Manche Wege geht man allein

von RoseDemon
GeschichteRomanze, Freundschaft / P12
OC (Own Character)
02.07.2014
18.01.2015
6
14019
 
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Prolog - Abreise


»Was? Das kann nicht euer Ernst sein!«
»Crystal, so schlimm ist es doch nicht. Du wirst wieder Freunde finden und deine alten kannst du ja auch noch besuchen. Außerdem kannst du das Stipendium nicht einfach so ablehnen. Die Jardins High School bietet dir so viel mehr Möglichkeiten nach der Schule!«
»Aber Freunde gehen immer vor, und es wäre nicht mehr das Gleiche. Wir werden uns nur noch selten sehen können und Rose hat noch nicht einmal ein Handy!«

Die Erinnerungen an den Tag als ihre Mutter ihr von dem bevorstehenden Umzug erzählt hatte, plagten sie immer noch und der Tag des Umzugs war heute.
Sie stand mit ihrer besten Freundin in ihrer Einfahrt und schaute zu wie der Möbelwagen davon fuhr. Rose drehte sich zu ihr um. »Deine Schwester scheint das ganze ja nicht zu kümmern«, stellte diese fest. »Ja, Flavia kümmert nichts. Außer vielleicht Jungs.«
Jetzt gab es kein zurück mehr. Das Haus war verkauft und all ihre Besitztümer waren nun in dem LKW auf dem Weg nach Dublin. Sie fühlte wie ihr Tränen über die Wangen kullerten. Sie versuchte diese unbemerkt wegzuwischen, doch Rose hatte sie sofort gesehen. Tröstend nahm sie ihre Freundin in die Arme. »Ich werde dich besuchen kommen, versprochen!«
»Ich weiß, dass du das wirst. Und ich weiß auch, dass du dich gut um Sky kümmern wirst.« Ein Schluchzen entrann ihren Lippen. »Nicht einmal meine Katze darf ich mitnehmen.« »Du wirst sie wieder sehen.«
»Kommst du dann mal!«, ertönte Flavias genervte Stimme.
»Ich glaube es wird Zeit für dich ins Auto einzusteigen«, meinte Rose, als Crystal ihre Schwester völlig ignorierte. Crystal musste nun doch lächeln. »Jetzt willst du mich also auch schon los werden«, sagte sie mit spöttelndem Unterton. »Niemals!«, erwiderte ihre Freundin. Rose drückte sie noch einmal fest an sich und sah dann zu wie sie langsam die Autotür öffnete und einstieg.
Nach etwa zehn Sekunden setzte Crystal sich kerzengerade auf. »Ich hab vergessen«, sie zog einen Zettel aus ihrer Hosentasche, »Ich muss Rose das hier noch geben!« »Wir haben wirklich keine Zeit dafür«, erwiderte ihr Vater. »Aber es ist wichtig!«
»Ich bin sicher, was auch immer es ist, sie weiß es sowieso schon. Sie wohnt ja praktisch bei uns!«, mischte sich Flavia in das Gespräch ein, doch Sara, Crystals Mutter, legte ihrem Mann die Hand auf den Arm, worauf hin dieser anhielt. Crystal stürmte aus dem Auto und rannte auf ihre Freundin zu, welche ihr entgegen gelaufen kam. Sie überreichte Rose den Zettel und meinte etwas außer Atem, »Das ist unsere neue Adresse. Wollen wir hoffen, dass du nicht wieder vergisst wo du den hin legst.« »Keine Sorge. Ich klebe ihn über meinen Tisch, da sollte selbst ich ihn nicht verlieren.«
»Crystal, Liebling. Wir müssen dann langsam wirklich los«, ertönte die Stimme ihrer Mutter. »Ja, ja, ich komm doch schon!« Sie umarmte Rose noch einmal und stieg dann wieder ins Auto ein.
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