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~~Squall Loire~~

von Lilia
Kurzbeschreibung
GeschichteDrama, Fantasy / P12 / Gen
Laguna Loire Raine Squall Leonhart
25.06.2014
11.01.2018
25
36.469
 
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Dieses Kapitel
5 Reviews
 
 
25.06.2014 1.140
 
Hallo Zusammen und willkommen zu meiner ersten FF8 FanFiction. Wie schon in der Kurzbeschreibung geschrieben greife ich die Theorie auf, wer Squalls Eltern sind. Ich habe dadurch die Geschehnisse am Anfang verändert, aber keine Angst alle bekannten Charaktere werden auftauchen. Nur wird Squalls Weg in meiner Geschichte einen anderen Anfang haben. Wie weit ich die FF schreiben werde, kommt auf meine Ideen drauf an. Die Kpaitel werden auch eher in unregelmäßigen Abständen kommen, da ich auch noch anderen Sachen schreibe ;)

Edit: 14.4.2016 Ich persöhnlich halte Squalls Eltern für keine Theorie, aber Meinungen sind ja verschieden, deswegen habe ich es als solches aufgeführt.

Anmerkung: FF8 gehört mir natürlich nicht, sondern Square Enix, ehemlas Squaresoft *seufz*

So viel Spaß mit dem Anfang
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Squall Loire


1. Das Geschenk des Lebens


Dicke Pausbäckchen, weiches Haar, große Augen und zarte Haut, unberührt, unversehrt und duftend – kaum zu glauben, das dies winzige und unschuldige Geschöpf ihr eigen war. Es war so klein und hatte gar keine Ahnung von der großen weiten Welt.
Die junge Mutter, nicht wissend was sie zuerst fühlen sollte, drückte den kleinen zerbrechlichen Körper an sich. Aller Schmerz und Angst waren vergessen. Sie wurde beschenkt und das konnte ihr niemand nehmen. Es war ihr Sohn. Sie vergoss ein paar Tränen vor Glück und küsste den Kleinen sanft auf den Kopf. Er duftete so herrlich.
Die Mutter war überwältigt von ihren Gefühlen. Von gerührt, glücklich bis hin zur Erleichterung war alles an Regung in ihr dabei. Nur ein kleiner Wermutstropfen blieb: warum nur konnte Er nicht hier sein und seinen Sohn in Armen halten, sowie sie es tat. Ein Anflug von Trauer schlich sich auf ihr Gesicht. Was wenn ihr Sohn den eigenen Vater niemals kennenlernen würde?
„Raine?“ Just riss sie eine vertraute Stimme aus ihren Gedanken. Es war eine alte Dame, die ihr bei der Geburt beigestanden hatte. Raine hatte fast vergessen das sie da war.
„Es ist nur...“, flüsterte Raine mit Tränen in den Augen. „was ist wenn Er niemals wiederkommt?“
Die alte Dame tätschelte ihr aufmunternd die Wange. „Mein Kind, das kann niemand wissen. Doch solange wirst du deinem Sohn eine gute Mutter sein, das weiß ich und du bist ja nicht allein.“
Raine schlug die Augen nieder und sah wie ihr Baby selig schlief. Ihn kümmerte es nicht. Er war geborgen und das reichte dem neuen Erdenbürger.
„Wie soll er den heißen?“
Eine Wärme, die nicht von dieser Welt sein konnte, durchströmte Raine. Ein Name. Sie würde die erste wichtige Entscheidung für ihr Kind treffen. „Squall....seine Name ist Squall Leonhart. Ich möchte das er meinen Mädchennamen trägt. Es ist besser so für ihn. Ich kann nicht von ihm verlangen ein Loire zu sein.“
Irgendetwas sagte ihr das Squall nicht nach seinem Vater kommen würde und da war es nur rechtens ihm nicht einen Namen aufzudrücken mit dem er sich niemals identifizieren würde.

Einige Zeit später, viele Stunden waren vergangen, öffnete sich Tür einen Spalt breit. Ein kleines Mädchen guckte vorsichtig herein. Unentschlossen zupfte diese an dem Zaum ihres blauen Kleidchen.
Raine lächelte sanft und winkte das Mädchen zu sich. Sie flüsterte liebevoll. „Komm rein Ellione mein Schatz.“
Grinsend kam Ellione auf Zehenspitzen herein geschlichen. Sie setze sich zu ihnen auf die Bettkante und betrachtete neugierig das Bündel Leben in Raines Armen.
„Hi hi.“ Ell kicherte und strich über die Wange des kleinen Squalls. „Und das soll ein Kind sein? Sieht ja komisch aus“
Raine stimmte in ihr Lachen ein. „Das ist Squall. Keine Sorge er wird schnell wachsen und bald mit  dir spielen können.“
Ell zog eine komische Schnute. Irgendwie schien sie nicht glauben zu können das aus sowas kleinen was Großes werden kann.
Ellione war eben noch ein kleines Kind und musste viele Dinge lernen. Zweifelsohne würde das eine große Herausforderung werden. Sie war so aufgeweckt und ihre Neugier schier unstillbar. Es war nicht ihre eigene Tochter, doch sie würde sich die größte Mühe geben mit ihr. Ell hatte doch schon ihre Eltern verloren. Als ihre Ziehmutter musste sie Ellione beschützen, als sei es ihr eigens Kind. Sie und Squall sollten wie Geschwister aufwachsen, das stand bereits für Raine fest. Keines der Kinder sollte benachteiligt werden. Dennoch war sie in großer Sorge. Wie sicher war ihre kleine Familie? Winhill mochte ein kleiner idyllischer Ort sein, doch auch hier war der Krieg nicht spurlos vorbeigezogen. Ell war eine Waise des Krieges. Ihre Eltern wurden von Soldaten aus einem fernen Land aufgefordert worden, ihre Tochter herausgeben, als diese sich weigerten bezahlten sie das mit ihrem Leben. Zweimal wurde Ellione darauf hin verschleppt. Zweimal war es der junge Soldat Laguna, der sie rettete und ihre Heimat zurückbrachte. Ein Frau mit unvorstellbarer Macht hatte Interesse an der Kleinen und sie würde nicht aufgeben, um ihre Ziele zu erreichen. Deswegen war Laguna wieder gegangen. Er musste kämpfen, das wusste Raine. Doch als wäre das nicht schon schwer genug gewesen, hatte er auch noch um ihre Hand angehalten und sie schließlich zur Frau genommen. Ja, er war der Vater ihres Sohnes, Retter Ellions und vor allem der Mann den sie über alles liebte. Die meiste Zeit die sie mit ihm verbracht hatte, war als er verletzt nach Winhill kam. Raine hatte ihn gesund gepflegt und er zeigte sich durch seine Taten dankbar. Doch als Heimat mochte er denn kleinen unberührten Ort niemals empfunden haben. Deren Bewohner waren ihm gegenüber stets misstrauisch gewesen und gaben zum Teil ihm die Schuld daran das Soldaten nach Winhill kamen. Vielleicht hielt ihn auch deswegen nichts hier. Vielleicht... vielleicht war es aber wirklich nur sein Pflichtbewusstsein das den Fremden von einst in die Ferne zurückzog.
Raine würde auf ihn warten. Jeden Tag, wenn es ihre Zeit zuließ ging sie ihren Runden, lief an jeden Ortsausgang und wartete einen Moment. Dann schaute sie hinaus auf die Hügel und dachte daran, wie er ihr eines Nachts den Ring an den Finger gesteckt hatte. Sie war die glücklichste Frau auf Erden gewesen. Das lag nun viele Monate zurück. Sie konnte nicht ihr Leben nur mit Warten verbringen. Squall und Ellione brauchten sie. Raine musste leben, der Kinder willen.

„Raine?“ Ellione war noch da und kuschelte sich an ihre Schulter. Sie blickte die frisch gebackene Mutter fragend an.
Raine wusste auch warum. Zum einem weil ihr ein paar Tränen über die Wangen liefen und zum Anderen weil Ell ihn genauso vermissen musste wie sie.
Raine streichelte Ellione über das braune Haar und hauchte ihr einen Kuss auf die Wange. Der kleine Squall schlief noch immer und bewegte seine winzigen Finger im Schlaf, als wollte er etwas greifen. Ellione kicherte und hielt ihm einen Finger hin, worauf hin der kleine Mann zugriff und scheinbar nicht mehr loslassen wollte.
Raine vergaß ihre Tränen und lächelte. Die Beiden sollten glücklich sein und so lange das Squall und Ellione waren, würde sie es auch sein.




P:S Der Titel der Geschichte ist pure Absicht ;)
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