? Ellen!?“
Sehr, sehr langsam öffnete sie ihre Augen. Ein Mann aus der Nachbarschaft, dessen Name sie vergessen hatte, blickte sie an. „Gott sei Dank, Ellen, du bist wach! Geht es dir gut? Tut dir was weh?“ „Nein...“ Erst da spürte sie, dass sie nichts spürte. Nicht mal das Blutrinnsal das langsam aus ihrem Mund rann.
„Oh mein Gott, wo bleiben nur die verdammten Krankenwagen...?! Da! Endlich!!“
Ellen wurde auf eine Trage gelegt und festgebunden.
„Ich will zu meinen Eltern...!“, protestierte sie schwach.
„Die kommen gleich:“, tröstete sie eine Notärztin.
Dann wurde die Trage gekippt, um sie in den Krankenwagen zu schieben und Ellen erhaschte einen Blick auf die Umgebung.
Und die war nicht wiederzuerkennen. Inmitten der Straß klaffte ein gewaltiger Krater.
Aus der Ferne hörte sie weitere Gespräche. „Was ist mit den Jungen?“ „Die zwei da sollten wir vielleicht sicherheitshalber mitnehmen, aber die sind glimpflich davongekommen. Der Blonde dagegen....“
Ein Schrei zerriss die Luft.
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