Josephine Klick -OS

von nata
GeschichteKrimi, Freundschaft / P12
Alexander Mahler Fritz Munro Josephine Klick
13.06.2014
13.06.2014
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13.06.2014 1.107
 
Hey :)
So ich habe mich jz auch an eine JK - FF rangetraut :)
Ich weiß noch nicht wie lange diese Geschichte wird...
Da lass ich mich mal selbst überraschen was mir noch so einfällt.. ;)
Viel spaß damit!
Lg nata

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Verwirrt sah Josephine dem davon fahrenden Streifenwagen hinterher. „Kann mir jetzt mal endlich jemand erklären was hier los ist? Wieso haben die Fritz verhaftet?!“ aufgebracht richtete sie sich an ihren Kollegen. Alex schluckte. „Komm ich bring dich nach Hause.“ „Alex!“ Josephine bemerkte, dass er versuchte vom Thema abzulenken. „Ich erklärs dir unterwegs.“ Schweigend gingen beide zu dem Wagen, mit dem Fritz und Alex zuvor zur Brücke gekommen waren. Während Alex los fuhr drehte Josephine erstmal die Heizung hoch. „Was ist auf der Brücke passiert?“ fragte sie anschließend erneut. Alex starrte auf die Straße und begann zu erzählen. „Nachdem wir diesen Typ aus dem Auto geholt hatten, sagte Fritz mir, dass er den Schlüssel des Vorhängeschlosses haben muss. Ich hatte ihn gerade gefunden, als der Wagen abstürzte. Ich wurde davon abgelenkt… und in dem Moment hat der Typ den Schlüssel mit dem Mund aus meiner Hand genommen und untergeschluckt.“ Er machte eine Pause und sah kurz zu Josephine, die schon ahnte was nun kommen würde. „Naja alle sind dann erstmal zum Brückengeländer gerannt und Fritz…der war der einzige der was getan hat… Er hat sein Messer genommen…“ „Oh nein“ flüsterte Josephine. Alex nickte. „Doch. Er hat den Schlüssel…zurückgeholt… und ist das von der Brücke gesprungen und hat dich gerettet.“ „Oh Gott.“ Josephine ließ sich in ihren Sitz zurückfallen und schloss für einen Moment die Augen. Eine Weile herrschte Schweigen. „Wo bringen sie ihn hin?“ „Ich vermute mal auf unser Revier. Die Interne wird dann auch schon bald da sein.“ „Ich will zu ihm.“ Forderte Josephine. „Vergiss es. Ich fahr dich jetzt nach Hause. Du musst aus den nassen Sachen raus. Dann sehen wir weiter. Du machst ja sowieso was du willst“ Alex lächelte schwach.
Kurz darauf hielt er auf Victors Hof. „Was ist mit dir?“ hakte Josephine nach. „Ich fahre jetzt auch zum Revier. Die werden wohl auch einige Fragen an mich haben.“ Antwortete Alex müde. „Also man sieht sich.“ Sie nickte, schloss die Beifahrertür und sah wie er davon fuhr.


In ihrer Wohnung angekommen ging Josephine erst einmal duschen, um sich wieder aufzuwärmen. Während sie unter dem warmen Wasser stand sah sie immer wieder die Bilder der vergangenen Stunden vor sich. Wie Clemens sie ständig mit seinem Messer bedroht hatte, Die Panik, die sie befiel, als das Auto abstürzte und unterging. Und schließlich wie Fritz sie gerettet hatte. Noch nie war sie ihm so nah gewesen wie vorhin. Schon länger wusste Josephine dass ihr Kollege nicht so kalt war, wie er sich ihr gegenüber vor allem zu Beginn verhalten hatte. Sie hatte seine Angst die er um sie gehabt hatte förmlich spüren können, als sie sich umarmt hatten. „Bielefeld, das war knapp“ hatte er gesagt. Aber das Bielefeld klang schon beinahe liebevoll. Er schien sich ernsthaft Sorgen um sie gemacht zu haben. Sie erinnerte sich an das Gefühl, wie er ihr eine Strähne aus dem Gesicht gestrichen hatte, wie er seine Stirn an ihre gelegt hatte. „Josephine hör auf!“ ermahnte sie sich selbst laut. Sie stellte das Wasser ab und stieg aus der Dusche. Nachdem sie sich  angezogen und ihre Haare geföhnt hatte, wollte sie noch kurz bei ihrem Pferd Wotan vorbeischauen und anschließend aufs Revier fahren.
„Hey mein süßer“ begrüßte sie ihr Pferd, worauf sie ein Schnauben als Antwort erhielt. Josephine lächelte und streichelte ihm über den Kopf. „du warst wohl der einzige von uns der einen entspannten Tag hatte, hm?“ sie steckte dem Pferd ein Stück Möhre zu. „Ich geh dann mal wieder. Ich muss nach meinem Kollegen sehen…“ Sie streichelte Wotan noch einmal und fuhr dann mit ihrem Wagen zum Revier.

Als sie das Gebäude betrat, konnte sie bereits eine laute Diskussion hören. Es waren die Stimmen von Alex und dem Mann der Internen Ermittlung, der sie damals verhört hatte, als sie aus Versehen Fritz in die Schulter geschossen hatte. „Warum haben sie den Kollegen Munro nicht davon abgehalten?“ „Weil es die einzige Möglichkeit war, unsre Kollegin lebend da rauszubekommen. Alle anderen haben ja lieber zugesehen wie das Auto unterging.“ Antwortete Alex ruhig aber bestimmt. „Josephine!“ Karin verließ eines der Büros und umarmte Josephine. „Gott bin ich froh dich zu sehen!“ Josephine lächelte schwach. „Wo ist Fritz?“ kam sie direkt zur Sache. „Ich bring dich zu ihm. Er wartet schon sehnsüchtig auf dich“ Karin zwinkerte ihr zu und ging voran zum Vernehmungsraum. „Die Interne ist schon mit ihm fertig. Im Moment reden sie mit Alex wie unschwer zu hören ist.“ „Danke Karin.“ „Bis später.“ Schon war sie wieder weg. Josephine atmete noch einmal tief durch und betrat dann den Raum.
Fritz saß auf einem der Stühle am Tisch, den Kopf auf die Hände gestützt. Er trug auch wieder trockene Sachen, die er auf dem Revier gehabt hatte. Josephine schloss die Tür hinter sich, woraufhin Fritz aufsah. „Josephine.“ Augenblicklich hellte sich seine Miene auf. „Hi Fritz.“ Er stand auf und näherte sich ihr bis auf einige Schritte. Josephine richtete ihren Blick kurz zu Boden, bevor sie ihn ansah. „Danke Fritz. Ohne dich…Würde ich jetzt nicht hier stehen…“ Ihre Stimme klang brüchig. „Das war selbstverständlich.“ Er lächelte und strich ihr mit einer Hand über ihren Arm.
In diesem Moment wurde die Tür geöffnet. Es war Amann. „Fritz kommen Sie dann bitte mal?“ Angesprochener nickte und folgte seinem Chef. Bevor er den Raum verließ drehte er sich noch mal zu Josephine um. „Wir sehn uns gleich…wenn du willst.“ „Viel Glück“ Josephine lächelte. Dann schloss sich die Tür und sie war wieder alleine. Ungeduldig schob sie Gegenstände auf dem Schreibtisch hin und her und blätterte ziellos in den darauf liegenden Akten.
Sie fuhr zusammen als sich die Tür öffnete und Fritz wieder den Raum betrat. An seinem Gesicht erkannte sie, dass es wohl nicht gut gelaufen war. „Nein. Nein Fritz. Sag das dass nicht war ist.“ „Doch. Ich bin suspendiert.“ Er zuckte mit den Schultern. „OK. Ich rede jetzt mal mit denen. Das kann doch nicht wahr sein.“ Entrüstet stand Josephine auf und stapfte an Fritz vorbei Richtung Tür. Sie legte ihre Hand grade auf den Türgriff, als Fritz laut loslachte. „Alles gut. Sie haben eingesehen dass auf der Brücke so einiges schief gelaufen ist und dass wir sonst keine Möglichkeit hatten.“ Erklärte er wieder ernst. „Boah Fritz. Manchmal bist du so gemein.“ Sie boxte ihm gegen den Arm, bevor sie ihm um den Hals fiel. „Wird das jetzt zur Gewohnheit, Bielefeld?“ fragte er lächelnd und erwiderte die Umarmung. „Träum weiter.“ Murmelte sie leise.
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