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Selection - Be mine

von Cho1004
GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P16 / Gen
25.06.2014
25.06.2014
2
1.653
 
Alle Kapitel
6 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
 
25.06.2014 807
 
Hey,
also diese Fanfiction ist nicht so extrem nah am Buch (was hauptsächlich daran liegt, dass ich das Buch nicht mehr so ganz im Kopf habe), deshalb seid nicht böse, wenn ich irgendwas schreibe, dass so nicht im Buch vorkommt bzw. irgendwas wichtiges rauslasse.
In diesem Sinne wünsche ich Euch viel Spaß beim Lesen.
LG Cho
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Die Sonne schien heiß und hell auf den Garten in dem ich und meine Eltern gerade arbeiteten. Noch eine halbe Stunde und wir könnten endlich Feierabend machen und nach Hause gehen. Ich hatte wahnsinnigen Hunger und überlegte mir schon mal was ich kochen könnte, denn das Kochen übernehme ich in der Familie, da meine Mutter und mein Vater schon genug im Haushalt zu tun hatten. Geschwister hatte ich keine, was sehr ungewöhnlich ist für eine Kaste 7 Familie, aber dass ich geboren wurde war schon ein Wunder.
Diese Tatsache ermöglichte uns jedoch einen gewissen Wohlstand, jedenfalls im Vergleich zu anderen Familien in unserer Kaste.
Als wir endlich fertig mit der Arbeit waren, gingen wir nach Hause und ich begab mich sofort in unsere viel zu kleine Küche. Als meine Mutter hereinkam, war gerade noch Platz genug sich auf der Stelle zu drehen.
„Was ist los Mom, du weißt doch, dass zwei Leute in der Küche keinen Platz haben.“ Ich sah sie an, sie hatte ein Strahlen im Gesicht, was man sehr selten bei ihr sieht, denn eigentlich machte sie sich ständig Sorgen.
„Jenna, du hast einen Brief bekommen.“ Ich wunderte mich. „Einen Brief, wer schreibt mir denn einen Brief?“ „Das wirst du sehen wenn du ihn aufmachst.“ Sie drückte mir den Brief in die Hans und war total hibbelig. Ich nahm ein unbenutztes Messer, das neben mir lag und öffnete vorsichtig damit den Briefumschlag. Ich zog einen Stapel Papier heraus, welches sich sehr edel anfühlte und fing an laut vorzulesen.

„Sehr geehrte Familie Gardener,

Die letzte Volkszählung hat ergeben, dass sich in ihrem Haushalt eine weibliche Person in heiratsfähigem Alter befindet. Prinz Basilio von Illéa feiert bald seinen 19. Geburtstag und möchte nun eine Gemahlin finden. Daher findet im ganzen Land ein Casting statt, bei dem wir jeder weiblichen Person zwischen 16 und 20 eine Chance bieten daran teilzunehmen. Füllen Sie einfach nur den beigelegten Fragebogen aus und geben sie diesen bis spätestens nächste Woche Samstag beim Bürgeramt ab. Sollten Sie oder Ihre Tochter auserwählt werden, entschädigen wir natürlich die Familien für jeden Tag, den die Auserwählte im Palast verbringt. Die Bekanntgabe findet nächste Woche Sonntag statt.

Mit freundlichen Grüßen,
König Roy und Königin Tiana von Illéa“

Ich wusste nicht was ich denken und machen sollte, meine Mutter guckte erwartungsvoll, sah dann jedoch mein verzweifeltes Gesicht.
„Du weißt, dass du nicht daran teilnehmen musst, wenn du nicht willst, ich dachte nur, dass es eine Chance für dich wäre, aus diesem harten Leben zu entfliehen.“ „Die Entschädigung könnten wir gut gebrauchen, jedoch ist mein Problem, dass ich Prinz Basilio nur ein paar Mal im Fernsehen gesehen habe und nichts über ihn weiß. Klar, er sieht toll aus und wer weiß vielleicht würde ich mich ja auch in ihn verlieben, aber was mache ich wenn er total arrogant ist?“ „Du kannst doch von selbst gehen, niemand zwingt dich dort länger zu bleiben, als du willst.“
Damit hatte meinen Mutter natürlich Recht. Ich sagte, dass ich noch ein bisschen Zeit zum Nachdenken bräuchte, schickte sie aus der Küche und machte mich wieder ans Essen machen. Als ich in meinem harten Bett lag, merkte ich schon früh, dass dies eine schlaflose Nacht werden würde.

Am nächsten Tag stand ich ziemlich früh auf, da ich sowieso schon wach war. Ich machte mich fertig und nahm mir vor eine Runde joggen zu gehen. Zufälligerweise kam ich am Bürgeramt vorbei und sah dort um diese Zeit schon, es war 6 Uhr morgens, eine lange Schlange stehen, die nur aus Mädchen und ihren Müttern bestand. Kopfschüttelnd sprintete ich an ihnen vorbei, jedoch machte ich mir nun wieder Gedanken darüber, was ich bloß machen sollte.
Wieder Zuhause, machte ich das Frühstück und deckte den Tisch. Als Vater, Mutter und ich am Tisch saßen, kamen wir auch auf jenes Thema zu sprechen. „Hast du dir schon überlegt, was du tust?“ Langsam fing ich an zu nicken, denn in der kurzen Zeit die vergangen war, hatte ich tatsächlich einen Entschluss gefasst.
„Ich werde teilnehmen!“ Meine Mutter schrie auf vor Freude. Mein Vater schaute mich Ernst an. „Wie kommt es dazu?“ Ich seufzte. „Wir brauchen das Geld, das wir als Entschädigung bekommen würden. Und wer weiß vielleicht ist das Schicksal gut zu mir und Prinz Basilio ist nicht nur ansehnlich, sondern auch nett.“
Meine Mutter stand auf und umarmte mich fest. „Ich bin so stolz auf dich.“ „Aber du weißt, nur weil ich am Casting teilnehme, muss das nicht automatisch heißen, dass ich eine der Erwählten bin.“ Trotzdem war meine Mutter zufrieden.
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