Today is just the worst day since yesterday

von SemperPro
GeschichteHorror, Schmerz/Trost / P18
Direktor Kakuzawa Kohta Mayu Nana (Nr.7) Nyu/Lucy Yuka
22.06.2014
16.02.2015
13
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Juhu, Ich hab mich endlich dazu durchgerungen das hier zu veröffentlichen. Das ist meine erste Geschichte und deshalb verhaut mich bitte nicht falls euch etwas nicht gefällt...
Ich habe immer noch Alpträume vom letzen Mal XD.
Konstruktive Kritik und ein Review an sich sind jedoch immer erwünscht. Außerdem wäre es besser wenn ihr das Ende des Animes von Elfenlied kennt, hier setzt meine Geschichte nämlich an. Na dann, viel Spaß beim lesen!

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Man sagt  es ist nicht richtig zu hassen.
Man sagt das manche Dinge sich nicht ändern lassen, genauso wie man sagt das manche Dinge unverzeihlich sind.

Warum eigentlich?

Dies sind die Dinge die Kohta durch den Kopf gingen als das eine Mädchen welches ihm alles bedeutete, sich langsam von ihm entfernte, ihrem sicheren, akzeptierten Tod entgegen. Obwohl sie ihm so viel Leid zugefügt hat, hatte er immer noch den Drang ihr nachzulaufen, sie wieder in seine Arme zu schließen und nie wieder loszulassen, doch irgendetwas hielt ihn zurück. Vielleicht waren es diese sich widerstrebenden Gefühle in ihm, die immer noch um die Oberhoheit kämpften. Vielleicht war es auch die Ungewissheit ob sie das wirklich wollte  und die Frage ob er überhaupt noch die Kraft hatte sie von ihrem Vorhaben abzuhalten. Wie auch immer... Nur eine Sache war ihm klar als sie das Ende der Steinstufen erreichte , ihren süßen Geruch wahrnehmend, der immer noch auf seinen Lippen haftete.

Er kam zu spät.

Und mit dieser schrecklichen Erkenntnis im Kopf brach er schluchzend zusammen.

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Lucy lief wie in Trance den Weg hinab. Immer weiter folgte sie den Lichtern, die sie bis zu ihrem endgültigen Ziel führen würden.
Ihre Augen ihres Glückes, später ihrer Hoffnung und erst vor kurzem ihrer kalten Gleichgültigkeit entrissen wirkten so leer das man sich fragen könnte ob sie überhaupt noch wahrnahm was um sie herum geschah. Mehr geistesabwesend als anwesend nahm sie die vielen Gewehre war, die alle auf sie gerichtet waren und der einzige Gedanke der ihr durch den Kopf ging war, das die einzige bedeutungsvolle Tat in ihrem Leben, ihre Entschuldigung, vollbracht war.

Eine einzige Träne rollte ihre Wange hinab, als sie los ließ und von allem Abschied nahm.

Kurzzeitig erfüllte sie tiefer Frieden... und urplötzlich wich dieses Gefühl tiefen Schmerz und Hass als eine tiefe Stimme ertönte: „Denkst du wirklich das es so einfach wäre dich zu vernichten? UNS zu vernichten? Nein Lucy, denn Ich habe gerade erst angefangen!“

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Kommander Ichigo hatte die ganze Zeit schon eine üble Vorahnung gehabt das ihm wichtige Informationen vorenthalten wurden. Es half auch nicht wirklich das seine Vorgesetzten schwiegen, als er sie nach dem Auftraggeber fragte, genauso wenig wie es half das die SAT-Einheit, die bereits vor Ort stationiert war, nirgends anzutreffen war. Und nun stand ein rothaariges Mädchen in einem schwarzen kurzem Kleid, einer Wunde am Kopf, sowie einem emotionslosen Ausdruck vor ihm und er hatte den Befehl sie auszulöschen.

Einer der Soldaten neben ihm wisperte: „Kommander, irgendetwas stimmt nicht, das ist doch noch ein halbes Kind und wie sie sich bewegt... Sind sie sicher das es sich bei ihr um das Ziel handelt?“
Ohne den Blick von dem Mädchen zu nehmen sprach Ichigo: „Es spielt keine Rolle was Ich denke. Wir haben unsere Befehle und sie passt auf die Beschreibung.“ war zwar was er sagte, aber denken tat er genau das Gegenteil. Ist sie es wirklich? Dachte er immer und immer wieder. Ein so junges Mädchen soll eine blutrünstige Bestie sein? Und diese ominöse Waffe mit dem 2m Radius war nirgends zu sehen... Selbst wenn nicht, irgendetwas stimmt nicht mit ihr.
Ichigo kniff plötzlich die Augen zusammen, denn die Leere in den Augen des Mädchens wich einem Rot, das sofort wieder erlosch, nur um daraufhin noch stärker zu erhellen. Nein, nicht zu erhellen. Sie schienen zu... pulsieren?
Leicht verunsichert wandte er sich einem Untergebenem zu: „ Ich möchte das du HQ kontaktierst und berichtest das wir das vermeintliche Ziel lokalisiert haben.
Das Ziel reagiert jedoch nicht. Warten auf neue Anweisungen oder bestehende Befehle ausführen?“

„Jawohl, Sir!“

Einer der Soldaten merkte an:“Das wird etwas Zeit in Anspruch nehmen.“ Ichigo dachte bloß „Ich weiß“ und setzte so schweigend seine Beobachtung fort, als sie das bewegungslose Mädchen vorerst sich selbst überließen. Ein fataler Fehler wie sich später herausstellen sollte, denn das Mädchen... begann zu sich selbst zu wispern.
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