Der Poesiewettbewerb

GeschichteHumor, Fantasy / P12
Arthur Dent Ford Prefect
04.06.2014
04.06.2014
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Die gesamte Schülerschaft hatte sich in der Aula, der Millstone  High School, versammelt, um dem alljährlichen Poesiewettstreit, der elften Klassen, beizuwohnen. Die Direktorin, Fortunaa Dent, deren Vater Arthur Dent der einzige Überlebende Mensch der Zerstörung der ersten Erde war, trat auf die Bühne und begrüßte die Anwesenden. Danach begannen die ersten Schüler ihre “““Eigens verfassten“““ Gedichte vorzutragen, wobei man zumeist sofort hörte, dass sie entweder aus dem gallaxie wide web kopiert, halb kopiert, auf keinen Fall kapiert oder von Ufo-Eltern für ihre Kinder, die schon heute zu blöd sind um alleine einen Klodeckel aufzumachen, geschrieben wurden.


Nach etwa drei Stunde und zwanzig Wutausbrüchen von Eltern, deren Kinder scheinbar beim Vortragen, der “““ Eigens verfassten“““ -von den Eltern geschriebenen- Gedichten einen Fehler gemacht hatten, waren nun auch die Zwillinge Samanta und Marvin Prefect mit ihrem Vortrag an der Reihe. Zuerst trat Samanta ans Mikroton: „Mein exakt 5 Minuten, 18 Sekunden, 38 Millisekunden und 28 Mikrosekunden jüngerer Bruder und ich möchten ihnen nun ein selbstgeschriebenes Gedicht in vogonischer Dichtkunst vortragen. Dabei handelt es sich um das Gespräch eines Vogonen- Ehepaares. Da die Vogonische Dichtkunst eine Folter an jedem ist, der sie hört oder liest wird dieses Gedicht, mit einer Wahrscheinlichkeit von 1:51838287733695186316 niemals einem echten Vogonen über die Lippen kommen und möglicherweise wird es das letzte  Gedicht sein, das sie jemals hören. Ebenso sollte jedem, der sich dieses Gedicht nun trotzdem anhört, gewahr sein, dass er dies auf eigene Gefahr hin tut und die Schule nicht verklagt werden kann, sollte ihnen eines Nachts im Traum ein zerfrettelter Grunzwazling die Gopperwarzen rändeln oder sie andere Schäden davontragen.“


Ein unterdrückter Schrei kam aus Fort Prefekts Richtung, zutief saß noch die Erinnerung an das Gedicht des Prostetnik Vogon Jeltz. Aber obwohl er fast jede Nacht, von dieser faltigen Knitterfresse vogonisiert wurde, wollte er seinen Kindern eine Freude machen und wenigstens ihren Auftritt in der Schule mitansehen. In diesem Zusammenhang muss noch kurz erwähnt werden, dass die Kinder dieses Gedicht wirklich selbst geschrieben haben und ihr Vater, aufgrund der häuslichen Proben für zwei Monate zu seinem Freund Athur umgesiedelt werden musste.


Nun trat Marvin ans Mikroton: „Ich werde den Vogonen Arcivestnik Vogon Dotz sprechen und meine exakt 5 Minuten, 18 Sekunden, 38 Millisekunden und 28 Mikrosekunden ältere Schwester spricht die Kaligraphetnik Vogon Dotz.“
Samanta und Marvin stellten sich, jeweils mit einem Mikroton in der Hand, gegenüber einander auf.


Kurz ergriff Fotunaa Dent noch einmal das Wort: „Sollten sie besonders schwache Nerven, schon einmal einen Schlaganfall gehabt oder sonstige gesundheitliche Probleme haben, liegen unter ihren Stühlen jeweils eine Packung Oropax.“

Als endlich die Gehörgänge aller Gefährdeten versiegelt waren, gab Ms. Dent ein Zeichen, dass die beiden anfangen konnten.

(und wer von den Leserinnen und Lesern nicht augenblicklich wegen einer Netzhautverätzung, einer Atemwegsüberlastung oder einem schweren Zwerchfellkollaps sterben, oder zumindest ins Krankenhaus kommen will sollte ab hier nicht weiterlesen)  


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Samanta: “Mein gerändelnter Göppelfurz der die dröpelnde Wampeln zu drödeflitzen schwurbelkloppst. Ich gefratenestofrille dir gedöbelte Pömpelgewörme der dein so göttlich furzelt.

Marvin: „O, du entdrattelte rauschweinlinsbröstelte Wurbelbrumpe, mein zerfrattelter Gruttenschnatt. Die gebuttelnte Wadelstöpfe will mir nicht meiner Bötteln drauhn. Du bobiloskeste Webbenflasch auf Strauselbeeten, braugend mein zapfelndplaschen  in Lappodiemenschlipper und grampoflippest den Bötteln ein Gobolaubendröppel und Pömpel.“

Samanta: “Zerbortelte Kelpenschlempe, ich weiß dass getrüffel in Bopfelkeksen ihr die Grabbelfunsel zwirbelt, aber deiner Brötteln nicht zu drauhn, ist wie gewabbelte Brötzelapferdusten auf zerfruzelten Gopperwarzen. Die Brötteln sind deine verplopfende Schlumpelbetzen an Kleperbüste und Hampelfurz mit döpfesenteln bewörgelproppt nicht. Dieser Klaschpömpelflippe sollen die Wattelpumpeln gedröppelzapft sein.

Marvin: „Nein, sie ist die gebaumlepte Softenklutte in Dapfobabel und babelippengeschwurbelte Klöpse sind ihrer, wie geplöppernte Bimbelschoten. Aber die Grummeldöse würde ich dieser zerfradelten Förzelndumpfe auch gerne zinterbatscheln.“


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Die beiden drehten sich zum Publikum und verbeugten sich, ehe sie sich auf ihre Plätze zwischen ihren Mitschülern zurückstellten. Einige Sanitätsleute kümmerten sich noch um ein dutzend Halbstarker, die sich aus Angeberei nicht die Ohren zugehalten hatten und nun weinend, schreiend und hyperventilierend zwischen den Reihen lagen. Der Rest des Publikums, welches zugehört hatte war zwar noch etwas Apathisch aber im Großen und Ganzen noch wohlauf. Samanta sah mit einem rachevollen Lächeln das unter den Halbstarken auch der Junge war, der sie gestern beleidigt hatten. Daraufhin nahm sie das Mikro noch einmal hoch, sagte: „Euch wulmich dröpsende Gnup danken wir.“ Der Junge verlor das Bewusstsein.



Würde mich freuen wenn mir jemand von denen, die das noch lesen können einen kleinen Review schreibt. Meine kleinen Schwurbelklöpse.
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