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(Beziehungs-)Chaos

von Change
GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P18 / MaleSlash
EXO F(x) SHINee
17.06.2014
15.08.2016
21
55.008
2
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37 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
17.06.2014 3.211
 
So leute heute mal mit Vorwort... ja ein vorwort.. xD... es ist 23:55 uhr SORRY für alle fehler die sich noch eingeschlichen haben... aber ... banane.  vllt schau ich noch mal morgen drüber. Heute nicht. Viel spaß! ^o^ und gute nacht :D (oder morgen, wann auch immer ihr das lest v.v)

~

Key war zwar schon seit geraumer Zeit wach, doch hatte er sich trotzdem nicht dazu durchringen können aufzustehen. Viel lieber lag er noch immer in Lays Armen, die Wärme und die Geborgenheit genießend, die dieser ausstrahlte und ihm so bereitwillig schenkte.
Seine Augen öffneten sich erst dann langsam und unwillig, als er jemanden in die Küche laufen hörte. Wenn die anderen schon wach wurden, war es wohl doch schon recht spät und ob er nun wollte oder nicht, Zeit seinen Hintern aus dem Bett – oder in diesem Fall, der Couch- zu schwingen. Nach dem er also träge seinen Kopf gehoben hatte erblickte er Jinki. Der Ältere sah gar nicht gut aus, er hatte dunkle Ringe unter den Augen und seine Frisur war, selbst für jemanden der gerade erst das Bett verlassen hatte,  ein Desaster. Wäre sein Leader nicht aus der entgegengesetzten Richtung zur Tür gekommen, hätte Key vermutet er habe gerade erst die Party verlassen.
Mit Mühe und versuchend Lay dabei möglichst nicht zu wecken, erhob sich Key. Als er stand und seine persönliche HeizungDeckeTrostspender noch immer friedlich schlafend auf der Couch lag, entfloh ihm ein erleichtertes Seufzen.
Mit leisen Schritten schlich Key zu Jinki, welcher ihn nicht bemerkte, da er mit dem Rücken zum Wohnzimmer saß.
„Hey, was ist los mit dir? Nicht gut geschlafen?“, fragte Key leise, als er Jinki erreicht hatte. Verwundert blickte der Angesprochene Kibum an und musste kurz grinsen.
„Was ist los? Seh‘ ich so lustig aus?“, fragte Key leicht panisch und versuchte seine Haare zu richten.
„Nein, aber eigentlich habe ich erst in ein bis zwei Stunden mit dir gerechnet. So wie du dich in Lays Arme gekuschelt hast, dachte ich, dass du bestimmt noch länger liegen bleiben würdest… Sah gemütlich aus.“, erklärte Jinki und lächelte Kibum an.
„Ach das meinst du.“, ein erleichtertes Seufzen entkam seinem Mund, in nicht mal zehn Minuten zum zweiten Mal. „Du kennst mich, ich kann keine Dramen alleine schauen.“, erklärte Key die Situation unnötigerweise.
„Ich weiß.“, Onew stand auf und wuschelte durch Keys Haare, welche dieser somit, wie so oft, völlig umsonst in Ordnung gebracht hatte, „Willst du auch einen Kaffee?“, fragte er beiläufig und ging auf die Kaffeemaschine zu.
„Nein danke, heute bin ich ausgeschlafen. Mir geht es prächtig.“, meinte Key enthusiastisch, hielt sich aber gleich im Anschluss erschrocken mit der Hand den Mund zu und schaute alarmiert zur Couch rüber, doch glücklicherweise schien seine etwas lautere Stimme Lay nicht geweckt zu haben, gedämpft sprach er weiter, „Aber du siehst nicht wirklich fit aus, ist gestern was passiert?“
Onew antwortete nicht gleich, sondern er sah nachdenklich dem Kaffee zu, wie er in die Tasse floss und beobachtete wie sich, wie immer, zwei kleine Löcher im Milchschaum bildeten. Er überlegte, dass sah Key ihm an. Sie waren nicht um sonst sehr gute Freunde, weswegen Key ihm auch seine Zeit ließ. Denn er wusste, dass es nicht so war als würde Jinki überlegen ob er ihm erzählen sollte was los war oder nicht. Es war viel eher so, dass der Ältere nur nicht wusste wie er es am besten formulieren sollte.  
„Ich bin…“, begann Jinki, brach jedoch ab und holte tief Luft, nahm sich die nun volle Tasse und ging wieder auf seinen Platz zu. Er setzte sich und sah nun in Keys fragende Augen. „Ich bin wieder Single.“, sagte er dann und brach den Blickkontakt ab, um wieder diese zwei schwarzen Löcher in der weißen Kaffeedecke zu begutachten.
Verwirrt mustere Key sein Gegenüber. Onew hatte nie irgendetwas davon erzählt, dass es in seiner Beziehung schlecht laufen würde, im Gegenteil es hatte eher so gewirkt als sei alles nahezu perfekt zwischen dem Leader und dessen Freundin. Immer wenn Key  die beiden zusammen angetroffen hatte, war es… na ja ziemlich kitschig, aber wirklich süß gewesen. Die beiden hatten zusammen einfach immer sehr glücklich gewirkt, auch wenn sie sich heimlich treffen mussten, so schien das kein allzu großes Problem, solange sie einander hatten. Es war schon ein kleiner Schock, dass nun so plötzlich Schluss war. Weswegen es auch Keys erster Reflex war nach einer Lüge in den Zügen des anderen zu suchen, obwohl er genau wusste das Jinki bei so etwas nicht scherzte. Zwar konnte er, wie erwartet, keine Lüge in der Mimik oder der Gestik des Anderen erkennen, jedoch war es offensichtlich das dieses plötzliche Ende nicht nur für Key überraschend war.
„Warum?“, fragte Key nach einer Weile.
„Wenn ich das wüsste.“, meinte Onew ohne aufzusehen.
„Wenn du darüber reden willst, …“, den Rest des Angebotes ließ er in der Luft hängen, es war beiden klar, was er meinte.
„Danke, aber ich will noch nicht reden.“, schlug Jinki das Angebot leise aus.
Als Onew seinen Blick wieder hob, konnte Key dessen Gesicht geziert von einem gekünstelten, traurigen Lächeln sehen. Es war schon immer eines Kibums größter Probleme gewesen, dass er traurige Personen, besonderes die die ihm etwas bedeuteten, einfach nicht so traurig oder gar weinend sehen konnte, ohne selbst los zu heulen. Weswegen ihm auch jetzt die Augen von aufsteigenden Tränen brannten.
„Key, hör auf. Warum weinst du denn jetzt?“, fragte Jinki völlig überfordert.
„Weil du so niedergeschmettert aussiehst.“, rechtfertigte Key sich und wischte sich die wenigen, durchaus albernen, Tränen weg, welche sich, trotz seiner Bemühungen, einen Weg über sein Gesicht gebahnt hatten. „Hör auf so traurig zu sein, sonst kann ich nicht aufhören.“, motzte Key Onew an, als ihm beim Blinzeln erneut eine Träne aus dem Augenwinkel rann und seine Sicht schon wieder von neuen Tränen verschwommen wurde. Ein leichtes, amüsiertes Lächeln verirrte sich auf Onews Gesicht.
„Ach Kibum du bist einfach zu süß manchmal. Wann hast du angefangen auch bei mir zu weinen?“, fragte der Ältere und wischte die Tränen vorsichtig weg.
„Lass mich!“, motzte Key leise und drehte schmollend sein Gesicht weg, „Du hast ja keine Ahnung! Kann ich was dafür, wenn ich keine traurigen Menschen sehen kann?“, fragte er beleidigt.
„Oh doch du kannst traurige Menschen sehen, du kannst auch ultra traurige Filme anschauen ohne zu weinen. Also warum jetzt?“, fragte Onew nun sogar grinsend.
„Weil du mir dummerweise viel bedeutest!“, motzte Key und warf aufgebracht sein Hände in die Luft.
„Das kann man wirklich falsch verstehen, wenn man nicht weiß, dass ihr beide gute Freunde seid.“, kam es von einer dritten wachen Person.
„Luhan, ich habe dich gar nicht bemerkt.“, Key lächelte, trotz der Tränen, freundlich als er das belustigte Gesicht Luhans sah.
„Hab‘ ich bemerkt.“, lächelte Luhan, „Wie kommt es, dass ihr euch schon so früh eure Liebe gesteht?“, fragte er und setzte sich zu den beiden wachen Shinee-Membern.
„Früh ist relativ, es ist 11 Uhr.“, meinte Key, nach einem Blick auf die Uhr an der Wand und fuhr sich vor dem Weitersprechen noch schnell fahrig mit dem Ärmel über die Augen, „Aber weil du so nett fragst, ich wollte es einfach mal gesagt haben. Ich liebe Onew und er soll mir gefälligst bald einen Antrag machen, sonst such‘ ich mir jemanden anderes.“, scherzte Key und Luhan blickte grinsend zwischen Key und Onew hin und her.
„Stimmt Jinki, dass solltest du mal besser machen, ihr seid ein richtig süßes Pärchen. Onkey vor! “ Nach diesem Kommentar, prustete Onew dann los.
„Hey! Ihr vergesst dass ich 100% hetero bin.“, beschwerte er sich gespielt.
„Ja, ja sagen sie doch alle. Bis man sie mit einem Kerl erwischt.“, meinte Luhan lachend und lehnte sich an den Stuhlrücken. „Ach ja“ begann er dann etwas ernster, „ihr müsst heute nicht aufräumen gehen. Die Super Junior Hyungs haben das schon erledigt, weil der Vermieter aufgetaucht ist und meinte, dass sie schnell aufräumen müssten und abhauen, weil es später nur so von Kameras wimmeln soll. Scheinbar ist es rausgekommen wo wir gefeiert haben.“, lachte Luhan dann wieder und beugte sich nach vorne, „Wie auch immer, ich muss los, ihnen ihr Auto zurück bringen und dann gehe ich nach Hause. Also dann, viel Spaß euch noch.“
„Okay. Tschüss und danke für die Info.“, nuschelte Onew in seinen Kaffee und hob kurz die Hand zum Abschied.
„Tschüss, sag bei euch im Dorm mal einen Gruß von mir.“, Kibum umarmte Luhan noch schnell und begleitete ihn zur Tür.
„Wir waren gestern feiern und ich soll ihnen heute einen Gruß von dir ausrichten?“, fragte Luhan belustigt.
„Ich war bei der Feier nicht dabei du dummerchen und überhaupt ist das doch nur so ein Spruch Lu. Ich bin es gewohnt das zu sagen.“, Key schob den Älteren aus ihrem Dorm.
Ein Letztes ‚Tschüss‘ und schon fiel die Tür hinter dem Exo Member zu.

Nie im Leben hätte Tao gedacht, dass Chanyeol ihm so ein guter Freund wäre, immerhin hatten sie nicht überdurchschnittlich viel mit einander zu tun gehabt in der Vergangenheit. Trotzdem war Chanyeol die ganze Nacht nicht weggegangen und hatte ihn nicht allein gelassen. Was Tao unschwer daran erkennen konnte, dass der Schwarzhaarige noch immer neben ihm lag. Chanyeol hatte sich wohl in der Nacht auf den Rücken gelegt, doch hatte er die Nähe zu Tao trotzdem nicht verloren- wie auch in so einem kleinen Bett?- denn einer seiner Arme wurde von Tao als Kopfkissen missbraucht und der Panda würde jede Wette eingehen, dass dieser Arm schon lange Taub war. Aber nicht nur Taos Kopf war noch mit Chanyeol verbunden, auch sTaos Arme lagen waren noch immer um den Anderen geschlungen. Zwar war sein Griff nicht mehr verkrampft im Shirt des Älteren, doch umarmen tat er ihn zweifelsfrei noch genau so wie gestern. Chanyeol hatte noch geschlafen als Tao müde seine Augen geöffnet und das realisiert hatte und das tat er auch jetzt noch, während Tao sich Gedanken machte auf die er keine Antworten fand. Warum war grade er, grade Chanyeol, ihm gestern gefolgt? Der K-Riese war ihm hinterher gegangen, er hatte ihn bei seiner Flucht vor Baekhyun gesehen und die Tränen hatte er ebenfalls bemerkt, aber nichts gesagt. Der K-Rapper hatte Tao lediglich in den Arm genommen, ohne Fragen oder unnötige Worte und Tao hatte geweint, einfach alles raus gelassen, ohne Chanyeol irgendetwas erklären zu müssen.
Wieso gerade Chanyeol bemerkt hatte, dass etwas nicht mit ihm stimmte war für Tao ein Rätsel. Niemand wusste es, niemand hatte etwas bemerkt, weil Tao sich zusammengerissen hatte, er war erst nachdem er den Raum verlassen hatte und alleine war zusammengebrochen. Woher wusste Chanyeol, das er Hilfe brauchte? Tao hatte nicht das Gefühl, dass Chanyeol wegen etwas anderem rausgekommen war. Der Ältere war ihm gefolgt, Tao war sich in diesem Punkt sicher, nur das ‚Warum‘ bereitete ihm Kopfzerbrechen.
„Warum bist du mir gefolgt?“, flüsterte Tao und sah zu dem Schwarzhaarigen auf, bekam aber keine Antwort. Wie auch wenn die einzige andere Person im Raum noch schlief?
Zitao setzte sich langsam auf und schaute sich um. Sie lagen in Suhos Bett, dass wusste er, da er nicht im Bett des Maknaes hatte schlafen wollen. Denn er war sich sicher, dass er dort keinen Schlaf gefunden hätte, auch nicht wenn Chanyeol ihn im Arm gehalten hätte. Konnte es sein, dass Sehun auch etwas von Baekhyun wollte? War er vielleicht auch in ihn verliebt? Das konnte nicht sein oder? Wieso musste einer seiner besten Freunde vielleicht die gleichen Gefühle für den Kleinen Stimmungsmacher haben wie er selbst? Bitte lass es nicht wahr sein! Was wenn sie wirklich dieselben Gefühle für einander hatten und es heraus fanden? Es würde bestimmt nicht lange dauern und sie wären ein Paar. Er wusste es war gemein sich zu wünschen, dass Baekhyuns Gefühle nicht erwidert würden, aber er war selbstsüchtig genug dafür, auch wenn er deswegen ein schlechtes Gewissen bekam, immerhin wusste er selbst wie schrecklich sich eine einseitige Liebe anfühlte. Allerdings konnte er einfach nicht anders, wurde ihm doch allein beim Gedanken daran, dass sein heimlicher Schwarm und einer seiner besten Freunde zusammen waren, schlecht vor Angst.
Wieder sammelten Tränen sich in Taos Augen, doch bevor sie sich lösen konnten wischte Tao diese weg. Er würde nicht noch mehr weinen, davon bekäme er nur noch mehr Kopfschmerzen und es war albern wegen einer Vermutung, von der er nicht einmal wusste ob sie stimmte, zu weinen. Er ignorierte das enge Gefühl in seiner Brust und die leise Stimme die ihm zu flüsterte, dass es nicht nur eine simple Vermutung war und beschloss aufzustehen, sich auf andere Gedanken zu bringen.
Das Problem war nur, um aus dem Bett zu gelangen musste er über Chanyeol klettern, möglichst ohne diesen zu wecken. Normalerweise, wäre es Tao zwar egal, wen er warum weckte, wenn er aufstand, doch in diesem Fall war er es dem anderen Rapper wohl irgendwie schuldig ihn nicht zu wecken. Immerhin hatte Chanyeol sich die halbe Nacht sein Geschluchzte angehört und war somit von Tao vom schlafen abgehalten worden. Dementsprechend vorsichtig versuchte Tao also über Chanyeol aus dem Bett zu krabbeln. ‚Vorsichtig‘ im Sinne von: Nicht berühren, dann kann auch nichts nerven oder kitzeln und Chanyeol wecken. Leider gestaltete sich ‚Vorsichtig‘ als recht schwer bis unmöglich, wenn einem gerade wenn man über dem Oberkörper der mit zu weckenden Person, innehält, weil einem einfällt das diese Weise das Bett zu verlassen echt unsinnig und unnötig kompliziert war. Tao wollte gerade den Rückzug antreten und einfach bis ans Bettende rutschen, um dort über Chanyeols Füße steigen – warum war er da nicht früher drauf gekommen?- als er bemerkte das ihn zwei unheimlich dunkelbraune Augen belustigt musterten.  
„Was machst du da?“, fragte Chanyeol amüsiert und mit einem verschlafenem Grinsen, als er bemerkte, dass auch der Panda endlich verstanden hatte, dass er nicht mehr schlief.
„Ähh. Ich wollte aufstehen.“, erklärte Tao und kletterte endgültig aus dem Bett, um nicht mehr über Chanyeol gebeugt zu sein.
„Ist ja langweilig.“, scherzte er und sein Lächeln wurde zu einem Grinsen. „Wie geht‘s dir?“, fragte er und Tao konnte wieder genau in dunkelbraune, nun besorgt schimmernden, Augen blicken, da Chanyeol sich ebenfalls erhoben hatte.
„Ganz gut.“, meinte Tao und wandte den Blick ab. Er wusste, er war kein guter Lügner und er wollte nicht dass Chanyeol die Lüge in seinen Augen sah. Außerdem hätte er diesem ehrlich besorgten Blick nicht standhalten können.
„Willst du reden?“, fragte der Schwarzhaarige vorsichtig und beugte sich in Taos Blickfeld, welcher ihn nun gezwungenermaßen wieder ansah und kurz überlegte. Wollte er reden?
„Wieso bist du mir gestern gefolgt?“, fragte Tao dann und überging einfach die vorher gestellte Frage Chanyeols.
„Gut Frage.“, sagte Chanyeol und grinste, „Ich weiß es nicht.“, gestand er wahrheitsgemäß und beobachtete wie der Andere skeptisch eine Augenbraue hochzog, „Ich hatte einfach das Gefühl, du bräuchtest jemanden, der dir zur Seite steht.“
Ein undefinierbares Geräusch ausstoßend, schloss Tao seine Augen und schüttelte kurz ungläubig und auch ein wenig fassungslos den Kopf.
„Chanyeol du bist ein Mysterium für sich.“, murmelte der Jüngere dann und brachte Chanyeol damit  zum Lachen.
„Ist wohl so.“, meinte er achselzuckend und wuschelte Tao durch die blondierten Haare, „Komm lass uns gehen. Ich habe Hunger.“

Als Chanyeol mit Tao im Schlepptau im Esszimmer ankamen sahen sie, dass Suho bereits Essen gerichtet und sogar teilweise schon den Tisch gedeckt hatte. Ein Blick auf die Uhr, die praktischerweise in der Küche hing, verriet den Beiden, dass es bereits 11:50 Uhr war.
„Guten Morgen.“, begrüßte Chanyeol seine ‚Umma‘ gutgelaunt und umarmte Suho, welcher gerade die Teller auf den Tisch stellte, von hinten.
„Guten Mittag.“, verbesserte dieser ihn und lächelte, als er Tao sah.
„Schön, dass ihr beide schon wach seid. Setzt euch, ich hole die anderen Beiden auch noch.“, mit diesen Worten befreite sich Suho aus Chanyeols Umarmung. Welcher sich gleich auf seinen angestammten Platz setzte und auf den Stuhl schräg neben sich klopfte. Tao ließ sich auf dem Platz nieder, welchen Chanyeol ihm angeboten hatte und so saßen sie nun an der Ecke des Tisches.
Suho war noch nicht allzu lang aus der Küche verschwunden, da kam auch schon ein verschlafener Baekhyun in die Küche getrottet. Offensichtlich hatte Suho also Erfolg. Baekhyun trug nur seine Boxershorts und ein weites, ausgeleiertes, schwarzes T-Shirt, welches ihm von der Schulter fiel. Tao wendete, nachdem er ihn entdeckt hatte, schnell wieder den Blick ab.
„Tao?“, fragte Baekhyun völlig verpeilt.
„Ja?“ Tao drehte sich wieder zu Baekhyun um und ein breites Grinsen zierte sein Gesicht. Chanyeol schloss kurz seine Augen und schüttelte dann seinen Kopf, musste zwei Mal hinsehen, um sicher zu gehen, dass er nicht halluzinierte. Grinste Tao gerade wirklich? Ja, doch, ja das tat er. Definitiv. Er grinste. Seltsam. Zwar hätte Chanyeol das gerne hinterfragt, jedoch beließ er es einfach dabei, war doch schön, wenn Tao wieder lächelte, auch wenn es ihn ein wenig verwirrte. Er war nämlich der festen Überzeugung gewesen, dass Tao gestern Baekhyun aus dem Weg gegangen war. Na ja er konnte sich ja auch irren.  
„Gott ist gnädig zu mir.“, lachte Baekhyun und ließ sich neben Tao auf einen Stuhl plumpsen, bettete im Anschluss noch seinen Kopf auf dessen Schulter. „Mein Kissen von gestern verfolgt mich ja.“, scherzte er und schloss gähnend seine Augen.
„Offensichtlich.“ Tao schaute wieder zu Chanyeol, der ihn ein wenig verwirrt beobachtete. Tao seufzte nur und brach auch zu Chanyeol den Blickkontakt ab, er wollte nichts erklären. Erstrecht nicht vor Baekhyun.
Nach einer Weile kam ein komplett angezogener Sehun hinter Suho ins Zimmer geschlurft. Suho, der direkt zu Chanyeol gelaufen war, ließ seine Hand unsanfte Bekanntschaft mit dessen Hinterkopf machen.
„Wie kannst du Sehun einfach so quer über die Betten legen und ihm dann  noch nicht einmal die Schuhe ausziehen?“, motzte die Band-Umma ihren ‚Sohn‘ an.
„Ich hab ihn geschmissen, nicht gelegt. War zu faul.“, verteidigte Chanyeol sich grinsend, „Es ist nicht meine Aufgabe mich um unseren Maknae zu kümmern, wenn er einen- nein, mindestens fünf zu viel getrunken hat.“, bemerkte Chanyeol, dann doch etwas ernster.
„Du hast ihn geschmissen?“, fragte Suho etwas belustigt, jedoch auch anklagend.
„Ja, er war ja eh zu dicht um das zu merken.“ Suho beließ es einfach dabei und wuschelte lediglich durch Chanyeols kurzes Haar. Der Rapper war einfach zu lustig, um sich ernsthaft über ihn aufzuregen, denn das Sehun von der Aktion nichts gemerkt hat, war wohl auch sinnlos wenn man es am nächsten Morgen vor seiner Nase rumerzählte.

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Hey~~ hoffen mal euch hat's gefallen :D
ALSO: Wir versuchen VERSUCHEN, einmal in der Woche zu updaten, ABER die schule hat wieder angefangen (leider...) und da ich eine.. naa jaaaa sagen wir mal eine nicht gaaaanz sooo gute Schülerin bin... werde ich wohl lernen müssen... öfters mal. Immer... oh ich will nicht... na ja jedenfalls: Bitte nicht bös sein wenn mal ne zeit lang nix kommt, wir sind auch nur Menschen aber wie  geben unser bestes! ^^ (Dachte ich warn euch mal vor :D)
So sonst noch was??... ach ja bald haben wir den Teil der zu grunde liegen sollte für den Rest der Stroy hinter uns und dann wirds (hoffe ich doch :D) spannender (an alle die das Kapi öde fanden.... *schnief*) ...... sonst was?...nö.
Freuen und wie immer über Reviews (Motivation und so xD) und sind auch immer offen für Kritik  (wenn sie nett formuliert ist.. xD)
bis zum nächsten kapi :D (voraussichtlich nächstes WE... wenns klappt.)

grüßle Change <3 und Sis ~.~
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