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"Warum habe ich niemanden?"

KurzgeschichteFreundschaft, Schmerz/Trost / P12 / MaleSlash
Yato Yukine
01.07.2014
01.07.2014
1
2.145
6
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4 Reviews
Dieses Kapitel
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01.07.2014 2.145
 
Endlich! Meine Noragami FF ist fertig ;D
Ich kenne Noragami schon seit der erste Manga raus kam *-* Und habe es schon da abgöttisch geliebt!! Natürlich habe ich den Manga spannend weiter verfolgt!! und auch der Anime hat nicht lange warten müssen >o< Oh Gott! Noragami hat so viel Gefühl, musste ständig weinen x.x Schnell wurde klar, ich muss eine FF über diesen Manga/Anime schreiben....Natürlich über niemanden anderes als Yato und Yukine! Die Beiden sind so süüß zusammen und ich liebe das Pair echt sehr >///< Vor allem Yukine ist mein absoluter lieblings Chara <3
~

Der Blonde lag in seinem Bett, eingekuschelt in einer warmen Decke. Die Gedanken nur bei ihm. Wieso war er immer noch bei ihm? Er konnte diesen möchtegern Gott überhaupt nicht ausstehen und doch war er immer noch an seiner Seite.

Er drehte sich auf die Seite und versuchte zu schlafe. Wieso dachte er so oft über ihn nach? Ständig waren seine Gedanken bei ihm und er wusste nicht warum. Immerhin behandelte er ihn nicht gerade angemessen. Der schwarz Haarige ließ ihn draußen auf dem Boden schlafen. Zwang ihn Sachen zu tun, die er gar nicht wollte und die Jobs waren unterbezahlt. Er war zwar seine Shinki, das hieß aber noch lange nicht das er mit ihm machen konnte was er wollte.
Yukine hatte Gefühle. Zwar war er nicht mehr unter den Lebenden, doch lebte er genau so wie jeder Andere auch. Also warum behandelte dieser Idiot von Gott ihn so anders?
Zu Hiyori war er ganz anders als zu ihm. Er machte sich ständig sorgen um die Brünette. Rief sie an, wenn er ein ungutes Gefühl hatte und kümmerte sich um sie, wenn etwas war. Er beschützte sie ständig.

Der Blonde krallte sich in den Stoff seines Kissens. War es so viel verlangt, das er sich wünschte auch so behandelt zu werden? Klar, Yukine verstand sich am Anfang überhaupt nicht mit seinen Meister. Doch mitlerweile wollte er seinen Gott beschützen. Immerhin war er doch seine Shinki. Doch irgendetwas stimmte mit den 14 Jährigen nicht. Sein Herz schlug so schnell und er fand einfach keinen Grund dafür. Er wusste nur eins, er wollte bei ihm bleiben. Der Blonde wollte keinen anderen Gott. Er wollte Yato.

Am nächsten Morgen schlief er noch, als Yato ins Zimmer kam. Er wunderte sich, dass seine Shinki immer noch im Bett lag. Warum schlief der Kleine bloß in letzter Zeit so viel? Ein leichtes Grinsen legte sich auf seine Lippen. Er hatte eine geniale Idee, wie er den Rabauken aus den Federn bekam. Langsam näherte er sich ihm. Der Blonde schlief tief und fest und bekam so gut wie nichts mit, als plötzlich jemand auf ihn rum turnte.

Sein Meister hatte sich die Situation zu nutzten gemacht und sich einen Spaß erlaubt. Er sprang auf den zärtlichen Körper herum, wie auf einer Madratze. Die junge Shinki wurde langsam wach. Was zur Hölle sollte das? Hatte dieser Vollidiot am frühen Morgen keine anderen Sachen zu erledigen? Er drehte sich auf den Rücken, "Du verdammter möchtegern Gott!". Der schwarz Haarige landete auf den Bauch seiner Shinki. "Ohayo, Yukine!", gab er mit einen Lächeln von sich und pickste ihn mit den Zeigefinger in die linke Wange.

Der Angesprochene sah in das Gesicht Yatos und wurde knall rot. Sein Herz klopfte immer schneller. Sein Gegenüber sah ihn nur verwundert an, "Alles okey? Hast du Fieber?". Er fühlte mit der rechten Hand seine Stirn ab. Yukine wurde nervös. Er hatte das Gefühl, sein Herz würde jeden Moment stehen bleiben. "N.nein, schon okey! Mir gehts gut!", gab er stotternd von sich.

Nickend ließ Yato von ihm ab und setzte sich auf die Bettkante. "Wir treffen uns gleich mit Hiyori, also beeil dich!", befiel er seiner Shinki. Die orangenen Augen fingen an zu leuchten. Ihm bedeutete Hiyori sehr viel und freute sich jedes mal aufs neue sie wieder zu sehen. Er sprang aus dem Bett, warf seine Schlafkleidung in die nächste Ecke und zog sich seine schwarze Hose und sein lila Oberteil an. Dann schlüpfte er in den hellblauen Pullover und den weißen Schuhen. "Wir können gehen!", sagte er mit einem Grinsen im Gesicht. Sein Meister konnte sich ein Lachen nicht verkneifen. Der Blonde zog die Augenbrauen zusammen, "Ist was?". Seine Miene verdunkelte sich. Der schwarz Haarige wusch sich eine Träne weg, kam auf ihn zu und setzte ihm die bunte Wollmütze auf. "Jetzt können wir gehen!".

Es verging eine halbe Stunde, als Yato mit dem Kleinen an dem Treffpunkt ankam. Hiyori sah, Yukines Meinung beengstigend aus. Sie zog die Augenbrauen zusammen und stemmte die Hände in den Hüften. "Yato! Du bist zu spät!". Der Angesprochene lächelte nur, während er auf sie zu gerannt kam. "Hi-yo-ri! Ich hab dich auch vermisst!", sagte er mit einem gewissen Unterton in der Stimme und streckte die Arme nach ihr aus. Sie ignorierte ihn jedoch. Der Blonde sah genervt zur Seite und gab ein leises Schnalzen von sich. Das sein Gott auch immer so kindisch und peinlich sein musste. Ja, Yukine schämte sich in der ein oder anderen Situation wegen seines Miesters.

Hiyori sah zu der Shinki hinüber und setzte ein Lächeln auf, "Ohayo, Yukine-kun!". Er erschreckte sich leicht. Sie verblüffte ihn immer wieder, wie schnell sie ihre Mine ändern konnte. Das komplette Gegenteil zu ihm. Er konnte seine Gefühle kaum kontrollieren. Wenn er sauer war, schrie er um her. Wenn er traurig war, weinte er. Auch wenn er das alles gar nicht wollte, konnte er doch nicht anders. Der Kleine kratzte sich mit dem Zeigefinger an die Wange, "O-ohayo, Hiyori!".

Als Yato sich endlich wieder gefangen hatte, sah er zu dem Mädchen. "Ist alles in ordnung bei dir?", er klang besorgt. Sie und auch Yukine sahen ihn verwundert an. Die Brünette winkte mit der linken Hand ab, "Mir gehts gut! Kein Grund zur Sorge...". Sie hatte einen leichten rot Schimmer über ihrem Gesicht, den die Shinki unschwer erkennen konnte. Er seufzte leise. Schon wieder ein Gespräch, das er kaum verstand. Und doch tat es unglaublich weh. Er faste sich mit der Hand an die linke Brust und krallte sich in den Stoff seines Pullovers. Was war das nur für ein Schmerz?

Der schwarz Haarige alberte etwas mit Hiyori herum, als er bemerkte das etwas mit seiner Shinki nicht stimmte. "Oi Yukine? Was ist los?". Der Blonde sah ihn kurz an, Tränen bahnten sich ihren Weg und liefen ihm das Gesicht entlang. Die strahlend blauen Augen weiteten sich, "Y-yukine?". Er hatte einen Schock, als er sah wie der Kleine anfing zu weinen. Er streckte die Hand nach ihm aus. Wollte ihn berühren, doch ehe er das konnte lief er davon. "Yukine!", rief Yato hinter her und auch Hiyori schrie seinen Namen. Doch er blieb nicht stehen. Seine Beine trugen ihn eine Weile. Weit weg. Er hielt es einfach nicht mehr aus, zwischen den Beiden zu stehen und die Gefühle des jeweils Anderen zu spüren.

Die Shinki hielt an einem nahe gelegten Fluss an. Endlich, er war weit genug enternt von ihnen. Er rieb sich mit dem Ärmel seines Pullovers die Tränen aus dem Gesicht. Warum hatte er nur angefangen zu weinen? Er wusste es nicht. Er konnte sich nur daran erinnern, dass sein Herz furchtbar weh tat. Was war das nur für ein Gefühl, was er da wahr nahm? Er biss sich auf die Unterlippe. Was war das bloß?

"Armer kleiner Junge!", er hörte plötzlich eine vertraute Stimme und drehte sich ruckartig um. "Nora?!", er sah sie überrascht an. Sie lächelte, "Du kannst ruhig zu geben, dass du auf dieses Mädchen eifersüchtig bist!". Eifersüchtig? Er auf Hiyori? "Ich weiß nicht, wo von du sprichst!", er sah sie mit einem leichten rot Schimmer an. Das kleine Mädchen lachte auf, "Du bist echt schlecht darin, deine Gefühle zu verbergen!". Das war ihm bewusst und er hasste es. Jeder konnte sehen, wie schwach er doch war und das er eigentlich nichts konnte. Der Blonde senkte den Kopf, als er ihn plötzlich hörte.

"Yukine!", schrie sein Meister nach ihm. Er drehte sich um und sah, wie Yato angerannt kam. Die orange farbenen Augen begannen größer zu werden. Er war gekommen. Er hatte ihn nicht alleine gelassen und war ihm gefolgt. Diese Erkenntnis machte den Jungen überglücklich. Doch war da immer noch Nora und die freute sich natürlich Yato wieder zu sehen. "Yato, da bist du ja!". Die Mine des Angesprochenen verdunkelte sich, "Nora! Was hast du zu Yukine gesagt?", sein Blick wanderte kurz zu seiner Shinki. Er wollte wissen, in was für eine Lage er sich befand. Das Yato eine zweite Shinki hatte, wusste Yukine erst seid kurzem. Er fragte sich immer, wo für der schwarz Haarige ihn brauchte, wenn er doch schon sie hatte. Benutzte Yato Nora hin und wieder? Traute er ihr mehr ´zu, als ihm? War er nur ein >Unfall< gewesen? Dem Blonde gingen ständig solche Fragen durch den Kopf. Er konnte an nichts anderes mehr denken. Was war er für diesen möchtegern Gott überhaupt?

"Ich frag dich ungern noch einmal, Nora! Was hast du zu ihm gesagt?", der Kriegsgott begann etwas lauter zu werden. Die Shinki lächlte nur, sie würde ihm nicht antworten. Die Kleine tauchte vor ihm auf, berührte ihn mit ihrer Rechten an die Wange und streichelte diese. "Armer Yato!". Sie stellte sich auf Zehenspitzen und zog ihn näher zu sich ran. Die hellblauen Augen weiteten sich, als er seine Lippen auf die ihren spürte. Yukine stand nur regungslos da. Unfähig sich zu bewegen. Er fühlte sich gerade so leer. Sein Herz zerbrach in tausend Teile und er hatte das Gefühl, er würde keine Luft mehr bekommen. Für einen kurzen Moment fühlte es sich an, als ob die Welt still stehen würde.

Sie löste den Kuss und strich über seine Lippen, "Wir sehen uns wieder, Yato!". Als sie verschwand, stand er eine Weile nur da. Unfähig sich zu bewegen. Er strich mit den Fingern über seine Lippen. Das war sein erster Kuss gewesen und dann noch mit Nora. Er wusste nicht, was er davon halten solle. Immerhin gehörte sein Herz jemanden ganz anderem.

Sein Blick wanderte zu Yukine. Ging es ihm gut? War er okey, nach dem was er gesehen hatte? Er ging langsam auf ihn zu, "Yukine, lass uns nach Hause gehen...". Der Blonde hatte den Blick zu Boden gerichtet. Nora hatte ihn tatsächlich geküsst. Er konnte es einfach nicht glauben. Und Yato ließ es auch noch ohne weiteres zu. Das war einfach zu viel für ihn gewesen. Er wollte einfach nur noch weg, doch er konnte nicht. Seine ganze Trauer musste er unter Kontrolle bringen. Plötzlich spürte er eine Hand auf seine Schulter. Er hob den Kopf und sah in die hellblauen Augen, die ihm den Rest gaben.

Als er wieder zu Hause war, ging er ohne auch nur ein Wort zu sagen hoch auf sein Zimmer. Kofuku und Daikoku sahen sich nur an. Sie fragten sich, was die junge Shinki wohl hatte. Yukine so niedergeschlagen zu sehen, war nicht normal. Die pink Haarige sah zu dem Kriegsgott, "Was hat er Yato-chan?". Sie war besorgt um ihn. Der schwarz Haarige sah sie nur an, "Er redet nicht mit mir!". Was hatte seine Shinki bloß? Er war doch sonst nicht so. Sie alle fingen an sich sorgen zu machen, doch das bekam Yukine nicht mit. Kaum war der Blonde in seinem Zimmer, schloss er leise die Tür und schmiss sich samt Kleidung auf sein Bett. Er umklammerte sein Kissen, während die Tränen liefen. Warum? Warum hatte Yato eine weitere Shinki? Warum behandelte er Hiyori so anders als ihn? Warum hatte er so ein großes Problem mit all diesen Dingen? Und warum tat es so weh, wenn er daran dachte?

Er drehte sein Gesicht, welches er in sein Kissen gedrückt hatte zur Seite. Sein Herz tat so unglaublich weh, als ob es auseinander gerissen werden würde. Er wusste, dass der schwarz Haarige Gefühle für Hiyori hatte. Das er deshalb so erstarrt war, als Nora ihn küsste. Die Shinki wusste von den Gefühlen seines Meisters. Die Tränen liefen ununterbrochen. Er schrie um her, krallte sich in sein Kissen und wollte einfach nur, das dieser Schmerz endlich aufhört. "Warum habe ich niemanden?". Er konnte sich diese Frage nicht beantworten. Der Blonde fühlte sich verlassen und allein. Warum liebte er diesen möchtegern Gott so sehr?


Hoffe euch hat die FF gefallen ;D
Wollte mal ein anderes Ende bringen, als immer nur das übliche Happy End ;o
Würde mich über Reviews sehr freuen *-*

YatoxYukine 4 ever!!

Eure NanaoYumasaki ;*
 
 
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