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[BL ArminxAlexy] Let's play a forbidden love game~

Kurzbeschreibung
GeschichteFamilie, Liebesgeschichte / P18 / MaleSlash
Alexy Armin
04.06.2014
01.09.2015
35
29.906
10
Alle Kapitel
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Dieses Kapitel
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04.06.2014 1.025
 
KAPITEL 1

BIEP BIEP BIEP
Müde kam eine schlanke Hand unter der Bettdecke hervor. 'Blöder Wecker' dachte sich der Schwarzhaarige und schlug mehrmals auf den kleinen Ruhestörer. 'Bitte .. nur noch ein paar Minuten' flehte er in Gedanken. Endlich verstummte der sich immer wiederholende Alarmton. Schon war er fast wieder eingeschlafen, als sich ein schweres Ding auf sein Bett warf. Nein kein Ding .. eine Person.
"Argh...Alesi...du liegd aub menem Gesit" knurrte Armin.
"Oh, sorry" nuschelte der Blauhaarige, welcher sich gerade von seinem Bruder erhob und sich neben ihn  in den Schneidersitz setzte. 
"Los Kleiner, du musst jetzt aufstehen, wir dürfen nicht zu spät kommen" sagte Alexy, der auf die zusammengeknüllte Bettdecke patschte.
"Du bist kleiner!"
"Wir sind gleich groß, du Troll, schon vergessen? Wir sind Zwillinge."
"Ach nein, was? Hab ich gaaaaanz vergessen." Armins Stimme tropfte schon förmlich mit Sarkasmus.
"Joa, gut, dass du mich hast, nech?" grinste Alexy.
"Jaja" grummelte der Schwarzhaarige.
"Warum bist du denn schon wieder so schlecht drauf?"
"Weil es noch mitten in der Nacht ist, ich gestern Abend noch zu lange gezockt habe und du nicht gerade sanft weckst." grummelte er wieder.
"Nicht gerade sanft? Soll ich dich etwa wach küssen, Prinzessin?" lachte Alexy.
"Wäre doch schon einmal ein Anfang, mein Prinz." lachte nun auch Armin.
"Werde ich mir noch einmal überlegen." Alexy streckte seinem Bruder kurz die Zunge raus, gab ihm einen schnellen, fast gehauchten Kuss auf die Stirn und verschwand aus dem Zimmer, um Frühstück zu machen. Gerade noch rechtzeitig, bevor er die geröteten Wangen Armin's sehen konnte, welche er schnell unter der Decke versteckte.

ALEXY

Ich beschloss schon einmal das Frühstück vorzubereiten und holte zwei Schüsseln aus dem Schrank, Milch aus dem Kühlschrank und die Müslipackung von dem Hochschrank. Dann schmierte ich noch schnell Schulbrot für uns beide und packte sie in unsere bereits von mir gepackten Taschen. Ich ging wieder hoch in mein Zimmer zog mich dort an und machte meine Haare. Ich trat gerade aus dem Zimmer da tapste mein Bruder noch verschlafen an mir vorbei, Richtung Treppe. Er trug als einziges eine grau-schwarze Boxershorts und ein dunkelblaues Shirt. Wie niedlich er sein kann, wenn er verschlafen ist. Er ... warte, seid wann nennt man seinen eigenen Zwillingsbruder niedlich? Ach egal, ist bestimmt normal, dachte ich mir, ging meinem Bruder hinterher und folgte ihm in die Küche. Dort aßen wir dann gemeinsam Müsli und man sah, dass er langsam wach wurde. 
"Guten Morgen" lächelte der Schwarzhaarige verschlafen.
"Ach, also ist der der Herr Morgenmuffel jetzt solangsam wach" grinste ich zurück und wuschelte ihm durch die seidenweichen Haare.
"Kann man so sagen. Sorry, dass ich dich eben so angeknurrt habe."
"Macht doch nichts. Ich kann dich ja verstehen." beruhigte ich ihn und zuckte mit den Schultern.
Wir aßen hurtig auf, machten uns vollständig fertig und gingen zwanzig Minuten vor acht los, zur Schule. Ich hakte mich, wie eigentlich jeden Morgen, bei ihm ein, jedoch lösten wir uns kurz vor dem Schultor.
Zum Glück waren wir gemeinsam in einer Klasse. Zwar saßen wir nicht zusammen, aber vielleicht ist es auch manchmal besser so. Armin saß neben diesem seltsamen Lysander. Ich weiß nicht, ich kann ihn nicht einschätzen er ist so ... mysteriös. Aber ich mag seine grauen Haare, die an den Spitzen auf der einen Seite schwarz sind und seine verschieden farbigen Augen.  Irgendwie war er schon ziemlich interessant, wenn ich so darüber nachdachte. Ich hingegen saß neben der stillen Viola, was keinerlei Problem war, denn trotz des Unterschieds, zwischen ihrer Stille und meiner Lautstärke, ergänzten wir uns. Sie war meine beste Freundin und ich konnte ihr alles anvertrauen.
Der Deutschunterricht war ziemlich langweilig, also stöpselte ich mir die In-Ear Kopfhörer in die Ohren, legte meine Haare darüber und beobachte die anderen Schüler. Ich ließ meine Blick schweifen, hielt kurz bei ein paar, halbwegs interessanten Leuten an, blieb aber auf dem Schwarzhaarigen hängen. Ich konnte meinen Blick einfach nicht von Armin abwenden. Wo ich ihn jetzt so betrachte ist er schon ganz attraktiv und eigentlich auch ganz süß. Was? Nein! Das war falsch. Nicht schon wieder diese Gedanken, ich dachte in letzter Zeit oft über ihn nach und will wieder mehr mit ihm unternehmen. Ich schaute den Gamer noch ein wenig verträumt an, als er seinen Kopf wendete und mir genau in meine Augen sah.

ARMIN

Es war erst eine verdammte Stunde vorbei und ich überlegte ob es auffallen würde, wenn ich unterm Tisch PSP zocken würde. Ich beschloss zuerst zu sehen, was die anderen Schüler taten und mein Blick wanderte durch die Klasse. Ich stoppte als ich das, in meine Richtung schauende, Gesicht meiner kleinen Blaubeere, wahrnahm. Er bemerkte anscheinend meinen Blick, denn er wendete blitzschnell das Gesicht zur Tafel und errötete. Warum er errötete wusste ich nicht. Normalerweise streckt er mir in so einer Situation die Zunge raus, oder ähnliches, aber diese Reaktion war ganz ungewohnt von ihm. Hm seltsam .. vielleicht fühlte er sich auch nur bei irgendeinem Gedanken ertappt.
Ich empfand PSP spielen im Unterricht war zu auffällig, also beobachtete ich entweder die Wolken, die am Fenster vorbei zogen oder meine Mitschüler, oder eher gesagt Alexy. Er hatte meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen aber er drehte sich nicht mehr um, sondern schielte nur kurz in meine Richtung, sah meinen Blick, errötete wieder und kritzelte irgendetwas in sein Block. Dabei bemerkte ich seine Kopfhörerkabel, die zwar unauffällig waren, aber ich kannte das ja schon. Wahrscheinlich hat er mal wieder seine 'Kreative Phase'. Dabei hört er nämlich immer Musik, kritzelt in seinen Block oder auf ein einfaches Stück Papier und starrt zwischendurch Löcher in die Luft, die Wand oder irgendwelche Gesichter. Er sagt immer, dass er dann besser nachdenken kann, als wenn er aufs Blatt guckt. Ich dachte noch eine Weile über ihn nach, als mich die Pausenklingel aus meinen Gedanken riss und mich fast vom Stuhl fegte. Geistesabwesend packte ich meine Tasche und erschrak wegen der auf meiner Schulter ruhenden Hand.
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