Schatten der Vergangenheit - oder doch ein Sonnenschein? Teil 1

GeschichteRomanze, Schmerz/Trost / P18
19.06.2014
18.10.2014
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Die Figuren dieser FF gehören nicht mir sondern BBC One!
Ich verdiene mit der Geschichte KEIN Geld sondern schreibe nur aus Spaß an der Freude!!!


Prolog

Knighton Hall im März 1188

Erschöpft lehnte Marian an der Rückwand ihres Bettes. In ihren Armen lag ihre kleine Tochter die sie vor wenigen Minuten geboren hatte- Robins Tochter.
Sie hatte Seine Augen und in diesem Augenblick wünschte sie sich nichts sehnlicher als ihn an ihrer Seite. Doch Robin war im heiligen Land. Als Ritter der königlichen Leibgarde war es seine Pflicht mit seinem König in die Schlacht zu ziehen.
Wie sooft in der vergangenen Zeit dachte sie an jenen Abend vor neun Monaten zurück an dem man ihn in die Schlacht geschickt hatte-

-Sommer 1187
nachdem beiden bewusst geworden war dass sie mehr als nur beste Freunde für einander waren und sich gegenseitig ihre Liebe gestanden hatten verbrachten sie jede freie Minute miteinander. Vor zwei Monaten hatten sie sich verlobt.
Sie waren an 'ihrem' See gewesen doch so langsam dämmerte es. Da Marians Vater als Sheriff viel in Nottingham zu tun hatte und meistens erst spät in der Nacht zurück nach Knighton Hall kehrte, hatte Marian es nicht sehr eilig nach Hause zu kommen. Sie aß häufig in Locksley zu Abend bevor Robin sie nach Hause brachte.
Jedoch heute war irgendetwas anders! Ein aufgeregter Much kam ihnen entgegen.

Vor dem Eingang von Locksley Manor stand ein Abgesandter des Königs mit einigen Soldaten.

"Robin of Locksley?" Fragte dieser.
"Ja?" antwortete Robin etwas überrascht.
"Der König wird wieder in die Schlacht ins heilige Land ziehen. Da ihr ein Ritter der königlichen Leibgarde seid ist es euere Pflicht ihn zu begleiten!"
Robin atmete tief durch doch bevor er etwas erwidern konnte sprach der Abgesandte weiter "solltet ihr euerer Pflicht nicht nach kommen werdet ihr in London hingerichtet werden!"

Marian hatte einen riesigen Knoten im Bauch, ihre Gedanken überschlugen sich. Was sollte mit der Hochzeit gegen Ende des Sommers werden? Könnte man sie vorverlegen?
"Wann geht es los?" hörte sie Robin fragen
"Gleich morgen früh!" War die Antwort des Abgesandten.

Marians Herz zog sich zusammen und Robin drückte ihre Hand und schaute sie traurig an.
Der Abgesandte hinterließ noch die Anweisung dass sie morgen in aller frühe aufbrechen würden und verschwand.

Robin gab Thornton und Much die Aufforderung seine Sachen zu packen (insbesondere seine Rüstung,Schwert und seinen Bogen) und das Much ihn ins heilige Land begleiten würde.
Dann zog er Marian mit in seine Gemächer.
Dort umarmte er sie während ihr die Tränen über die Wangen liefen. Eine ganze Weile standen sie so da.
"Es tut mir so leid" sagte er schließlich, sie schniefte und schaute zu ihm auf "Du kannst doch nichts dafür-man würde dich hinrichten lassen" sagte sie mit tränenerstickter Stimme.

Er streifte mit dem Daumen über ihre Wange, dann senkte er den Kopf um seine Lippen auf ihre zu legen. Sie erwiderte sanft seinen Kuss. Er streichelte zaghaft mit seiner Zunge über ihre Lippen und sie kam ihm mit ihrer Zunge entgegen.
Schnell nahm ihr Kuss an Leidenschaft zu.
Nach endlosen Küssen und zärtlichen Berührungen hob er sie hoch und trug sie zu Bett.
Sie lag auf dem Rücken, er auf seine Hände gestützt über ihr.
Zwischen zwei küssen sah er ihr tief in die Augen und sie nickte "ich will es" und zog seine Lippen wieder an ihre.
Kleidungsstücke landeten auf dem Boden und ohne noch über die Folgen nach zudenken vereinigten sie sich in voller Leidenschaft miteinander. Es fühlte sich so richtig an.

Nach ihrem gemeinsamen Höhepunkt lies Robin sich noch völlig außer Atem vorsichtig auf sie sinken und küsste sie innig auf die Lippen "ich liebe dich" "ich liebe dich auch".
Langsam legte er sich neben sie auf seinen Rücken und zog sie an sich.
Sie schmiegte ihre Wange an seine Brust und verschränkte ihre Finger mit seinen.
"Ich werde dich vermissen" sagte sie.
"Ich werde dich auch sehr vermissen" antwortete er und küsste sie auf die Stirn.-


- die Folge dieser Nacht hielt sie nun in ihren Armen. Eine wunderschöne Tochter.
Die Geburt war schnell und komplikationslos verlaufen- "sei froh dass dein Kind da nicht nach ihrem Vater kommt"-war Matildas Kommentar als sie Marian die kleine in die Arme legte.

"Du solltest versuchen etwas zu schlafen mein Kind" hörte sie Sir Edward sagen "es ist schon spät, bald geht die Sonne auf"
Es war schon weit nach Mitternacht und das Wetter war furchtbar.
Der Winter war lang und hart gewesen. Es war zwar schon Mitte März aber es lag immer noch Schnee. Doch dadurch war es Marian möglich gewesen die Schwangerschaft zu verheimlichen, denn immerhin hatte sie als Adlige ein uneheliches Kind!
Außer ihrem Vater, Matilda und Sarah, eine Bedienstete und Vertraute Marians, wusste niemand etwas. Nicht einmal Robin!
Kaum dass eine Wölbung ihres Bauches sichtbar wurde trug sie weite Kleidung-und wegen des schlechten,kalten englischen Wetters. Gegen Ende der Schwangerschaft war das Wetter so ungemütlich dass niemand freiwillig mehr vor die Türe ging.
Zu dem kam auch noch dass man ihren Vater als Sheriff abgesetzt hatte, dadurch standen sie auch nicht mehr so sehr in der Öffentlichkeit.
Ihr Vater hatte beschlossen dass sie ihr Kind behalten durfte, aber offiziell war die kleine ein 'Findelkind'.
"Wie soll sie denn heißen?" fragte Matilda
"Ich möchte sie Kate nennen-nach meiner Mutter" antwortete Marian entschlossen.
Und Edward musste Lächeln, dachte er an seine verstorbene Frau.

Die kleine Kate wurde,friedlich schlafend, in eine Wiege, welche direkt neben Marians Bett stand, gelegt. Marian selbst legte sich so hin dass sie eine Hand liebevoll auf den Bauch ihrer Tochter legen konnte "ich werde dich genauso sehr lieben wie deinen Vater" flüsterte sie und schlief ebenfalls selig ein.
Edward ging in seine Gemächer und Matilda durfte in eines der Gästezimmer da das Wetter sehr ungemütlich war und Marian sowie die kleine in wenigen Stunden nachuntersucht werden mussten.
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