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Ein Hengst, unzähmbarer als der Blitzschlag

von nici01
GeschichteAbenteuer, Freundschaft / P16 / Gen
Colonel Little Creek Rain Spirit
12.06.2014
20.07.2014
15
13.009
2
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17 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
12.06.2014 938
 
Als ich aufwachte, war es Nacht. Leise stand ich auf...
Ich war keinefalls müde, ich war nur gerne Nachts draußen, ich liebte den wunderschönen Nachthimmel und hatte mich deshalb an nur ein paar Stunden Schlaf gewöhnt.

Ich schaute Black Cloud beim dösen zu. Der Mustang und die Stute schienen zu schlafen. Oder nein! Der Mustang hob seinen Kopf und sah mich mit einem undefinierenden Blick an. Was war los?

Ich wusste es nicht, und doch spürte ich, das bald etwas geschehen würde. Ich sah im Dunkeln neben den Mustang. Das Gras war etwas blau angesprenkelt. Hatte der dummkopf etwa versucht, den Hengst einen komischen Kreis ums Auge zu malen?
Unmöglich, ich würde gleich anfangen zu lachen.

Ich schaute mich um, einige Stunden latschte ich ohne Orientierung, wo ich eigentlich hinwollte herum. Nun ja, so ein Idianer Lager bei Nacht? War ja auch was...

Ich sah, das die Sonne gegen die Nacht kämpfte, und die Wärme in die verstaubten Ecken brachte. Der Sonnenaufgang.
Es war wie ein ungezähmtes Pferd, das seinen Willen niemals verloren hatte.
Ja die Sonne war faszinierend...

Ich lehnte gegen den eine kleine Tränke, die für die Pferde aufgestellt wurde. Aufmerksam wurde ich erst, als ich Little Creek, zum Pferde Gehege gehen sah. Ich realisierte jede seiner Bewegung genaustens.

Er öffnete das Tor, die Spannung war ihm förmlich anzusehen, der Hengst hob den Kopf, als die Stute rausgelassen wurde. Sofort schnappte der Indianer nach der Decke, wo er nachher auf dem Rücken des Hengstes legen wollte.

Ich verkniff mir ein abtrünniges schnaufen und beobachtete die Situation. Die Hand des Indianers griff ins Leere. Der Mustang war schneller gewesen. Die Brüder von Little Creek gesellten sich zu dem einsamen Zaun.

Ein kleines Duell entstand, und Little Creek jagte der Decke hinterher. Außer Atem blieb er stehen, und stütze sich am Boden ab. Er machte eine Bewegung die soviel hieß wie -sinnlos ihn zu bändigen- und stand auf.

Plötzlich ging der Mustang auf ihn zu, und gab ihm die Decke.
Erstaunt weiteten sich meine Augen. Wie bitte?! Was war plötzlich mit dem Hengst los?
Machte er Witze?

Aus dem Reflex heraus, nahm der ratlose Indianer die Decke. Der Hengst drehte sich zur Seite und zeigte dem Indianer, das er es zulassen würde, auf ihm zu reiten.
Er stellte sich extra in Pose. Ließ den mächtigen Kopf sinken, und schloss sanft die Augen.

Little Creek lächelte und legte dem Hengst vorsichtig die Decke auf den Rücken. Der Aalstrich wurde jetzt halb verdeckt.
Mutig war Little Creek schon, zugegeben hätte ich das jetzt nicht sofort gemacht... okay vielleicht doch.

Der Hengst zeigte Desinteresse, was das auf seinem Rücken anging. Little Creek, stützte die Hände auf den Rücken, und versuchte keinen Druck zu veranstalten.
Als er sich vollständig hochstemmen wollte. Gab der Hengst ein trotziges Wiehern von sich und schmiss den Indianer kurzerhand samt Decke von sich.

Ich fing an zu lachen. Tja der Hengst war auch nicht wirklich dumm.
Die Brüder fingen an zu lachen. Kein Herzliches Lachen, sondern ein auslachendes Lachen. Little Creek stimmte mit ins Lachen ein, und schaute dem Hengst zu wie er fröhlich wiehernd stieg.
Als der Mustang jedoch sah, das der Indianer gekränkt, seine Brüder anschaute, ging er auf sie los, und schmiss die Kerle vom Zaun.

Ich war erstaunt, was für Gefühle dieses Pferd entwickelt hatte.
Das Lachen war weg. Langsam ging der Indianer auf das Pferd zu. Die Hand streckte er aus, und schaute den Hengst an.
Dieser Blick... war es Reue? Oder... nein es war undefinierbar.
Oder nein! Es war bedauernd, ein Bedauernder Blick!

Was hatte der Dickkopf denn jetzt vor?!
Die Stute ging beruhigend wieder auf den Berg nachdem sie ihren Reiter und den Hengst gesehen hatte.
Was passierte jetzt?
,,Faszinierend nicht?'' Slender stand neben mir und schaute dem Spektakel weiterhin zu.

,,Ganz recht, es ist wirklich...''
Little Creek stand auf, sagte etwas und ging zum Tor, er öffnete es langsam stellte sich davor, und bedeute dem Hengst, das er gehen durfte. ,,Du kannst gehen''

Slender und ich schauten uns schockiert an. Er wollte ihn freilassen? Gut, von Anfang an wollte ich nichts anderes, aber das war... unerwartet!
Zwei Sekunden schienen zu vergehen, bevor der Hengst zögernd auf den Indianer zu ging, und somit auch in seine Freiheit.

,,Verschwinde von hier!'' damit gab er dem Hengst einen Klaps und jagte ihn fort. ,,Geh heim'' hängte er noch hintendran, bevor er dem immer noch zögernden Hengst zulächelte, bevor er ihm entgültig den Rücken zukehrte ,,dieser verdammte Volldepp!'' ich glühte vor Wut ,,immer muss er Drama spielen!''

Slender sah mich misstrauisch an ,,alles okay mit dir?''
,,JA!'' .... ,,NEIN!'' ich zitterte vor Wut. Warum hatte der Indianer sowas gemacht?! Er hatte das Vertrauen schon fast!
Verdammter Mistkerl! Ich wusste das er den Hengst innerlich vermisste, deswegen jagt man ihn doch nicht fort!

Der Hengst ist jetzt im Zwiespalt! Grrrr... auf der einen Seite, ist da die Freiheit und auf der anderen die Stute. Warum hatte diese Zwiebel (Damit ist Little Creek gemeint) den Hengst dann noch überhaupt mitgenommen?!
Ich verstand die Welt nicht mehr!
,,He beruhig dich mal'' fast schon ängstlich versuchte Slender mich zu beruhigen.
Während wir uns stritten, zeriss ein Schuss, das ganze geplapper.

Sofort brach alles in Geschrei aus.
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Ja ich habs länger gemacht ^^ momentan gibts zu viele Verzögerungen der Kapitel, deswegen nun ja :D
Danke an das Review von Lisa11
Treue Unterstützerin ^^
bbchen nici01

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