Gruppe 08: Strandparty

von MDU-Story
GeschichteAllgemein / P12
07.07.2014
07.07.2014
10
8.105
1
Alle Kapitel
noch keine Reviews
Dieses Kapitel
noch keine Reviews
 
 Datenschutzinfo
 
07.07.2014 814
 
Eine weitere Story ist fertig geworden ^^ Woah, wir können stolz sein, das ist schon die 8. Geschichte die fertig wurde! :D
am 14.05.13 war die Gruppe vollständig, also haben wir über ein Jahr gebraucht :o Voll heftig :D Dafür freut es mich umso mehr, dass die Story jetzt fertig wird ^^ Viel Spaß mit der! :)
Wegweiser im Auftrag der MDU-Story ^^

Autorenübersicht
1. Wegweiser
2. whatsoever
3. Hunaja
4. Traumfaenger
5. nessa-elhen
6. SoonItWillBeBrighter
7. baronesse
8. allosaurus
9. Gartenzaun
10. NamiraKayleighFaolan

Kapitel 1 - Wegweiser


Eine Strandparty sollte es also werden.
Soso.
„Und? Wir gehen hin, oder?“, fragte mich meine beste Freundin, Marie, nachdem wir unsere Einladungen entgegen genommen hatten.
Ich nickte zögernd.
„Cool! Gehen wir vorher shoppen?“
Wieder nickte ich. Nun deutlich kräftiger. Wenn ich da schon hin ging, wollte ich nicht aussehen, wie die allerletzte Hinterwäldlerin!
„Aber lass uns schon heute gehen! Morgen ist Freitag, da ist die Stadt wieder überfüllt!“, meinte ich, verschloss mein Spind, und folgte meiner Freundin in die Klasse zurück. Diesen Schultag gab es nur das eine große Thema. Die Strandparty. Ab der 10 Klasse war jeder eingeladen. Der Gastgeber war einer aus der Zwölften. Und wir, Zehntklässler, waren eingeladen! Natürlich sprachen wir nur darüber! Das wird das Ereignis des Jahres werden! Zum Glück sollte es Samstag heiß werden, und es sollte auch eigentlich nicht regnen. Das einzige Problem, wie ich fand, waren die Geschwisterkinder. Viele hatten Geschwister, die nur ein oder zwei Jahre älter waren, und die waren nun logischerweise auch eingeladen. Mein Bruder gehörte auch zu denen. Aber da es ihm schlichtweg nicht interessierte, was ich mache, sah ich es nur als kleines Problem an.
„Weißt du schon was du dir kaufen wirst? Ziehst du ein  Kleid an, oder Hot Pants? Lackierst du dir die Füße oder nur die Finger?“, löcherte Marie mich.
„Keine Ahnung! Sorry, aber ich versuche wirklich im Unterricht aufzupassen!“
Wir sahen uns an, und brachen in schallendes Gelächter aus. Zu lügen fiel mir schon immer leicht. Zu leicht nach dem Geschmack meiner Eltern. In der zweiten großen Pause gingen wir mit unseren restlichen Freunden hoch in die Cafeteria. Da der Eintritt dort erst ab der zehnten war, die aus der zwölften hier aber so gut wie nie drin waren, war es das Paradies für uns! Als wir gerade an dem kleinen Kiosk anstanden, bekamen wir, oder eher gesagt ich, ein interessantes Gespräch mit. Die anderen Mädchen brüllten alle durcheinander. Ich fragte immer und immer wieder nach, warum sie immer so laut schrien, wenn sie sich ganz normal unterhalten wollten, doch eine vernünftige Antwort hatte ich noch nicht bekommen. Dieses Mal war ich jedoch dankbar, dass es nicht allzu still war, und keiner besonders auf mich Acht gab.
„Ja! Er ist der einzige von denen, der kommen will! Obwohl ich das bei Alec niemals gedacht hätte! Ich weiß nicht… er ist immer so… düster, oder?“
„Ja! Ich weiß genau was du meinst! Wahrscheinlich gehört er so einer Sekte an. Die anderen auch! Nur die könne es wahrscheinlich besser vertuschen! Jede Monatsanfang müssen die Blutopfer bringen!“, lachten die beiden Jungs vor uns los, und verschwanden mit ihrem gekauftem. Blutopfer? Oh man, die hatten eindeutig zu viele Schauermärchen gesehen!
„Alec also…“, stupste mich Marie an. Ich war wohl nicht die einzige die es mitbekommen hatte.
„Ja. Na und?“, fragte ich ziemlich gleichgültig.
„Na und? Das wird die Chance sein! Nutz sie, oder irgendein anderes Mädchen schnappt ihn weg!“, meinte Marie völlig schockiert über meine angebliche Desinteresse.
„Glaubst du doch selbst nicht! Er hat fünf Jahre kein Mädchen mit dem Arsch angeguckt, also warum sollte er ausgerechnet jetzt?“
„Warum denn nicht jetzt? Wenn er der einzige ist, der von ihnen kommt, dann ist deine Chance auf ein Gespräch mit ihm gleich doppelt und dreifach so groß!“
Mit „ihnen“ meinten wir seine restlichen Freunde. Sie waren wirklich nur zusammen! Den kompletten Schultag. Von Schulbeginn bis Schulende. Und das Alec jetzt angeblich als einziger zu dieser Party gehen wollte, war ziemlich merkwürdig.
„Eine Cola bitte!“, meinte ich, bezahlte und verdrückte mich auf den letzten freien Sessel der hier rum stand. Die anderen mussten mit dem Sofa vorlieb nehmen. Da ich Angst hatte, Marie könnte das Thema vor den anderen anschneiden, fing ich sofort zu reden an, als alle saßen.
„Und? Wisst ihr schon was ihr anzieht?“
Damit war dann das Problem namens Alec, der wirklich verdammt gut aussah, vorerst vom Tisch. Ich lehnte mich zurück, und genoss meine kühle Cola.
Meine Freunde erzählten ihre tollen Outfitpläne, und ich gab da mal ein kurzes „Oh ja, das sieht mit Sicherheit gut aus!“, oder ein „Bist du dir sicher?“ als Kommentar ab. Nachdem die Pause zu Ende war stellten wir unsere, mittlerweile, leeren Getränkeflaschen ab, und gingen schweren Herzens wieder in die Klasse zurück. Nachdem endlich auch die letzte Stunde geschafft war, stürmten wir raus, und verabredeten uns für um drei im Shoppingcenter.
Review schreiben