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Neue Welten sind manchmal kompliziert...

von Kathy26
GeschichteFantasy, Übernatürlich / P18 / MaleSlash
Cleo Sertori Emma Gilbert Lewis McCartney Rikki Chadwick
03.06.2014
09.07.2016
33
60.245
4
Alle Kapitel
32 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
03.06.2014 1.137
 
Hallo ihr Lieben, hier geht's endlich weiter mit dem Zweiteiler:) viel Spaß euch!:)

Cleos POV:

Cleo hörte am anderen Ende der Leitung nur einen dumpfen Aufschlag, als wäre Lewis gerade das Handy aus der Hand gefallen. „Lewis? Lewis, kannst du mich hören??“ Cleo bemerkte, wie besorgt sie klang, denn- wie sie feststellte- das war sie auch. Gerade, weil Lewis sie anscheinend eben nicht mehr zu hören schien. Schließlich konnte sie nur gedämpft eine Stimme hören, eine unbekannte, männliche Stimme, doch sie verstand nicht, was sie sagte. Dann hörte sie Lewis fauchen. „Was willst du hier?!“ Es war ein Lachen zu hören. „Was ich hier will? Das weißt du ganz genau: Er hat mir mein Leben zerstört, jetzt zerstöre ich seins, was dich jetzt ja wohl einschließt und was heißt, dass ich auch mit dir anfange. Und ach ja, bevor ich es vergesse: Das da, brauchst du, denke ich, ja jetzt nicht mehr.“ Es war ein Knacken zu hören, dann brach die Verbindung ab.

Perplex starrte Cleo ihr Handy an, sie hatte überhaupt nichts verstanden. Wer war dieser Mann bei Lewis gewesen und vor allem: Wo war Lewis?? Sie glaubte inzwischen nicht mehr, dass er sich tatsächlich in einem Boot auf dem Meer befand, das war einfach viel zu unsinnig, nach dem, was sie gehört hatte. Und was hatte dieser Typ gemeint mit: Er hat mein Leben zerstört, jetzt zerstöre ich seins? Wessen Leben? Aber was ihr jetzt wirklich Angst machte, war, dass dieser Kerl, wer auch immer das gewesen war, gesagt hatte, Lewis würde ebenfalls zum Leben des Unbekannten gehören. Das war mehr als deutlich eine Drohung gewesen, wenn man bedachte, dass er zuvor gesagt hatte, er würde das Leben desjenigen zerstören. Aber was sollte sie denn jetzt tun? Cleo hatte ja nicht mal eine Ahnung, wo genau Lewis sich gerade befand, während irgend so ein Kerl ihm drohte, ihm etwas anzutun. Sie musste etwas tun, ganz dringend. Am besten sprach sie als allererstes mit Emma und Rikki.

Lewis POV:

Lewis währenddessen zuckte zusammen und wich automatisch zur Seite, was ihm zwar ein höllisches Brennen seines Beins einbrachte, ihn aber nicht weiter interessierte, da er nur entsetzt sein Handy anstarrte. Oder eher gesagt das, was davon noch übrig war: Zack hatte nämlich kurzerhand ein Messer direkt darauf geworfen, wobei es das Mobiltelefon innerhalb weniger Sekunden in Schrott verwandelt hatte und weshalb Lewis auch so erschrocken zur Seite ausgewichen war: Immerhin war gerade ein Messer in seine Richtung geflogen gekommen. Und Zack grinste immer noch, was ihn mehr denn je wie einen Psychopathen aussehen ließ.

„Scheisse...!!!“, entfuhr es Lewis nur, mehr fiel ihm momentan auch nicht ein, er war viel zu schockiert darüber, dass Waynes Zwillingsbruder gerade ein Messer in seine Richtung geworfen hatte; es hätte genauso gut ihn statt sein Handy treffen können. Doch dann stoppten mit einem Mal all seine panischen Gedankengänge. Wayne... Er richtete sich wieder etwas auf, versuchte Zack so böse wie möglich anzufunkeln, was ihm sogar gelang, da der Gedanke, dass Zack mit seinem Bruder vermutlich sogar noch etwas ruppiger umging als mit ihm, ihn einfach nur wütend machte.

„Wo ist Wayne? Was hast du mit ihm gemacht?!“, knurrte er Zack an, der sich durch das kurze Haar fuhr, weiterhin grinsend. „Ich glaube, das ist momentan eher unwichtig.“ Kaum hatte er zu Ende gesprochen, kam er mit schnellen Schritten auf Lewis zu und bevor der reagieren konnte, schnellte Zack vor und packte ihn grob im Nacken. „Vermutlich wird es auch nicht so schwierig, dich auszuschalten...mit dem gebrochenen Bein.“ Der Blonde wehrte sich, da der Griff in seinem Nacken nicht einfach nur grob sondern auch schmerzhaft war. „Lass mich los!“ Er funkelte Zack an, der Wayne wirklich bis aufs kleinste Detail glich, ihm fiel auf, dass er sogar die Klamotten trug, die Wayne heute anhatte. Allerdings konnte er sich noch so sehr wehren, sein Gegenüber hielt ihn mit Leichtigkeit fest und setzte dazu an, ihn jetzt auf den Boden zu zwingen, Lewis wurde schlecht bei dem Gedanken, dass er vermutlich genau dasselbe mit ihm machen könnte, wie der Typ vor einigen Tagen mit dem Baseballschläger.

Statt sich mit all seiner verbliebenen Kraft zu wehren, ging Lewis jetzt dazu über, den Schmerz unter Kontrolle zu kriegen, der durch seinen Körper jagte, sein Bein war die Quelle dafür. Und abermals wünschte er sich, dass das nicht passiert wäre, dass dieser Wahnsinnige ihm nicht das Bein gebrochen hätte. Klar, er hätte Wayne dann vermutlich gar nicht kennen gelernt, aber wer wusste das schon? Vielleicht wäre er einfach an ihm vorbeigegangen, vielleicht auch nicht. Allerdings wurde er in seinen Gedanken unterbrochen, als der Schmerz beinahe unerträglich wurde und er hörte, dass die Tür aufflog. „Zack! Lass-ihn-sofort-los!“, hörte Lewis Wayne knurren, er konnte sein wütendes Gesicht sehen, als er den Kopf hob, da Zack ihn immer noch in Richtung Boden drückte und er den Kopf gezwungenermaßen hatte senken müssen. Er erahnte das Grinsen im Gesicht des Anderen. „Hat aber ziemlich lange gedauert, Bruder.“

Wayne gab keine Antwort, knurrte nur, als er seinerseits vorschnellte und seinen Bruder kurzerhand im Nacken packte, um ihn von Lewis wegzuziehen. Zack stolperte dabei einige Schritte weit, bevor er sich wieder fing. Und während Lewis sich einfach auf den Boden sinken ließ, das verletzte Bein ausgestreckt, wobei der Schmerz nicht mehr ganz so unerträglich war, sah er, dass Wayne seinem Zwilling gar keine Möglichkeit mehr gab, auch nur irgendetwas zu tun, denn er ballte die Hand zur Faust und schlug ihm mitten ins Gesicht. Zack hatte den Kopf gesenkt, seine Nase schien zu bluten und trotz des Schmerzes, den er haben musste, lachte er leise. „Ach, erst wenn man dabei ist, einem Jungen mit einem gebrochenen Bein vielleicht noch ein bisschen mehr Schmerzen zuzufügen, schlägst du zu, oder wie?“ Er konnte nichts mehr sagen, denn abermals traf ihn ein Schlag. „Sei einfach still!“

Lewis hatte Wayne noch nie so außer sich erlebt, nicht einmal bei Zacks letztem Besuch. Da war das beim letzten Mal sogar noch harmlos gewesen. Automatisch wich er langsam bis zu einem der vorderen Bettpfosten zurück, da Zack sich jetzt wieder aufrichtete, zuvor war er rückwärts getaumelt, und jetzt nicht weniger wütend zu sein schien, vermutlich passte es ihm gar nicht, dass sein "kleiner" Bruder so mit ihm umging. Der nächste Schlag stammte von Zack und verfehlte Wayne nur knapp und kurzerhand entstand ein Handgemenge, in dem beide Brüder aufeinander losgingen wie tollwütige Hunde und bei dem Lewis schnell den Überblick verlor. Es war schwer eine Person im Auge zu behalten, wenn sie sich mit einer anderen gerade den Kopf einschlug, aber es war schier unmöglich eine Person im Auge zu behalten wenn es sich dabei um eineiige Zwillinge handelte.

So das wars schon wieder, ist dieses Mal etwas kurz geworden, tut mir leid, aber ich hoffe, dass es bald weitergeht:) bis dahin:):)
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