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„Hyung, ich hab' Angst.“

von Hansol
GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P16 Slash
EXO
12.06.2014
12.06.2014
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12.06.2014 715
 
Hey...
Ich fange einfach mal diesen Two/Three Shot an, da ich mit 'Let's talk about love~' wohl aufhören werde und sowieso hier nicht mehr so viel aktiv bin.

Also ohne großes Tralala sag ich vorweg, dass ich keine Ahnung habe wann ich die FF updaten werde.

Es geht mal wieder um EXO. Um welches Pair es geht, werdet ihr herausfinden. (Ihr, wenn überhaupt jemand diese Geschichte ließt)
Das 'Kapitel' ist mehr eine Art Prolog und erklärt den Titel.

Danke an mein Baby HaruHaruHaru1213, die für die folgenden Kapitel mein Beta ist ♥
Also dann...

xoxo (EXO)


*~*~*~*

Besorgt drehte er sich in seiner Betthälfte um.
Seine Augen waren komplett geöffnet, die Hände schweisnass und eiskalt.
Erneut wälzte er sich herum.
Sein Atem entfloh seiner Lunge nur zitternd.
Die Tränen in seinen Augen, ließen seinen Blick verschwimmen.
Zögernd streckte er seinen Arm auf die andere Hälfte des Bettes. Der sonst durch seinen besten Freund belegte Teil der Matratze war kalt und vor allem leer.
Seit Tagen war er nicht mehr aufgetaucht und hatte sich nicht gemeldet.

Plötzlich leuchtete sein Smartphone auf dem hölzernen Nachttisch auf und ließ sein Lieblingslied erklinken.
„Hallo?“, sprach er schnell ins Telefon.
„Guten Abend und entschuldigung für die nächtliche Störung.“, kam es von der anderen Seite, „Mein Name ist Kim. Ich rufe wegen unserem Patienten Oh Sehun an. Ist dort Lu Han?“
Dicke Tränen liefen an den Wangen des Angerufenen hinunter: „Ja, ja ich bin Lu Han. Was ist mit Sehun?“
Er hörte ein tiefes Einatmen und erneut die müde Stimme: „Es geht ihm soweit gut. Er hatte einen Autounfall und lag 3 Tage, wegen dem Schrecken, im Koma und ist vor ein paar Stunden aufgewacht. Er hat sofort danach verlangt, mit Ihnen sprechen zu können.“
„Wie geht es ihm jetzt?“, fragte der besorgte Han und klammerte sich an das Telefon.
„So gesehen geht es ihm relativ gut. Wie gesagt, er leidet noch immer unter dem Schock. Doch er möchte unbedingt mit ihnen reden. Haben Sie einen Moment Zeit?“
„Natürlich, ich habe so lange Zeit wie er möchte.“

Stille.
Luhan vernahm nur leise Schritte und das Herunterdrücken einer Türklinke.

„Ich übergebe ihm nun das Telefon. Auf Wiederhören“, erklang die Stimme des Mannes erneut und wieder wurde es still.

Nur ein zitternder Atem war zu hören.
„Sehun? Sehun geht es dir gut?“, redete Luhan sofort drauflos.

„Hyung, ich hab' Angst.“

Han's Gesicht war von Tränen überströmt.
„Oh mein Gott, Sehunnie. Was ist passiert? Ich habe mir so große Sorgen gemacht.“

„Hyung, bitte komm her. Ich brauche dich hier. Ich überlebe nicht ohne dich.“

Die Stimme des Jüngeren, kratzte unangenehm und ließ sie ungewöhnlich rau erscheinen.
Han dachte nur einen kurzen Moment nach.
Er musste zwar die nächsten Wochen arbeiten, aber er konnte seinen übrigen Urlaub opfern und die Zeit mit Sehun verbringen und ihm beistehen.

„Sehunnie, ich komme gleich am Morgen, wenn die Besuchszeit anfängt, in Ordnung? Bitte halte noch die Stunden durch“, weinte der Ältere in sein Telefon.

Sein Herz schrie nach dem Jüngeren. Schon viel zu lange versteckte er seine unbändige Liebe für ihn.

„Hyung?“

„Ja?“, noch immer liefen die stummen Tränen über sein Gesicht.

„Ich vermisse dich.“

Ein lautes Schluchzen entfloh Luhan's Kehle: „Ich vermisse dich auch Sehun. Ich vermisse dich so sehr.“

„Hyung, warum weinst du?“
Sehun hörte sich wie unter Drogen gesetzt an, seine Stimme schlaftrunken.

„Wegen dir, du Idiot. Ich habe mir so große Sorgen gemacht, ich habe gedacht du wärst tot.“
Der Ältere weinte immer mehr in das Telefon.

„Hyung?“

„Was denn?“

„Ich habe dich lieb.“

„Ich dich doch auch, Sehunnie. Über alles.“

„Danke, Lulu. Ich muss jetzt auflegen, sonst schlaf' ich gleich ein“, ein kurzes müdes Lachen war zu hören, bevor Luhan nickte.
Er wusste, dass es nichts brauchte, aber seine ganzen Gefühle hatten ihn mit einem Mal überrollt und eingenommen.

„Ja, in Ordnung. Ich komme morgen direkt zu dir und bringe dir deine Sachen. Schlaf gut“, Luhan wollte noch nicht aufhören, mit ihm zu reden. Er wollte sich darüber sicher sein, dass es Sehun gut ging und das er vor allem lebte.

„Gute Nacht, Hyung. Träum süß von mir.“

Dann erklang nur noch das kurze Tuten aus seinem Lautsprecher.




tbc

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Überarbeitet am 12. Juni 2014 um 16:23 Uhr
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