Perfektes Leben.. oder doch nicht?!

GeschichteAbenteuer, Romanze / P16
30.06.2014
12.05.2015
16
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Hey! Das ist meine erste FF und ich hoff euch gefällt’s!

Die Handlung ist frei erfunden und die Personen gehören sich selbst. Das Verhalten der einzelnen Personen ist ebenfalls frei erfunden.
Und los geht's! Sorry das erste Kapitel ist etwas langweilig
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Ich war froh als ich mich in den Sitz des Flugzeuges fallen lassen konnte und mich einfach mal nur zu sitzen. Die letzten 48 Stunden waren anstrengend. Aber ich ermahnte mich selber. Mäx! Das hattest du doch immer gewollt!

Ich merkte wie sich jemand in die zwei Sitze neben mir setzte, achtete aber nicht darauf wer es war. Ich sah einfach nur aus dem Fenster und genoss die Ruhe. In dem Fall die Ruhe vor dem Sturm. Nach einiger Zeit sah ich auf meine Uhr, 19:45. Wir sollten doch schon seit einer Viertelstunde in der Luft sein. Passend zu meinem Gedanken kam auch schon der Gong, dass nun eine Durchsage folgte.

„Sehr geehrte Fluggäste hier spricht Ihr Kapitän des heutigen Fluges  von Berlin nach München. Mein Name ist Markus Stedele. Leider wird sich unser Start um ca 1 Stunde verzögern, da es Probleme auf unserer Startbahn gibt. Wir bitten Sie dies zu entschuldigen. Sollten Sie einen Anschlussflug in München haben, sagen Sie bitte unseren Flugbegleitern bescheid. Diese werden  sich um Sie kümmern. Vielen Dank!“
„Dear Madem or Sir….“

Als der Pilot mit der Englischen Version des Textes anfing stöhnte ich auf und fluchte vor mich hin. „Verdammte Scheiße, des darfs doch it geba! I muas doch weiter!“
„Dann musst den Flugbegleitern bescheid sagen.“, kam es mit einer männlichen Stimme von links.
„Tschuldigung, habe ich das gerade laut gesagt?“, meinte ich während mein Gesicht rot wurde und ich versuchte dieses zur verbergen.
„Jup, dass war gerade deutlich zur hören.“, antwortete mir jetzt eine andere Stimme.
Ich traute mich meinen Kopf etwas zu drehen und sah jetzt die beiden Männer die dort saßen. Mir fielen fast die Augen aus dem Kopf als ich sie erkannte.
„Hey, was schaust du wie so’n Pferd.“
„Sorry, war grad in Gedanken.“, war meine sporadische Antwort.
„Jaja, das würd ich jetzt auch sagen!“, kam es jetzt lachend eine Reihe hinter mir hervor.
Ich ermahnte mich innerlich, Mäx ganz ruhig bleiben! Es sind auch nur Jungs! Ja aber es sind die Jungs von Frei.Wild! Ja, Frei.Wild meine Lieblingsband.
„Okay, okay… Erwischt. Ich hab grad bestimmt blöd geschaut! Sorry Jungs aber man kennt euch halt!“
„Wow. Die erste normale Reaktion auf uns heute! Ich glaub wieder an Wunder! Hallejulia“ , meinte Föhre jetzt. Und Philipp hinterher: „ Ich kenn dich irgendwoher…“ und setzte einen nachdenklichen Blick auf.
„Bestimmt eine deiner Häschen oder so!“, kam es von Zegga.
Jonas rammte Ihm sein Ellenbogen in die Rippen und Zegga stöhnte auf.
Ich sah Jonas mit einem dankenden Blick an.
„Weist du was unfair ist? Du kennst uns aber wir dich nicht! Zumindest nicht wie du heißt und warum du so viel fluchst!“, war Jonas Antwort.
„Okay. Da haste recht. Also ich heiß Mäx oder auch Maxi was euch besser gefällt! Und warum ich fluchte? Ich bin seit 48h in Berlin und seit 48h nur am rumspringen und wollte eigentlich so schnell wie möglich heim. Und jetzt verzögert sich alles. Wobei ich noch mit m Auto heimfahren sollte. Des dauert auch nochmal so 1 ½ Stunden.“
„Okay Mäx oder Maxi. Ist das nicht eher ein männlicher Name?“, grinste Föhre.
„Ja eigentlich schon, aber mein richtiger Name ist Maxima und ich finde das hört sich so alt an. Und sorry wollt euch nicht volljammern mit meinen Problemen“
„Schöner Name! Und ist schon okay, Jonas hat ja schließlich gefragt. Warum bist du denn 48h nur rumgesprungen, in Berlin? Kurzurlaub?“, fragte Zegga jetzt.
Ich drehte mich um da er und Jonas in der Reihe hinter mir, Philipp und Föhre saßen. „Nee Kurzurlaub wär schön gewesen. War im Job unterwegs.“
„Dann musst ja n anstrengenden Job haben“, kam es von Föhre.
„Naja habs mir ja selber rausgesucht. Aber hast recht ist ziemlich anstrengend aber auch schön!“
„Und was machst du jetzt beruflich?“, schon wieder Föhre.
„Ich bin Eventmanagerin. Und hatte in Berlin ein 2 Tages Event im Sony-Center. Und was macht ihr so in Berlin?“
„Echt, wie hieß das nochmal das Event. Da sind wir dran vorbei gefahren. Wir waren in Berlin weil wir mal 3 Tage ein neues Studio ausprobiert haben.“, kam die Antwort von Zegga.
„Das war das International Foodfestival. Okay hört sich gut an, nehmt ihr schon wieder n Album auf?“, meinte ich.
„Nee.. Nur mal n neues Studio ausprobiert und 1 neuen Song aufgenommen. Aber mit dem Material das unser Herr Burger grad alles schreibt könnten wir bestimmt wieder n Album füllen obwohl das nächste ja erst noch rauskomment.“, kam es von Jonas

Philipp fühlte sich gar nicht angesprochen er starrte nur auf den Sitz vor ihm uns hatte einen nachdenklichen Blick.
Föhre tippte ihm auf die Schulter: „Hey Philipp, wir sprechen grad von dir!“
„Uhm.. Sorry, was los?“, meinte er und schaute mich fragend an.
„Ich hab nichts gesagt, nur Jonas hat gemeint ihr könntet schon wieder n Album machen mit den Songs die du in letzter Zeit so von dir gibt’s.“
„Echt? Sind doch erst 14 Stück.“, grinste Philipp und setzte hinterher: „Da müssen noch mindestens 6 weiter her.“
Jetzt lachten wir alle.
„Sag mal wie heißt du eigentlich?“, sagte Philipp und schaute mir dabei in die Augen.
Dieser Blick, diese grünen Augen.
„Uhm.. Eigentlich Maxima. Aber Mäx oder Maxi reicht auch.“, sagte ich verlegen.
Von hinten meinte Zegga: „ Mann Philipp, hat Mäx doch vorher grad erzählt.“
„Sorry, war zu sehr in Gedankten. Ich weis noch immer nicht woher ich dich kenn. Irgendwo hab ich diese Haare schon mal gesehen.“
„Ja ich weis meine blöden Haare, an denen kennen mich immer alle.“, meinte ich.
Föhre meldete sich mal wieder zu Wort: „ Also ich find deine roten Locken voll schön! Sind die echt?“
„Danke“, ich wurde leicht rot:, „ja die Locken sind echt, die Haarfarbe nicht!“
„Wow! Sieht man nicht das es gefärbt ist.“, kam es von Zegga.
Ich wollte grad zu einer Antwort ansetzten als Philipp meinte: „Ich habs! Du warst bei dem Konzert erste Reihe kann das sein?“
„Kann schon sein, war ich schon öfters bei euch. Und du kanns dir sowas merken? Bei den vielen Konzerten die ihr spielt?“
Philipp antwortete etwas verlegen: „Hübsche Frauen kann ich mir immer merken. Aber sag mal bei welchen Konzerten war das denn?“
„Puh… Als ich war schon mal in München, war vor eineinhalb Jahren, also muss es Feinde deiner Feinde Arena Tour gewesen sein.  Das nächste war dann um Weihnachten 2012 rum, um genau zu sein in Kempten. Und dann war ich auch nochmal in Kempten in der Kultbox „Auf stiller Fahrt“ mit euch. Aber immer erste Reihe meistens sogar ziemlich mittig.“, grinste ich.
„Also ein richtiger Fan von uns Jungs!“, lachte Zegga.
„Hey seit still da hinten sonst mach ich einen auf hysterischer Fan!“ grinste ich.
„Nein bitte nicht“, flehten mich die 4 im Chor an.
Ich quittierte das ganze mit einem Lachen und sah auf die Uhr, in einer halben Stunde sollten wir starten. Zum Glück!

„Sorry Jungs wollt ihr mich mal schnell rauslassen? Ich muss mal schnell telefonieren gehen. Das mach ich am besten vorne dann stör ich euch nicht.“, frage ich Föhre und Philipp.
„Also ich denk von uns stört es niemand wenn du hier telefonierst.“, sagte Philipp neben mir.
„Okay!“ und ich zog mein Handy raus und suchte bei meinen Kontakten ‚Chef‘ und drückte auf anrufen.
„Griaß di Hubsi, hier ist Mäx………. Ich wollt dir nur schnell bescheid geben, dass mein Flug 1 Stunde Verspätung hat…….. Und auch fragen ob es okay ist wenn morgen ÜS-Frei nehmen……. Supi! Danke…… Ja in Berlin hat alles geklappt, der Chef von dem australischen Restaurant der alles in Auftrag geben hat war voll zufrieden. Aber der meldet sich morgen bei dir……Okay dann bis übermorgen! Pfiat di!“, ich legte auf und steckte das Handy weg.
„Jetzt wissen mir auch warum du in Kempten auf den Konzerten warst.“, lachten die Jungs.
Ich sah sie verstöhrt an: „Wie kommt ihr da drauf?“
„Naja nur die im Allgäu sprechen so komisch!“, jetzt bekamen Föhre und Philipp einen Lachkrampf und bekamen sich gar nicht mehr ein.
„Mir schwätzet it komisch! Ihr handt an komischa Dialekt.“, legte ich beleidigt im vollen Dialekt nach!
„Ach komm Mäx! War doch nur Spaß!“, kam es von hinten von Zegga mit einem fetten Grinsen im Gesicht.
Jetzt lachte ich auch: „Weis ich doch!“

Wir unterhielten uns noch eine Weile lang. Auf einmal sprang Föhre auf: „Shit wir müssen ja noch Schnitzel bescheid sagen! Das er uns eine Stunde später abholen soll!“ Mit diesen Worten kramte er sein Handy aus dem Handgepäck über ihm und fing auch schon an zu telefonieren. Nach wenigen Minuten legte er wieder auf und sah mit bedrückter Miene zu den Jungs.
„Schnitzel kann uns ne Stunde später nicht mehr abholen. Was machen wir jetzt?“
„Denkt ihr Stefan kann uns vielleicht holen?“, fragte Philipp.
„Nee kann er nicht.“, kam es jetzt von Jonas. „Der ist doch grad in Frankfurt!“
„Stimmt. Shit. Fällt euch noch jemand ein?“, kam es wieder von Philipp.
„Hmmm….“ Man sah den Jungs richtig an, dass sie ihre grauen Zellen anstrengen.

„Wo müsste ihre denn hin?“, ergriff ich nun das Wort.
„Eigentlich wollten wir direkt nach Südtirol. Aber wird wohl nix mehr heut!“, kam es von Jonas.
„Denk wir gehen erst mal ins Hotel oder?“, mit fragendem Blick richtet Philipp sich an die andren.
Die nickten nur.
„Seid mir nicht böse ich muss nochmal telefonieren.“, meinte ich und zog mein Handy wieder raus. Ich ging auf Wahlwiederholung und nach zweimal klingen ging mein Chef auch schon ans Telefon. Ich klärte kurz etwas mit ihm und rief dann bei meiner Mama auf dem Handy an. Nach einem weiteren kurzen Gespräch packte ich mein Handy wieder weg und strahlte die Jungs an.
„Was würdet ihr sagen wenn ich eine Lösung für euch parat hät? Die sogar ziemlich unkompliziert ist?“
Die Jungs sahen mich mit erwartungsvollem Blick an.

Ich holte einmal tief Luft und begann:“ Wenn ihr wollt können wir es so machen, dass ich euch mit zu meinen Eltern nachhause nehme. Die sind grad im Urlaub und meine Mama hat nichts dagegen wir unsere zwei Gästezimmer belegt. Dann wärt ihr schon mal in Kempten und der Heimweg ist nicht mehr so weit. Und morgen kann ich euch wenn ihr wollt mit nach Südtirol nehmen. Da bin ich nämlich die nächste Woche weil da mein nächstes Event ist. Und ich dann noch 3 Tage  Urlaub hintern drang hänge. Allerdings müsstet ihr es dann so lang mit mir aushalten.“ Mit einem Grinsen beendete ich meinen Monolog und sah die Jungs erwartungsvoll an.
Ich glaub denen hat es die Sprache verschlagen. Zumindest sagen sie nichts. Und dass lies mich unsicher werden. Darum schob ich schnell ein, „Natürlich nur wenn das für euch okay ist.“ Hinterher.

Philipp war der erste der seine Sprach wieder fand. „Ehm.. Ich denke mal da spricht nichts dagegen.“ Und schaute den Rest der Jungs erwartungsvoll an. Die nickten nur.

Wir schwiegen einen Weile und ich hing so meinen Gedanken nach. Ob das jetzt wohl richtig war, den Jungs das anzubieten. Oder war es doch zu auf dränglich?

Ich merkte gar nicht das Philipp mit mir redete bis er mit seiner Hand vor meinem Gesicht rumwedelte und immer wieder „Mäx? Mäx?“ sagte.
„Uhm.. Sorry war in Gedankten.“
„Passt schon jetzt sind wir ja wieder quitt“, grinste er.
„Ja.. Was hast du gerade gesagt.“
„Ich wollte mich schon mal bedanken, dass du das für uns machst. Ist ja nicht selbstverständlich.“
Dabei sah er mir direkt in die Augen. Ich verlor mich schon wieder in seinem Blick.
„Ja kein Ding!“ brachte ich gerade so heraus. Ich sah mich um, Föhre und Zegga hörten Musik, Jonas schlief und Philipp sah mich an.
„Määääx.“
„Hmm… Was ist Philipp?“
„Ich glaub ohne dich wär die Wartezeit nicht so schnell vorbeigegangen.“, dabei zeigte er auf seine Bandkollegen. „Die sind nicht so gesprächig“ und zwinkerte mir zur.
Erst jetzt bemerkte ich dass sich das Flugzeug bewegte.
„Jaa war ziemlich lustig! Und ich bin froh das wir jetzt endlich starten!“ „Jup ich auch! Wir haben ja schließlich schon 9e.“
Ich stöhnte auf: „Schon so spät??“
„Jup… Schon 9e. Bis wir am Auto sind ist dann wahrscheinlich halb 11e rum.“
„Und bis wir zuhause sind 12e. Wenns normal läuft.“

Philipp und ich unterhielten uns noch eine Weile. Ich gähnte immer wieder und schlief irgendwann ein.