Happy End

KurzgeschichteRomanze / P12
Baron Haru Yoshioka
02.07.2014
02.07.2014
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„Dürfte ich um diesen Tanz bitten?“
Sie schaute auf und blickte in ein wunderschönes paar grüner Augen, die sie geheimnisvoll in einen Bahn zogen. Ihre Gedanken überschlugen sich bei diesem Anblick und ohne nachzudenken, nickte sie und stand von ihrem Platz auf. Nervös und etwas zittrig vor Aufregung verließ sie das Bankett und schritt auf die Tanzfläche zu, wo die maskierte Person auf sie wartete. Ihr gelbes Kleid raschelte als sie sich zu ihm bewegte und jeder Schritt von ihr hallte in dem großen Ballsaal nach.
Der Maskierte verneigte sich vor ihr und gab ihr einen Handkuss, wie es sich für einen Gentleman gehörte. Dann sah er auf und wie von ganz alleine fanden ihre Hände zueinander. Er zog sie näher zu sich und mit dem ersten Schritt fing die Musik an zu spielen. Die Tanzschritte fanden sich ganz von alleine und sie starrten einander nur noch in die Augen. Die Musik war in den Hintergrund gerückt, so wie die anderen Gäste und sie fokussierten nur noch einander. Ihre Gesichter waren sich nun ganz nah und bewegten sich zueinander.
„Glaube an dich selbst, Haru.“ , flüsterte er und seine Worte jagten ihr einen Schauer über den Rücken. Sie lächelte ihn an und ihre Augen schien zu funkeln.
„Das werde ich, weil du bei mir bist.“
Ihre Lippen kamen sich immer näher, es waren nur noch Millimeter bis sie sich endlich berühren würden...

„Haru..Haru, komm zu dir!“
„Was?“
Erschrocken fuhr Haru hoch und augenblicklich brach der ganze Kurs in Gelächter aus. Ihr Mathelehrer stand vor ihrem Platz und sah sie mit finsteren Blick an.
„Frau Yoshioka, würden Sie sich bitte einen anderen Platz für ihr Nickerchen aussuchen als auf ihrem Platz und in meinem Unterricht?“
Haru lief knallrot an und es wurde nicht noch besser, als Hiromi sich zu ihr rüber beugte.
„Der Zettel.“ , flüsterte sie.
„Welcher Zettel?“ , fragte Haru etwas zu laut und wieder fingen ihre Mitschüler an zu lachen.
„Vielleicht der, der sich auf ihrer Stirn befindet.“ , erwähnte ihr Lehrer und nahm diesen von ihrer Stirn. Mit geweiteten Augen war Haru plötzlich hellwach und schnappte sich den Zettel aus der Hand ihrer Lehrers.
„Das..das ist nichts besonderes..“ , stammelte sie und versuchte das Gelächter zu überhören.
„Nun wenn es nichts besonderes ist, dann können Sie es mir gerne aushändigen.“
Panik machte sich in Haru breit, nein niemand durfte je erfahren was auf diesem Zettel geschrieben stand.
„Nicht so wichtig, fahren Sie doch bitte mit Ihrem Unterricht fort.“
„Yoshioka, gib mir sofort....“
In diesem Moment begann die Klingel zu schellen und zeigte damit, dass der Unterricht für heute beendet war. Mit einer sauren Miene wandte sich der Lehrer von Haru ab und ging zu seinem Platz am Pult.
„Zehn Seiten Strafarbeit, bis morgen Fräulein Yoshioka.“
Haru stopfte, noch immer knallrot im Gesicht, den Zettel in ihre Tasche und verstaute schnellstmöglich ihre Sachen.
„Habe verstanden.“, rief sie und lief mit ihrer Tasche aus dem Raum raus. Schnell eilte sie die Treppe hinunter und betrat draußen den Hof.
°Puh das war aber knapp.°, dachte sie und atmete erleichtert auf. Sie wollte gerade das Gelände verlassen, als eine vertraute Stimme sie zurückhielt.
„Haru!  Hey, Haru!“
Innerlich seufzte die Angesprochene und drehte sich mit einem schwachen Lächeln zu ihrer besten Freundin um. Warum musste sie auch ausgerechnet heute aufgehalten werden, wenn sie es so eilig hatte.
„Hi, Hiromi.“
Ihre beste Freundin hatte sie erreicht und warf ihr einen fragenden Blick zu.
„Was ist nur in letzter Zeit mit dir los? Man könnte meinen du bist mit deinen Gedanken ganz woanders. Ich weiß ja das der Unterricht nicht besonders spannend ist, aber gleich einzuschlafen...Das ist schon das vierte Mal in zwei Wochen.“
Haru seufzte und strich sich über ihr braunes Haar.
„Ich weiß, aber ich kann in letzter Zeit nicht allzu gut schlafen. Komme immer spät nach Hause.“ , murmelte sie und blickte zur Seite.
„Was machst du denn die ganze Zeit? Immer wenn ich bei dir anrufe sagt deine Mom, dass du nicht da und unterwegs bist. Außerdem hast du gar keine Zeit mehr! Was ist los? Hast du neuerdings einen Job oder so? Oder womöglich einen Freund von dem niemand wissen darf?“
°Voll ins Schwarze getroffen.°
„Ähm ja ich habe einen Job, aber der ist so umfangreich und wichtig, dass er mich total beansprucht. Tut mir Leid, aber daran wird sich in nächster Zeit nichts ändern.“
„Was ist das denn für ein Job? Muss ja etwas Wichtiges sein...“
„Nun es ist schwer zu erklären...“, sagte Haru und warf einen Blick auf die Uhr. Vor Schreck weiteten sich ihre Augen, wenn sie sich nicht schnell was einfallen lassen würde würde sie garantiert zu spät kommen!
„Hiromi, tut mir Leid. Aber ich muss los, du weißt schon der Job..“
„Jetzt schon? Wir haben doch gerade Schluss, warum..?“
„Ist schwer zu erklären..“
„Aha, dann kannst du mir sicher sagen wer dieser Baron ist.“
„Baron? Wie kommst du denn jetzt auf den Namen?“ , erwiderte Haru und versuchte sich unter Kontrolle zu bekommen.
„Na das hast du doch auf diesen Zettel geschrieben und in letzter Zeit taucht dieser Name immer häufiger in deinen Unterlagen auf. Übrigens hast du ihn auch eben im Schlaf gemurmelt.“
„Was? Oh, tja weißt du..also ich...“
Haru seufzte und schüttelte den Kopf.
„Es tut mir Leid, aber ich kann es dir nicht sagen Hiromi. Ich habe ein Versprechen gegeben und werde es auch halten.“
„Aber Haru wir sind beste Freundinnen..wir haben keine Geheimnisse voreinander.“
„Ich weiß aber....Dieses schon, es tut mir Leid ich kann dir unmöglich die Wahrheit sagen. Ich muss dann auch jetzt...“
„Haru wenn du jetzt gehst, sind wir keine Freunde mehr.“, sprach Hiromi langsam und sah sie mit verschränkten Armen und einem stechenden Blick an.
„Das meinst du nicht ernst?“, fragte Haru und erstarrte in ihrer Bewegung.
„Ich meine es ernst. Du hast keine Zeit mehr für mich, wir sehen uns nur noch in der Schule und seit einem halben Jahr hast du dich komplett verändert und denkst anscheinend nur noch an diesen Baron. Du belügst mich und hast Geheimnisse vor mir...So etwas tun beste Freundinnen nicht!“
„Hiromi bitte, ich will dich nicht verlieren...“
„Dann sag mir die Wahrheit!“ , erwiderte sie tonlos und sah sie abwartend an.
Haru starrte sie einen Moment an, dann schüttelte sie den Kopf. So sehr sie auch ihre beste Freundin nicht verlieren wollte...sie konnte unmöglich ihr Geheimnis preisgeben.
„Es tut mir Leid, aber ich kann es nicht. Lieber würde ich sterben, als es zu verraten.“
Hiromi starrte sie wütend an und ihre Hände hatten sich zu Fäusten geballt.
„Dann..“
Ein trauriger Ausdruck huschte über Harus Gesicht und sie wandte sich zum Gehen.
„Dann ist es wohl vorbei. Es tut mir Leid Hiromi...Beste Freundinnen stellen sich kein Ultimatum.“
Mit diesen Worten rannte Haru davon und ließ ihre ehemals beste Freundin einfach stehen. Tränen bildeten sich in ihren Augen, doch sie wollte auf keinen Fall zu spät kommen! Schon erreichte sie den Platz, wo eine weiße Katze bereits an der Straßenecke wartete. Haru lief zu ihm und wischte sich über die Augen. Ein schwaches Lächeln bildete sich auf ihre Lippen, als sie ihren Freund sah.
„Hallo Muta.“
„Alles okay mit dir? Du siehst etwas abgehetzt aus Kiddo.“
„Es geht schon Muta, danke fürs Warten. Sollen wir los? Baron erwartet uns bestimmt schon.“
Die weiße Katze nickte und verschwand in einer der Seitengassen. Haru folgte ihm etwas langsamer, da der Weg nicht wirklich für Menschen gemacht worden war. Doch der Platz war schon in Sichtweite und kaum hatte sie ihn betreten..durchflutete sie ein prickelndes Gefühl und ehe sie es sich versah, hatte sie dieselbe Größe wie Muta angenommen. Zusammen gingen sie zum Katzenbüro, welches Haru jedes Mal ein Lächeln aufs Gesicht zauberte.
„Hi Haru. Hallo Katerchen.“
Ein schwarzer Rabe landete neben ihnen und lächelte sie freundlich an.
„Hallo Toto, schön dich zu sehen.“
Haru erwiderte das Lächeln von ihrem Freund so gut wie sie konnte und Muta nickte der schwarzen Krähe kurz zu.
„Federvieh.“
Toto ignorierte die Bemerkung und gemeinsam setzten sie den kurzen Weg fort.
„Ihr seit spät dran.“
„Wir wären pünktlich gewesen, aber unser Kiddo hier.“ Muta deutete auf Haru, die betrübt nickte. „..hat wohl etwas die Zeit vergessen.“
„Tut mir Leid, ich wurde aufgehalten.“ , murmelte Haru.
„Macht doch nichts, Baron erwartet euch bereits.“
Wie aufs Stichwort öffnete sich die Tür des Katzenbüros und die Katzenpuppe trat aus dem Haus. Wie gewöhnlich trug er eine rote Weste und seine weiße Hose. Sein goldgelbes Fell schimmerte leicht im Sonnenlicht und ein Lächeln breitete sich auf einem Gesicht aus, als er die zwei Ankömmlinge erblickte. Harus Herz schien einen Takt schneller zu schlagen, als ihre Blicke sich kurz trafen. Seine Augen waren so wunderschön....
„Da seit ihr ja, ich habe mich schon gefragt wann ihr kommt.“
„Tut mir Leid Baron, wir wären schon früher dagewesen aber...“
Toto bemerkte Harus traurigen Blick und schnitt seinem Freund das Wort ab.
„Jetzt seit ihr ja da, stimmts Muta?“
„Was fällt dir ein mir ins Wort zu fallen Federvieh.“
„Federvieh? Was besseres fällt dir nicht ein, Moppelchen?“
„Moppelchen? Na warte du Spatzenhirn!“
Während sich Muta und Toto ihren traditionellen Neckereien widmeten, ignorierten die beiden anderen das Geschehen.
„Haru, schön dich zu sehen.“ , wandte sich der Baron an das Menschenmädchen, welches ihn mit demselben Lächeln begegnete.
„Ich freue mich ebenfalls, Baron.“
Sie schauten einander an, bis Baron der Tee einfiel.
„Ich habe gerade Tee aufgesetzt, würdest du mir Gesellschaft leisten?“
Haru kicherte, die Förmlichkeiten würde ihr Freund wohl nie ablegen. Aber irgendwie gehörten sie auch zu ihm.
„Überaus gerne, vielen Dank Baron.“
Die Beiden gingen ins Haus und Haru nahm auf dem Sofa platz, während der Baron mit dem Tee beschäftigt war. Während er das Teeservice bereitstellte huschten seine Blicke immer wieder zu seiner menschlichen Freundin. Ein halbes Jahr war seit ihrem gemeinsamen Abenteuern vergangen und Haru war mittlerweile zu einem festen Bestandteil des Büros geworden. Doch heute wirkte sie nicht so fröhlich wie sonst, sondern eher etwas abwesend und traurig.
„Milch?“ , fragte er und Haru nickte.
„Sehr gerne.“
Baron nahm das Tablett und stellte es auf den Wohnzimmertisch. Er reichte Haru ihre Tasse und setzte sich selbst mit einer warmen Tasse in einer der Sessel.
„Und ist er mir gelungen?“
Haru trank einen Schluck und nickte zufrieden.
„Perfekt, aber das war auch nicht anders zu erwarten.“
„Du hattest bisher aber auch Glück, es gab schon Tage da war er ungenießbar.“ , lachte die Katzenpuppe und Haru tat es ihm nach, aber irgendwie erreichte das Lachen ihre Augen nicht. Ihre wunderschönen tiefbraunen Augen, wie Baron dachte. Erst jetzt als er ihr hübsches Gesicht in Anschein nahm, sah er das ihre Augen etwas gerötet war. Hatte sie geweint?
„Haru, gibt es irgendetwas was dich bedrückt? Du weißt, dass ich jederzeit und immer für dich da bin.“
Er vernahm wie sie erst zögerte, dann nickte sie langsam.
„Es ist nichts wichtiges, ich hatte nur eine kleine Auseinandersetzung mit Hiromi. Und gestern Abend habe ich mich mit meiner Mom gestritten. Aber es wird schon alles wieder werden.“
Überrascht sah er sie an, seine Neugier war geweckt.
„Warum hattet ihr Streit?“
„Meine Mom heißt es nicht gut das ich immer so spät nach Hause komme und Hiromi ist nicht damit einverstanden, dass ich kaum noch erreichbar bin...“
°Habe ich es mir doch gedacht, es musste ja irgendwann so kommen°, dachte Baron und schüttelte seufzend den Kopf. Er stellte seine Tasse ab und sah das Menschenmädchen schweren Herzens an. Er wusste, dass ihm die Worte nicht leicht fallen würden...Und wenn sie ihre Wirkung entfaltet hatten würde er sie bestimmt für lange Zeit nicht sehen..
„Haru, es tut mir Leid das unsere Treffen dich in Schwierigkeiten bringen. Du musst wissen, dass war nie unsere Absicht.“
„Das weiß ich doch, warum erzählst du mir das?“
„Nun verstehe mich nicht falsch, aber vielleicht ist es besser...wenn du uns eine Weile nicht mehr besuchen kommst und uns hilfst. Wir wollen dein menschliches Leben nicht beeinflussen, sondern das du glücklich bist ist das Einzige was zählt. Wenn du durch uns in Schwierigkeiten gerätst dann,...“
„Baron, aber ich bin glücklich.“ , flüsterte Haru und brachte damit ihren Freund aus dem Konzept. Er vergaß seine Worte und sah sie ratlos an. Was hatte sie gerade gesagt?
„Das Hiromi und ich uns nicht mehr verstehen hat nichts mit euch zu tun und Mom sollte akzeptieren das ich meine eigenen Entscheidungen treffe. Und ich habe sie bereits getroffen, du musst kein schlechtes Gewissen haben, denn ich will es so. Egal ob es mein menschliches Leben beeinflussen mag oder nicht.“
„Aber du verstehst nicht...du verdienst ein normales Leben, Haru. Ein menschliches Leben.“
Ein Schweigen zwischen den Beiden entstand und niemand wusste wohin ihre Worte führen würden. Haru stellte ihren Tee ab und rückte näher an den Sessel.
„Was ist aber, wenn ich kein menschliches Leben will? Was ist wenn ich mich nicht für die Normalität entschieden habe?“
Ihr Herz klopfte bis zum Hals und das Blut rauschte in ihren Ohren. Nun gab es kein Zurück mehr. Ihre Blicke trafen sich und auch Baron wurde vor Aufregung ganz durcheinander im Kopf. Was hatte das zu bedeuten? Er versank in den Blick ihrer wunderschönen Augen und konnte sich nicht mehr losreißen. Sie hatte ihn vollkommen überwältigt.
„Das ist gegen jegliche Vernunft.“ , flüsterte er und ihre Gesichter kamen sich immer näher.
„Ich habe mich dafür entschieden oder vielmehr hat es mein Herz für mich getan.“
Sie verharrten kurz voreinander und sahen sich tief in die Augen. Beide konnten nicht ahnen, was danach geschehen würde. Auch war waren sie sich unklar darüber was der andere dachte, doch dass zählte in diesem Moment kaum.
„Ich habe mich in dich verliebt Baron.“, wisperte Haru, überwand die letzte Entfernung und drückte sanft ihre rosigen Lippen auf seinen Mund. Erst war Baron vollkommen überrumpelt und wusste nicht wie er reagieren sollte, doch dann übernahm sein Herz die Kontrolle und er erwiderte den Kuss vorsichtig. Er umfasste ihren Hals und zog sie näher zu sich, was sie nur allzu gerne tat. Viel zu schnell nahm es ein Ende und beide sahen sich keuchend, aber mit geröteten Wangen, an. Baron strich eine Haarsträhne aus ihrer Stirn und lächelte.
„Du überrascht mich immer wieder, Haru.“
Sie lächelte ebenfalls und errötete noch mehr. Sie konnte nicht glauben, was da gerade wirklich passiert war. War es wirklich keine Einbildung gewesen?
„Ich...“, setzte sie an, doch ein weiterer Kuss vernebelte ihre Sinne. Es fühlte sich so wahnsinnig gut und vor allem so richtig an. Baron setzte sich neben sie und seine grünen Augen schienen zu funkeln.
„Ich liebe dich auch, Haru Yoshioka.“
In diesem Moment flackerte ein Lichtschein auf und umfasste Harus Körper. Baron musste die Augen zukneifen, um nicht geblendet zu werden.
„Was passiert hier?“, hörte er ihre Stimme und so schnell das Leuchten gekommen war, so war es auch wieder verschwunden. Als Baron die Augen aufschlug traute er seinen Augen nicht, denn anstatt seiner menschlichen Freundin saß nun eine wunderschöne Katze vor ihm und ihre braunen Augen strahlten ihn an.
„Haru du bist..eine Katze.“
Sie schaute an sich herunter und grinste ihn dann an.
„Ich weiß zwar nicht wie das passieren konnte, aber es macht mir nichts aus. Nun kann uns nichts mehr trennen, Baron.“
Beide strahlten sich vor Glück an und verfielen weiter in einen leidenschaftlichen Kuss. Draußen beobachteten Toto und Muta die Beiden und grinsten sich gegenseitig an.
„Die Kraft des Refugiums, es wird wohl immer ein Geheimnis bleiben.“

Zwei Jahre später:
„Mama, Onkel Muta und Onkel Toto streiten sich schon wieder. Werden sie sich wieder vertragen?“
Ein junges, braunes Kätzchen mit grünen Augen kletterte auf de Schoß ihrer Mutter, die ihrer Tochter lachend durch das braune Haar strich.
„Aber natürlich, so langsam müsstest du dich daran gewöhnt haben. Hat dein Vater dich noch nicht über ihr kompliziertes Verhältnis aufgeklärt?“
„Mama Onkel Muta hat behauptet, dass du und Papa euch in einem Abenteuer zum ersten Mal begegnet seit!“, rief eine andere Stimme und ein kleiner Kater mit goldgelbem Fell und braunen Augen trat ins Zimmer.
„Ach hat er das? Nun vielleicht sollten euer Vater und ich euch mal eine Geschichte erzählen. Bevor eurer Onkel uns zuvorkommt.“
„Was sollen wir tun?“
Der Baron trat ins Zimmer und gesellte sich ebenfalls lächelnd dazu. Haru lachte und gab ihrem Mann einen Kuss.
„Muta hat unseren Sohn verraten, dass wir uns nur durch Zufall begegnet sind. Und nun wollen die Kinder die Geschichte hören. Was meinst du dazu?“
„Eine ausgezeichnete Idee Liebling. Dann können wir ihnen auch gleich erzählen warum sie nach unseren Freunden benannt wurden.“
„Was haben denn Onkel Lune und Tante Yuki damit zu tun?“, fragte ihre Tochter.
„Nun das ist eine lange Geschichte Yuki. Und sie begann damit, dass ein kleines Mädchen von 6 Jahren einem kleinen, unscheinbaren Kätzchen Fischkekse gegeben hat und dabei bemerkte, dass sie die Gabe hatte mit Katzen zu sprechen...“

Das passiert wenn ich im Schreibfieber bin und alles abtippe was mir in den Sinn kommt. Hoffe es hat euch gefallen :D
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