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Neue Nachbarn und das Chaos ist perfekt

Kurzbeschreibung
GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P16 / MaleSlash
25.06.2014
22.09.2015
16
27.940
2
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Dieses Kapitel
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25.06.2014 1.505
 
So, ich versuch mal was Neues. Die Idee schwirrt mir seit einiger Zeit im Kopf rum, also dachte ich mir: "Warum nicht aufschreiben?!".... und BÄHHM....bitteschön.
ich wünsch euch viel Spaß beim Lesen und ich würde mir wünschen, wenn ihr mir mal sagt, ob ich weiterschreiben soll oder ob es.....naja, ihr wisst, was ich meine :D

liebe grüße, Sophie

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"Ihr wollt mit Chris nicht wirklich hier herziehen? In diese Prologegend?"
Joe, Chris älterer Bruder, lehnte seinen Kopf gegen die Glasscheibe des SUV seiner Eltern.
"Ach, komm schon. Du musst ja nicht hier leben." Chris stopfte seinen Mp3-player wieder in seine Westentasche. "Du kannst einfach abhau'n, ich muss noch mehrere Jahre hier leben."
"Ach, Chris, du stirbst schon nicht. Und du, Joe, du wirst uns gefälligst sehr oft besuchen kommen." sagte ihre Mutter spielerisch zu ihren beiden Söhnen. Chris sah sich die vorbeifliegenden Häuser an. Vorgärten, die wie geleckt aussahen; Häuser wie aus dem Bilderbuch. Typisch Reichengegend.
"Wieso hat Onkel Leopold nochmal hier gelebt?"
Sein Vater sah Joe durch den Rückspiegel an. "Du weißt doch, dass er ein sehr erfolgreicher Autor war."
"Nur zu schade, dass er es nicht mehr miterleben kann. Wieso konnten die Ärzte nichts mehr für ihn tun?" Chris zog sein Head-Set aus den Ohren und lehnte sich nach vorn.
"Der Tumor war einfach zu groß, als das die Ärzte ihn hätten herausoperieren können." Die Stimme seiner Mutter war ein wenig drückend, konnte sie den Tod ihres Bruders noch nicht wirklich verstehen.
"Hey, wir sind da."
Der SUV und der Anhänger dahinter, bogen in die Einfahrt eines wunderschönen typisch amerikanischen Familienhauses ein.
Als der Wagen hielt, öffnete Chris den Sicherheitsgurt, stieg aus und streckte sich. Er war nicht groß, aber auch nicht klein. Mittelgroß, mit schwarzen Haaren. Seine silberblauen Augen suchten die Nachbarhäuser nach irgendwelche Anzeichen von Leben, doch die Straße war wie leergefegt.
"Es ist Mittags. Die werden bestimmt alle schlafen."
Joe sah seinen kleinen Bruder von oben her an. Das, was Chris an Körpergröße und Muskelmasse fehlte, hatte Joe bekommen.
Seine Mutter sagte immer, dass Joe damals zu gierig war und Chris nichts hatte übrig gelassen.
Chris lief zum Anhänger, wo sein Vater schon begonnen hatte, die Möbel herunter zu räumen. Chris öffnete die Heckklappe und zog seine Koffer hervor. Er hievte die große Sporttasche über seine Schulter und lief zum Hauseingang. Seine Mutter hatte die Tür offen gelassen. Er trat ein und lief Schnurstraks in sein neues Zimmer im ersten Stock. Es lag im vorderen rechten Teil des Hauses. Die große Tür öffnete sich und er schmiss seine Tasche auf sein Bett. Die meisten Möbel haben seine Eltern und Verwandet in den letzten beiden Wochen ins Haus geschafft. Chris stand in dem Zimmer.
Es war groß, größer als sein ehemaliges in der alten Wohnung. Die zwei großen Fenster ließen viel Licht ins Zimmer.
Es war Sommer und die Sonne knallte auf das Haus. Hier im Zimmer war es warm und so zog Chris sein Oberteil aus. Er lief es auf den Boden fallen und begann, seine Sachen in den Kleiderschrank zu räumen. Die Tasche verstaute er danach im untersten Fach.
Klingeln. Sein Handy, welches er vorhins auf den Tisch gelegt hatte, klingelte.
Er lief am Fenster vorbei, vergas vollkommen, dass er ja fast nackt war und nahm den Anruf an.
"Ja?"
"Und, schon angekommen?" Sein Kumpel Elias aus seiner alten Schule.
"Hey, Elias. Ja, wir sind gerade angekommen. Das Haus ist größer als in meiner Erinnerung."
Elias lag auf seinem Bett, denn Chris konnte seine Bettwäsche leiste im Hintergrund rascheln hören. "Wie ist die Nachbarschaft?"
"Ach, hör mir auf. Man könnte hier vom Boden essen."
Elias lachte kurz auf. "Oh man, du fehlst uns hier jetzt schon. André jammert mir, seid du weg bist, die Ohren voll."
"Du kennst ihn doch."
Chris stand am Fenster, welches noch nackt an der Wand war.
"Hier müssen unbedingt Vorhänge hin." flüstere er leise zu sich selbst.
"Was sagst du?"
Chris schüttelte den Kopf. "Nichts."
"Was machst du jetzt?"
"Ich muss noch weiter einräumen. Ich ruf dich heute Abend noch einmal an, ok?"
"Geht klar. Bis dann, Chris."
Er beendete den Anruf und legte sein Handy auf die Tischplatte.
Chris stand noch eine Weile am Fenster und sah hinaus. Ein Schwarm Vögel flog vorbei.
Er sah auf die Straße und das Haus gegenüber. Als er genauer hinsah, erkannte er, dass im Untergeschoß des Hause eine Person stand und seine Eltern beobachtete.
Chris runzelte die Stirn und trat näher an das Fenster heran, um etwas genauer zu erkennen. Die Person hob den Kopf und Chris sah in grüne Augen. Die Person verschwand vom Fenster.
Er trat wieder vom Fenster weg.
"Chris!!"
Er erschrak, schnappte sich sein Oberteil und lief die Treppe hinunter.
Seine Mutter stand im Flur und sah ihn an. Er blieb in der Mitte der Treppe stehen.
"Was ist denn?"
"Hilf mal bitte deinen Bruder weiter beim ausräumen."
Er nickte und lief raus. Joe drückte ihm eine große Kiste in die Hände. Chris'  Blick streite die Stelle, wo die Person vorhins stand.

Er schob die Vorhänge leicht zu Seite als er die Motorengeräusche vor der Einfahrt vernahm.
Konnten es seine Eltern sein? Unmöglich, die arbeiten manchmal bis in den Abend hinein. Also war er  von seinen Schreibtisch aufgestanden, runter gelaufen und hatte aus dem Fenster gesehen.
Eine Familie.
"Mama und Papa haben doch gesagt, dass jemand in das Haus gegenüber einziehen wird. Seit der Schriftsteller gestorben ist..." Seine kleine Schwester Amalia saß im großem Ohrensessel ihres Vaters und lass ein Buch.
"Schon klar." gab er mit leiser, brüchiger Stimme wieder. "Trotzdem kann ich doch mal schau'n."
Amalia blickte nicht von ihrem Buch auf, sagte aber: " Sollst du nicht lernen?"
Tobias richtete sich etwas auf und sah seine Schwester an. "Und solltest du nicht mit irgendwelchen aufgestylten Quatschweibern durch die Mall rennen und die Geschäfte leerräumen?!" gab er sarkastisch wieder. Sie schnaubte auf.
Er drehte sich wieder um und beobachtete, wie der Vater mit den Sohn den Kofferraum ausräumte.
Tobi betrachtete das Haus weiter und ließ seinen Blick weiterschweifen.
Er schaute auf das Fenster rechts oben. Dort lief ein Schatten vorbei.
Tobi runzelte die Stirn und der Schatten kam wieder.
Es war ein Junge von seinem Alter und....er sah nackt aus. Tobi blickte schnell wieder auf das Auto der Familie, konnte aber nicht anders und hob seinen Kopf wieder.
Er sah ein verwundert dreinblickendes Augenpaar. Er trat zurück, zog den Vorhang wieder zurück und trabte die Treppe hinauf.
"Mama hat vorhins angerufen, als du duschen warst. Deine Tennisstunde wurde eine Stunde vorverlegt."
Tobi stöhnte innerlich auf. "Ja...ist gut."
Als er sich wieder an seinen Schreibtisch gesetzt hatte, kratzte er sich am Arm. Trotz dass es Sommer war, trug er einen langärmlichen dünnen Pullover. Seine Freunde haben ihn schon mehrfach darauf angesprochen, doch hatte er sie immer mit einer guten Ausrede zufriedengestellt. Und seine Familie....ja, seine Familie schien es nicht zu bemerken. Und wenn, dann wollten sie sich nicht mit dem Problem herumschlagen. Seinen Eltern war es wichtiger, wie sie auf die Nachbarn und ihre Umgebung wirkten. Es wäre ja eine Katastrophe, wenn die wohlhabenden nachbarn erfahren würden, dass der Sohn von  Cherry und Joseph  Stone ... nein. das würden die Beiden niemals zulassen.
Lieber ließen sie ihren Sohn alleine, als den Fleck auf der weißen Weste der Familie herauszuwaschen.
Manchmal glaubte Tobi, dass er mehr Deko als geliebtes Kind war.
Das Ganze war seit dem Zeitpunkt so schlimm, seit Tobi auf die Highschool gekommen war. Seither musste er immer der Musterschüler und Vorzeigesohn sein. Und darauf hatte er keinen Bock mehr.
"Hoffentlich sind die Neuen nicht auch so..." sprach er leise zu sich selbst.
"TOBIAS! Du kommst noch zu spät." schrie Amalia von unten hinauf.
"Du bist nicht meine Chefin! Ich kann alleine auf die Uhr schauen." brüllte er zurück.
Er griff nach seiner Sporttasche, trampelte die Treppe hinunter und schnappte sich im vorbeigehen seinen Haustürschlüssel. Ohne sich von seiner Schwester zu verabschieden, ließ er die Haustür zufallen und schnappte sich sein Motorrad. Der Helm war stickig und warm, doch die Maschiene sprang beim ersten Mal gleich an.
Ohne auch nur noch einen Blick zurückzusehen, fuhr er aus der Ausfahrt Richtung Stadtmitte.  Dort lag sein Trainingszentrum, wo seine Eltern ihr im Alter von 8 Jahren angemeldet hatten. Eigentlich hasste er Tennis, doch seine Eltern waren der Meinung, dass alle Reichen entweder Tennis oder Golf spielten.
Nach einer viertel Stunde erreichte der das Zentrum und packte seine Maschine.
"Auf in eine weiter Stunde voller Qualen." dachte er gelangweilt und trottete in die Halle.
...
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