Lost in blood

GeschichteDrama, Romanze / P18 Slash
Akira Shiki
07.06.2014
21.02.2016
8
20.469
7
Alle Kapitel
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Dieses Kapitel
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07.06.2014 2.113
 
Hallihallo :)

Ja erstmal, Wuhuuu wir haben ein eigenes Fandom bekommen! :D  *--*
Dann gibts hier hoffentlich bald auch mehr Geschichten... :3
Und nun zur Geschichte: Ich hab vor etwa 2 Jahren mal angefangen was zu Togainu no Chi zu schreiben, hab es dann irgendwie vergessen (wtf? xD) und jetzt wieder aufgenommen und hier ist das erste Kapi. \^.^/

Ich finde den Anime an sich schon genial, aber das Pairing ShikixAkira ist einfach awesome, ich liebe es!

Demnach finden sich in der Geschichte Kämpfe, Lemon, Gealt und so wie ich mich kenne, auch ein wenig Gefühl^^ Ich hab die Geschichte deshalb auch jetzt schon auf P18 Slash gestellt.

Ich bin mir nicht sicher, wie viele Kapitel es geben wird, aber ich werde versuchen, sie regelmässig zu posten.

Soo, ich glaub das wärs jetzt auch schon...Dann wünsch ich euch noch viel Spass beim Lesen und hoffe es gefällt euch.

Lob und Kritik sind immer gern gesehen ;)







Dieser verdammte Regen hörte wohl nie auf in dieser Stadt. Missmutig starrte Akira in den wolkenverhangenen Himmel von Toshima hinauf. Anfangs hatte er  in den leerstehenden Gebäuden Schutz gesucht, doch mittlerweile hatte er sich daran gewöhnt. Der Regen kam und ging, aber die Wolken…die blieben. Er vermisste die Sonne.
Akira überquerte die Strasse, es machte ihm nichts aus, dass er nass wurde, er würde sowieso bald wieder im Trockenen sein. Er wollte sich mit Rin treffen. Der quirlige Junge mit den blonden Haaren und der aussergewöhnlichen Kleidung würde ein paar Blocks entfernt auf ihn warten. Wie er selbst sagte, hatte er Informationen Il-Re betreffend, die Akira interessieren könnten. Und da Akira nur in dieser gottlosen Stadt war um diesen Il-Re zu schlagen, war klar, dass ihn das interessierte. Er musste herausfinden, wer der König von Igura war, damit er ihn ausschalten und endlich von hier verschwinden konnte.

Der Regen wurde stärker, aber Akira kümmerte es nicht. Er genoss beinahe das Gefühl der Regentropfen, die aus seinen Haaren tropften und sich ihren Weg über sein Gesicht bahnten.
Einige Minuten verstrichen, ehe die Stille plötzlich von panischem Geschrei und Kampfgeräuschen gestört wurde. Jedoch interessierte Akira nicht besonders, was da vor sich ging, solange er nicht hineingezogen wurde. Kämpfe gehörten hier zum Alltag, er war es gewohnt.
Aber es dauerte nicht lange, da merkte er, dass die Kämpfenden in seine Richtung kamen. Verdammt, das konnte er jetzt wirklich nicht gebrauchen! Er drückte er sich in eine dunkle Ecke, um nicht gesehen zu werden und wartete ab.
Das Geschrei wurde immer lauter und panischer, bis nur noch eine Person zu hören war. Demnach waren die anderen schon tot.

Und plötzlich war es still. Zu still.
Obwohl etwas in ihm sagte, dass er sein Versteck noch nicht verlassen durfte, wagte Akira sich hervor und linste um die Ecke. Was er da in einigen Metern Entfernung liegen sah, war nichts Ungewöhnliches in dieser Stadt. Eine schrecklich zugerichtete Leiche und viel Blut. Aber das war nicht nur ein einfacher Kill gewesen, da hatte sich jemand echt ins Zeug gelegt und diese Person regelrecht auseinander geschnitten. Aber wer war das gewesen?

Auf Anhieb kamen Akira nur eine Handvoll Leute in den Sinn, die zu so etwas in der Lage waren. Aber es sah weder nach Gunji, noch nach Kiriwar aus. Aber vielleicht…vielleicht war es dieser unheimliche Typ mit dem Schwert gewesen. Er gab es nicht gern zu, aber wenn der in der Nähe war, sollte er lieber zusehen, dass er von hier wegkam. Schliesslich wollte er nicht so enden wie der, dessen Blut jetzt der Regen fortwusch und um den niemand trauern würde.

Also wandte er sich in die entgegengesetzte Richtung, die linke Hand an seiner Messerscheide. Vorsichtig und auf alles vorbereitet schlich er an der Hausmauer entlang, möglichst im Schatten, während seine Augen ständig die Umgebung absuchten.
Er wusste nicht wieso er nichts gehört hatte, er erhaschte lediglich eine Bewegung aus dem Augenwinkel, wirbelte herum, das Messer bereits gezückt um den Schlag abzublocken, der eventuell kommen würde. Und der Schlag kam. Akiras Messer traf mit einem hässlichen Geräusch auf eine glänzende Klinge, die mit unglaublicher Wucht auf ihn niedergesaust kam.

Akiras Blick wanderte die Klinge hoch, über den schwarzen Schwertgriff, bis zu seinem Besitzer. Er hatte schon gewusst wer es war, als der das Katana gesehen hatte. Shiki.
Dieser Name erschien beim Anblick der Person in seinem Kopf, er hatte er ihn irgendwo schon mal gehört.
Shiki war gross, kraftvoll, berechnend und kalt. Das alles erfasste er innerhalb eines Augenblicks, mehr Zeit blieb ihm auch nicht.
Shiki machte einen Schritt nach hinten, hob sein Katana und versuchte nach seinem Arm zu treten, um dann wieder mit dem Schwert zuzuschlagen.
Akira wich ebenfalls blitzschnell einen Schritt zurück und entging so nur knapp Shikis Tritt, doch gleich darauf folgte der nächste Schwertschlag, den er gerade noch so abfangen konnte. Er musste sich etwas überlegen, wenn er aus dieser Situation heil herauskommen wollte…

Akira war kein Feigling, und er war auch nicht dumm. Aber dieser Shiki…jemandem wie ihm war er noch nie begegnet.
Kurz tauchte der Gedanke an Flucht auf, aber dann siegten sein Kampfeswille und die Wut. Die Wut darüber, dass dieser Mann es gewagt hatte ihn jetzt anzugreifen, wo er doch so nah dran war, die Sache endlich zu beenden. Die Wut darüber, dass er überhaupt hier war.

Er war froh über dieses Gefühl, es liess das Blut durch seine Adern rauschen und stachelte ihn erst richtig an. Er würde diesem Kerl schon zeigen, wozu er fähig war. Entschlossen sah er Shiki in die Augen, die glühten wie heisse Kohlen, und schlug dessen Schwert mit einem kraftvollen Schlag zur Seite, nutzte das so entstandene Schlupfloch um Shiki sein Messer zwischen die Rippen zu stossen. Doch womit er nicht gerechnet hatte, war Shikis Reaktionsvermögen. Mit einer ungewöhnlichen Leichtigkeit und Geschwindigkeit drehte er sich und schlug ihm den Schwertgriff hart auf die Stirn.

Akira taumelte zurück, Blut lief zwischen seinen Augen hinab, alles drehte sich. Shiki nutzte den Moment der Schwäche und trat Akira mit einer Wucht in den Magen, dass er rücklings gegen die Mauer prallte.
Die Härte des Aufpralls drückte ihm die Luft aus den Lungen, und das, zusammen mit dem Schmerz, raubte ihm für einen Moment beinahe das Bewusstsein.
Er sackte in sich zusammen, und musste sich zusammenreissen um sich nicht zu übergeben. Sein Bauch schmerzte, sein Kopf schien zu explodieren. Nur verschwommen nahm er Shikis Silhouette wahr, die sich langsam auf ihn zubewegte und schliesslich sah er Shikis schwarze Stiefel vor sich.

Dann erschien eine behandschuhte Hand in seinem Sichtfeld, legte sich um seinen Hals und zog ihn unnachgiebig nach oben, bis er wieder auf den Füssen stand, um ihn dann hart gegen die Wand zu drücken. Ein abgehackter Schmerzenslaut kam ihm über die Lippen, was seinem Peiniger ein triumphierendes Lachen entlockte. „Du bist wie ein Hund“, sagte er verächtlich grinsend. „Hat man dich erst einmal gepackt, ziehst du den Schwanz ein.“

Akira knirschte mit den Zähnen. Er sah Shikis Gesicht nun deutlich vor sich und sein Blick bohrte sich wütend in Shikis rote Augen.
Er würde diesem Mistkerl die Genugtuung nicht gönnen…Dieser Gedanke trieb ihn an und von irgendwoher nahm er die Kraft, den Arm zu heben. Er würde ihm das Messer in seine verdammte Visage rammen!

„Na na na…“, machte Shiki. „Wir wollen doch jetzt nicht unartig sein.“ Mit diesen Worten packte er Akiras Handgelenk und drückte so fest zu, dass dieser vor Schmerz aufstöhnte.
„Lass los, oder ich breche dir die Hand“, warnte Shiki seelenruhig, obwohl Akira sich sicher war, dass ihm egal war, was er tat. Es kam ohnehin nicht mehr darauf an, er hatte keine Kraft mehr. Seine Finger öffneten sich, das Messer rutschte ihm aus der Hand und schlug mit einem dumpfen Geräusch auf dem Boden auf.

„Guter Junge“, raunte Shiki grinsend. Er pinnte Akiras Handgelenk neben seinem Kopf an die Wand und hatte ihn –so ungern Akira das auch zugab- fest im Griff.
Er fletschte zornig die Zähne, was Shiki zu amüsieren schien. Er beugte sich vor bis seine Lippen beinahe Akiras Ohr berührten. „Ich könnte dich hier und jetzt töten“, flüsterte er, sein Atem streifte das Ohr seines Opfers. Angewidert zuckte Akira zusammen und unternahm einen weiteren schwachen Versuch, sich Shiki zu entziehen, aber Shiki gab nicht nach. „Komm noch etwas näher, dann reiss ich dir mit meinen Zähnen die Halsschlagader raus“, knurrte Akira, und er meinte es ernst. Er würde sein Leben um jeden Preis schützen.

„Merk dir eines…“, flüsterte Shiki. ,,Alles hat Konsequenzen. Je mehr du dich wehrst, desto schlimmer wird es für dich. Und ich könnte dich töten, hier und jetzt. Ganz leicht“, fügte er hinzu. „Aber irgendwas an dir gefällt mir.“ Er biss Akira ins Ohr. Nicht so fest, dass es wirklich wehtat, aber doch fest genug um nicht als sanft durchzugehen.

Das brachte das Fass zum überlaufen. Akira brannten die Sicherungen durch.
Rasend vor Wut drehte er den Kopf, öffnete den Mund und grub seine Zähne in Shikis Fleisch.
„Ach so ist das“, murmelte dieser, ohne sich viel darum zu kümmern, dass ihm da jemand am Hals hing. „Scheint als würdest du nicht nur bellen, sondern auch beissen. Interessant…“
Akira biss fester zu, bis er Blut schmeckte. Shiki würde das Lachen noch vergehen…

„Aber jetzt ist Schluss damit“, beschloss Shiki, liess Akiras Handgelenk los und griff ihm stattdessen in die Haare. „Ich gebe dir noch 3 Sekunden um von selbst loszulassen. Ansonsten werde ich nachhelfen“, sagte Shiki ruhig. Aber Akira war egal was der andere sagte, er würde nicht loslassen.
„Eins…“, begann Shiki.
„Zwei…“ Akira verbiss sich noch fester in Shikis Hals, er schmeckte dessen Blut auf der Zunge.
„Drei!“
Die Hand um Akiras Hals drückte zu, von einer Sekunde auf die andere bekam er keine Luft mehr. Die andere Hand zog seinen Kopf ruckartig nach hinten. Er spürte wie seine Zähne aus dem weichen Fleisch gezogen wurden und dabei die Haut aufrissen.

„Na bitte, ich habs dir ja gesagt“, triumphierte Shiki und sah ihn mit schräg gelegtem Kopf an. Er löste seine Hand aus Akiras Haaren und legte sie auf die Wunde an seinem Hals. Als er das Blut an seinen Fingern sah, schnalzte er missbilligend. „Dass du so etwas fertigbringst…“, sagte er mit einer Spur Ungläubigkeit in der Stimme, „nicht schlecht.“
Akira starrte ihn nur aus verengten Augen an und versuchte sich nicht anmerken zu lassen, dass der Sauerstoffmangel ihm zusetze.
„Ich sollte dich behalten, wir würden viel Spass miteinander haben, was meinst du?“, sagte Shiki dann grinsend und strich Akira über die Lippen. Der Geschmack des Blutes breitete sich erneut in seinem Mund aus, es schmeckte anders, als sein eigenes.

Akiras Augen weiteten sich und er gab einen erstickten Laut von sich, was Shiki ein leises Lachen entlockte.
„Na wie findest du mein Blut? Du scheinst es zu mögen…“, sinnierte Shiki, während er dem Objekt seiner Aufmerksamkeit weiter die Luft abdrückte.
Verzweifelt schnappte Akira nach Luft, alles drehte sich um ihn, seine Lungen schienen bersten zu wollen. Was glaubte dieser Mistkerl eigentlich wer er war, dass er ihn so behandelte? Er würde sich niemals jemandem unterordnen, niemals!
Sein Überlebensinstinkt bäumte sich auf, durchflutete seine Adern mit Adrenalin und gab ihm genug Kraft um den freien Arm zu heben und seine Finger in Shikis Handgelenk zu krallen. „Ein letztes Aufbegehren also?“, kam es spöttisch von Shiki. „Gib es endlich auf…gegen mich kommst du nicht an.“

Akira fletschte die Zähne. Dieser Bastard… Sein neu aufwallender Zorn gab ihm Kraft, der Zorn war seine Quelle und er liess sich nicht so schnell klein kriegen, das würde er diesem Shiki gleich beweisen! Mit grimmiger Entschlossenheit und seinem letzten bisschen Kraft stiess er seinen Angreifer zurück. Dieser taumelte zwar wie erhofft nach hinten, zog Akira aber mit sich. Der hatte nun überhaupt keinen Halt mehr und sackte in sich zusammen, alle seine Muskeln protestierten.
Und da liess Shiki ihn los. Akira fiel zu Boden, erleichtert nach Luft schnappend und gleichzeitig darum bemüht sein Messer zu finden. Hastig tasteten seine Finger über den Boden. Da!
Seine Finger schlossen sich darum, obwohl er einer Ohnmacht nahe war, schaffte er es, den Arm zu heben und seine Waffe vor sich zu halten, die Spitze auf Shiki gerichtet, der davon aber keineswegs beeindruckt schien.

Unbeirrt kam er näher, Schritt für Schritt, bis er genau vor Akira stand, das Messer ignorierend. Dann liess er sich in die Knie sinken, streckte die Hand aus und umfasste Akiras Kinn. „Für heute sind wir hier fertig. Aber wir sehen uns wieder. Schneller als dir lieb ist.“ Ein seltsames Lächeln umspielte seine Lippen als er beinahe zärtlich über Akiras Kiefer strich. Akira wusste nicht recht was jetzt passieren würde, da erhob Shiki sich, drehte sich um und ging ohne ein weiteres Wort.



Fortsetzung folgt...
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