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Neue Welten sind manchmal kompliziert...

von Kathy26
GeschichteFantasy, Übernatürlich / P18 / MaleSlash
Cleo Sertori Emma Gilbert Lewis McCartney Rikki Chadwick
03.06.2014
09.07.2016
33
60.245
4
Alle Kapitel
32 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
03.06.2014 768
 
Hey Leute, hier ist mein nächstes Kapitel, ist leider etwas kurz, aber dafür dieses Mal aus der Sicht der drei Mädchen geschrieben. Ich werd versuchen sowas öfter einzubauen, aber bis dahin erst mal viel Spaß beim Lesen:)

Inzwischen bei den Anderen:

Emma, Cleo und Rikki saßen an einem Tisch vor dem Café, die Sonne schien hell und warm vom Himmel herab, sodass heute das perfekte Wetter für ein Erfrischungsgetränk war. Während Emma und Rikki sich miteinander unterhielten, saß Cleo nur unbeteiligt daneben und rührte in ihrem Saft. Sie wirkte ziemlich abwesend, was auch ihre beiden Freundinnen bemerkten und sie sich wissende Blicke zu warfen: Sie wussten, dass es ihrer Freundin immer noch schlecht ging seit sie und Lewis sich getrennt hatten, sie war seit Tagen schon so niedergeschlagen. Sie versuchten immer wieder Cleo aufzuheitern, bis jetzt allerdings erfolglos. Emma warf Rikki einen auffordernden Blick zu und ruckte dann unauffällig mit dem Kopf in die Richtung der Braunhaarigen, die nur gedankenverloren ihr Getränk anstarrte. Als Emma Rikki schließlich einen Tritt verpasste, da sie immer noch nicht reagiert hatte, zuckte diese heftig zusammen. „Au!“, empörte sie sich, verstummte jedoch wieder als sie endlich Emmas vielsagende Blicke in Cleos Richtung wahrnahm. „Also...“, begann Rikki vorsichtig, sie war überhaupt nicht gut in solchen Gesprächen, allerdings war Cleo ihre Freundin und sie konnte es einfach nicht weiter ertragen, sie so leiden zu sehen. „...hast du mal was von Lewis gehört?“, beendete die Blonde schließlich ihren Satz, und zog unmerklich und verständnislos die Schultern hoch, als Emma ihr einen warnenden, ja, sogar drohenden Blick zuwarf, der ihr unmissverständlich klarmachte, dass das vielleicht nicht unbedingt die beste Frage gewesen war.

Cleo reagierte einige Augenblicke lang gar nicht auf die Frage, nur sehr langsam hob sie den Kopf, ihr Blick schweifte ebenso langsam zu Rikki, ihre Miene war dabei undefinierbar, sodass die beiden anderen schon befürchteten, sie würde gar nicht erst mit ihnen sprechen, als Cleo dann doch antwortete. „Nein, ich weiß auch nicht...ich hab nichts mehr von ihm gehört, seit wir Schluss gemacht haben...“, meinte sie und stützte den Kopf in der Hand ab, wieder das Glas vor sich ansehend. Es dauerte einen Moment, doch dann runzelte Emma die Stirn und ergriff das Wort. „Ich denke...naja ich glaube, dass es ihm bestimmt auch nicht besser gehen wird, ich meine...so wie du uns erzählt hast, was passiert ist, scheint Lewis das denke ich auch etwas mitgenommen zu haben...“, äußerte sie sich dann vorsichtig, Cleo sah indessen wieder auf. „Hat er denn mit euch gesprochen?“, kam dann ihre unerwartete Frage, wobei die beiden anderen Mädchen synchron die Stirn kraus zogen und die Köpfe schüttelten. „Nein, wieso?“, fragte Rikki, wobei Cleo, betont gleichgültig, die Schultern hochzog. Es schien wohl doch nicht so unbeachtet an ihr vorbeizuziehen, wie sie jetzt tat. „Naja, ich dachte, vielleicht hat er mal mit euch...darüber gesprochen oder so...“, sagte sie langsam, Emma zog darauf irritiert die Brauen zusammen. „Jetzt wo du es sagst...also ich hatte eigentlich fast schon erwartet, dass er mit einem von uns spricht, vielleicht weil er einfach wissen will, wie es dir geht...aber er hat sich ist jetzt nicht gemeldet, ich hab ihn seit ihr euch vor zwei Tagen getrennt habt nicht ein einziges Mal gesehen.“

Rikki betrachtete nachdenklich ihre Finger, bevor sie mit den Schultern zuckte. „Vielleicht hat er sich auch nicht gemeldet, weil er allein sein will, du weißt doch wie grüblerisch er manchmal ist. Vielleicht muss er das Ganze auch erst mal verarbeiten...“, meinte sie schließlich und die drei Freundinnen verfielen in ein kurzes Schweigen. Nach einer Weile ergriff wieder Emma das Wort, sie sah mit hochgezogenen Brauen in die Runde. „Was haltet ihr von ein bisschen Ablenkung? Kommt ihr mit zum Mondsee?“, fragte sie dann wie beiläufig, wobei Rikki hinüber zu Cleo schielte, die den Kopf hob, kurz darüber nachdachte und schließlich zögernd nickte. „Na gut, ich komm mit.“ Kaum hatte sie das gesagt, fingen Emma und Rikki an zu Grinsen und zogen ihre Freundin auf die Beine, worauf sie sich auf den Weg zum Strand machten. Der Weg war nicht weit und ohne groß zu überlegen, weil sie es mittlerweile schon gewohnt waren, liefen sie alle drei einfach mit Klamotten ins Wasser und stürzten sich schließlich in die nächste Welle, wobei das Meer sie jetzt völlig umgab und innerhalb weniger Sekunden verwandelten sich ihre Beine in Fischschwänze, die unter Wasser, im gebrochenen Sonnenlicht, bronzefarben schimmerten. Und kaum hatten sie sich in Meerjungfrauen verwandelt, schwammen sie auch schon los, in Richtung Mako Island.

Dieses Kapitel war wirklich sehr kurz, aber die nächsten werden wieder länger werden:) man sieht sich
Lg Kathy
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